Geheime Jutsus von Organisationen und Clans

Dieses Thema im Forum "Jutsuliste" wurde erstellt von Maki, 7. Nov. 2007.

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  1. Maki

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    Geheime Jutsus von Organisationen und Clans

    Die in diesem Thread aufgeführten Jutsus sind welche, die nicht frei lernbar sind, da sie von der Organisation zu der sie gehören, oder dem Clan geheim gehalten werden. Wenn man so eine Technik lernen will, muss man Mitglied in der Organisation oder dem Clan sein. Sollte es sich im RPG ergeben, dass es einem nicht dazugehörigem gelehrt werden soll, ist die Erlaubnis der Spielleitung einzuholen.

    Die meisten Clans und Organisationen sind nur mit der Herkunft aus dem entsprechenden Dörfern spielbar. Welcher Clan in welches Dorf gehört seht ihr unter den Quicklinks.
    Allerdings kann der Geburtsort des Charakters auch das zur Clanheimat gehörende Allianzdorf sein.


    Legende:

    Besonderheiten:

    Verboten - Diese Technik ist von den Kage verboten worden, oder einfach nicht frei erlernbar. Man braucht hier einen Lehrer, der das einem innerhalb des Rollenspiels beibringt, sowie die Genehmigung seines Jonin-senseis und der Spielleitung.


    Quicklinks:

    Alle Dörfer
    Künstler-Jutsu
    Nekoyami-Jutsu
    Kowaburi-Hiden

    Shirogakure
    Hokaze-Clanjutsus
    Kyuzen Kubushi-Taijutsu

    Konohagakure
    Nara Jutsu
    Yamanaka-Clantechniken

    Sungakure
    Puppenspieler Techniken
    Auflistung Puppen
    Hojojutsu

    Kirigakure
    Ishiki-Meikyū Genjutsu
    Hōzuki-Clantechniken
    Zuletzt bearbeitet: 29. Okt. 2016
  2. Maki

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    Das Geheimnis der Puppenspieler

    Neben dem mysteriösen Sandbluterbe und den mächtigen Fuuton-Techniken sind das Reich des Windes und Sunagakure besonders für eine andere einzigartige Kampfweise bekannt: Das Puppenspiel. Dabei benutzen geschickte Shinobi menschen- oder tierähnliche Marionetten, die sie mit den verschiedensten Waffen und sonstigen Überraschungen ausstatten, um ihre Gegner zu bedrängen. Diese enigmatische Kampfart ist nach wie vor allein Sunanins vorbehalten, wobei selbst innerhalb des Sanddorfes nur der Clan des Chikamatsu Monzaemon, des Erfinders der Puppenspielkunst, wirklich berühmt geworden ist. In der Zwischenzeit wurde diese Kunst von einzelnen Individuuen allerdings auch in das Reich der Erde, nach Iwagakure, gebracht und dort von einzelnen Familien aufgenommen, selbst wenn diese noch keine vergleichbare Koryphäe hervorgebracht haben.

    Das „Geheimnis der Puppenspieler“ stellt eine besondere Art von Clanerbe dar, das nur ganz bestimmten Individuen beigebracht wird und in unserem Forum gleichberechtigt neben anderen Clantechniken und Kekkei Genkais existiert (ein Puppenspieler darf deshalb nicht neben dem Puppenspiel zum Beispiel über ein Mischerbe verfügen). Puppenspieler entstammen in der Regel einem der großen Puppenspieler-Clans aus Sunagakure (s. Chikamatsu-Clan) oder Iwagakure, und nur in extrem seltenen Ausnahmefällen geben die Meister dieser Clans auch an Außenstehende ihr Können und Wissen weiter.
    Das breit gefächerte Wissen, das ein Puppenspieler über die Jahre seiner Ausbildung hinweg erwirbt, gliedert sich dabei in vier Teilbereiche:
    • Kugutsu no Jutsu: Mithilfe dieses Jutsus ist der Anwender überhaupt erst dazu in der Lage, seine Puppe mithilfe von Chakrafäden im Kampf zu bewegen. Erfahrene Nutzer dieser Disziplin können ihre Puppen auf die unglaublichsten Weisen bewegen und sie binnen eines Augenaufschlags zum Kampf bereit machen.
    • Kairai Kizuku: Der Bau von Puppen ist ein ebenso wichtiger Teil des Daseins eines Puppenspielers wie das eigentliche Spielen. Keine Puppe, kein Puppenspieler, so einfach ist das. Im Rahmen der Karai Kizuku-Ausbildung werden dem Puppenspieler die üblichen Grundlagen beigebracht, wie man eine Puppe erschafft und auf engstem Raum so viel Technik wie möglich unterbringt.
    • Technisches Fachwissen: Da das Kairai Kizuku nur die Grundlagen des Puppenbaus vermittelt, muss der Puppenspieler den Umgang und die Erschaffung besonders komplizierter Tricks separat lernen. Zu solchem Fachwissen zählen unter anderem die Vorrichtung des Chakraschildes und die Anbringung besonderer Siegel an der Puppe.
    • Ergänzende Kenntnisse und Techniken: In diese Kategorie fällt kurz gesagt alles, was nicht in eine der ersten drei gehört, darunter zum Beispiel das Verwandeln der eigenen Puppe mithilfe des Henge no Jutsu oder das Tarnen seiner Chakrafäden.


    Kugutsu no Jutsu

    Die zentrale Kunst beim Benutzen einer Marionette als Waffe ist das sogenannte "Kugutsu no Jutsu", die "Kunst des Puppenspiels". Mithilfe dieses Jutsus kann ein Shinobi dünne Fäden aus reinem Chakra an seiner Puppe anbringen, und durch geschicktes Bewegen seiner Finger diese so steuern.


    Kugutsu no Jutsu I (Kunst des Puppenspiels I)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: -
    Reichweite: 7 Meter

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 3, Geschick Stufe 2

    Beschreibung: Die unterste Stufe des Kugutsu no Jutsu, das es einem Puppenspieler erlaubt, mithilfe hauchdünner Chakrafäden eine Marionette zu steuern. Noch dauert es mehrere Minuten, eine Puppe mit Chakrafäden zu versehen, und eine Berührung zwischen Puppe und Puppenspieler ist dabei unerlässlich. Außerdem kann ein Puppenspieler seine Puppe nur in einem Umkreis von 7 Metern um sich herum bewegen, wobei diese Bewegungen alleridngs sehr abgehackt, ungeschickt und langsam sind.


    Kugutsu no Jutsu II (Kunst des Puppenspiels II)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: -
    Reichweite: 10 Meter

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 4, Geschick Stufe 3, Kugutsu no Jutsu I

    Beschreibung: Auf der zweiten Stufe erhöht sich die Reichweite, auf die der Puppenspieler seine Marionette steuern kann, auf 10 Meter. Um seine Puppe zudem mit Chakrafäden zu versehen braucht er nunmehr nur noch knapp über eine Minute, wobei noch immer Körperkontakt mit den entsprechenden Stellen nötig ist. Die Bewegungen der Puppe sind noch immer unnatürlich und abgehakt, allerdings merkt man deutlich, dass der Puppenspieler dabei ist immer besser zu werden.


    Kugutsu no Jutsu III (Kunst des Puppenspiels III)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: -
    Reichweite: 15 Meter

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 5, Geschick Stufe 4, Kugutsu no Jutsu II

    Beschreibung: Der dritte Grad der Puppenmeisterung lässt den Puppenspieler seine Marionette auf eine Reichweite von bis zu 15 Metern zu kontrollieren und lässt die Bewegungen der Puppe bereits mit etwas Geschick und Konzentration durchaus menschlich und echt wirken. Auch die Fäden an der Puppe anzubringen dauert kaum mehr als einen Augenblick: Der Puppenspieler muss nur kurz die entsprechenden Stellen an seiner Marionette berühren, und schon spannen sich die Chakrafäden.


    Kugutsu no Jutsu IV (Kunst des Puppenspiels IV)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: -
    Reichweite: 25 Meter

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 6, Geschick Stufe 5, Kugutsu no Jutsu III

    Beschreibung: Auf Stufe vier genügt ein leichter Wink über die Puppe, um sie mit Chakrafäden zu stehen, vorausgesetzt der Anwender befindet sich in zwei Meter Umkreis zu ihr. Weiterhin erhöht sich die Reichweite der Marionette des Puppenspielers auf 25 Meter, und ihre Bewegungen wirken nun schon mehr als lebensecht. Gewagte Manöver werden immer leichter umzusetzen.


    Kugutsu no Jutsu V (Kunst des Puppenspiels V)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: A
    Chakrakosten: -
    Reichweite: 35 Meter

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 7, Geschick Stufe 6, Kugutsu no Jutsu IV

    Beschreibung: Die vorletzte Stufe des Kugutsu no Jutsu erlaubt es dem Puppenspieler, auch auf eine Distanz von etwa 5 bis 10 Metern hin eine Puppe mit einem Handstreich mit Chakrafäden zu versehen. Die maximale Distanz zwischen Puppe und Spieler kann zudem ab jetzt 35 Meter betragen.


    Kugutsu no Jutsu VI (Kunst des Puppenspiels VI)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: S
    Chakrakosten: -
    Reichweite: 50 Meter

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 9, Geschick Stufe 8, Kugutsu no Jutsu V

    Beschreibung: 50 Meter ist die maximale Distanz, die ein Puppenspieler allein mit dem Training des Kugutsu no Jutsu erreichen kann, und diese ist auf der sechsten und letzten Stufe auch erreicht. Befindet sich die Puppe zudem in einem Umkreis von zwanzig Metern um den Anwender, kann er diese mit Chakrafäden kampfbereit machen. Die Bewegungen, die er mit seiner Puppe zudem ausführen kann, sind mehr als nur übermenschlich und hochgradig komplex.


    Shin no Kugutsu no Jutsu (Die wahre Kunst des Puppenspiels)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: A-SS
    Chakrakosten: -
    Reichweite: variabel

    Voraussetzungen: siehe unten

    Beschreibung: Außenstehende beizeichnen schon solche Puppenspieler als Meister ihres Fachs, die allein grandiose Puppen erschaffen und steuern können, selbst wenn es sich dabei nur um eine einzige Puppe handeln sollte. Die wirklichen Legenden unter den Puppenspielern zeichnen sich jedoch durch eine ganz andere Fähigkeit aus: Das Können, mehrere Puppen gleichzeitig zu lenken. Über genug Geschick und Talent für solch ein kompliziertes Vorgehen verfügen allerdings nur die wenigsten, was das Beherrschen dieser Kunst zu einer noch größeren Leistung werden lässt.
    Um mehr als eine Puppe kontrollieren zu können, muss der Shinobi das „Sin no Kugutsu no Jutsu“ erlernen, und zwar für jede zusätzliche Puppe extra. Möchte er also fünf Puppen gleichzeitig steuern, muss er insgesamt viermal diese Kunst erlernen. Die Vorraussetzungen, die dafür nötig sind, erhöhen sich allerdings mit der Zeit. Zudem ist mit zehn Puppen, also neunmaligem lernen des Shin no Kugutsu no Jutsu, das Limit erreicht.

    Bis zwei Mal: Gehobenes Genin-Niveau, Rang A, Kugutsu no Jutsu V
    Bis vier Mal: Gehobenes Chuunin-Niveau, Rang S, Kugutsu no Jutsu VI, Geschick Stufe 9
    Bis neun Mal: Gehobenes Jonin-Niveau, Rang SS, Kugutsu no Jutsu VI, Geschick Stufe 10

    Anmerkung: Der Spieler muss ausnahmslos immer die Erlaubnis der Spielleitung einholen, bevor er das „Shin no Kugutsu no Jutsu“ erlernen darf.


    Kairai Kizuku

    Obwohl die Meister des Kugutsu no Jutsu lediglich als Puppenspieler bekannt sind, ist auch das Bauen von Marionetten ein essentieller Bestandteil ihres Könnens. In der zweiten Disziplin in der sich Puppenspieler in Ausbildung üben müssen, dem „Kairai Kizuku“, wird ihnen deshalb beigebracht, wie man Puppen bauen und reparieren kann, und wie man sie mit so manch kleiner Überraschung ausstatten kann.


    Kairai Kizuku I (Puppenbau I)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: -
    Reichweite: -

    Voraussetzungen: -

    Beschreibung: Die erste Stufe des Kairai Kizuku erlaubt es dem Puppenspieler, Puppen des E-Rangs zu erschaffen. Solche Marionetten sind alles andere als technisch anspruchsvoll, besitzen sie doch höchstens kleine, einfache Vorrichtungen zum Abfeuern einzelner Rauchbomben oder Kunai.


    Kairai Kizuku II (Puppenbau II)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: -
    Reichweite: -

    Voraussetzungen: Kairai Kizuku I

    Beschreibung: Stufe zwei des Kairai Kizuku erlaubt es dem Puppenspieler, Puppen des D-Rangs zu erschaffen. Diese können zwar komplizierter sein als die des E-Ranges, allerdings gehen sie über einige Schussvorrichtungen und versteckte Klingen kaum hinweg.


    Kairai Kizuku III (Puppenbau III)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: -
    Reichweite: -

    Voraussetzungen: Kairai Kizuku II

    Beschreibung: C-Rang-Puppen zu erschaffen ist einem Shinobi mithilfe des dritten Kairai Kizuku möglich. Marionetten dieser Stufe können bereits mit speziellen Vorrichtungen versehen werden, die Gift versprühen können, allerdings muss der Puppenspieler das Anmischen der Gifte separat lernen. Außerdem erhöht sich die Komplexität der Wurfwaffenvorrichtungen, die er an seiner Puppe anbringen kann.


    Kairai Kizuku IV (Puppenbau IV)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: -
    Reichweite: -

    Voraussetzungen: Kairai Kizuku III

    Beschreibung: Ein Puppenbauer des vierten Ranges ist dazu in der Lage, starke Marionetten des B-Rangs zu erschaffen. Solcher Marionetten sind meist sehr kompliziert und können – mit speziellem Fachwissen versteht sich – mit chakranutzenden Vorrichtungen wie einem Chakraschild ausgestattet werden.


    Kairai Kizuku V (Puppenbau V)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: A
    Chakrakosten: -
    Reichweite: -

    Voraussetzungen: Kairai Kizuku IV

    Beschreibung: Auf dem vorletzten Meisterungsgrad befindliche Puppenspieler können Marionetten des A-Rangs erschaffen, die nicht nur ungeheuer vielseitig sind, sondern auch über äußerst mächtige Waffen verfügen können, wenn der Puppenspieler über das entsprechende Fachwissen verfügt.


    Kairai Kizuku VI (Puppenbau VI)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: S
    Chakrakosten: -
    Reichweite: -

    Voraussetzungen: Kairai Kizuku V

    Beschreibung: Erreicht ein Puppenspieler den sechsten Grad des Kairai Kizuku, kann er sich beinah eine lebende Legende nennen. Seine Puppen des S-Ranges können auf kleinstem Raum die mächtigsten Waffen beherbergen und halten für ihre Gegner sicherlich mehr als nur ein paar tödliche Überraschungen bereit.


    Technisches Fachwissen

    Jeder Puppenspieler wird seine Marionette irgendwann mit einer ganz besonderen Vorrichtung ausstatten wollen, um seinen Gegner zu überraschen, sei es nun ein besonders kräftiger Giftverteiler, ein mächtiges Siegel oder gar ein Flammenwerfer. Im Gegensatz zu normalen technischen Kniffen wie das Nutzen von Abschussvorrichtungen für Kunai und Shuriken sind solche mächtigen Waffen alleridngs derart kompliziert in Bau und Nutzung, dass der Puppenspieler sie separat zum Kairai Kizuku erlernen muss.


    Kanzuru Sensā (Sehsensor)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: -
    Reichweite: An der Puppe
    Voraussetzungen: Kairai Kizuku III

    Beschreibung: An den Kopf der Puppe wird eine Glasaugenkonstruktion eingebaut, hinter dessen Linse der Puppenspieler das Ende seines Datenübertragungsfadens anbringt. Die auf der Linse aufprallenden Lichtsignale können so durch den Chakrafluss des Fadens an dessen Anwender weitergegeben werden, um ihm das "Sehen" durch seine Puppe zu ermöglichen.


    Chōshu Sensā (Hörsensor)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: -
    Reichweite: An der Puppe

    Voraussetzungen: Kairai Kizuku III

    Beschreibung: Ein Schallumwandler in Form eines Mikrofons wird an die Puppe angebracht. Dieser nimmt akustische Wellen auf und wandelt diese in Signale um, welche durch den angehefteten Datenfaden an den Puppenspieler weitergeleitet werden und diesem das "Hören" durch seine Puppe ermöglichen.


    Kikou Junpuu (Chakraschild Siegelkunst)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: B pro Einsatz
    Reichweite: An der Puppe

    Voraussetzungen: Kugutsu no Jutsu IV, Kairai Kizuku IV

    Beschreibung: Das Kikou Jinpuu ist eine spezielle Vorrichtung, welche bei Aktivierung ein Schild aus reinem Chakra formt. Dieses hat einen Durchmesser von einem Meter und hält sowohl körperliche Angriffe als auch Ninjutsu bis A-Rang ab. Die Aufrechterhaltung des Chakraschildes benötigt jedoch eine große Menge an Chakra und wirkt pro Einatz nur fünf Sekunden lang.


    Ergänzende Kenntnisse und Techniken

    Das Kairai Kizuku lässt einen Puppenspieler eine Marionette bauen, das Kugutsu lässt ihn diese steuern. Mithilfe von speziellem Fachwissen lässt sich dann noch eine Puppe mit ganz speziellen Vorrichtungen versehen, doch darin erschöpfen sich die Kniffe eines wahren Puppenspielers noch lange nicht. Da die meisten dieser Tricks jedoch so speziell sind, dass man sie nicht einer der drei voran genannten Kategorien zuschreiben kann, ist es üblich, sie in eine vierte und letzte Kategorie einzugliedern: Der der „ergänzenden Kenntnisse und Techniken“.


    Kugutsu- Henge no Jutsu (Kunst der Puppenverwandlung)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: -
    Reichweite: variabel

    Voraussetzungen: Kugutsu no Jutsu II

    Beschreibung: Mithilfe dieser einfachen Technik ist es einem Shinobi möglich, seine Puppe ähnlich wie sich selbst mit dem „Henge no Jutsu“ ein falsches Aussehen zu verleihen. Dies funktioniert bei jeder Puppe, die über Chakrafäden mit dem Anwender verbunden sind.


    Itosabaki no Jutsu (Kunst des geschickten Umgangs mit Fäden)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: -
    Reichweite: variabel

    Voraussetzungen: Geschick Stufe 3, Kugutsu no Jutsu IV

    Beschreibung: Manche Puppenspieler üben die Kunst des Fädenanbringens extra, um auch auf eine größere Distanz als der normale Marionettennutzer ihre Puppen mit Fäden ausstatten zu können. Puppenspieler, die über diese separate Ausbildung verfügen, können ihre Puppen auf die doppelte Distanz zum Kampf vorbereiten, auf die es normale Nutzer des Kugutsu no Jutsu schaffen.


