Setting

Das Setting unseres Rollenspiels

Es war Zeit für Allianzen und so wurden Shirogakure und Soragakure gegründet, die bis dahin größten und best organisierten Ninja Dörfer. Die sich die Welt teilen sollten.

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Die Lage von Shirogakure im Reich des Feuers
und Soragakure an der Küste des Wasser Reichs
(Getsurin liegt am Ende des langen Strahls)



Doch wie kam es so weit? Um dies zu erklären muss man weit zurückdenken! Wann war überhaupt das erste mal das Allianzen geformt wurden? Uchiha und Senju, die mächtigsten Clans der Ninjawelt schlossen sich zum ersten Mal zusammen und formten Konohagakure, das Dorf versteckt unter den Blättern. Dies ist schon so lange her, das niemand mehr genau sagen kann wie es dazu kam. Doch dies war der erste Schritt hin zu einer vereinten Ninja Welt.
Später formte Konoha Bündnisse mit anderen Ninjadörfern, zuerst kam Sunagakure und dann Kumogakure. Geeint waren sie in ihrem Streben nach Frieden unter den Dörfern.
Aber Frieden? Kann es das geben in einer Welt, in der Macht alles bedeutet? Es dauerte nicht lange, da brach der zweite große Ninja-Krieg aus. Neue Allianzen wurden geschlossen und alte auf die Probe gestellt, was blieb waren zwei Fraktionen:
Konohagakure, Sunagakure und Kumogakure, formten die erste und Kirigakure, Amegakure und Iwagakure die zweite. Wie Licht und Schatten, Yin und Yang waren sie zwei Seiten einer Medaille, welche die Ninja Welt darstellt. Die Kampfkraft beider Seiten stieg immer mehr, bis es aussichtslos war den Krieg fortzuführen. Daher gingen die beiden Seiten oberflächlich einen Waffenstillstand ein.
Etliche Jahre der Sabotagen, Intrigen und Komplotts vergingen, teils aus dem Inneren, teils von Außerhalb der Allianzen. Es war diese Zeit in der, der siebte Hokage die Gründung eines neuen Dorfes vorschlug. Es sollte dazu dienen, die Dörfer fester miteinander zu verbinden, eine einheitliche Ausbildung bieten und dem gemeinsamen Wohl und dem Erhalt der Allianz dienen. Es war eine gewagte Idee, genau so gewagt war die Umsetzung.
Binen wenigen Jahren entstand die Festungsstadt Jôsai in deren Mitte hinter hohen Mauern Shirogakure residierte. Zur Einweihung des Dorfes gab jede der drei Mächte eins seiner Bijuu und ließ es vom Onmyô Klan, den Beschützern von Shirogakure, in dem Dorf versiegeln, so sollten deren Macht nie gegen die eigene Allianz gerichtet werden.
Jahre des Wohlstands und des Friedens folgten für die drei Dörfer und trotz einigen Skeptikern, hielten die Bündnisse und Shirogakure brachte genug Ertrag um jedes der teilhabenden Dörfer in eine unglaubliche Phase des kulturellen und militärischen Wachstums zu versetzen.

Kiri-, Ame- und Iwagakure waren nur in der Lage dies mit Argwohn zu beobachten, bis eines Tages, die Feudalherren des Reichs der Wellen begannen ihr eigenes Dorf zu erbauen. Hoch über den Wellen an der Küste ihres Reiches sollte es thronen und dem Dorf Shirogakure in nichts nachstehen. So erkauften sie sich die Zusammenarbeit der anderen drei ungeeinten Ninjadörfer und siedelten deren stärkste Ninja in dem neuen Dorf Soragakure an. Zwar hatten diese Dörfer noch ein altes Bündnis, doch war ihr Zusammenhalt nicht zu vergleichen mit dem von Shirogakure. Nur durch den Druck der Feudalherrscher, konnten sie sich einigen ähnlich wie ihre Gegner zusammen zuarbeiten.
Soragakure sollte aber nicht nur einfach eine Kopie von Shirogakure werden, daher entworfen die drei Dörfer etwas das es noch nie gegeben hatte. Soragakure sollte von Maschinen, die die Kraft der Bijuu nutzen, angetrieben hoch über den Wolken schweben. Es wurde so eine uneinnehmbare Festung, die hoch über dem Meer thront.
Unter Soragakure über dem Meer, sammelten sich immer mehr Händler, Fischer und auch einiges Gesindel und formten die schwimmende Stadt Getsurin. Inmitten dieser Stadt wurde der einzige Weg um Soragakure zu betreten oder zu verlassen erbaut: Ein riesiger Turm, vom Meeresboden bis hoch in die Wolken, von wo eine Brücke zur schwebenden Insel reichen sollte.