    Itokakure no Jutsu (Kunst des Verhüllens von Fäden)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: -
    Reichweite: variabel

    Voraussetzungen: Kugutsu no Jutsu IV

    Beschreibung: Es gibt nicht viele von ihnen, doch manche sind dazu in der Lage, die Chakrafäden, die ein Puppenspieler nutzt, um seine Marionette zu bewegen, zu trennen. Erfahrene Nutzer des Kugutsu no Jutsu können deshalb ein Verfahren erlernen, mithilfe dessen sie ihre ansonsten als blaue, durchscheinende Stränge erkennbaren Fäden verhüllen und unsichtbar werden lassen können.


    Dēta ito no Jutsu (Kunst der Datenübertragung per Chakrafaden)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: D pro Minute der Übertragung
    Reichweite: Variabel
    Voraussetzungen: Kugutsu no Jutsu IV, Entsprechende Sensoren

    Beschreibung: Der Puppenspieler hat durch diese Kunst gelernt, einen speziellen Chakrafaden zu entwickeln. Der Chakrafaden ist nun nicht mehr nur eine Verbindung welche das Steuern einer Marionette erlaubt, sondern ist jetzt dazu in der Lage empfangene Informationen durch dessen Chakrafluss zu seinem Anwender zu senden. Um solche Informationen aufnehmen zu können, wird ein entsprechender Aufnahmesensor benötigt an den der spezielle Chakrafaden geheftet wird. Das Erzeugen dieses Fadens erfolgt während der Anbringung der normalen Chakrafäden und erfüllt seinen Nutzen erst bei der Aktivierung durch den Anwender. Um die ankommenden Informationen verarbeiten zu können, muss der Anwender sich während der Ausführung vollkommen auf die Wahrnehmung durch seine Puppe konzentrieren. Erst mit steigender Chakrakontrolle ist es dem Anwender möglich, Übertragungen von mehreren Sensoren gleichzeitig zu verarbeiten.
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. Apr. 2014
  3. Maki

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    Nara Clan Jutsus

    Kagemane no Jutsu (Schattenbesitz)


    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: C + C für 5 Minuten halten
    Reichweite: Variiert

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 2, Chakramenge Stufe 3

    Beschreibung: Dieses Jutsu erlaubt dem Anwender unter ständigem Halten des Fingerzeichen „Ratte“ seinen eigenen Schatten auszudehnen. Da sich die Fläche des Schattens aber nicht vergrößern lässt, ist dies nur begrenzt weit möglich. Erreicht der eigene Schatten den Schatten eines Gegners, so verschmilzt er mit diesem und ist in der Lage den Gefangenen dazu zu zwingen, den Anwender in seinen Bewegungen zu kopieren, wenn sich der Anwender auf den Gegner konzentriert. Ist der Gegner erst einmal mit dem Schatten gefangen, muss das Fingerzeichen nicht weiter aufrecht erhalten werden. Die maximale Länge des Schattenstrangs wird von der Chakramenge des Anwenders bestimmt: Bei Chakramenge 2 ergibt sich ein Limit von fünf Metern, pro Stufe darüber steigt diese Länge um fünf weitere Meter.
    Die Chakrakontrolle des Anwenders gibt wiederum an, in wie viele Stränge er den Schatten aufteilen kann, was erst ab Chakrakontrolle 4 möglich ist:
    Chakrakontrolle Stufe 4: Drei Stränge
    Chakrakontrolle Stufe 5: Vier Stränge
    Chakrakontrolle Stufe 6: Sechs Stränge
    Chakrakontrolle Stufe 8: Zehn Stränge
    Chakrakontrolle Stufe 9: Fünfzehn Stränge
    Pro zusätzlicher Abzweigung vom Hauptstrang wird die Maximalreichweite der Schatten um einen Meter reduziert. Die Geschwindigkeit des Schattens entspricht der Chakrakontrolle des Anwender minus drei.
    Um aus dem Jutsu zu entfliehen werden zunächst Chakrakontrolle des Anwenders und des Gefangenen miteinander verglichen. Ist letztere höher oder zumindest gleich hoch, ist es dem Gefangenen möglich, eine variable Menge an Chakra aufzuwenden, um dem Jutsu zu entkommen. Der Anwender muss die gleichen Kosten aufwenden, um den Gefangenen weiterhin im Jutsu zu behalten, prinzipiell kann dieses Spiel bis zur völligen Erschöpfung weitergehen- oder bis einer der beiden kapituliert. Hat der Nara zuvor ein anderes Schattenjutsu benutzt, erschwert sich der Prozess für den Gegner, sodass er pauschal mehr Chakra aufwenden muss, allerdings kann der Anwender während eines solchen Kräftemessens keine weiteren Jutsus einsetzen.


    Kage Yosu no Jutsu (Schattensammlung)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: C
    Reichweite: Schattengröße

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 4, Chakramenge Stufe 3, Kagemane no Jutsu

    Beschreibung: Ist der Gegner vom Schatten des Anwenders bewegungsunfähig gemacht, kann dieser mithilfe der Schattensammlung durch mehrere Abzweigungen des Hauptschattens, die er zu bis zu zehn peitschenähnlichen Gebilden formt, weitere Gegenstände oder Personen, die sich in einem Umkreis von bis einem Meter befinden, an den Gefangenen heranziehen. Werden Menschen von diesen Peitschen gefangen, so sind sie jedoch nicht im Kagemane des Anwenders mitgefangen, sodass sie sich noch bewegen können. Mit steigender Chakramenge können die Peitschen an Länge (pro zusätzliche Stufe um einen halben Meter) gewinnen und mit steigender Chakrakontrolle kann ihre Anzahl stark steigen (pro zusätzliche Stufe um fünf Stränge mehr).


    Kage no Wana (Schattenfalle)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: D-B
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 2, Kagemane no Jutsu

    Beschreibung: Der Anwender legt seine Hand auf den Schatten eines beliebigen Objekts und lässt sein Chakra in diesen strömen. Durch diese Markierung fungiert der Schatten nun selbstständig als eine Art Kagemane no Jutsu, bzw. verfügt über dessen Kräfte, wodurch ein feindlicher Shinobi bis zu einer Minute darin gefangen werden kann. Chakrakosten variieren nach Größe des Schattens, wobei es eine natürliche Obergrenze gibt. So kann zum Beispiel nicht der Schatten eines Berges manipuliert werden.
    Chakrakosten D: Schatten in der Größe eines Kunais
    Chakrakosten C: Schatten in der Größe eines Baumes
    Chakrakosten B: Schatten in der Größe eines kleinen Hauses


    Watashi wa Kage (Schattenhaftes Ich)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: C + C pro Minute
    Reichweite: Schattengröße

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 4, Chakramenge Stufe 3, Kagemane no Jutsu

    Beschreibung: Der Anwender löst einen Teil seines Schattens vom Boden ab und kann dadurch eine Kopie von sich selbst erstellen, welche kurze Zeit mit ihm kämpft. Dieser Doppelgänger ist zum Beispiel in der Lage Angriffe abzuwehren, den Feind körperlich zu verletzen oder sich in den eigentlichen Schatten zurückzuziehen, kann sich währenddessen jedoch nur in einem bestimmten Radius um seinen Erzeuger bewegen. Außerdem ist er nur schwer zum Ablenken des Gegners geeignet, da er nunmal schwarz wie ein Schatten ist und sich dadurch unweigerlich vom Original abhebt. Der große Schwachpunkt dieses Jutsus ist zudem, dass jegliche andere Clantechniken der Nara während der Wirkungsdauer nicht eingesetzt werden können, da ja der eigene Schatten schon in Benutzung ist.
    Die Attribute des Schattendoppelgängers erschließen sich aus den Attributen des Anwenders -1.


    Kage Nui (Schattennaht)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: B
    Reichweite: 10 Meter

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 5, Kagemane no Jutsu

    Beschreibung: Dieses Jutsu stellt eine Modifizierung des Kagemane no Jutsu dar, welches durch Veränderung des Fingerzeichens aktiviert wird: Der Anwender ist in der Lage, seinen Schatten in mehreren peitschenähnlichen Gebilden zu materialisieren und vom Boden abzuheben, nachdem er ihn mithilfe des Schattenbesitzes ausgedehnt hat. Diese sind in der Lage, den Gegner physisch zu attackieren und besitzen den Vorteil, dass sie bedeutend schneller sind (Ihre Geschwindigkeit entspricht der Chakrakontrolle des Anwenders minus eins). Zwar haben sie nur eine relativ geringe Reichweite von bis zu zehn Metern, sind aber in der Lage, reellen Schaden anzurichten, da sie den Gegner auch durchbohren können. Ist der Gegner von diesen Peitschen gefesselt, so kann er noch versuchen, sich zu bewegen, bis der Anwender das Jutsu durch erneutes Wechseln der Fingerzeichen in das Kagemane no Jutsu hüllt.


    Kage Kubi Shibari no Jutsu (Genickbruch)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: B für 3 Minuten
    Reichweite: Schattengröße

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 6, Chakramenge Stufe 5, Kagemane no Jutsu

    Beschreibung: Sind ein oder mehrere Gegner mit dem „Kagemane no Jutsu“ gefangen, kann durch dieses Jutsu der eigene Schatten in Form von Händen an dem Gefangenen hochwandern und diesen angreifen, indem sie ihm das Genick brechen, ansonsten verstärken sie nur den Halt des vorangegangenen Jutsus.


    Kage Haká (Schattengrab)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: A für 5 Minuten
    Reichweite: Schattengröße

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 6, Chakramenge Stufe 5, Kagemane no Jutsu

    Beschreibung: Durch dieses Jutsu kann der Anwender alle im „Kagemane no Jutsu“ gefangenen Gegner an die Erde binden, indem er ihre Schatten in den Grund unter ihnen zieht. Die so gefesselten Gegner sind- ähnlich wie beim „Kage Nui“- nicht in der Lage, sich zu bewegen, allerdings ist der Anwender des Jutsus nicht mehr mit ihnen verbunden, sodass sie nur an jeglicher Bewegung gehindert werden, nicht aber seine Bewegungen nachahmen müssen, bis sich das Jutsu nach etwa fünf Minuten von selbst löst, wenn der Anwender nicht erneut die Chakrakosten aufwendet. Dennoch muss sich der Anwender noch auf sie konzentrieren.


    Kagemane Shuriken no Jutsu (Shuriken-Schattenbesitz)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: B pro halbe Minute
    Reichweite: Wurfreichweite

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 6, Chakramenge Stufe 6, Chakrawaffe, Kagemane no Jutsu

    Beschreibung: Der Anwender nutzt für dieses ungewöhnliche Jutsu Waffen aus Chakrametall. Da dieses spezielle Material chakraleitend ist, wird es dadurch möglich diese mit seinem eigenen Chakra anzureichern und deswegen die Wirkung des Kagemane no Jutsu zu übertragen. Das Aufladen der Waffe mit Chakra dauert pro geplanter halber Minute 3 Sekunden. Somit kann sich der Gegner, nachdem sein Schatten getroffen wurde, für maximal zwei Minuten nicht mehr bewegen. Ein Entfernen der Waffe löst das Jutsu auf.


    Kage Kami (Schattengott)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: A
    Chakrakosten: S
    Reichweite: 50 Meter

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 8, Chakramenge Stufe 7, Kagemane no Jutsu

    Beschreibung: Der Anwender sendet seinen Schatten langsam sternförmig in die Umgebung aus, wobei er jeden Schatten, den er während dieser Zeit mit seinem Schatten berührt, mit seinem eigenen Chakra markiert. Nach dieser Vorbereitung, die einige Minuten andauert, ist der Anwender in der Lage, jedwedes Nara-Jutsu, das er beherrscht, aus einem der Schatten in 50 Meter Entfernung zu wirken.
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. Apr. 2015
  4. Maki

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    Künstler-Jutsus

    Diese besondere Art von Jutsu, für deren Beherrschung nur vereinzelte Ninja bekannt sind, erlauben es dem Anwender, mitgeführte Tinte mit Chakra zu versehen. Indem sie mit dieser Tinte dann Buchstaben schreiben oder Objekte bzw. Tiere zeichnen und sie zum Leben erwecken, können sie nicht nur ihren Gegnern auf unterschiedlichste Weise zusetzen, sie haben auch fast für jede Situation die richtige Zeichnung parat.

    Für diese Techniken gibt es keinen festen Klan, der die Kunst des Zeichnens mit Chakra als Geheimnis vererbt, es ist vielmehr eine Spezialität Konohas gewesen, die im Laufe der Zeit auch den anderen Dörfern zugänglich gemacht wurde. Somit dürfen nur ausgewählte Shinobi diese Technik erlernen. Aufgrund des künstlerischen Geschicks, das der Anwender braucht, sowie der mannigfaltigen Anwendungsmöglichkeiten müssen solche, die Jutsus dieser Kategorie erlernen wollen, selbst oder mithilfe ihres Lehrers die Erlaubnis der Dorfverwaltung einholen.
    [Um Techniken dieser Art zu erlernen muss man bei der Charaktererstellung diese Spezialität in der Kategorie "Bluterbe/Clankünste" eintragen sowie über einen Charakter verfügen, der Interesse und Talent in Sachen Zeichnen besitzt. Unter diesen Voraussetzungen kann der Charakter jede dieser Künste wie ganz normale elementlose Ninjutsus erlernen.]


    Ninpō: Gaku Kansuru (Kunst der Bildversiegelung)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E
    Reichweite: Direkt vor dem Anwender

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 2

    Beschreibung: Mithilfe dieses Jutsus kann der Anwender auf eine beliebige Schreibfläche gezeichnete Bilder dauerhaft versiegeln, indem er um die Zeichnung mehrere Schriftzeichen schreibt. Auf diese Weise gesicherte Bilder können nicht nur auf keine Weise mehr von der Schreibfläche gelöst werden, handelt es sich bei den Zeichnungen um Klone oder Tiere, die mit Chakra erfüllt wurden, kann er diese unter Aufwendung der entsprechenden Chakrakosten und dem jeweiligen Fingerzeichen zum Leben erwecken. Somit spart er sich die Zeit die Kreaturen zu zeichnen.


    Ninpō: Jibaku Tsukeru (Explosion anheften)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: E pro Tag
    Reichweite: Direkt beim Anwender

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 3

    Beschreibung: Eine relativ simple Ergänzung zu jeder Art von Zeichnung, die nichtsdestoweniger über Durchschlagskraft verfügt. Der Anwender kann seine Zeichnungen mit einem kleinen Viereck versehen, in das er das Schriftzeichen für Explosion einzeichnet. Belebt er anschließend sein Kunstwerk ist dieses genau dort mit einem Explosionstag versehen, wo er zuvor die entsprechenden Siegel gezeichnet hat. Die Detonation kann mit einem normalen Kassei aktiviert werden.


    Sumi no Tate (Tintenschild)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: C pro m²
    Reichweite: 5 Meter

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 4, Chakramenge Stufe 4, Geschick Stufe 3

    Beschreibung: Dieses Jutsu stellt eine Abwehrtechnik der Künstler dar. Mittels Tinte zeichnet der Künstler einen Schild, der Ninjutsu bis Rang C, Suiton nur bis Rang D, abwehren kann. Da der Schild aus Tinte besteht, ist er absolut nutzlos gegenüber physischen Attacken. Die Form und Größe des Schildes ist variabel und hängt vom eingesetzten Chakra und der Kreativität des Künstlers ab. Sowohl kleine Rundschilde als auch große Turmschilde könnten gezeichnet werden.


    Ninpō: Kuzukei (Künstler-Bild-Verbindung)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: E
    Reichweite: 250m

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 4

    Beschreibung: Mithilfe dieser Kunst kann der Anwender zu seinen lebendigen Zeichnungen (z.B. Nebel, Pflanzen etc. sind nicht spürbar) auf eine Reichweite von bis zu 250 Metern Kontakt aufnehmen. Konkret heißt das: Konzentriert er sich mit geschlossenen Augen (ein Fingerzeichen ist nicht nötig), spürt er sämtliche seiner Kreationen und weiß etwa, in welcher Richtung und in welcher Entfernung sie sich befinden. Fixiert er sich auf ein Geschöpf, kann er durch dessen Augen blicken oder ihm bzw. seiner Gruppe (z.B. einer Schar Mäuse) einen Befehl geben wie "Kehre zurück", "Geh weiter" oder "Ändere die Richtung"; diesen hört die Kreatur, als würde ihr Meister ihn ihr direkt ins Ohr flüstern. Kreaturen außerhalb der Reichweite sind nicht einmal zu spüren, jede Chakrakontrollstufe über 3 erhöht die Reichweite jedoch um zusätzliche 250m.

    Chakrakontrolle Stufe 5: Der Anwender braucht sich kaum mehr auf diese Technik zu konzentrieren und kann sie auch z.B. mit offenen Augen benutzen. Dennoch benötigt er ein Mindestmaß an Aufmerksamkeit, dass es ihm verbietet, die Kunst im Kampf zu nutzen.
    Geschick Stufe 6: Der Anwender ist mittlerweile so erfahren in seiner Bewegung, dass er sich auch im Kampf die Bilder seiner Kreationen vergegenwärtigen kann um somit das gesamte Schlachtfeld zu überblicken oder seinen Tieren geflüsterte und somit für den Feind unhörbare Befehle zu erteilen.
    Chakrakontrolle Stufe 6: Während der Anwender bisher zumindest ein leises Flüstern von sich geben musste, kann er seinen Kreationen nun auch stumm Befehle erteilen, was vor allem im Kampf den Anschein erweckt, die Tiere würden exakt seinem Willen folgen.


    Ninpō: Dokusumi no Deki (Herstellung von Gifttinte)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu/Sonstiges
    Rang: C
    Chakrakosten: -
    Reichweite: -

    Voraussetzung: Honzogaku

    Beschreibung: Eine weitere Geheimkunst der Künstler, die die Herstellung einer besonderen Art von Tinte erlaubt. Während der Shinobi an sich jede Art von Farbe für seine Zeichnungen nutzen kann, ist diese Fähigkeit besonders bei Attentätern beliebt, da sie ihnen erlaubt ihre Zeichnungen mit einer Giftkomponente zu versehen. Verfügt der Anwender über die medizinischen Kenntnisse, ein bestimmtes Gift herzustellen, so kann er Tinte herstellen, in der genau dieses Gift aufgelöst ist. Dies ermöglicht eine ganze Reihe von Tötungsmethoden: Ein Einnahme-Gift kann über eine gezeichnete Spinne direkt in den Mund des Opfers bugsiert werden (was dennoch nicht unbedingt einfach ist), Inhalationsgifte steigen von den Tintenpfützen zerstörter Tiere auf oder hüllen per Tintennebel ein ganzes Gebiet ein, und Wundgifte machen jeden Biss eines gezeichneten Löwen lebensgefährlich.


    Ninpō: Gaku Fumin (Kunst der Bildsiegelfalle)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: Variabel
    Reichweite: Direkt vor dem Anwender

    Voraussetzung: Ninpō: Gaku Kansuru, Chakrakontrolle Stufe 5

    Beschreibung: Bei der Erweiterung des Gaku Kansuru umgibt der Anwender seine Zeichnungen ebenfalls mit einer Reihe von Siegeln, die dieses Mal allerdings eine andere Wirkung hervorrufen: Berührt etwas oder jemand die Zeichnung, so erwacht sie automatisch zum Leben und greift jeden, der sich in der Nähe befindet, an. Diese Falle hat vor allem zwei Anwendungsbereiche: Einerseits können damit Eindringlinge ohne Zeitverzögerung und überraschend abgewehrt werden (eine gezeichnete Schlange fällt weniger auf als eine bereits zum Leben erweckte), andererseits dient sie auch als Alarmanlage, da der Anwender es durch seine Verbindung zu seinen Zeichnungen mitbekommt, sollte ein Bild zum Leben erweckt werden.
    Aufgrund der Tatsache, dass der Anwender nicht unbedingt in der Nähe ist, wenn die Falle zuschnappt, muss er das Chakra für das jeweilige Bild direkt bei der Erschaffung des Siegels zahlen. Der Vorteil ist, dass so Angriffe vorbereitet werden können, die dann später im Kampf keinerlei Chakra mehr benötigen. Der Nachteil ist, dass der Anwender die Falle auf keine Weise von sich aus aktivieren kann, da sie quasi ein in sich geschlossenes System bildet (die Siegel können also nicht per Handsiegel ohne Zutun eines Feindes gelöst werden), und dass das Siegel auf einer relativ unbewegten Oberfläche angebracht werden muss, da es sonst aus Versehen ausgelöst werden könnte – eine Falle in einer Schriftrolle mitzunehmen oder überhaupt bei sich zu tragen ist deshalb nicht möglich, sie würde sofort aktiviert und das versiegelte Bild wäre befreit. Zudem hält ein Siegel nur maximal 12 Stunden, danach lösen Zeichnung und Siegel sich in Luft auf.


    Ninpō: Sumigasumi no Jutsu (Tintennebel)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: D für 5 Minuten
    Reichweite: 10 Meter um den Anwender, mit sinkender Dichte je weiter vom Anwender entfernt

    Voraussetzung: Chakramenge Stufe 2, Chakrakontrolle Stufe 4

    Beschreibung: Nachdem der Anwender ein Blatt mit weiten Strichen bemalt hat kann er die Tinte in Form eines dichten, schwarzen Tröpfchennebels schnell vom Papier lösen und damit seine Bewegungen bzw. die Umgebung verschleiern. Nach 5 Minuten verflüchtigt sich der Nebel automatisch solange er nicht mit weiterem Chakra gefüttert wird, außerdem hängt er quasi am Anwender und folgt ihm mit einer Geschwindigkeit die der Chakrakontrolle des Anwenders entspricht.
    Ist der Nutzer im Umgang mit dem Shunshin no Jutsu bewandert, so erlaubt ihm das Erlernen dieser Technik seine Flucht durch Tinte zu verschleiern bzw. sich in Tinte aufzulösen, was allerdings wenig mehr als einen kosmetischen Effekt darstellt da es lediglich das Nutzen von Materialien ersetzt; der Anwender benötigt noch immer einige Sekunden Zeit um Chakra für die eigentliche Flucht zu sammeln. Zudem kann der Anwender mit der Form des Nebels etwas spielen: Wenn er sich etwas davon verspricht kann er den Nebel bei der Belebung auch weiß werden lassen, oder er zeichnet eine große Menge Laub oder Blütenblätter, um die Umgebung durch diese Objekte zu verschleiern.


    Ninpō: Sumi-Bunshin no Jutsu (Tintenklon)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: C
    Reichweite: Direkt vor dem Anwender

    Voraussetzung: Chakramenge Stufe 3, Chakrakontrolle Stufe 5, Geschick Stufe 3

    Beschreibung: Indem der Anwender sich selbst oder eine andere Person zeichnet, kann er einen Bunshin aus Tinte erschaffen, der exakt das Aussehen des oder der Gezeichneten besitzt (Aussehen und Farbgebung kann der Anwender anpassen, wenn er sich etwas davon verspricht oder diese Kunst zur Unterhaltung nutzen möchte). Diese Kreation kann allerdings mit einem gezielten Schlag meist vernichtet werden und besitzt nur etwa 1/10 der Kraft des Anwenders (spieltechnisch sind die Attribute Kraft und Geschwindigkeit um drei geringer als beim Künstler). Außer den elementlosen Künsten (Nin-/Gen-/Taijutsu) seines Erschaffers kann der Bunshin keine Techniken wirken (die Kosten werden dem Chakrapools des Künstlers entnommen), dafür kann der Anwender ihn mithilfe des Kuzukei kontaktieren. Auch kann er auf eine beliebige Reichweite hin existieren.


    Ninpō: Sai Gaku Kansuru (Kunst der erneuten Bildversiegelung)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: Variabel
    Reichweite: Beim Anwender

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 5, Ninpō: Gaku Kansuru (Kunst der Bildversiegelung)

    Beschreibung: Dieses Jutsu erlaubt es dem Künstler, ein bereits belebtes Kunstwerk wieder auf Papier zu bannen. Dieser Vorgang verbraucht genau so viel Chakra, wie die Erschaffung des Wesen zuvor benötigt hat und ist deswegen sicherlich keine Lösung, um nie wieder zeichnen zu müssen. Man kann nur seine eigenen Kunstwerke erneut versiegeln, die Kunstwerke befreundeter oder feindlicher Künstler bleiben unangetastet. Dieser Vorgang dauert einige Sekunden, wobei sich der Zeitaufwand mit steigender Chakrakontrolle verringert, um ein Bild zu versiegeln.

    Chakrakontrolle Stufe 5: Das Versiegeln kleinerer Zeichnungen kann man innerhalb von fünf Sekunden erledigen, größere Wesen, wie zum Beispiel die Raubtiere, benötigen schon mal bis zu zehn Sekunden.
    Chakrakontrolle Stufe 7: Nun können Zeichnungen innerhalb von drei Sekunden versiegelt werden, wenn sie nicht größer als die Fledermäuse sind, alle größeren Zeichnungen benötigen nun noch fünf Sekunden.
    Chakrakontrolle Stufe 9: Die höchste Stufe erlaubt es dem Künstler kleinere Zeichnungen, maximal von der Größe der kleinen Vögel, ohne Umschweife wieder zu versiegeln, für größere Tiere oder Bunshins muss aber noch ein Zeitaufwand von drei Sekunden einkalkuliert werden.


    Ninpō: Chōjū Giga (Super Bestienzeichnung)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: Variabel
    Reichweite: Direkt vor dem Anwender

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 5, Geschick Stufe 4

    Beschreibung: Bei dieser Technik zeichnet der Anwender Tiere auf ein Stück Papier (oder eine andere nahezu glatte Fläche wie Stein, bearbeitetes Holz oder Haut) welche er anschließend mit einem einhändigen Tiger-Fingerzeichen zum Leben erwecken kann. Die Kreaturen lösen sich dabei vom Papier, wachsen zu Lebensgröße an und erhalten eine dreidimensionale Form. Sie gehorchen dem Anwender aufs Wort, können allerdings auch selbstständig handeln (tierischen Instinkten folgend) und sämtliche Geräusche ihrer echten Vorbilder von sich geben. Je nach dem welcher Kreatur sie nachgebildet sind können sie unterschiedliche Aufgaben übernehmen (s. unten); dabei sind dem Anwender nur durch sein Geschick und seine Chakrakontrolle Grenzen gesetzt. Unabhängig von der Tierart teilen sich die Kreationen jedoch folgende Eigenschaften: Ein einziger Hieb genügt meist, um sie zu vernichten (vgl. Bunshin, Ausnahmen bestätigen die Regel), ihre Kraft und Geschwindigkeit entspricht der Chakrakontrolle des Anwenders, die maximale Größe/Komplexität entspricht dem Geschick des Zeichners, je größer ein Tier ist desto mehr Chakra kostet es, jede Kreation behält ihre Form unabhängig von ihrer Entfernung zum Anwender, und es ist auch möglich, die Tiere nicht direkt zu zeichnen, sondern aus Worten zusammenzusetzen. Das Geschriebene erscheint dann bei der Vernichtung bzw. Auflösung des Tieres, womit schnell und diskret Botschaften übermittelt werden können.
    Beispiele für Tiere, die mit dieser Kunst gezeichnet werden können, finden sich folgend. Dem Anwender dieser Kunst steht es natürlich frei, andere Tiere zu zeichnen bzw. deren Größe anzupassen solange er die Voraussetzungen, für die folgende Beispiele eine Größenordung vorgeben, erfüllt. Fabeltiere zu zeichnen ist bis zu einem gewissen Grad auch möglich, wobei der Anwender sich hier noch immer physikalischen Gesetzen zu unterwerfen hat (ein Schlangendrache ohne Flügel kann nicht fliegen etc.).


    Beispiele (open)

    Insekten (Schaben, Würmer, Schmetterlinge etc.)
    Chakrakosten:
    E pro 10
    Voraussetzung: Von Anfang an verfügbar
    Die kleinsten Geschöpfe die ein Künstler zeichnen kann stechen vor allem wegen der Masse hervor, die man schon mit einer kleinen Menge Chakra erschaffen kann. Zudem verfügen sie über eine Vielfalt und geben ausgesprochen schwierig zu treffende Ziele ab, was allerdings durch eine relativ niedrige Geschwindigkeit und nahezu vernachlässigbare Kraft aufgewogen wird.

    Nagetiere
    Chakrakosten:
    E pro 5
    Voraussetzung: Von Anfang an verfügbar
    Mäuse, Ratten oder auch Hamster werden gern eingesetzt, um den Feind auszuspionieren oder ungesehen Botschaften zu übermitteln. Ihre Kraft ist immer 1, ihre Geschwindigkeit wächst jedoch ganz normal mit der Chakrakontrolle des Anwenders.

    Schlangen
    Chakrakosten:
    E pro 1m Schlange (min. 1m, max. 3m)
    Voraussetzung: Von Anfang an verfügbar
    Schlangen dienen dem Anwender als Seilersatz. Sie sind im Gegensatz zu anderen Kreationen äußerst reißfest und werden gern benutzt, um Feinde zu fesseln. Sie halten jedem Gegner entsprechend ihrer Stärke stand, können allerdings nicht kraftvoll zuschlagen. Ihr einziger Angriff besteht darin, den Gegner mit spitzen Zähnen zu beißen, was bei ungiftiger Tinte allerdings kaum mehr bedeutet als eine leichte Ablenkung. Schlangen werden zudem gern als Spione benutzt.

    Spinnen
    Chakrakosten:
    E pro 3
    Voraussetzung: Von Anfang an verfügbar
    Diese kleinen Tierchen dienen ebenso wie Ratten als Späher. Sie sind zwar etwas kostspieliger, dafür können sie an Wänden und Decken gehen und somit fast überallhin gelangen. Ihre Kraft ist wie die der Ratten und Schlangen eher gering und ihr Biss schadet kaum.

    Kleine Fische/Amphibien (Lachse, Kois, Frösche, Kröten etc.)
    Chakrakosten:
    E pro 3
    Voraussetzung: Von Anfang an verfügbar
    Um auch über und durch Wasser Botschaften überbringen und spionieren zu können, kann der Anwender Fische oder kleinere Amphibien zeichnen, die diese Aufgabe für ihn erfüllen. Während Fische unter Wasser schneller als z.B. Frösche sind, bieten letztere die Fähigkeit, auch an Land agieren zu können.

    Kleine Vögel (Spatzen etc.)
    Chakrakosten:
    E pro 2
    Voraussetzung: Von Anfang an verfügbar
    Kleinere Vögel werden als Spione und Botschafter eingesetzt. Sie sind sehr schnell und können zuverlässig auch über große Distanzen agieren. Eine zweite Art der Anwendung wäre die im Kampf: Dank ihrer Masse und Schnelligkeit können sie als eine Art Wurfmesserersatz herhalten. Sie können sich in die Flugbahn fremder Geschosse werfen und diese so abwehren, und sie können den Gegner mit messerscharfen Schnäbeln und Klauen verletzen.

    Fledermäuse
    Chakrakosten:
    D
    Voraussetzung: Von Anfang an verfügbar
    Fledermäuse sind die großen Brüder der kleinen Vögel. Ihre Fähigkeit lautlos und schnell zu fliegen macht sie zu idealen Boten und Spionen, plus: Ihre zusätzliche Größe (etwa 1,50m Flügelspannweite) dient nicht nur dazu, größere Angriffe und Ninjutsus abzufangen, sie sind auch der perfekte Regenschirmersatz.

    Landraubtiere (Wölfe, Löwen etc.)
    Chakrakosten:
    B
    Voraussetzung: Von Anfang an verfügbar
    Die Standardwaffe eines Zeichners. Größere Raubtiere dienen nicht nur als behelfsmäßige Landreittiere und Schutz gegenüber kleineren Ninjutsus, sie können Feinde auch zuverlässig bedrängen und mit messerscharfen Reißzähnen verletzen. Sie passen sich in Kraft und Geschwindigkeit der Chakrakontrolle des Anwenders an und sind stets die erste Wahl im Kampf.

    Große Vögel (Eulen, Adler, Falken etc.)
    Chakrakosten:
    B
    Voraussetzung: Geschick 5, Chakrakontrolle 6
    Eine Nummer größer als die Fledermäuse sind Großvögel zwar auch als Waffe zu gebrauchen, ihr größter Nutzen ist allerdings, dass der Anwender auf ihnen reiten kann. Somit kann er nicht nur schnell große Entfernung überbrücken sondern auch ein Gebiet innerhalb kürzester Zeit mit eigenen Augen absuchen.



    Ninpō: Seishitsu Tsukeru (Chakranatur anheften)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: C pro Tag
    Reichweite: Direkt beim Anwender

    Voraussetzung: Chakramenge Stufe 3, Chakrakontrolle Stufe 6, Ninpō: Jibaku Tsukeru

    Beschreibung: Dieses Jutsu stellt die Erweiterung des Ninpō: Jibaku Tsukeru dar, bei dem der Anwender anstelle eines Explosionssiegels, ein Elementsymbol in eine Zeichnung einbetten kann. Die Zeichnungen reagieren dem Element, das natürlich beherrscht werden muss, entsprechend. Sollte die Zeichnung angegriffen oder besser gesagt berührt werden, lösen die Siegel aus, die Zeichnung wird infolgedessen zerstört. Das Auslösen der Siegel mittels Fingerzeichen ist nicht möglich.

    Suiton: Sollte eine Zeichnung mit einem Suitonsiegel zerstört werden, fällt anstelle der Tinte eine große Menge Wasser auf den Boden, was für andere Suitontechniken eine gute Vorbereitung ist.
    Katon: Wenn eine Katonzeichnung zerstört wird, fängt die Tinte plötzlich an zu brennen, als wäre sie Öl. Da die gezeichnete Figur meistens regelrecht zerplatzt, wenn sie zerstört wird, kann eine Art Flammenregen ausgelöst werden.
    Doton: Sobald eine Zeichnung mit Dotonsiegel zerstört wird, werden die Überreste fest und steinhart, was durchaus Hindernisse erschaffen kann.
    Raiton: Das Raitonsiegel stößt einige unkontrollierbare Blitze mit einer Reichweite von fünf Metern aus, sobald die Zeichnung zerstört wird.
    Fuuton: Das Zerplatzen einer zerstörten Zeichnung mit Fuuton Siegel erzeugt gleichzeitig eine Druckwelle, die bis zu fünf Meter in alle Richtungen weit reichen kann.
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. Apr. 2014
  5. Maki

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    Yamanaka-Clanjutsus

    Saikorojî no Ôzuna (Grundlagen der Psychologie)


    Element: Keines
    Typ: Sonstiges
    Rang: D
    Chakrakosten: -
    Reichweite: -

    Beschreibung: Diese grundlegende Kunst ist weniger ein Ninjutsu, sondern vielmehr mit dem Igakugenron zu vergleichen. Am Anfang seiner Ausbildung erhält der Shinobi eine Einführung in die Grundlagen der Psychologie: Er lernt, wie man Gestik und Körpersprache eines Menschen deutet, ihm werden unterschiedliche Theorien und Methoden dieser Wissenschaft erklärt, und er erhält Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Hypnose. Dazu gehören allerdings auch einige der simpelsten, medizinischen Grundlagen, wie das Messen von Blutdruck und Puls.
    Diese "Technik" ist Voraussetzung für andere, auf Psychologie basierende Techniken, bringt aber von sich aus bereits Vorteile mit sich. So ist es dem Yamanaka möglich, zum Beispiel die Bewegungsabläufe seines Gegners genauer zu analysieren, und so dessen nächsten Schritte schon fast vorherzusagen.

    (Anmerkung: Das Jutsu soll in keiner Weise das Attributesystem oder so etwas beeinflussen, es soll nur insofern ins RPG einfließen, dass sich der Yamanaka einfach besser auf seinen Gegner einstellen kann als ein normaler Shinobi, und dies von beiden Kontrahenten auch zumindest im Entferntesten mit in ihre Posts einbezogen wird.)


    Ishin Denshin (Gedankenübertragung)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: E
    Reichweite: Unbegrenzt

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 3

    Beschreibung: Diese Kunst des Yamanaka-Clans dient der internen Verständigung. Durch Rituale, die seit dem Kindesalter in regelmäßigen Abschnitten durchgeführt werden (näheres s. Clangeschichte), kennen Mitglieder des Clans den Geist eines jeden Clanmitglieds. Dadurch sind sie nach einigen Jahren in der Lage, auch über Entfernung in diesen Geist hinein zu sprechen, also per Gedanken zu kommunizieren. Dies ist in dieser Form jedoch *nur* mit Mitgliedern des Clans möglich, die die Rituale schon einige Male vollzogen haben.


    Shintenshin no Jutsu (Technik des Wandels des Herzens)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: C
    Reichweite: Sichtweite

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 4, Chakramenge Stufe 3

    Beschreibung: Das Shintenshin no Jutsu ist die Fähigkeit, den Gegner zu kontrollieren, indem man seinen Geist in den Körper des Gegners schickt. Man bildet ein besonderes Fingerzeichen - die Hände formen ein Fenster, durch das der Anwender hindurch blickt.
    Es ist sehr schwer, mit diesen Jutsu den Gegner zu treffen, da sich der eigene Geist nur langsam vorwärts bewegt und wenn man mit diesen Jutsu nicht trifft, braucht es erstmal eine Weile, bis der Geist wieder in den eigenen Körper zurückkehrt. Darum ist es zu riskant, dieses Jutsu alleine und ohne Unterstützung auszuführen.
    Ein weiterer Nachteil ist, dass wenn man ein Wesen mit diesen Jutsu kontrolliert und dieses Wesen dann eine Verletzung erleidet, erleidet der Anwender den gleichen Schaden. Deshalb wird dieses Jutsu in der Regel nur für die Spionage benutzt. Der Geist des Opfers wird bei dieser Technik ausgeschaltet, er kriegt also nichts mehr mit und erwacht nach dem beenden der Technik wie aus einer Trance. Wird der Geist nach erfolgreichem Anwenden der Technik zurückgezogen, befindet er sich sofort wieder im Körper des Anwenders, da er - im Gegensatz zu einem Fehlschlag der Technik - nicht umherirrt, sondern vom Anwender gezielt zurückgeholt wird.
    Mit wachsendem Können des Anwenders, steigen auch die Möglichkeiten dieser Technik.