Und so entstanden Shiro- und Soragakure wie wir sie heute kennen.

Nun fragt ihr euch sicher welches der beiden Dörfer ist das stärkere? Welches ist das richtige? Dazu sei nur gesagt, beide Dörfer stellen eine militärische Macht da, wie es sie noch nie in unserer Welt gab! Beide verkörpern die Welt der Ninja, wie Licht und Schatten. Die Frage ist nur, wie lange können sie noch bestehen? Werden sie sich eines Tages durch interne Streitigkeiten zerfressen? Werden sie sich gegenseitig auslöschen? Oder ist dies nur die letzte Stufe vor einer vollkommen geeinten Welt der Ninja?

All dies liegt in den Händen dieser Generation!

Jôsei

Shirogakure, oder besser gesagt Jôsei in dessen Mitte sich Shirogakure befindet, findet man auf einem kleinen Plateau im Feuer-Reich.
Die Stadt hat sich sehr in den letzten 200 Jahren seit ihrem Bau entwickelt. Zuerst war es nur ein kleines Bauern Dorf, schnell entwickelte sich aber eine pulsierende Metropole, die sich, ebenso wie das Ninja-Dorf, das sie umschließt, dazu entschied sich durch eine große Mauer zu schützen. Weshalb Jôsei auch als Festungsstadt bezeichnet wird.

Von außen fällt zuerst die große weiße Mauer auf, welche von allen Seiten die Stadt ringförmig umschließt. Durch diese Mauer führen vier Tore aus jeder der vier Himmelsrichtungen. Die Tore sind allgemein als Seiryuu-, Byakko-, Genbu- und Suzakutor bekannt und repräsentieren mit ihren Namen auch den dahinter liegenden, gleichnamigen Bezirk der Stadt, welche alle samt in sehr traditionellen und prunkvollem Stil erstrahlen.

Der Suzaku-Bezirk ist der südliche Bezirk der direkt zum Eingangstor von Shirogakure führt. In ihm befinden sich etliche Läden und Restaurants. Auch ein großer Markt findet man täglich direkt am Eingangstor von Shirogakure und auch Bäder, Kinos und kleinere Spielsalons in den hinteren Gassen und Straßen.

Der Byakko-Bezirk erstreckt sich über den Westen von Jôsei und besteht größten Teils aus Parkanlagen und künstlich angelegten Seen. Aber auch Wohnhäuser finden sich hier, welche aufgrund der schönen Lage natürlich entsprechend teuer sind.
Auch der Onmyô Tempel befindet sich in mitten eines solchen Parks.

Der Genbu-Bezirk ist der Bezirk im nördlichen Teil Jôseis und somit am weitesten vom Eingang zu Shirogakure weg. Dennoch haben sich hier einige reiche Familien und Klans aus anderen Dörfern angesiedelt. Somit Stellt dieser Bezirk eine zweite Heimat für viele der Familien aus Konoha, Suna oder Kumo da.

Der Seiryuu-Bezirk im Osten ist beheimatet hauptsächlich Wohngebäude, die auch für die normalen Bewohner der Stadt erschwinglich sind, aber auch einige Ninja finden hier ihr neues Zuhause und das Krankenhaus, sowie Verwaltungsgebäude der Stadt.
Direkt um die Ecke von all diesen steril wirkenden Gebäuden und den unscheinbaren Wohnhäusern steht aber auch eins der beeindruckendsten Häusern von Jôsei. Das große Theater von Jôsei, fast täglich kann man hier ein anderes Schauspiel beobachten, in deren Aufführung sich auch oft einige Ninja verstecken um ihre künstlerische Ader auszuleben.