    Chakrakontrolle Stufe 4: Sollte der Anwender das Jutsu erfolgreich ausgeführt haben, erschlafft sein Körper, da sein Geist vollkommen übergewandert ist. Das Orginal ist also nicht mehr in der Lage, auch nur einen Finger zu bewegen.

    Chakrakontrolle Stufe 5: Sollte der Anwender das Jutsu erfolgreich ausgeführt haben, ist er weiterhin in der Lage, einen Teil seines Geistes im eigenen Körper zu behalten und somit sehr bedingt zu agieren. Das bedeutet, er kann Spionageergebnisse sofort mitteilen und ist auch in der Lage, sich langsam fortzubewegen (Geschwindigkeit um 3 verringert). Jutsus wirken kann er keine.

    Chakrakontrolle Stufe 6: Sollte der Anwender das Jutsu erfolgreich ausgeführt haben, ist er weiterhin in der Lage, einen Teil seines Geistes im eigenen Körper zu behalten und somit bedingt zu agieren. Der behaltene Teil des Geistes ist größer als auf der letzten Stufe, und somit steigen auch die Möglichkeiten des Anwenders. Die Geschwindigkeit wird nur noch um 2 verringert und er muss sich nicht mehr so stark konzentrieren wie zuvor. Jutsus wirken kann er keine.
    Allerdings hat der Anwender nun auch die Möglichkeit, nur einen sehr kleinen Teil seines Geistes in seinen Gegner zu schicken. Dabei wird der Körper des Anwenders nicht beeinträchtigt (sieht man von dem Zusatz an Informationen ab, der durchaus ablenken kann). Dieser Teil des Geistes ist passiv und macht nicht mehr als "zuschauen", wobei er durchaus reden könnte - dazu später mehr. Das bedeutet, er sieht und hört alles, was das Opfer sieht und hört. Außerdem können konkret gedachte Gedanken aufgefangen werden, wodurch auch der ein oder andere Plan aufgedeckt werden kann. Nun kann man einen kleinen Teil seines Geistes auch auf einen Verbündeten übertragen, wodurch eine stille Kommunikation möglich ist. Das "Opfer" denkt die Antworten, während der Anwender in den Geist des Verbündeten spricht.

    Chakrakontrolle Stufe 8: Sollte der Anwender das Jutsu erfolgreich ausgeführt haben, ist er weiterhin in der Lage, einen Teil seines Geistes im eigenen Körper zu behalten und somit bedingt zu agieren. Der behaltene Teil des Geistes ist größer als auf der letzten Stufe, und somit steigen auch die Möglichkeiten des Anwenders. Die Geschwindigkeit wird nur noch um 1 verringert und er muss sich nicht mehr so stark konzentrieren wie zuvor. Er kann jetzt sogar Jutsus bis zum C-Rang wirken.
    Schickt der Anwender einen kleinen Teil seines Geistes zum Lauschen aus, kann dieser kleine Teil jetzt auch Informationen über den Chakrakreislauf des Gegners in Erfahrung bringen. So kann der Anwender herausfinden, wann ein Jutsu geplant ist und wie viel Chakra etwa dafür verwendet werden soll.


    Yume-miru no Jutsu (Kunst der Traumsicht)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: D
    Reichweite: Sichtweite

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 4, Chakramenge Stufe 3, Shintenshin no Jutsu

    Beschreibung: Der Yamanaka Clan hat diese Technik entwickelt um Träume lesen zu können. Man sendet dafür seinen eigenen Geist mit dem Shintenshin no Jutsu in den Verstand des „Opfers“, wodurch man nun in der Lage ist die Träume des Ziels mit ansehen zu können. Der Anwender nimmt die Rolle eines passiven Beobachters ein, wodurch das Ziel nichts davon merkt. Selbstverständlich muss die Zielperson während der Technik schlafen und träumen, ansonsten hat die Technik keine Wirkung.


    Miesuita Uso (Leicht zu durchschauende Lüge)

    Element: Keines
    Typ: Sonstiges
    Rang: C
    Chakrakosten: E
    Reichweite: 0m

    Voraussetzung: Saikorojî no Ôzuna, Igakugenron

    Beschreibung: Mit dieser Technik wird der Shinobi zu einem wandelnden Lügendetektor. Indem er den Puls seines Opfers per Hand misst und präzise genau auf dessen Atmung achtet, kann er je nach Gegner recht genau bestimmen, wenn jemand lügt. Dadurch, dass der Anwender keinerlei Chakra oder sonstige Werkzeuge benötigt, ist diese Kunst vor allem dann nützlich, wenn ein Feind an Ort und Stelle vernommen werden muss.


    Arawa Shokan (Offene Gedanken)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: C
    Reichweite: 0m

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 3, Saikorojî no Ôzuna

    Beschreibung: Diese Hypnose-Technik ist eine Vorstufe des Jigyaku no Jutsu. Das Opfer wird hierbei in eine tiefe Trance versetzt, in der es sich wohl fühlt und sämtlichen Widerstand fahren lässt. Die Folge ist, dass es auf ihm gestellte Fragen in der Regel mit der Wahrheit antwortet, bzw. mit dem, was es für die Wahrheit hält.
    Einschränkungen ergeben sich zum Beispiel durch das Wissen des Opfers: Selbstverständlich kann es auch unter Einfluss dieser Technik auf keine Frage antworten, dessen Lösung es nicht kennt. Außerdem kann es zu Komplikationen kommen, wenn der Anwender verusucht, dem Opfer eines seiner Geheimnisse zu entlocken. Zwar kann ein begabter Shinobi (Chakrakontrolle 5 bis 6) auch die best gehüteten Informationen aus dem Opfer herauspressen, allerdings kann dies schwere physische (Nasenbluten/Hirnblutungen) und psychische (Angstzustände/Psychosen) Folgen für das Opfer haben.


    Dôru Seiki no nai (Leblose Kontrolle)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: C
    Reichweite: Unbegrenzt

    Voraussetzungen: Shintenshin no Jutsu, Chakrakontrolle Stufe 6, Chakramenge Stufe 4

    Beschreibung: Diese Kunst ist eine Abwandlung des regulären Shintenshin no Jutsu. Sie erlaubt es dem Anwender, seine Seele in ein lebloses Objekt, in der Regel eine Puppe, zu transferieren und diese somit zu steuern. Der große Nachteil hierbei ist, wie auch beim Shintenshin no Jutsu, dass der Anwender jeglichen Schaden, den die Puppe erleidet, am eigenen Körper erfährt, weshalb größte Vorsicht geboten ist, wenn man diese Technik für den Kampf benutzen will.


    Shinten Kugutsu Juin no Jutsu (Marionettenfluchsiegel des umgedrehten Herzes)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: A
    Chakrakosten: B
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: Dôru Seiki no nai, Chakrakontrolle Stufe 8, Chakramenge Stufe 5

    Beschreibung: Diese Siegelkunst des Yamanaka Clans findet nur dann Anwendung, wenn man mithilfe des Dôru Seiki no nais einen leblosen Körper kontrolliert. Auf diesem befindet sich nun ein Siegel, welches dem Anwender bei körperlichem Kontakt erlaubt, die Seele, welche sich im leblosen Objekt befindet, mit der des berührten Objekts oder Menschen zu tauschen. Dadurch übernimmt der Anwender die Kontrolle über das Ziel, während dessen Seele im zuvor vom Anwender benutzten, leblosen Körper eingeschlossen wird.


    Yume-sosa no Jutsu (Kunst der Traummanipulation)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: A
    Chakrakosten: C
    Reichweite: Sichtweite

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 6, Chakramenge Stufe 4, Yume-miru no Jutsu

    Beschreibung: Aufbauend auf dem Yume-miru no Jutsu wird dem Anwender nun gelehrt, seinen Geist mit dem des Patienten zu verknüpfen, wodurch es ihm möglich wird mit seiner Willenskraft Einfluss auf das Gesehene nehmen kann. Der Anwender muss versuchen durch Konzentration seinen eigenen Traum und den des Opfers in bestimmte Bahnen zu lenken um diesen zu manipulieren. Selbstverständlich muss die Zielperson während der Technik schlafen und träumen, ansonsten hat die Technik keine Wirkung.
    Dieses Jutsu steht nur sehr talentierten Mitgliedern oder solchen mit guten Beziehungen zur Verfügung.

    Chakrakontrolle Stufe 6:
    Korosu (Unterdrücken): Das Korosu ist der zweite Schritt auf dem Weg der Meisterung des Yume-oru no Jutsu. Mithilfe dieser Kunst kann der Anwender Träume des Patienten unterdrücken, und ihn so zum Beispiel von schrecklichen Alpträumen befreien, die ihm sonst den Schlaf rauben würden. Beim Ausführen der Technik blockiert der Anwender seinen eigenen Traum, der durch die Verknüpfung gleichzeitig der des Patienten ist und somit verschwindet auch der Traum des Ziels.

    Chakrakontrolle Stufe 7:
    Kaeru (Verändern):Das Kaeru beschreibt bereits eine hohe Erfahrung mit den Traumtechniken des Yamanaka Clans. Mit dieser Technik ist es möglich, den Traum einer Person in sehr begrenztem Maße zu verändern: Zum Beispiel kann die Farbe oder Form eines Gegenstands verändert werden, das Gesicht einer Person kann verzerrt, oder das Wetter im Traum beeinflusst werden.

    Chakrakontrolle Stufe 8:
    Suru (Erschaffen): Das Suru ist eine weiterentwickelte Kombination aus Korosu und Kaeru. Sollte das Ziel träumen, wird dieser Traum zuerst mit dem Korosu vollständig unterdrückt, und sein Geist in einen Ruhezustand versetzt. Dann wird er mit dem eigenen Geist in die richtige Richtung geschoben, dass die Person genau das sieht, was auch der Anwender sieht. Je ungenauer die Vorstellungskraft des Anwenders ist, desto mehr Spielraum für Interpretationen bleiben dem Patienten. Allerdings ist es immer noch der Traum des Opfers, weshalb es durchaus dazu kommen kann, dass sich der Traum ohne Mitwirken des Shinobi aufgrund des Unterbewusstseins des Ziels ändert (es erscheint zum Beispiel wie aus dem nichts eine bekannte Person).

    Chakrakontrolle Stufe 9:
    Tabaneru (Kontrollieren): Nachdem der Shinobi nun soweit ist, dass ihm das Suru in Fleisch und Blut übergegangen ist, kann er in der von ihm erschaffenen Traumwelt sogar das Mitwirken des Opfers bis zu einem gewissen Grad unterbinden und sich des Traumes bemächtigen. Während das Opfer beim Suru noch die vollständige Kontrolle über das hat, was es sieht, hört und fühlt (auch wenn es sich dessen nicht immer bewusst ist), kann der Shinobi nun auch Träume schaffen, die das Unterbewusstsein des Opfers ansonsten abblocken würden. Dazu zählen zum Beispiel schmerzliche Kindheitserinnerungen, verdrängte Erlebnisse etc., von denen der Anwender allerdings Kenntnis haben muss (dabei reichen jedoch grobe Kenntnisse wie „Die Schwester hat XY gemacht“ usw., das Opfer bildet dann selbst das Gesicht der Person/das genaue Geschehen.). Aufgrund dieser Sache ist es recht schwer und gefährlich eine Person, die vom Tabaneru betroffen ist, aufzuwecken, da ein „nicht-zu-Ende-träumen“ schwere psychische Schäden nach sich ziehen kann.

    Chakrakontrolle Stufe 10:
    Suberu (Beherrschen): Die gesamte Traumwelt steht mit Erreichen dieser Stufe unter der totalen Kontrolle des Shinobi. Es kann dem Opfer nicht nur ausnahmslos alles vor Augen geführt werden, das Unterbewusstsein des Opfers übernimmt zudem den Traum, und führt ihn ihm immer wieder vor Augen. Sollte es tatsächlich gelingen, eine Person aus dem komaähnlichen Schlaf, der eine Nebenwirkung des Suberu ist, zu wecken, leidet dieser Mensch noch einige Jahre unter dem Alptraum, solange ihn kein Yamanaka davon befreit. Schwere psychische Schäden sind bei dieser Kunst die Regel, jedoch gibt es nur wenige bekannte Fälle, in denen tatsächlich jemand von einem Yamanaka mit einem solchen Fluch belegt wurde.


    Shinranshin no Jutsu (Technik der Personenverstandkonfusion)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: A
    Chakrakosten: B
    Reichweite: Sichtweite
    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 8, Chakramenge Stufe 5, Shintenshin no Jutsu

    Beschreibung: Hierbei handelt es sich um eine Technik, die dem Anwender die Kontrolle über den Geist und Körper des Gegners ermöglicht. Das Shinranshin no Jutsu verhält sich ähnlich wie das Shintenshin no Jutsu, mit einigen kleinen Unterschieden. Das spezielle Fingerzeichen in Form eines Fensters wird nun vor das Herz des Anenders gehalten.
    Im Gegensatz zum Shintenshin no Jutsu gibt das Shinranshin no Jutsu einem die Möglichkeit, den Verstand und Körper soweit zu kontrollieren, dass der Verstand des Gegners erhalten bleibt, jedoch durch den Anwender beherrscht wird. Ein anderer wesentlicher Unterschied ist, dass der Verstand im eigenen Körper erhalten bleibt. So kann der Anwender zwar keine Informationen direkt aus dem Gegner herausholen, oder mit diesem eine Infiltration mit Aussicht auf Erfolg starten, allerdings werden ihm auch nicht die Verletzungen zugefügt, die das Opfer erleidet, wie es beim Shintenshin no Jutsu der Fall ist. Somit kann dieses Jutsu schon eher mal im Kampf eingesetzt werden, denn es ist deutlich schneller als das Shintenshin no Jutsu, da der eigene Geist keinen Weg zurücklegen muss.
    Der Anwender kann sich während dem Aufrechterhalten des Jutsu weiterhin bewegen, jedoch leidet seine Konzentration, weshalb die Geschwindigkeit um 1 verringert wird und nur Techniken bis zum C-Rang gewirkt werden können.


    Kurai Irejie (Dunkle Einflüsterungen)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: A
    Chakrakosten: B
    Reichweite: Unbegrenzt

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 8, Chakramenge Stufe 5, Shintenshin no Jutsu

    Beschreibung: Voraussetzung für die Anwendung des Kurai Irejie ist es, dass sich ein kleiner Teil der eigenen Seele im Ziel befindet und dass der Anwender über ein großes Maß an Willenskraft verfügt.
    Der Anwender kann versuchen aus dem kleinen Teil seines Geistes der sich im Ziel befindet, Emotionen ausströmen zu lassen und somit Gefühle im Opfer zu verstärken oder zu erschaffen. Der Anwender muss dieses Gefühl allerdings kennen um es sich glaubhaft vor Augen rufen und das Ziel somit beeinflussen zu können. Es ist schwer die nötige Konzentration mitten im Kampf aufbringen zu können, weshalb diese Kunst in einer direkten Auseinandersetzung selten eine Rolle spielt. Auch ist es nicht möglich im Opfer Emotionen hervor zu rufen, die dieses vollkommen verabscheut oder stark versucht zu vermeiden. Daher gilt die Regel: Grundsätzlich ist jeder Geist stärker als der kleine Teil des Anwenders.
    Bei dieser Technik geht es somit nicht um das schnelle Hervorrufen von Gefühlen, sondern um die subtile, gezielte Manipulation des Opfers, was uns zur zweiten Fähigkeit dieser Kunst führt: der direkten Manipulation.
    Der Anwender ist nämlich in der Lage dem Ziel Befehle in dessen Geist zu flüstern. Die Stimme kann dabei eine Klangfarbe nach Wahl annehmen oder komplett über Bilder erfolgen. Worte können auch so übermittelt werden, dass sie das Opfer womöglich für seine eigenen Gedanken hält oder sich nur am Rande bewusst ist, dass sie da irgendwo waren. Besonders hier geht es um Feinfühligkeit. Kein Mensch würde sich durch einige Worte oder Gedanken zu etwas verleiten lassen, dass er eigentlich nicht möchte. Doch kann durch diese Technik der Geist, der Verstand eines Menschen stark auf die Probe gestellt und womöglich auch zermürbt werden.
    Willenlose oder zuvor geistig gebrochene Menschen können jedoch durch subtile Einflüsterungen dazu gebracht werden, dem Anwender in die Hände zu spielen.


    Sakudo (Manipulation)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: A
    Chakrakosten: B
    Reichweite: Berührung
    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 8, Chakramenge Stufe 5, Shintenshin no Jutsu

    Beschreibung: Das Sakudo ist eine der mächtigsten Techniken des Yamanaka-Clans und wie viele andere nicht für den Kampf gedacht. Mit dieser Technik, kann der Yamanaka den Geist des Opfers unter Zwang verändern, man konzentriert sich dabei jedoch auf fünf Bereiche: Die fünf Sinne.

    -Riechen: Dem Opfer kann ein bestimmter Geruch vorgegeben werden, den es ab jetzt dauerhaft riecht, oder der Sinn wird außer Kraft gesetzt.
    -Sehen: Dem Opfer kann das Augenlicht ganz geraubt werden, oder es kann Dinge zum Beispiel nur noch Schwarz-Weiß oder in einer bestimmten Farbe sehen.
    -Hören: Dem Opfer kann ein bestimmter Ton oder eine Melodie vorgegeben werden, die es von nun an ständig im Ohr hat, oder es wird völlig taub gemacht.
    -Schmecken: Dem Opfer kann ein Geschmack vorgegeben werden, den es ab jetzt ausschließlich schmeckt, oder es verliert den Sinn komplett.
    -Tasten: Der Körper des Opfers kann teilweise (also z.B. nur der rechte Arm und das linke Bein) oder komplett taub gemacht werden.

    Auch hier legt der Yamanaka eine Hand auf den Kopf des Opfers, während er die gewünschten Veränderungen vornimmt. Ab dem Zeitpunkt, in dem er die Berührung löst, dauert der neue Zustand des Opfers einen Monat an. Danach verliert die Technik langsam an Wirkung, bis sie nach einem Jahr schließlich komplett erloschen ist.
    Das Wirken dieser Technik dauert sehr lange, ist also nicht für den Einsatz zwischendurch geeignet.


    Shinkon Tessô (Seelengefängnis)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: A
    Chakrakosten: A
    Reichweite: Berührung
    Voraussetzungen: Shinten Kugutsu Juin no Jutsu, Chakrakontrolle Stufe 8, Chakramenge Stufe 6

    Beschreibung: Durch diverse Forschungen mit Siegeln und den Clankünsten wurde es fertig gebracht, die Seele eines Ziels in ein komplexes Siegel zu bannen, ähnlich dem Kugutsu Juin no Jutsu. Allerdings benötigt man nicht länger den Vorgang des Tauschens – mit purer Gewalt und der Kraft des Geistes vermag der Anwender dieser Technik, die Seele eines Ziels gegen dessen Willen in ein Siegel zu sperren. Dafür ist jedoch höchste Konzentration und Geisteskraft von Nöten und das zukünftige Gefängnis des Opfers muss auf dessen Kopf gepresst werden. Nun zwingt der Anwender die Seele des Opfers dazu, den Ort zu wechseln.