Shirogakure

Tritt man durch das große aus schwarzem Holz geformtes Tor von Shirogakure und folgt ungefähr zwanzig Metern den Stufen die dahinter warten, erreicht man einen großen Platz an dem genau drei Gebäude stehen.
Von links nach rechts ist das erste sehr groß, vier Stockwerke und zeigt dabei keinerlei Wunsch auch nur irgendwie Stil zu haben. Denn es erscheint einfach nur als ein großer Block Stein mit vielen recht großen Fenstern darin. Im Inneren und an dem Schild neben dem Eingang erkennt man aber, das dies die Ninja Akademie von Shirogakure ist. Die Inneneinrichtung lässt die simple äußere Erscheinung auch schnell vergessen, denn neben etlichen Unterrichtssälen, mit der besten Ausstattung die man sich vorstellen kann, finden sich auch liebevoll ausgestattet Übungsräume im Gebäude.
Direkt gegenüber der Treppe steht ebenso recht schlicht gehalten die Dorfverwaltung, in der auch der Hikarikage haust.
Links vom Platz und somit im Osten des Dorfes sieht man zwar beim betreten des Dorfes nur ein einzelnes Gebäude, nämlich ein Lebensmittel- und Waffenladen, doch dahinter erstrecken sich die Wohnsiedlung von Shirogakure. Nicht ganz so groß wie die von Jôsei, doch nicht weniger schön. Dort leben nur Ninja.
Nun zu dem was man sieht, wenn man diesen Platz verlässt, denn es führen etliche Wege und Straßen tiefer in das Dorf. Überraschend wird man feststellen, dass noch mehr Stufen auf weitere Anhöhen führen, welche trotz ihrer steilen Abhänge besiedelt sind. Ein solches Gebäude ist das speziell für Ninja ausgestattete kleine Krankenhaus von Shirogakure im Osten des Dorfes.
Selbst ein kleiner Bach der sich hinter dem Akademiegebäude entlang schlängelt und dessen Übungsplätze umringt ist zu finden, verschwindet aber auf fast mysteriöse Weise in den Mauern zu Jôsei und erscheint auch nicht mehr bevor er die Stadt verlässt.
Besonders zu bemerken ist auch, dass selbst das von Mauern umringte Dorf einen beachtlich großen Wald beherbergt, welcher obwohl er an Mauern grenzt, sich nicht von äußeren Einflüssen beugen lässt, wild im nördlichen Teil wuchert und hin und wieder für Übungen verwendet wird.

Im Großen und Ganzen findet man in Shirogakure nicht viele Orte um seine Zeit anders als mit Trainieren zu verbringen, was vor allem daran liegt, das sich solche Orte ja in der direkt vor den Toren gelegenen Stadt finden, dennoch ist das Dorf selbst genauso groß wie sein Vorbild Konoha.

Das Symbol von Shirogakure
Ein weißer Lotus

Getsurin

Halb in eine Klippe gebaut, halb schwimmend auf dem Meer steht die Stadt Getsurin, in deren Mitte sich ein riesiger Turm bis in die Wolken erstreckt, welcher das Portal zu Soragakure darstellt. Die Stadt Getsurin gab es aber schon lange vor Soragakure oder den großen Ninja-Allianzen. Damals stellte es nicht mehr als eine überdimensionale Fischerstadt da, um genau zu sein die reichste Fischerstadt im ganzen Wasserreich, aufgrund der riesigen Fischvorkommen, die sich um die Klippen tummelten.
Anfangs bestand sie vor allem aus Stegen und großen Booten, im Laufe der Zeit begannen einige Bewohner ihre Behausungen in die Felsen in und an die Klippen zu bauen und so bildete sich ein weitreichendes Tunnelsystem, welches mehrere Kilometer weit in die Insel, an der Getsurin erbaut wurde, hineinreicht.