    Mukei no Tori (Körperloser Weg)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: A
    Chakrakosten: A (Aktivierung) + C (pro 10 Minuten)
    Reichweite: Selbst

    Voraussetzungen: Shinten Kugutsu Juin no Jutsu, Chakrakontrolle 8, Chakramenge 6

    Beschreibung: Mithilfe dieser Jutsu ist es dem Yamanaka über mehrere Minuten komplizierter Handsiegel möglich, aus Chakra eine Art "Hülle" zu konstruieren, mit deren Hilfe er sein Bewusstsein vom eigenen Körper abtrennen und durch die Welt bewegen kann, ohne sich um Dinge wie Wände sorgen zu müssen. Er bleibt über eine stofflose silberne Schnur mit seinem eigenen Körper und Chakravorrat verbunden, kann aber weder hören noch fühlen oder riechen, und der Sehsinn ist stark eingeschränkt - man sieht grobe Umrisse und kann einen Baum von einem Haus unterscheiden, aber so viel mehr auch nicht. Die silberne Schnur und denkende, bewusste Wesen im Umkreis von 50 Metern erscheinen hell und klar, und haben aber ein individuell unverwechselbares Aussehen. Die Bewegungsgeschwindigkeit entspricht der Chakrakontrolle - 2. Das Chakrakonstrukt ist stofflos, aber verwundbar für Angriffe mit rohem Chakra. Bestimmte Methoden wie das Byakugan können es unter Umständen entdecken. Barrieren, die Chakra fernhalten (etwa Fuinjutsu) halten auch die Hülle fern.

    Als wanderndes Bewusstsein kann der Yamanaka ein fremdes Bewusstsein berühren: Er kann für D-Kosten die Sinne des fremden Körpers ausleihen, die aktuellen Gedanken auffangen und den Chakrakreislauf untersuchen (vgl Shintenshin no Jutsu) und auch in deren Gedanken "sprechen", ohne dass er als Quelle identifizierbar sein muss.

    Für B-Kosten kann er sich in den fremden Körper hineindrängen, ähnlich wie mit Shintenshin. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede - so braucht der Yamanaka je nach Macht und Willensstärke einer Person zwischen einer bis zehn Sekunden, um die Übernahme zu vollziehen. Je länger es dauert, desto größer die Gefahr, dass sein Opfer ihn während dieser Zeit als feindselige, geisterhafte Gestalt sieht, ehe er die Kontrolle gewinnen kann - an diese Wahrnehmung wird es sich auch hinterher noch erinnern. Im Gegenzug erleidet der Yamanaka keinen Schaden, wenn der kontrollierte Körper Schaden nimmt, und könnte diesen durchaus in riskante Situationen führen, wenn notwendig. Eine lebensbedrohliche Verletzung kann allerdings die silberne Schnur beschädigen. Ist die einmal hinüber, braucht der Yamanaka externe Hilfe, um seinen Körper zurückzugewinnen.

    Shinkon Henka (Seelenwandel)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: S
    Chakrakosten: A
    Reichweite: Berührung
    Besonderheit: Verboten

    Voraussetzungen: Shinkon Tessô, Chakrakontrolle Stufe 9, Chakramenge Stufe 7

    Beschreibung: Auch diese Kunst gehört zur verbotenen Sorte und baut auf dem Shinkon Tessô auf. Ist nämlich eine Seele in dem dafür vorgesehenen Siegel eingesperrt, kann sie nun daraus wieder befreit werden – allerdings zwanghaft, was bedeutet: der Anwender ist in der Lage, die Seele des Ziels in jedes beliebige Objekt zu transferieren, sofern dort 'Platz' ist. Kurz gesagt: Der Anwender hätte die Macht die Seele eines Menschen in eine Leiche, ein seelenloses Lebewesen oder einen einfachen Gegenstand zu zwingen, auf welchem anschließend das Siegel des Shinkon Tessô erscheint. Diese Kunst ist genauso moralisch verwerflich wie gefährlich, denn die Langzeitfolgen dieser Technik sind noch unbekannt.


    Dokushin (Technik des Gedankenlesens)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: S
    Chakrakosten: A
    Reichweite: Sichtweite
    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 9, Chakramenge Stufe 7, Shintenshin no Jutsu

    Beschreibung: Bei der Technik des Gedankenlesens wird eine Hand auf den Kopf des Opfers gelegt. Anschließend kann der Anwender ohne Probleme in den Geist des Opfers eindringen und sämtliche Erinnerungen, Gedanken und Informationen, die er haben will, an die Oberfläche bringen und somit lesen. Je nach der Persönlichkeit des Opfers, kann diese leichte, schwere oder auch gar keine dauerhaften Probleme hervorrufen, die Technik an sich ist also harmlos.
    Das Wirken dieser Technik dauert sehr lange, ist also nicht für den Einsatz zwischendurch geeignet.


    Senno suru (Gehirnwäsche)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: S
    Chakrakosten: S
    Reichweite: Berührung
    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 9, Chakramenge Stufe 8, Dokushin

    Beschreibung: Das Senno suru ist eine der mächtigsten Techniken des Yamanaka-Clans und wie viele andere nicht für den Kampf gedacht. Bei der gleichnamigen Technik geht es um die Veränderung und das Löschen von Erinnerungen eines Opfers. Außerdem ist der Yamanaka auch in der Lage, die Erinnerungen eines Menschen in Form von Gefühlswellen und Bildern wahrzunehmen. Er kann außerdem Erinnerungen völlig auslöschen und mit einer beliebigen, falschen Erinnerung ersetzen. Dabei ist es auch möglich, nur Erinnerungen in einem bestimmten Zeitraum zu verändern, der dann allerdings auf die Minute genau festgelegt werden muss. Das Opfer verknüpft dann diese eingepflanzten Erinnerungen selbstständig mit seinen angestammten, und es passiert äußerst selten, dass ihm keine logische Erklärung einfällt.
    Wie bei den anderen Techniken, legt auch hier der Anwender eine Hand auf den Kopf des Opfers, während er die Erinnerungen eines Opfers verändert. Die Wirkung hält ein Leben lang und kann nicht rückgängig gemacht werden, das Opfer kann sich nur von der Wahrheit überzeugen lassen und somit seine Erinnerungen ignorieren.
    Das Wirken dieser Technik dauert sehr lange, ist also nicht für den Einsatz zwischendurch geeignet.
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. März 2017
  6. Maki

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    Hojojutsu

    Der Yontatami-Clan aus Sunagakure gehört zu den Clans, die eine scheinbar triviale Fähigkeit genommen, vervollkommnet und in eine gefährliche Waffe verwandelt haben. Die Angehörigen dieses Clans werden schon früh in die Familienkunst des Hojojutsu eingeweiht, der Kunst jemanden möglichst effektiv und ästhetisch zu fesseln.
    Hierzu führen die Mitglieder dieses Clans eine große Zahl an Seilen bei sich, die zwischen einem und sieben Meter lang sein können. Eitlere unter ihnen benutzen sogar speziell gefärbte Seile, doch das ist eher die Ausnahme. Beim Hojojutsu kommt es nicht nur darauf an den Gegner außer Gefecht zu setzen, man versucht auch es mit einem gewissen Stil zu tun und ein nach der Kunst der Yontatami gefesselter Gegner ist ein durchaus ästhetischer Anblick, vergleichbar mit einer Ikebana – und auch ungefähr so verdreht, was durchaus schmerzhaft sein kann.
    Die Anwendung der Seile reicht im Hojojutsu von einfachen Fesseltechniken, die relativ schnell erlernt werden können über das Werfen von Kunai mit daran befestigten Seilen bis hin zu komplizierten Jutsu bei denen der Anwender ein Ende des Seils in der Hand hält und sein Chakra hindurch leitet. Großmeister dieser Technik vermögen sogar, Seile einfach in die Luft zu werfen und über große Distanzen hinweg zu dirigieren, was jedoch jahrelanges Training voraussetzt. Die Fesseltechniken verlaufen übrigens selten tödlich und es ist tatsächlich die Spezialität der Yontatami, ihre Feinde lebend zu fangen. Trotzdem kennen sie durchaus einige „Notfalltechniken“, bei denen der Feind bewusst stranguliert wird oder ihre Seile ihn in tödliche Fallen locken. Außerdem gibt es die sogenannten „Shinju“-Knoten, bei denen der Gegner sich, sollte er versuchen sich zu befreien, selbst die Luft abschnürt.
    Eine weitere Kategorie innerhalb dieser Jutsu sind die sogenannten Torinawajutsu. Sind die meisten Knoten der Yontatami mit genügend Kraft auch ohne große Technik zu zerreißen, ist dies bei den Torinawajutsu nicht mehr der Fall. Diese sind entweder mit speziellen Siegeln versehen oder so raffiniert geknotet, dass Chakra nötig ist um sie zu lösen und das in einer subtileren Form als zur bloßen Kraftverstärkung. Torinawajutsu benötigen eine lange Zeit um angewendet zu werden, weshalb sie normalerweise nur bei bewusstlosen Gegnern angewendet werden können. Sie sind daher weniger zum Kampf als viel eher zum Transport geeignet.


    Hojo-Taijutsu

    Es mag wenige überraschen, dass die Yontatami ihre Fesselkünste auch in ihrem Taijutsu Anwendung finden lassen. Die Grundstellung erinnert dabei an traditionelles Ninjutsu. Das bedeutet, dass die Beine etwa schulterbreit auseinander und leicht angewinkelt sind, die rechte Hand an die rechte Schulter gelegt und zur Faust geballt, die linke ausgestreckt und auf den Gegner zeigend. Sind sie einmal in die feineren Künste des Hojojutsu eingeweiht worden, so ergänzen Angehörige des Yontatami-Clans ihre Grundstellung zusätzlich um ein in der rechten Hand aufgerolltes, etwa zwei Meter langes Seil. Dieses nutzen sie, um die Angriffe des Gegners abzuwehren und ihn zu fesseln. Meistens warten sie auf Tritte oder Handkantenschläge, die sie mit einem aufgespannten Seil abfangen um daraufhin eine komplizierte Sequenz an Fesselungsangriffen zu beginnen, die damit enden dass der Gegner wohl verschnürt am Boden liegt. Das geschieht jedoch nicht immer direkt und es kann vorkommen dass ein Yontatami mehrere Angriffe nacheinander pariert ehe er zum Fesseln übergeht. Das Warten auf den richtigen Moment ist essentiell für diesen Stil, doch wenn dieser Moment gekommen ist, wird blitzschnell zugeschlagen.
    Aktive Angriffe kennt man im Hojo-Taijutsu nur wenige, diese werden jedoch meist mit dem Seil ausgeführt, beispielsweise indem dieses zu einem Lasso geknotet wird. Es kommt allerdings auch vor, dass sich ein Anwender das Seil wie einen Fäustling umbindet und damit zuschlägt, was je nach Art des Seils für den Anwender wie auch für seinen Gegner äußerst schmerzhaft werden kann.
    Natürlich gehören auch Entfesslungstechniken zum Hojojutsu und es ist enorm schwierig, einen Anwender dieser Kunst zu fesseln.. wenn auch natürlich nicht unmöglich.


    Stufen des Stils:

    E-Rang: Diese Stufe ist noch ohne Seil möglich, auch wenn erste "Fesseltechniken" bereits vorkommen, wenn auch eher als meditative Übung denn als praktischer Kampfeinsatz. Eigentlich handelt es sich hierbei um eine waffenlose Schule des Taijutsu, deren spätere Seiltechniken sich höchstens erahnen lassen.

    D-Rang: Ab dieser Stufe ist das Einbinden des Seils möglich, aber noch nicht erforderlich. Der richtige Moment zum Abfangen des gegnerischen Angriffes wird geübt und auch wenn er noch manchmal schief geht, so behindert den Anwender das Seil zumindest nicht mehr.

    C-Rang: Einen normalen Menschen kann man nach wenigen Sekunden so komplett fesseln dass dieser sich kaum mehr bewegen, geschweige denn befreien kann, aber einen Ninja zu fesseln ist immer noch eine Herausforderung für den Anwender. Ab dieser Stufe ist das Anwenden von Seilen im Taijutsu durchgehend möglich.

    B-Rang: Nun ist es möglich, auch längere oder mehrere Seile zu verwenden um auch mehrere Gegner zu fesseln. Auch die ersten Angriffe gehen nun fast wie von selbst, sodass man beispielsweise einen fliehenden Gegner, keinen Ninja, schnell und ohne Probleme einfangen kann.

    A-Rang: Ein wahrer Fesselkünstler. Wer von einem Anwender auf dieser Stufe gefesselt wird kann sich kaum mehr befreien und wird kaum wissen wie ihm geschehen ist.

    S-Rang: Die Anwender des Hojo-Taijutsu die dieses Niveau erreicht haben kann man an einer Hand abzählen, aber sie können einigen Legenden zufolge sogar den Wind fesseln. Das mag vielleicht ein wenig übertrieben sein, aber eben auch nur ein wenig...


    Hitoshi (Schubser)

    Typ: Taijutsu
    Rang: E
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzung: Kraft Stufe 2

    Beschreibung: Eine sehr einfache Technik des Hojo-Taijutsu, bei dem nichts weiter geschieht, als dass der Anwender mit der flachen Handfläche die Schulter seines Gegners berührt. Was sich unspektakulär anhört wird dadurch interessant, dass dies meist geschieht, wenn der Gegner sich gerade vorwärts bewegt, sodass dieser gewissermaßen in seine eigene Kraft läuft. Ist der Gegner bedeutend stärker als der Anwender bleibt dies abgesehen davon dass der Anwender zurück gedrückt wird ohne Folgen, bei einem ungefähren Gleichstand aber kommt er zumindest kurz zum Stehen, bei einem großen Unterschied zugunsten des Anwenders mag sein Gegner sogar ins Straucheln kommen oder hinfallen. Das aber ist auf höherem Level selten nötig, denn Hitoshi wird meist nur als Aufhänger für deutlich komplexere Fesseltechniken benutzt.


    Shibari: Tsuna Nage (Fesselkunst: Seil-Schulterwurf)

    Typ: Taijutsu
    Rang: C
    Reichweite: Nahkampfreichweite

    Voraussetzung: Geschick Stufe 3, Kraft Stufe 3, Seil Stufe C

    Beschreibung: Eine einfache Technik mit vielerlei Anwendungsmöglichkeiten. Nachdem der Anwender einem Schlag oder Tritt ausgewichen ist schlingt er um die Kniekehle oder Achsel des Gegners einen Teil seines Seils und dreht sich herum. Dann zieht er das Seil ruckartig nach vorne, sodass er seinen Gegner über seine Schulter wirft. Zu achten ist darauf, dass das Seil sich auch nach dem Wurf genau dort befindet wo es zu Anfang war, damit man sein begonnenes Werk fortsetzen und den Gegner so gut es geht fesseln kann. Diese Technik funktioniert umso besser, je überlegener man seinem Gegner im Nahkampf ist und natürlich bei einem umgedrehten Verhältnis umso schlechter.


    Shibari: Kabin ni Kiribana (Fesselkunst: Schnittblumen in der Vase)

    Typ: Taijutsu
    Rang: C
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzung: Geschick Stufe 5, Kraft Stufe 3, Seil Stufe C

    Beschreibung: Bei dieser Technik deren etwas eigenwilliger Name sich mit der Form der Arme am Ende des Vorgangs erklärt ist es wichtig, den Gegner fest im Griff zu haben. Zunächst dreht man ihm einen oder beide Arme auf den Rücken und fixiert sie dort mit seinem Seil. Danach werden in schneller Abfolge die Arme an den Gelenken nach oben geklappt und zusammengebunden, sodass sie hinter dem Rücken verschränkt festgeknotet sind. Das erschwert nicht nur das Bewegen allgemein sondern auch das Wirken von Jutsus aufgrund der Erschwernis von Siegelzeichen und sieht noch dazu äußerst ästhetisch aus.. eben beinahe wie Schnittblumen in einer Vase. Diese Technik wird vor allem angewendet wenn man den Gegner bereits zu Fall gebracht hat, vorzugsweise natürlich auf den Bauch, und nicht wenige Yontatami benutzen im Verlauf dieser Technik ihre Zähne um das Seil korrekt zu halten. Natürlich nützt diese Technik nichts wenn der Gegner schneller oder stärker ist als man selbst, es sei denn man schafft es ihn auf besonders raffinierte Weise zu überrumpeln oder zu betäuben.


    Hojo-Ninjutsu

    Shibari: Nama Kessetsu (Fesselkunst: Einfacher Knoten)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: D
    Reichweite: 1 Meter

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 3, Chakramenge Stufe 2

    Beschreibung: Eine grundlegende Technik, die beinahe jedes Mitglied der Yontatami-Familie beherrscht. Ein Seil wird in der Hand gehalten und die entsprechenden Fingerzeichen geformt. Schafft man es nun, dem Gegner das Seil an die Hände oder die Füße zu legen (beispielsweise durch eine Parade des Seils) und lässt anschließend ein Ende los bindet sich das Seil selbstständig zu einem Knoten zusammen. Mit genügend Kraft oder einem scharfen Gegenstand ist es möglich das Seil zu zerstören, welches nachdem der Knoten geschlossen wurde ein vollkommen ordinäres Seil wird. Auch ist der Knoten mit etwas Geschick nicht schwer aufzubekommen, weshalb er von den Angehörigen des Yontatami-Clans auch scherzhaft als „Idiotenknoten“ bezeichnet wird.