Die größten Entwicklungen in Getsurin geschahen aber erst, als vor mindestens 150 Jahren eine fliegende Insel die Sonne verdunkelte und über der Stadt in den Wellen erschien. Mit ihr erschienen etliche Ninja und Arbeiter. Getsurin war vom Feudalherr des Wasserreichs als Standort für sein neues Ninjadorf gewählt worden, während er in geheimer Zusammenarbeit mit Kiri-, Ame- und Iwargakure an Soragakure gearbeitet hatte.

Durch die Arbeiter und Ninja die in ihrer Freizeit mehr wollten, als nur Fische fangen begann Getsurin sich zum ersten mal auch kulturell weiter zu entwickeln. Im inneren Stadtteil um den Turm, von dem nun feste Stege über das Wasser reichten siedelten sich etliche Bars und andere Amüsierbetriebe an.

In die Klippen wurden immer größere Höhlen geschlagen, auch mit der Hilfe der Iwa-Ninja, welche sich mit dem Bau in festes Gestein besser auskannten und die Steine auch für den Turmbau benötigten.
Diese Höhlen wurden bald groß genug um ganze Fabriken zu beheimatet, in denen Baumaterialien aber auch Waffen angefertigt wurden.

Die Fischreisverbände zogen hingegen weiter östlich an den Rand von Getsurin, wo noch heute ihre großen schwimmenden Fischfabriken stehen und 90% des Nahrungsbedarfs von Getsurin und Soragakure decken.

Der Turmbau schritt währenddessen mit beeindruckender Geschwindigkeit fort und erreichte bald die Wolkendecke über der sich Soragakure befand.

Soragakure

Soragakure, thronend am Ende der sich über mehrere hundert Meter hinauf erstreckenden Wendeltreppe im Turm von Getsurin, stellt den Höhepunkt aus Ninjutsu und Technologie da. Die, momentan mit dicken Ketten und einem eisernen Steg am Turm befestigte, schwebende Insel, die eigentlich aus mehreren schwebenden Inseln besteht, ist in der Lage jederzeit ihre Position zu verändern. Dies ist möglich durch den riesigen Chakrareaktor in mitten des Dorfes um den auf mehrere Plattformen gebaut das Dorf gebaut wurde.

In der Mitte des Dorfes befindet sich nicht nur der Chakrareaktor sondern auch das Institut für Technologie, welches für die Überwachung des Reaktors verantwortlich ist. Von dort führen dicke Energieleitungen auf die weiteren Plattformen die sphärisch um den Reaktor angeordnet sind. Dabei sind diese Plattformen einfach durchnummeriert.

Plattform 1 ist eine halbrunde Plattform, die am oberen Ende des Stadtkerns schwebt. Auf ihr befindet sich die mehrere 1000 Quadratmeter große Dorfverwaltung und ein weiteres Gebäude des technischen Instituts. In diesem Gebäude wird aber vor allem an der Entwicklung neuer Jutsu gearbeitet. Auch finden sich hier die besten Strategen von ganz Soragakure.

Etwas unterhalb von Plattform 1 schwebt Plattform 2 welche mehr an ein einziger großer Wolkenkratzer erinnert und längs den Reaktor herab zu den niedrigeren namenlosen Plattformen reicht. In diesem Wolkenkratzer befinden sich viele Unterkünfte da er an viele weitere Plattformen mit Brücken anschließt und auch ein zweites Verteilersystem. Von ihm gehen auch viele Hängebrücken und Ketten zu den anderen Plattformen aus.

Die erste Plattform, die man von Plattform 2 erreicht, ist Plattform 4. Hier wurde ein künstliches Feld und ein Wald angelegt. Diese Plattform wird auch oft als Grüner Ring bezeichnet, denn sie geht einmal um den ganzen Reaktor in der Mitte des Dorfes.
Auch Gewächshäuser und ein großer See finden sich hier. Doch das gesamte Gelände ist eher ungepflegt und kann daher nicht als Park bezeichnet werden.
An Plattform 4 sind unzählige sehr kleine Plattformen, welche meist nur einzelne Anwesen beherbergen und den größten Klans aus den Ninjareichen vorbehalten sind. Auch einige reichere Händler besitzen hier ihre eigene Plattform. Diese Plattformen sind meist nach ihren Besitzern benannt, zählen aber zu Plattform 4.

Von Plattform 2 geht etwas unterhalb von Plattform 4, Plattform 3 aus in Richtung des Turms. Sie ist eine längliche Plattform und steht wie eine Brücke zum Turm hin. Auf ihr befinden sich Läden, ein Marktplatz, Kinos und eine mit Chakraenergie betriebene heiße Quelle.
Sie ist auch das Eingangstor zu Soragakure und jeder der das Dorf betritt muss die Lange Hauptstraße entlang zu einem Eingang in den Wolkenkratzer von Plattform 2 gehen.

Die niedrigste der noch benannten Plattformen, die an 2 grenzen, ist 5. Auf Plattform 5 befindet sich ein großes Stadion, neben der Akademie von Soragakure. Dieses Stadion dient einerseits der Akademie als Übungsplatz, aber wird auch für andere Anlässe verwendet.
Die Akademie ist ein großes kugelförmiges Gebäude, die mitten in Plattform 5 steckt. Dies heißt dass seine niedersten Stockwerke sich unter die Plattform erstrecken und eine Aussichtsplattform auf die Wolken und das Meer unter Soragakure bieten. Sie bietet alles von Cafeteria bis hin zu extra Ninjutsu-Trainingsräumen und sogar eine eigene Waffenkammer.
Die meisten Schüler sind in dem Wolkenkratzer auf Plattform 2 untergebracht.

Am unteren Ende von Plattform 2 erstreckt sich ein großer, runder Platz der auch als die Slums bekannt ist, hier stehen viele Fabriken, aber die wirklichen Slums erstrecken sich über die namenlosen Plattformen unterhalb dieses Platzes. Dort sind die namenlosen Plattformen, namenlos weil sie lange nach dem Bau von Soragakure entstanden und regelmäßig neue dazu kommen um die vielen Bewohner von Soragakure zu beheimaten. Wer hier endet, sieht dank den anderen Plattformen über sich nicht einmal mehr die Sonne.

Doch in Wirklichkeit ist Soragakure nicht nur ein schwebendes Dorf, sondern eine schwebende Festung, was man an der äußersten Ringplattform Plattform 6 erkennt. Diese ist nur mit Kabeln mit dem Reaktor verbunden und beheimatet keine Bewohner, stattdessen findet man dort riesige mit Chakra betriebene Kanonen und andere Waffen. Zugang hierher wird nur den Mitgliedern der Wartungstruppen erlaubt und Verstöße gegen dieses Gesetzt werden hart bestraft.

Das Symbol von Soragakure
Die Sonne

Der Onmyô Klan,
oder auch die Beschützer von Shirogakure

Der Onmyô Klan diente lange vor der Gründung des Dorfes den Feudalherschern des Feuerreichs vor allem als Wahrsager. Als Shirogakure gegründet wurde, entschieden die Kage der Allianzdörfer, dass das Oberhaupt des Onmyô Klans, der erste Hikarikage werden sollte.
Diese Entscheidung beruhte darauf, dass der Onmyô Klan zwei wichtige Eigenschaften besitzt, die für eine solche Position benötigt werden.

1. Der Onmyô Klan stand nie mehr als neutral zu einem der Dörfer und ist somit in allen Belangen unparteiisch und nur auf das Wohl von Shirogakure bedacht.
2. Der Onmyô Klan verfügt über die Fähigkeit Bijuu zu versiegeln und dies ohne dabei Menschen als Gefäß zu benutzen.

Daraus ergeht, dass der Onmyô Klan nicht nur die Wächter von Shirogakure, sondern auch der drei Bijuu sind. Dies ist daher so wichtig, da in diesen eine große Macht liegt, die keinem anderen Dorf in die Hände fallen darf.