    Ensho/Tanshuku suru no Jutsu(Technik etwas zu verlängern/verkürzen)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: D pro Meter Verlängerung/Verkürzung (Bei mehreren Seilen zusätzlich E für jedes Seil über eins)
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 4, Chakramenge Stufe 2

    Beschreibung: Bei diesem Jutsu handelt es sich um einen zentralen Bestandteil vieler Yontatami-Techniken. Ein Angehöriger des Clans der dieses Jutsu beherrscht kann ein Seil, welches er hierzu berühren muss, nach Belieben verlängern oder verkürzen. Hierzu formt er die nötigen Fingerzeichen und berührt anschließend das Seil welches er verlängern/verkürzen will. Natürlich sind auch mehrere Seile möglich allerdings muss der Anwender die Kosten pro Seil und Meter separat bezahlen. Es ist ihm zudem nicht möglich bestimmte Seile zu verlängern während er andere verkürzt, da die Aktion vor der Berührung festgelegt werden muss. Sehr wohl aber kann er bestimmte Seile mehr verlängern/verkürzen als andere. Es können nur Seile mit dieser Technik verlängert/verkürzt werden, bei anderen Gegenständen bleibt es ohne Wirkung. Sobald der Anwender das Seil los lässt hält die Wirkung dieses Jutsus für etwa 20 Minuten an, ehe es sich langsam wieder seiner Ursprungslänge annähert, die nach etwa 5 Minuten pro verlängertem/verkürztem Meter erreicht ist. So lange ein Gegenstand als Seil definierbar ist, kann dieses Jutsu auf ihn angewendet werden, auch wenn viele Yontatami sich weigern, "clansfremde" Seile zu verwenden.
    Je höher die Chakrakontrolle des Anwenders ist, desto weiter kann er das Seil verlängern:
    Chakrakontrolle Stufe 4 - Bis zu 3 Meter
    Chakrakontrolle Stufe 6 - Bis zu 6 Meter
    Chakrakontrolle Stufe 8 - Bis zu 9 Meter


    Wana no Shīru (Seilversiegelung)

    Element: Keines
    Typ: Sonstiges
    Rang: C
    Chakrakosten: Variiert + D
    Reichweite: Direkt beim Anwender
    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 4, Shīru no āto

    Beschreibung: Für die Beherrschung von Wana no Shīru ist es zwingend erforderlich, zumindest die Grundlagen der Siegelkunst verstanden zu haben. Dessen Grundprinzipien werden bei dieser Technik auf eine Reihe von Knoten angewandt, die alle so geknüpft sind, dass sie sich bei einem kräftigen Zug an einem Seilende lösen. Dies setzt durch die Anwendung von Wana no Shīru das in dem Seil gespeicherte Jutsu frei, sodass weder Handzeichen noch Konzentration noch das laute Aussprechen der Technik erforderlich sind. Dieses wird vorher erledigt, wobei anstatt von Fingerzeichen die besagten Knoten in das Seil eingebunden werden. Löst man diese nun, wird das darin gespeicherte Chakra durch diese Knoten in die gewünschte Form gelenkt und das zuvor gewirkte Jutsu wird auf das Seil angewendet. Es ist nur möglich, Hojojutsu-Techniken dergestalt zu versiegeln und auch nicht möglich, mehrere auf ein Seil zu versiegeln. Experimente haben zudem gezeigt, dass es eine sehr schlechte Idee ist, mehr als drei dergestalt behandelte Seile mit sich herum zu tragen, die Yontatami kennen einige sehr schöne Geschichten darüber, was mit denen passiert ist, die mehr mit sich herum trugen.
    Der Shinobi muss das Jutsu, welches er in das Seil versiegeln will, selbst kennen und kann auch nicht die Seile anderer Yontatami aktivieren. Die Kosten für Wana no Shīru sind im Vorab zu bezahlen. Werden die Knoten gelöst, zahlt der Nutzer außerdem die entsprechenden Chakrakosten. Dabei lässt er sein Chakra lediglich "fließen", da ihm die Reihenfolge der Knoten Siegelzeichen etc. abnimmt. So lange die Knoten nicht gelöst werden, ist das Jutsu in dem Seil quasi unbegrenzt haltbar. Mit diesem Jutsu lassen sich ausschließlich Seiltechniken bis einschließlich Rang C versiegeln, alle darüber hinauslaufenden benötigen eine spezielle Technik.


    Shibari: Hochu Kariudo no jutsu (Fesselkunst: Insektennetz-Jäger)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: A
    Chakrakosten: A
    Reichweite: 20 Meter

    Voraussetzung: Chakramenge Stufe 6, Chakrakontrolle Stufe 6, Geschick Stufe 4

    Beschreibung: Für die Ausführung dieser Technik werden zwei Seile von mindestens 10 Metern Länge benötigt. Diese wirft der Anwender nach Formung der Fingerzeichen nach oben und konzentriert sich auf das Ziel. Im Flug noch verbinden sich diese Seile durch einige komplizierte Knoten miteinander und formen eine Art Netz welches etwa 5 Meter im Durchmesser misst. Sobald es den Boden berührt zieht sich dieses Netz abrupt zusammen und nimmt alles Lebende was sich in seinem Radius befindet gefangen. Dabei geht es nahezu intelligent vor, sodass Menschen beispielsweise die Hände gefesselt und Tieren die Mäuler zugebunden werden, allerdings so dass sie die Prozedur überleben werden. Sobald alle Lebewesen gefangen sind beenden die Seile ihr Tun und werden zu ganz normalen Seilen die durchaus zerstört werden können. Sofern man das Netz bemerkt benötigt man etwa eine Geschwindigkeit von 5 um ihm rechtzeitig auszuweichen.


    Shibari Hijutsu: Kangoku Gigei (Geheime Fesselkunst: Kunst des Gefängnisses)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: SS
    Chakrakosten: S
    Reichweite: Sichtreichweite

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 9, Chakramenge Stufe 8

    Beschreibung: Für diese Krönung der Fesselkunst benötigt der Anwender ein etwa 10 Meter langes Seil. Nachdem er die entsprechenden Fingerzeichen geformt hat fixiert er den Gegner welchen er zu fesseln gedenkt und lässt das Seil los. Dieses erwacht quasi zum „Leben“ und wird zu einem Jäger, dessen einziges Ziel es ist seine „Beute“ zu erjagen und zu fesseln. Dabei arbeitet es mit demjenigen der es erschaffen hat so gut zusammen dass man glauben könnte es könne seine Gedanken lesen und wartet seinen Einsatz notfalls sogar geduldig ab. Angriffen weicht es dabei mit enormer Geschicklichkeit aus und selbst wenn es getroffen wird ist es äußerst schwer zu zerstören. Sobald es seine Beute einmal umschlungen hat gibt es für diese so gut wie kein Entkommen mehr, denn zusätzlich zu seiner kräftigen (und sehr ästhetischen) Knoten hat dieses Seil noch ein weiteres fieses Extra: Es schnürt das Chakrasystem des Gegners ab und macht ihm damit das Wirken von Jutsus extrem schwer bis unmöglich. Obwohl es vom Effekt her durchaus den Kampftechniken der Hyuuga ähnelt verhält sich dieses Seil im Verhältnis zu diesen wie ein Faustschlag zu Akupunktur.
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. Juni 2015
  7. Maki

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    Ni-Yari Taijutsustil

    Dieser Stil ist dem Hokaze-Clan vorenthalten und stellt dessen Hiden dar: Der Kampf mit zwei Yari und die damit verbundenen Techniken werden von dem Clan gut geschützt und gehütet. Auch ist er generell kaum bekannt, weil der Clan selbst noch nicht besonders bekannt ist, auch wenn die meisten Hokaze-Krieger hart dafür arbeiten, dass der Rang in Shirogakure mindestens behalten oder verbessert wird. Helfen soll dabei dieser Taijutsu-Stil, der sich auf die beiden Yari, viel Geschick und viel Stärke stützt. Auch Geschwindigkeit ist nicht unerheblich, steht allerdings zwischen den beiden Hauptpunkten ein wenig zurück. Die sehr präzise auszuführenden Bewegungen und Techniken verlangen dem Anwender ein hohes Maß an Konzentration ab. Obwohl die schnellen aber doch kräftigen Schläge, Stiche und Hiebe des Stils nach außen hin ruppig oder gar wild und unkoordiniert aussehen, merkt man spätestens, wenn einem ein solcher Krieger im Kampf gegenübersteht, wieviel Raffinesse hinter den Schlägen steckt. Auf höherem Level öffnet sich der Stil einer immer freieren Variante von Schlagvariationen, die letztendlich dazu führen, dass man seine Waffe komplett beherrscht und mit ihr förmlich eins wird. Der Stil ist auf gnadenlosen Nahkampf ausgerichtet. Man bewegt sich beinahe nie aus der Reichweite des Anderen hinaus, obwohl einem die großere Reichweite der Yari gegen Nicht-Waffen-Benutzern natürlich einen Vorteil verschafft.
    Die Yari der einzelnen Mitglieder sind genau auf den Anwender abgestimmt und von sehr hoher Qualität, was hohe Belastung ermöglicht. Je höher man im Clan aufsteigt, desto teurere und hochwertigere Waffen werden dem Krieger zur Verfügung gestellt.

    Voraussetzungen für den Stil: Mitgliedschaft im Hokaze-Clan, Waffe: Jumonji-Yari muss auf dem jeweiligen Rang gemeistert sein.


    Techniken des Stils:


    Ni-Yari: Rōtarīpākasshon (Doppellanzen-Drehhieb)

    Typ: Taijutsu
    Rang: D
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: Geschick Stufe 3, Geschwindigkeit Stufe 2, Jumonji-Yari C-Rang

    Beschreibung: Eine schnelle Drehung von links oder von rechts, wobei dann erst mit der einen, dann mit der anderen Lanze zugeschlagen wird. Ziel ist es, den Körper des Gegners zu treffen und mit den Klingen zu verletzen. Was diese Grundtechnik gefährlich machen kann ist, dass ein Hokaze sie beinahe aus jeder Position, sofort einsetzen und auf jeder Höhe schlagen kann.


    Ni-Yari: Mōkō (Doppellanzen-Ansturm)

    Typ: Taijutsu
    Rang: D
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: Geschick Stufe 2, Geschwindigkeit Stufe 2, Jumonji-Yari C-Rang

    Beschreibung: Der Hokaze duckt sich kurz, um dann so schnell wie es ihm möglich ist, vorzupreschen und die Spitzen seiner Lanzen in den Gegner zu rammen oder ihn nach hinten wegzustoßen. Effektivität der Technik nimmt natürlich mit steigender Geschwindigkeit zu.


    Ni-Yari: Shibire (Doppellanzen-Betäubung)

    Typ: Taijutsu
    Rang:D
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: Geschick Stufe 3, Geschwindigkeit Stufe 3, Jumonji-Yari C-Rang

    Beschreibung: Ein recht schneller Hieb mit den beiden stumpfen Enden der Yari. Der erste Schlag geht als Finte in Richtung Bauch, der zweite wird dann sofort in Richtung Kopf geschlagen. Wird benutzt, um schwächere Gegner mit einem Schlag auszuschalten und schlimmstenfalls eine schwere Gehirnerschütterung zu verpassen.


    Ni-Yari: Kūbaku (Doppellanzen-Luftangriff)

    Typ: Taijutsu
    Rang: C
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: Geschwindigkeit Stufe 3, Geschick Stufe 4, Jumonji-Yari C-Rang

    Beschreibung: Ein hoher Sprung, eine Drehung in der Luft, dann greift der Hokaze mit der dadurch gewonnenen Energie frontal von oben an. Dabei kann der letzte Schritt von einem Hieb oder Stich mit den Klingen bis zu einem Schlag mit der flachen Klingenseite variieren. Je stärker und geschickter der Anwender, desto verheerender kann die Wirkung sein.


    Ni-Yari: Ochiru (Doppellanzen-Fall)

    Typ: Taijutsu
    Rang: C
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: Geschwindigkeit Stufe 4, Geschick Stufe 4, Jumonji-Yari C-Rang

    Beschreibung: Bei dieser Technik duckt sich der Anwender unter einem Angriff des Gegners hinweg, huscht schnell an ihn heran und versucht ihm, mit einer Lanze zwischen die Beine des Gegners zu kommen, um ihn zu Fall zu bringen und dann mit der anderen Lanze den am Boden liegenden Gegner entweder mit der stumpfen oder der scharfen Seite der Lanze in den Bauch zu schlagen. Hierbei läuft er natürlich Gefahr in die Reichweite des Gegners zu kommen - wenn der Angriff fehlschlägt, wird es kurzfristig sehr gefährlich für den Hokaze.


    -----

    Jumonji-Yari
    Vorraussetzungen: Kraft Stufe 3, Geschick Stufe 2

    Jumonji-Yari sind enge Verwandten des - man glaubt es kaum - Yari. Jumonji-Yari sind Speere mit einer speziell gegen Schuppenrüstungen entwickelten Spitze. Der Schaft hat keine genormte Länge, bei den Anwendern des Hokaze-Kampfstils haben sie allerdings eine maximale Länge von 160 cm. Die Klinge dagegen variiert nur leicht innerhalb von 20 - 35 cm lang, längere Ausführungen neigen da zu sich bei seitlicher Belastung sehr schnell zu verbiegen. Durch das hohe Gewicht und die Länge der Waffe sind einiges an Kraft und Geschick erforderlich um sie zu führen.
    Yari eignen sich am besten für den direkten Nahkampf auf mittlere Distanz, daher versucht man meistens den Gegner auf mit Stichen, Hieben und kreisenden Schwüngen auf Abstand zu halten. Um so wichtiger wird diese, wenn der Gegner eine geringere Reichweite als man selbst hat, beispielsweise wenn man gegen einen Schwertkämpfer antritt. Die Jumonji-Yari unterscheiden sich auch in einer anderen Kategorie von normalen Yari: sie besitzt drei Klingen, t-förmig angelegt. Alle 3 Klingen sind - in den meisten Fällen - zweischneidig angelegt und eignen sich sowohl für Stiche, Schnitte und Hiebe, allerdings muss ein Krieger, der das volle Potential dieser Waffe ausnutzen will, sich immer bewusst sein, dass auch ein qualitativ hochwertiges Yari nicht unendlich viel Belastung standhält - Klinge wie Schaft. Es ist also ein oberstes Gebot, seine Waffe immer im besten Zustand zu halten.
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. Apr. 2014
  8. Maki

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    Ishiki-Meikyū Genjutsu

    Bei den Ishiki-Meikyū Genjutsu handelt es sich um eine Familie von Illusionen und Geistestäuschungen aus Kirigakure, deren Ziel es ist, den Gegner psychisch zu zermürben. Die Aufgabe eines Genjutsuka, der dieses Hiden nutzt, ist es, sein Ziel zu desorientieren und mit möglichst grausamen, bizarren oder verwirrenden Geistestäuschungen zu konfrontieren, bis dieses völlig am Ende ist und für ihn oder seine Partner leichte Beute darstellt. Auch kommen oft Konfrontationen mit solchen Dingen wie Ängsten oder höheren Mächten in diesen Genjutsu vor, mit dem Zweck, das Opfer zu hetzen und körperlich auszulaugen, was im Endeffekt dieselben Auswirkungen hat wie die psychische Folter.
    Aufbewahrt werden die Ishiki-Meikyū von einem Shintotempel in Kirigakure, wo sie von Shinobi eingesehen werden können, die entweder eine Erlaubnis vom Mizukage besitzen oder sich um den Tempel verdient gemacht haben. Man nennt sie daher oft auch „Kirigakure no Tenyū” (Kirigakures himmlischer Beistand) und achtet sehr darauf, sie nur an würdige Kiri-Nin weiter zu geben. Diese müssen neben einer gewissen Begabung für Genjutsu vor allem charakterliche Stärke und einen tiefen Glauben beweisen, wobei Letzteres oft durch eine “kleine Spende” an den Shintotempel bewiesen werden kann.
    Im Gegensatz zu vielen anderen Genjutsu sind die Ishiki-Meikyū nicht unbedingt sofort als Solche zu erkennen. Sie entwickeln sich schleichend, unauffällig und greifen in vielen Fällen das Unterbewusstsein des Ziels an, sodass auch unterschwellige Erlebnisse, Erfahrungen und auch Ängste angesprochen werden können. Da dies jedoch ähnlich wie ein Traum funktioniert, sind die oft bizarren Erscheinungen der Ishiki-Meikyū berüchtigt und haben ihnen den Ruf eingetragen, manchmal regelrecht halluzinogene Wirkungen zu entfalten. Aufgrund der Tatsache, dass sie in einem Shintotempel aufbewahrt werden, sind zudem einige der Genjutsu recht religiös angehaucht und befassen sich mit solchen Dingen wie dem Jenseits, Wiedergeburt oder Epiphanie, was in der Vergangenheit durchaus von einigen Priestern für Bekehrungsversuche genutzt wurde, nicht selten erfolgreich.

    Itekkimasen no Jutsu (“Ich gehe nicht”-Jutsu)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Single
    Rang: D
    Chakrakosten: D
    Reichweite: 10 Meter

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 2, Chakramenge Stufe 2

    Beschreibung: Das Itekkimasen no Jutsu ist eine recht spezialisierte Technik: Das Opfer muss eine Tür durchschreiten, damit dieses Jutsu seine Wirkung aufnehmen kann. Sollte dies geschehen, so gaukelt das Jutsu ihm vor, dass der Raum, den es gerade verlassen hat, hinter dieser Tür ist. Sollte es sich daraufhin umdrehen steht es immer noch in diesem Raum und versucht, den „zweiten Raum“ zu betreten und dann durch die Tür zu verlassen, wiederholt sich das Spiel von vorne. In der Realität wird das Opfer die Tür einfach öffnen, dumm dastehen, sich umdrehen, die Tür schließen und das ganze Spiel von vorne beginnen, bis das Jutsu an Wirkung verliert oder es dieses auflöst.
    (Anmerkung: Itekkimasu ist eine übliche Floskel, die beim Verlassen des Hauses gebraucht wird und etwa soviel wie „Ich gehe jetzt“ bedeutet. Itekkimasen ist die Verneinung davon, also eben „Ich gehe jetzt nicht“).

    Yokei no Jutsu (Jutsu der Epiphanie)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Single
    Rang: C
    Chakrakosten: D
    Reichweite: 20 Meter

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 4, Chakramenge Stufe 2

    Beschreibung: Dem Ziel erscheint, nachdem der Genjutsuka die nötigen Fingerzeichen geformt hat, für wenige Sekunden etwas, was vom Opfer als „höhere Macht“ bezeichnet werden würde, was durchaus verschiedene Auswirkungen haben kann. Der eine wird eine gnädige, friedliche Präsenz wahrnehmen, der nächste eine blutgierige und rachsüchtige Gestalt und wieder der nächste ein totales Chaos an Empfindungen, vorhersagen lässt sich das nicht. Diese Erscheinung jedoch ist vage und unkonkret und gibt dem Opfer weder Anweisungen noch Ratschläge (außer es ist ohnehin nicht gut um seine geistige Gesundheit bestellt). Richtig angewendet kann es dennoch verheerend wirken, denn die Wucht eines solchen Gefühls kann einen durchaus niederschmettern, besonders wenn es unerwartet kommt.
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Apr. 2014
  9. Maki

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    Hiden der Nekoyami

    Genjutsu


    Neko Arerugi (Katzenhaarallergie)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Single
    Rang: D
    Chakrakosten: D
    Reichweite: 20 m

    Voraussetzungen: Chakramenge Stufe 2, Chakrakontrolle Stufe 3

    Beschreibung: Dieses Jutsu suggeriert dem Hirn des Opfers, es habe eine Katzenallergie. Die Folgen treten auf, sobald eine Katze in seine Nähe kommt: Seine Augen beginnen zu tränen, seine Haut fängt an zu jucken und ein rötlicher Ausschlag entwickelt sich, des Weiteren kann es vorkommen, dass dem Opfer durch die Allergie schwindlig wird. Die Wirkung dieses Jutsu hält fünf Minuten an, nachdem man das letzte Fingerzeichen gelöst hat; hält man dieses allerdings, so kann man das Jutsu länger aufrecht erhalten. Dabei muss man für jede zusätzliche Minute D-Rang-Chakrakosten zahlen.


    Nekobatake (Blumenfeld der Katzen)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Area
    Rang: D
    Chakrakosten: D pro Minute
    Reichweite: 15 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 2, Chakramenge Stufe 2

    Beschreibung: Nach dem Formen der Fingerzeichen lässt der Anwender innerhalb der Reichweite eine Unmenge an Katzen in unterschiedlichsten Farben, Formen und Größen erscheinen, die herumtollen und spielen. Durch sie und die umherwirbelnden Katzenhaare wird die Sicht relativ stark eingeschränkt; die einzige Ausnahme bildet hierbei der Anwender selbst, für den all das nicht sichtbar ist.