Momentan sind die Bijuu Ichibi, Nibi und Kyuubi in drei besonderen Waffen versiegelt:
Das Ichibi ist ist in einem Katana, Nibi in einem Dolch und Kyuubi in einem Guan-dao versiegelt. Alle drei Waffen werden von Angehörigen des Onmyô Klans geführt, welche im Umgang mit den Biiju und deren Versiegelung ausgebildet sind. Ihre Aufgabe ist es zu verhindern, dass diese Waffen in die Hände anderer Fallen und das die Bijuu nicht aus ihrem Gefängnis ausbrechen können. Um dies zu verhindern tragen die Waffen mehrere dutzend Siegel, die verhindern, dass nicht Onmyô sie anfassen können und dass die Bijuu sich befreien können.
Dennoch ist es den Onmyô möglich ein kleinen Teil der Bijuu-Kraft frei zu setzen, was aber mit höchster Vorsicht geschehen muss! Ist einmal ein klein wenig Kraft frei beginnen die Bijuu sich Stück für Stück weiter zu befreien, sollten sie nicht erneut versiegelt werden!

Daher lernen Onmyô von Klein auf den Umgang mit Siegeln, besonders Siegelschriften und Formeln. Diese sind nicht nur in der Lage, dass Chakra der Bijuu unter Kontrolle zuhalten, sondern können auch den Chakrafluss normaler Menschen oder von Ninjutsu und Genjutsu beeinflussen.

Ihre Ausbildung erfahren sie in der Ninja-Akademie von Shirogakure, aber auch im prunkvollen Onmyô Tempel in Jôsei und nur die begabtesten von ihnen erhalten das Recht eine der Bijuu-Waffen zu führen.

Bijuu Chakrareaktor

Der riesige Bijuu Chakrareaktor in mitten von Soragakure war ursprünglich nur dafür gedacht neuartige Waffen mit Energie zu versorgen. Dafür wurden aus Iwa-, Kiri- und Amegakure vier Bijuu gebannt, welche im Inneren des Reaktors ohne Pause kämpfen und so unglaubliche Energien freisetzen. Als Nebeneffekt begann der Reaktor ein besonderes Gravitationsfeld zu entwickeln, welches den Reaktor zum schweben brachte und mit ihm alle Gegenstände die mit der durch ihn freigesetzten Energie in Berührung kamen.

Daher wurden auf allen Plattformen Sammelpunkte für die Chakraenergie der Bijuu erbaut, erkennbar sind diese eisernen Gebilde dadurch, dass aus ihnen ein rötlicher Dampf aufsteigt, welcher jedes Leben um sie herum absterben lässt.

Die Schwebekraft des Reaktors ist vielen Wissenschaftlern immer noch ein Rätsel und nachdem seine Erbauer starben sind auch die meisten Pläne des Reaktors verloren. Doch das Grundprinzip der Chakraenergie die er produziert ist mittlerweile erforscht. Wie oben erwähnt kämpfen die Bijuu im Inneren des riesigen Kessels und setzen so Energie frei, welche durch Energieleitungen an die um Soragakure liegenden Plattformen verteilt wird, wodurch sie ebenfalls zu schweben beginnen. Diese Energie kann aber auch für mehr, als nur schweben verwendet werden. In Soragakure werden damit viele Fabriken betrieben indem die Energie mit Hilfe von Wasser in Dampf und dann durch Turbinen in kinetische Energie umgewandelt wird.
Sie kann aber auch benutzt werden um beeindruckende Ninjutsu zu wirken, wofür die Waffen auf Plattform 6 sind. Sie sammeln die Energie und leiten sie durch mehrere Siegel um dem Chakra Form zu verleihen, welche die Kanonen dann abfeuern.

Täglich arbeitete das Institut für Technologie in Soragakure an neuen Wegen um die Chakraenergie zu nutzen. Auch an der Verwendung der daraus entstehenden Dampfenergie wird noch gearbeitet.