    Tekii Koneko (Gefährliches Kätzchen)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Single
    Rang: D
    Chakrakosten: D pro Minute
    Reichweite: 20 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 2, Chakramenge Stufe 2

    Beschreibung: Bei diesem Jutsu lässt der Anwender fünf Katzen mit variierendem Aussehen erscheinen, die sich daraufhin auf den Gegner stürzen. Flink und geschickt, setzen sie ihm mit Kratzern und kleinen Bissen zu und sehen dabei einfach herzallerliebst aus. Das Opfer spürt den Schmerz, der sich jedoch verzieht, sobald das Genjutsu aufgelöst wird.

    Chakrakontrolle Stufe 4: Man kann nun zehn Katzen erscheinen lassen.
    Chakrakontrolle Stufe 6: Inzwischen stellen zwanzig Katzen die Grenze dar.
    Chakrakontrolle Stufe 8: Mit vierzig Katzen kann der Anwender nun ein ganzes Rudel auf den Gegner loslassen.


    Kami no Towa (Katzenhaarwirbel)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Area
    Rang: D
    Chakrakosten: D pro Minute
    Reichweite: 15 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 3, Chakramenge Stufe 2

    Beschreibung: Mit diesem Jutsu erschafft der Anwender einen richtigen Sturm an Katzenhaaren, die herumwirbeln und nicht nur die Sicht einschränken, sondern auch beim Einatmen ein sehr unangenehmes Gefühl zurücklassen, während sie überall an der Haut zu kratzen scheinen.


    Gorogoro (Katzenschnurren)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu – Sound
    Rang: D
    Chakrakosten: D
    Reichweite: 5 Meter

    Voraussetzung: Chakramenge Stufe 2, Chakrakontrolle Stufe 4

    Beschreibung: Der Anwender und sein Katzenpartner setzen zu einem sanften, lockenden Schnurren an, welches die Sympathie zwischen dem Anwender und dem Opfer fördert. Vor allem Vertreter des anderen Geschlechts beschleicht das Gefühl, dass der Anwender ein potenzieller Freund sein könnte, solange die Katze des Anwenders durchgängig schnurrt. Der Anwender selbst muss nur einmal kurz Schnurren, um das Jutsu zu aktivieren.


    Nekosakebigoe (Katzenschrei)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu – Sound
    Rang: C
    Chakrakosten: D
    Reichweite: 5 Meter

    Voraussetzung: Chakramenge Stufe 2, Chakrakontrolle Stufe 4

    Beschreibung: Der Anwender sammelt eine große Menge Chakra in seinen Stimmbändern und presst es in einem Fauchen heraus, welches durch das Chakra verstärkt wird, sodass es auf kurze Entfernung den Hörsinn des Opfers für etwa eine halbe Minute betäubt, was in etwa mit einem starken Tinnitus zu vergleichen ist. Nach Ablauf dieser Zeit beginnt man wieder normal zu hören.

    Chakrakontrolle Stufe 5, Chakrakosten C: Der Hörsinn wird für die Zeit von einer Minute komplett lahmgelegt.


    Yugana Haishin (Eleganter Bote)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: C
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 3, Chakramenge Stufe 3

    Beschreibung: Mit Yugana Haishin ist der Anwender dazu fähig, ein Area-Genjutsu des Nekoyami-Clans auf seine Katze zu übertragen, indem er die Fingerzeichen formt und sie daraufhin berührt. Innerhalb der nächsten Viertelstunde wirkt das Jutsu nun um die Katze herum, die sich weiterhin frei bewegen kann, die Reichweite beträgt dabei die Hälfte der eigentlichen Reichweite des Genjutsu.


    Neko no Henge: Bunshin (Katzendoppelgänger)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Spezial
    Rang: C
    Chakrakosten: C pro Minute
    Reichweite: 25 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 4, Chakramenge Stufe 3

    Beschreibung: Nach dem Wirken dieses Jutsu erscheinen plötzlich alle Katzen innerhalb der Reichweite als Abbild des Anwenders, was einen oder mehr Doppelgänger zur Folge hat. Die Bewegungen der Abbilder gleichen denen des Anwenders, während ihre Position der der Katze entspricht. So wirkt es zum Beispiel, wenn der Anwender läuft und eine betroffene Katze auf der Stelle bleibt, als würde das Abbild auf der Stelle laufen.


    Neko Dansu (Katzentanz)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Spezial
    Rang: C
    Chakrakosten: D pro Minute
    Reichweite: 35 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 4, Chakramenge Stufe 3, Geschick Stufe 2

    Beschreibung: Nachdem der Nutzer dieses Jutsu die Fingerzeichen geformt hat, beginnt er einen eleganten Tanz, der in der Familie der Nekoyami seit Generationen weitergereicht wird. Nach einigen Sekunden erscheinen zwei Katzen, die mit ihm tanzen, und je länger es dauert, desto mehr werden es. Sieht jemand innerhalb der Reichweite diesen Tanz, so ist er unfähig, die Augen davon abzuwenden oder den Tänzer zu verletzen. Da die Wirkung des Jutsus zeitgleich mit dem – sehr femininen – Tanz endet, kann allerdings auch der Anwender seinen Opfern keinen Schaden zufügen.


    Neko no Henge: Utsushi (Katzenkopie)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Spezial
    Rang: C
    Chakrakosten: D pro Minute
    Reichweite: Beim Anwender

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 4, Chakramenge Stufe 3

    Beschreibung: Dieses Jutsu gestattet es dem Anwender, wenigstens optisch exakt seiner Ninbyo zu entsprechen, inklusive Größenänderung. Die Bewegungen des Nutzers werden dennoch angezeigt, läuft dieser also auf zwei Beinen, sieht man das auch. Diese Technik dient hauptsächlich dazu, eine unauffällige Flucht zu ermöglichen.


    Amaku Kisu (Süßer Kuss)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Single
    Rang: C
    Chakrakosten: C
    Reichweite: 30 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 4, Chakramenge Stufe 3

    Beschreibung: Beim Einsatz dieser Kunst scheint der Anwender plötzlich direkt vor dem Opfer zu stehen und gibt ihm einen sanften Kuss auf die Lippen, nach dem diese plötzlich anfangen, leicht zu bluten. Dieses Jutsu dauert einige Sekunden, in denen das Opfer nichts in seiner Umwelt wahrnimmt außer diesem Kuss, und hinterlässt ein flaues Gefühl in dessen Magen. Hat das Opfer kein Interesse an dem Geschlecht des Nutzers oder kann gerade den Nutzer in besonderem Maße nicht leiden, wird stattdessen leichte Übelkeit erzeugt.


    Kasuka Nyanya (Leises Miauen)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Area
    Rang: C
    Chakrakosten: C pro Minute
    Reichweite: 35 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 4, Chakramenge Stufe 3

    Beschreibung: Wer diesem Jutsu zum Opfer fällt, der wird sich nicht groß daran stören, wirkt es sich immerhin einzig so aus, dass man entfernt Katzen miauen hört. Keine große Gefahr... würde es nicht lauter werden. Nach einer halben Minute sind die Geräusche schon störend, nach einer ganzen sehr laut. Befindet man sich eineinhalb Minuten innerhalb der Reichweite, so übertönen die Katzen bereits jedes Geräusch, eine Minute mehr und man kann sich fast sicher sein, dass das Gehör Schaden davontragen wird. Verlässt man die Reichweite kurz und betritt sie dann wieder, beginnen die Katzen allerdings wieder ganz leise.


    Kyattonippu (Katzenminze)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Spezial
    Rang: C
    Chakrakosten: C pro Minute
    Reichweite: 20 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 3

    Beschreibung: Innerhalb der Reichweite des Jutsus scheint sich ein Duft auszubreiten, der Katzenliebhabern als Katzenminze bekannt sein sollte. Der Effekt, den dieser auf die Opfer des Genjutsus hat, sollte ihnen aber neu sein: Es ist ein wohliger Duft, der beruhigend wirkt und den Spieltrieb in den Opfern weckt. Sie bekommen immer weniger Lust, zu kämpfen, und immer mehr, sich an jemandes Beinen zu reiben und Wollknäuel zu jagen.


    Neko no Henge: Koukan (Katzentausch)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Spezial
    Rang: B
    Chakrakosten: B pro 2 Minuten
    Reichweite: 20 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 3

    Beschreibung: Diese Technik gestattet es dem Anwender und seiner Katze, Plätze zu tauschen, so scheint es, tatsächlich sieht man jedoch den Anwender an der Stelle der Katze und anders herum. Die Bewegungen werden dabei ebenfalls übertragen, sodass, sollte der Anwender z.B. ein Kunai werfen, sein Abbild die Bewegung ausführt, während die Katze – also er – sich nicht zu bewegen scheint.


    Neko no Henge: Kemono (Katzenbiest)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Spezial
    Rang: B
    Chakrakosten: C pro Minute
    Reichweite: 20 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 4

    Beschreibung: Mit diesem Jutsu gestattet der Nekoyami seiner Katze eine Mutation: Aus der kleinen Ninbyo wächst innerhalb von Sekunden ein großes Katzenbiest mit Pranken, großen Fangzähnen und nicht minder großen Klauen, von der wallenden Mähne ganz zu schweigen. Als wäre das abschreckende Äußere nicht schon genug, spürt der Gegner bei Angriffen der Ninbyo nun auch deren neue Gestalt, Bisse und Kratzer fühlen sich nun kraftvoller, tiefer und unheimlich schmerzhaft an. Die Wunden bleiben jedoch jene, die von einer gewöhnlichen Katze verursacht werden, und nach Auflösen des Jutsu passen sich auch die Schmerzen dem an.


    Neko no Kuni (Reich der Katzen)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Single
    Rang: B
    Chakrakosten: C pro Minute
    Reichweite: 30 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 4

    Beschreibung: Dieses Genjutsu stellt die Personen darin mitten in das Reich der Katzen, hier dargestellt durch eine Lichtung tief in einem dunklen Wald, umgeben von nichts als Bäumen, Finsternis und glitzernden Augenpaaren. Stück für Stück treten diese Augenpaare hervor und werden zu echten Katzen, Unmengen davon, die ungewollte Besucher aus ihrem Reich haben wollen. So werden sie zwar einem Nekoyami gegenüber zutraulich sein, fauchen andere Personen jedoch an und beginnen, diese zu kratzen und zu beißen, sollten sie ihr Gebiet noch immer nicht verlassen wollen. Wollen Opfer dieser Technik den Katzen und den Schmerzen entkommen, bringt es nichts, die Katzen anzugreifen, da stetig neue nachkommen; der einzige Ausweg ist eine Ohnmacht oder eine Flucht.


    Hyakushippo Neko (Hundertschwänzige Katze)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu – Single
    Rang: B
    Chakrakosten: C
    Reichweite: 20 Meter

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 3

    Beschreibung: Nach einer langen Folge von Fingerzeichen scheinen dem Anwender an die hundert lange Katzenschwänze zu wachsen, die das Opfer umschlingen und für die Dauer des Jutsus fesseln, ja beinahe zu erdrücken scheinen. Es ist recht einfach, die Illusion durch einen äußeren Reiz zu brechen.


    Nekome: Nekogure (Katzenaugen: Graue Katzen)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu – Single
    Rang: B
    Chakrakosten: B pro Auffrischung
    Reichweite: 5 Meter
    Vorraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 6, Chakramenge Stufe 4

    Beschreibung: Während der Gegner dem Anwender in die Augen sieht, kann das Jutsu mithilfe einiger Fingerzeichen aktiviert werden und greift sowohl Seh- als auch Hörsinn an, nach dem Motto „Nachts sind alle Katzen grau“. Alle Personen im Sichtfeld verschwimmen zu farblosen Schatten ihrerselbst und ihre Stimmen werden zu einem kläglichen, schwachen Miauen verzerrt, sodass die Unterscheidung und Zuordnung beinahe unmöglich wird. Das Jutsu hält eine Minute lang an, kann aber mit einem weiteren Blick in die Augen wieder aufgefrischt werden.


    Neko Megami no Odori (Tanz der Katzengöttin)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Spezial
    Rang: A
    Chakrakosten: B pro Minute
    Reichweite: 35 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 7, Chakramenge Stufe 5, Geschick Stufe 4

    Beschreibung: Dieser anspruchsvolle Tanz, der von Nekoyami auch bei einigen Festen aufgeführt wird, benötigt nicht einmal Fingerzeichen, um im Kampf seine Wirkung zu entfalten. Hinter dem Nekoyami erscheinen ein Altar und ein Schrein, aus dem eine wunderschöne Frau tritt, mit heller Haut, weißem Haar und strahlenden Katzenaugen. Außerdem hat sie, deutlich erkennbar, Ohren, Zähne, Schweif und Krallen einer Katze. Ihr Anblick genügt, um die Köpfe von Menschen zu verdrehen und diese Glauben zu machen, sie seien selbst Katzen, was diese in den vierbeinigen Gang zwingt, ihren Wortschatz mit 'Miau' ersetzt und ihnen vollkommene Liebe und Ergebenheit zu den Nekoyami eintrichtert. Sobald der Tanz endet, verschwinden Schrein und Göttin, der Effekt bleibt jedoch noch eine halbe Minute erhalten.
    Während dieser Tanz bei Frauen sehr graziös und attraktiv aussieht, wirkt er bei Männern eher etwas lächerlich.


    Nekoyami no Genjutsu (Illusion der finsteren Katze)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Single
    Rang: A
    Chakrakosten: A
    Reichweite: 20 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 7, Chakramenge Stufe 6

    Beschreibung: Dieses Genjutsu scheint in den ersten Momenten keine Wirkung zu haben, bis auf einmal dunkles Miauen zu hören ist. Wenig später huschen dunkle Schatten durch die Gegend, die sich bald auf die Gegner des Nekoyami stürzen, schwarze Schattenkatzen, die sich festbeißen, nicht loslassen und mit jeder vergehenden Sekunde schwerer werden, bis der Feind auf die Erde gepinnt ist, unfähig, wieder aufzustehen oder auch nur zu kriechen. Jeder einzelne dieser Schatten gleicht der Silhouette der Ninbyo des ausführenden Nekoyami.


    Neko o Korosu no Jutsu (Kunst der toten Katze)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Single
    Rang: A
    Chakrakosten: A
    Reichweite: Augenkontakt

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 8, Chakramenge Stufe 6

    Beschreibung: Nach dem Formen der Fingerzeichen reicht es vollkommen, wenn der Anwender dem Opfer in die Augen sieht, um dieses in eine höllische Illusion zu sperren: Aus der Perspektive eines unbeteiligten Beobachters muss es zugucken, wie sein eigener Körper regungslos am Boden liegt, umringt von nichts als Finsternis, aus der sich langsam ein ganzes Rudel Katzen schält, mit einem offensichtlichen Ziel. Kaum erreichen sie den am Boden liegenden Korpus, beginnen sie auch schon, hinein zu beißen und daran zu knabbern, Stück für Stück mehr der Haut und des Fleisches abzufressen, bis am Ende nur noch Knochen übrig sind...


    Fukushu no Odori (Tanz der Vergeltung)

    Element: Keines
    Typ: Genjutsu - Spezial
    Rang: S
    Chakrakosten: A pro Minute
    Reichweite: Berührung; 200 m vom Opfer

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 8, Chakramenge Stufe 7, Geschick Stufe 5

    Beschreibung: Dieser für die Nekoyami außergewöhnlich schnelle und aggressive, aber dennoch elegante Tanz ist für Paare gedacht und nimmt sich dieses Recht einfach heraus: Wird der tanzende Nekoyami von einer anderen Person berührt, so wird diese dazu gezwungen, die Bewegungen exakt zu kopieren, bis der Tanz endet. Dabei ist das Jutsu nicht auf ein einzelnes Opfer limitiert, außerdem ist es dem Nutzer aufgrund der bewegungsreichen Art des Tanzes möglich, sich – etwas langsamer als sonst – fortzubewegen und so gezielt in Richtung von Gegnern zu schreiten, ohne bisherige Opfer aus den eigenen Fängen zu lassen. Der Tanz der Vergeltung erfordert großes Geschick und kann sogar weiter erschwert werden, weswegen es dem Anwender relativ leicht fallen sollte, Opfer, die weniger Geschick als er selbst besitzen, dazu zu zwingen, sich selbst schwere Zerrungen und sogar Stauchungen zuzuziehen. Bei einem gravierenden Unterschied im Geschick (ab 3 Stufen) kann man auch kleinere Knochenbrüche erzwingen.


    Ninjutsu

    Mohousha no Jutsu (Kunst der Imitation)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: D pro Minute
    Reichweite: Selbst

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 2, Chakramenge Stufe 2

    Beschreibung: Diese Kunst erlaubt es dem Nekoyami, seiner Katze etwas mehr zu ähneln, kann aber nur eingesetzt werden, sofern er diese auch berührt. Innerhalb einiger Sekunden entwickelt der Nutzer dann tatsächlich Katzenohren, Schnurrhaare, einen süßen Schweif und kleine Fangzähnchen sowie dünne, scharfe Krallen, die sich perfekt für den Taijutsustil der Nekoyami eignen, außerdem hört er etwas besser. Farbe und Form von Ohren und Schweif gleichen dabei denen der Ninbyo, wenngleich die Größe bei der Verwandlung angepasst wird.


    Kami no Kioku (Lager der Götter)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: -
    Reichweite: Selbst

    Voraussetzungen: Geschick Stufe 2

    Beschreibung: Diese Kunst empfinden viele frische Nekoyami als unangenehm, doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Einfach gesagt, gestattet es dem Nutzer, die Haare seiner Ninbyo mit der Zunge von deren Körper zu lecken, zu schlucken und geschickt so in seinem Körper zu lagern, dass sie ihn weder beim Sprechen, noch beim Atmen stören und man sie jederzeit für ein Jutsu wieder hochwürgen kann. Da es ein Grundstein zum schnelleren Wirken ihrer Techniken ist, wird Kami no Kioku als Ninjutsu gezählt, obwohl kein Chakra aufgewendet wird. Dabei entspricht eine Ladung der Menge an Haaren, die man bekommt, wenn man einmal über seine Katze leckt.

    Geschick Stufe 2: Man kann zwei Ladungen an Haaren speichern; bei mehr droht Erstickungsgefahr.
    Geschick Stufe 4: Nun kann man immerhin sechs Ladungen speichern.
    Geschick Stufe 5: Mit einem Speicher, der für ganze zwölf Ladungen genügt, hat man schon eine ganze Menge. Die Wangen wirken allerdings leicht aufgebläht.
    Geschick Stufe 6: Durch perfektes Nutzen des Mundinnenraumes kann man zwanzig Ladungen lagern, hat damit das Volumen des Mundes aber auch erreicht.


    Kami no Hari (Nadeln der Götter)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: D für 5 Nadeln
    Reichweite: 15 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 2, Chakramenge Stufe 2

    Beschreibung: Für dieses Jutsu muss der Anwender Katzenhaare im Mund haben; diese kann er von seiner Ninbyo lecken, sollte er keine gelagert haben. Mithilfe seines Chakra formt er aus diesen spitze Nadeln und verhärtet sie, um sie dann salvenartig aus dem Mund zu feuern. Dieses Jutsu ist so ausgelegt, dass eine Ladung genug Haare für 10 Nadeln liefert.


    Neko wa Tsuiseki (Katzenfährte)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: D pro Minute
    Reichweite: Selbst

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 2, Chakramenge Stufe 2

    Beschreibung: Bei dieser Technik nutzt der Anwender Chakra, um seine Nase für den Duft von Katzenhaaren besonders empfindlich zu machen. So kann er nicht nur die Fährten von Katzen aufnehmen, sondern auch nahezu unsichtbare Spuren, die andere Nekoyami gelegt haben, erkennen und verfolgen.


    Nekomimi (Katzenohren)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: D pro Minute
    Reichweite: 50m

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 3, Chakramenge Stufe 2

    Beschreibung: Nekoyami verstärken hierdurch ihren von Natur aus starken Gehörsinn um ein Vielfaches. Der Anwender konzentriert ein wenig Chakra in seinen Ohren, um dadurch den Gehörsinn zu verbessern. Dabei ist es ihm möglich jedes Geräusch in Reichweite genau zu lokalisieren. Als kleiner Nebeneffekt dieser Kunst erscheinen auf dem Kopf des Anwenders Katzenohren; diese stellen zwar nur ein kleines Henge dar, geben aber einen schönen optischen Effekt ab und passen von Form und Farbe her perfekt zur eigenen Ninbyo.

    Chakrakontrolle Stufe 3: Man muss sich noch auf die Technik konzentrieren, kann aber schon fast zweimal so gut hören. Das genaue Lokalisieren ist noch etwas ungenau und braucht noch mehr Konzentration und Chakra.
    Chakrakontrolle Stufe 5: Man kann die Technik nun auch nebenbei einsetzen und dabei jedes Geräusch fast perfekt lokalisieren.
    Chakrakontrolle Stufe 7: Die Perfektion dieser Technik. Der Anwender kann mehr als dreimal so gut hören wie normalerweise, so dass ihm kein Geräusch und dessen Ursprung in Reichweite entgeht. Zudem können sogar hohe Frequenzen gehört werden, die normalerweise nur Katzen hören.


    Neko Kokan no Jutsu (Katzenaustausch)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: D
    Reichweite: 20m

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 3, Chakramenge Stufe 2

    Beschreibung: Der Anwender dieses Ninjutsus tauscht seine Katze, ähnlich wie bei der Kawarimi no Jutsu, mit einem Gegenstand aus, den er bei sich trägt und der ungefähr die Größe der Katze hat. Diesen Gegenstand muss der Anwender im Moment des Tausches mit beiden Händen fest berühren. Es gilt zu beachten, dass die Katze genau an dem Ort erscheint, wo der Gegenstand zuvor war.


    Kami no Kokyu (Atem der Götter)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: C
    Reichweite: 15 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 4, Chakramenge Stufe 3

    Beschreibung: Nach dem Schließen der Fingerzeichen speit der Anwender dieses Jutsus eine große Menge an Katzenhaar aus, das sich trichterförmig ausbreitet und so eine Breite von bis zu zwanzig Metern erreicht. Es ist kein durchschlagendes Ninjutsu, doch es kreiert einen dichten Nebel aus Haaren, die mit jedem Atemzug aufgenommen werden, wenn man darin steht, und so schon nach dem ersten Atemzug zu leichtem Husten und recht schnell zu Atemproblemen führen. Nekoyami haben damit nach all den Jahren zwischen haarenden Katzen eher keine Probleme, jene mit Kami no Kioku können sie sogar mit dem Mund einatmen und schlucken, also können sie ziemlich sicher durch den Nebel schreiten und sich trotz der stark eingeschränkten Sicht orientieren, indem sie auf den Husten seines Gegners achten. Ein kräftiger Windstoß kann das Jutsu verwehen, ansonsten braucht es ein paar Minuten, um sich zu legen. Als sehr haarintensives Jutsu braucht Kami no Kokyou ganze 5 Ladungen auf.


    Neko o Mite (Achtsame Katze)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: C pro Minute
    Reichweite: 250 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 4, Neko to no Kizuna

    Beschreibung: Berührt der Anwender nach dem Ausführen der Fingerzeichenkette seine Ninbyo, so verbindet er vorübergehend seinen Seh- und Hörsinn mit dem des Tieres, was es ihm ermöglicht, abwechselnd sowohl durch seine eigenen, als auch durch die Augen und Ohren seiner Katze Dinge wahrzunehmen. Er muss bewusst zwischen den Ansichten wechseln, da er ansonsten nur an der Umgebung erkennen kann, wessen Sicht er gerade innehält; außerdem hilft es der Orientierung, wenn die Katze sich bewegt und er nicht.
    Diese Technik ist nur mit der eigenen Ninbyo anwendbar und erfordert das Aufrechterhalten eines einhändigen Fingerzeichens.


    Kegawa Kase (Fellfessel)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: C
    Reichweite: 15 Meter

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 4, Chakramenge Stufe 3

    Beschreibung: Der Anwender spuckt zuvor gesammelte oder aufbewahrte Katzenhaare in einer klebrigen Kugel auf den Gegner. Wird dieser getroffen, so verformt sich der Klumpen zu einer Fessel, die das getroffene Gebiet verklebt. Dabei ist eine Augenbinde ebenso möglich wie aneinander gefesselte Arme und Beine. Man kann die Fesseln zerreißen, wenn die Kraft gleich oder höher der Chakrakontrolle des Anwenders -1 ist, oder man zerschneidet sie einfach.


    Mimikku Kanpeki no Jutsu (Kunst der vollkommenen Imitation)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: C pro Minute
    Reichweite: Selbst

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 4, Mohousha no Jutsu

    Beschreibung: Diese Kunst erfüllt zuerst einmal alle Punkte ihres Vorgängers und verbessert sie noch ein wenig: Zähne, Krallen und Schweif werden länger, die Ohren höchstens etwas flauschiger, und die Steigerung von Gehör und Geruchssinn schlägt schon eine klare Bresche zu gewöhnlichen Menschen, wenngleich man nicht ganz an richtige Katzen herankommt und schon gar nicht an die Nase eines erfahrenen Inuzuka. Als kleiner Zusatz kommt an dieser Stelle noch, dass die Haut des Anwenders von Katzenfell in derselben Farbe wie dem seiner Ninbyo überzogen wird, sodass er an sich selbst das Haar für seine Ninjutsu finden kann. Außerdem wird der Gleichgewichtssinn zumindest insofern beeinflusst, dass der Anwender, sollte er stürzen oder weggeschlagen werden, fast immer auf allen Vieren aufkommt und sich gut abfedern kann, um gleich weiterkämpfen zu können.


    Kami no Tate (Schild der Götter)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: B
    Reichweite: Direkt vor dem Anwender

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 5, Chakramenge Stufe 4

    Beschreibung: Bei diesem Jutsu bläst der Anwender eine gewisse Menge an Katzenhaaren aus seinem Mund, die im Bruchteil einer Sekunde einen Schild in der Luft vor ihm bilden. Dieser wehrt Wurfgeschosse problemlos ab und bildet für andere Angriffe eine Barriere, die einiges aufhalten oder zumindest viel Schwung nehmen kann. Allerdings hält dieser Schild nur einige Sekunden lang und kostet den Nekoyami vier Ladungen an Haaren. B-Rang-Ninjutsu können aufgehalten werden, abgesehen von Feuer, bei dem es nur bis C-Rang geht.


    Eien no Araiansu no Jutsu (Kunst der ewigen Bindung)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: B pro Minute
    Reichweite: 400 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 6, Chakramenge Stufe 5, Neko o Mite, Neko o Risuningu

    Beschreibung: Nach einer langen Fingerzeichenkette legt der Anwender seine Hand auf seine Katze und verbindet so die Sinne der beiden. Abgesehen davon, dass er nun zwischen seinem und ihrem Hör- und Sehnerv wechseln kann, ist er auch fähig, sie innerhalb der Reichweite nahezu beliebig zu lenken; er kann also den Körper der Katze steuern, als wäre er sie selbst. Nachteile dieser Kunst sind, dass dabei ein zweihändiges Fingerzeichen gehalten werden muss und dass es nur mit der eigenen Ninbyo funktioniert.


    Kami no Hana Buyou (Blütentanz der Götter)

    Element: Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: A
    Chakrakosten: B
    Reichweite: Umkreis von 20 m

    Voraussetzungen: Chakrakontrolle Stufe 7, Chakramenge Stufe 5

    Beschreibung: Während der Anwender scheinbar sanft ausatmet, dreht er sich um sich selbst... es wirkt nicht wie ein großes Jutsu. Bei diesem Ausatmen werden allerdings mit Chakra verstärkte Katzenhaare aus dem Mund entlassen, die sich sehr gleichmäßig in der Umgebung verteilen und stark und lang genug sind, sich beim darauf treten durch Schuhsohlen zu bohren und schwere Schmerzen im Fuß zu verursachen. Besonders, wenn man sehr schnell durch das Feld läuft und so kräftig auftritt, nimmt man sehr viele Stacheln, die sich sehr stark in die Füße bohren, mit, was Leute, die sich auf ihre Geschwindigkeit verlassen, nach wenigen Schritten daran hindert, auf ihren Sohlen auch nur stehen zu bleiben. Als wäre das nicht genug, sind die Haare auch noch so eng beieinander gestreut, dass man ihnen kaum ausweichen kann, die einzige Ausnahme stellen kleine, leichtfüßige Tiere wie Katzen dar, doch ab der Größe eines mittelgroßen Hundes entkommt man ihnen nicht. Deshalb ist dieses Jutsu auch nicht gerade Teamfähig. Die Füße des Anwenders sind die einzigen, unter denen die stachligen Haare ihre Stärke verlieren.


    Towa ni Yugana-Taijutsustil

    Selbst ein noch so geschickter Fernkämpfer ist irgendwann dazu gezwungen, einem Gegner nahe zu kommen, und da möchte man nicht vollkommen unfähig sein, sich zu wehren. Andererseits wäre es für einen Nekoyami auch eine Schande, einfach auf den Feind einzuschlagen, und einige der fähigeren Kunoichi des Clans wollen des Weiteren nicht riskieren, sich ihre Nägel kaputt zu hauen. Daher besitzt der Katzenklan seinen eigenen Taijutsustil, der auf geschickte wie flinke Bewegungen setzt und vor allem statt sinnlosen, großen Angriffen auf viele kleine setzt, die ohne viel Körperkontakt lieber Kratzer hinterlassen, durch die ein Blutverlust auftritt, der den Gegner auf Dauer behindert und in die Knie zwingt; mit langen Fingernägeln oder der Katzenform eines Nekoyami ist das gut anwendbar, alternativ kann man auch auf eine bestimmte Waffenart, das Neko te, zugreifen.

    Stufen des Stils:

    E-Rang: Auf diesem Rang sollte man darauf hoffen, dass man dem Gegner nicht zu nahe kommt, denn man bekommt maximal oberflächliche Kratzer hin und bricht sich, sollte man sie benutzen, auch häufiger mal einen Fingernagel ab.

    D-Rang: Auf diesem Rang kann man durchaus Blut ziehen, wird allerdings einige Treffer benötigen, um wirklich Schaden anrichten zu können. Man lässt sich von ganz einfachen Schlägen und Tritten auch nicht mehr so leicht erwischen und die Fingernägel halten nun auch länger.

    C-Rang: Inzwischen zieht man bereits sehr gute Kratzer, aus denen eine nicht zu vernachlässigende Menge an Blut fließen sollte, sodass der Kampfstil nun an richtigem Nutzen gewinnt. Einen Fingernagel bricht man sich so gut wie nie ab.

    B-Rang: Wie von selbst zielt man nun auf Venen und Arterien, um die eigenen Techniken möglichst effektiv auszuführen, und Nahkampfangriffe, die keine richtigen Techniken sind, kann man inzwischen sehr gut abschätzen und mit entsprechendem Geschick leicht entkommen. Außerdem schaffen es eigentlich alle Nekoyami auf dieser Stufe, selbst große Kämpfe ohne Schäden an den eigenen Fingernägeln zu überstehen.

    A-Rang: Nur wenige, aber dafür die größten Nekoyami erreichen diese Stufe, auf der ihre Klauen und Nägel schneiden wie Dolche und sie mit ihren Kratzern einen richtigen Blutstrom hervorrufen können.

    S-Rang: Es gibt nur wenige Shinobi in der Geschichte der Nekoyami, die so ein Verständnis im Taijutsubereich entwickeln konnten. Nur wenige Gegner können die Schläge eines Nekoyami unbeschadet parieren, da der Shinobi nun versteht, im letzten Moment seine Finger zu verkrampfen. Dabei werden fast jedem verteidigenden Gegner die Arme zu weiten Teilen aufgerissen.


    Techniken des Stils:

    Yugana Ugoki (Graziöse Bewegung)

    Element: Keines
    Typ: Taijutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: -
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: Geschick Stufe 2

    Beschreibung: Dieses Taijutsu ist wirklich wenig mehr als eine Bewegung – ein sanfter Streich mit der Hand durch die Luft, während sich der Körper in die entgegengesetzte Richtung neigt, was bei wiederholtem Einsatz entfernt an einen Tanz erinnert. Durch die Bewegung des Körpers soll man selbst nicht so leicht von gegnerischen Angriffen getroffen werden, während man sie mit scharfen Fingernägeln, Klauen oder dem Neko te kratzt, sodass sie zu bluten beginnen. Ohne die Fähigkeit, zu kratzen, ist die Bewegung allerdings relativ sinnlos.


    Yugana Kaiten (Graziöse Drehung)

    Element: Keines
    Typ: Taijutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: -
    Reichweite: Selbst

    Voraussetzungen: Geschick Stufe 3

    Beschreibung: Diese Technik dient der Abwehr eines einfachen Angriffes, wie einem Schlag oder einem Tritt. Sieht man den Angriff des Gegners kommen, so führt man eine Drehung wie bei einem Tanz aus, um seitlich an der Attacke vorbei hinter den Gegner zu gelangen; dabei wendet man dem Gegner, während man an seiner Seite ist, den Rücken zu, um wieder mit der Brust zu ihm zu stehen, sobald man hinter ihm steht.


    Tenohira (Aufwärts gerichtete Pfote)

    Element: Keines
    Typ: Taijutsu
    Rang: D
    Chakrakosten: -
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: Geschick Stufe 3, Geschwindigkeit Stufe 2

    Beschreibung: Bei dieser Technik stößt man die Hand zuerst nach vorne, um sie, sobald man Kontakt mit der Haut des Gegners hat, in einem Halbkreis nach unten und von dort nach oben zu ziehen, eine Bewegung, die an den Buchstaben G erinnert. Diese Form wurde gewählt, da sie sehr schnell ausführbar ist und dabei möglichst viel Fläche ankratzt, aus der Blut austreten kann, man kann dabei allerdings in gegnerischer Kleidung hängenbleiben.


    Tenokoo (Abwärts gerichtete Pfote)

    Element: Keines
    Typ: Taijutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: -
    Reichweite: Selbst

    Voraussetzungen: Geschick Stufe 4, Geschwindigkeit Stufe 3

    Beschreibung: Diese Technik dient dazu, einem gegnerischen Angriff möglichst schnell zu entgehen. Während der Gegner attackiert, geht man schnell in die Knie, um unter der Attacke durchzutauchen, dann rollt man an seinen Beinen vorbei oder zwischen ihnen hindurch, um hinter ihm fließend aus der Rolle in den Stand zu gelangen, das Ausweichmanöver schlägt aber natürlich fehl, wenn der gegnerische Angriff zu tief angesetzt ist. Während man sich duckt, hat man die Chance, mit den eigenen Krallen über Bauch oder Beine des Gegners zu kratzen.


    Tekubi (Vorwärts gerichtete Pfote)

    Element: Keines
    Typ: Taijutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: -
    Reichweite: Selbst

    Voraussetzungen: Geschick Stufe 5, Geschwindigkeit Stufe 4

    Beschreibung: Dieser Angriff dient dazu, einem niedrig angesetzten Angriff zu entgehen. Während der Gegner attackiert, hüpft der Anwender über dem Angriff hinweg und winkelt die Beine an, was natürlich nur funktioniert, wenn die Attacke tief genug verläuft. In der Luft drückt der Anwender seine Hände auf die Schultern des Gegners – falls er Klauen besitzt, bohrt er diese dabei in sein Fleisch –, drückt sich hoch und holt mit den Beinen Schwung, sodass er einen Salto über den Kopf des Gegners machen kann und hinter ihm wieder auf dem Boden aufkommt, sie also am Ende der Technik Rücken an Rücken stehen.


    Hijo no Hiroi (Larghissimo)

    Element: Keines
    Typ: Taijutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: -
    Reichweite: Selbst

    Voraussetzungen: Geschick Stufe 6, Geschwindigkeit Stufe 5

    Beschreibung: Dieses Jutsu ist mehr mit einem Tanz zu vergleichen als mit einem Kampfstil. Während die Arme des Anwenders darauf lauern, attackieren zu können, nutzt er seine Beinarbeit, um von links nach rechts vor dem Gegner herzutänzeln, sodass seine Brust immer genau in Richtung des Ziels dieser Technik zeigt und er einen möglichst großen Teil des Blickfeldes einschränkt, sodass alles hinter ihm eher schwer gesehen werden kann. Da er allerdings dauerhaft in Bewegung bleibt und seinen Gegner im Blick hat, kann er sehr geschickt auf Angriffe reagieren und die meisten Eröffnungen ausnutzen.


    Ugoku (Andante)

    Element: Keines
    Typ: Taijutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: -
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: Geschick Stufe 5, Geschwindigkeit Stufe 5

    Beschreibung: Bei diesem Angriff bewegt der Anwender seinen Körper ganz normal, schreitet majestätisch an den Gegner heran und an ihm vorbei, jederzeit bereit, einer Attacke auszuweichen. Während er bei diesen Bewegungen sehr eindrucksvoll wirkt, scheinen seine Arme sich kaum zu bewegen, aber tatsächlich konzentriert er alles an Geschwindigkeit in diese und kann so im Vorbeigehen Schnitte verursachen, die ein langsamerer Gegner erst wahrnimmt, wenn er bereits getroffen wurde.
    Weicht ein Opfer vor dem Anwender zurück, ehe dieser angreift, kann diese Attacke natürlich nur schwerlich treffen. Dafür kann der Anwender aber auch jederzeit so ausweichen, wie er es immer tut, große Ausweichmanöver brechen allerdings den Angriff ab.


    Yokide Shiawase (Allegro)

    Element: Keines
    Typ: Taijutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: -
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: Geschick Stufe 4, Geschwindigkeit Stufe 5

    Beschreibung: Hier folgen die Nekoyami ganz dem Spieltrieb einer Katze: Anstatt gezielt und elegant zu attackieren, setzen sie auf Geschwindigkeit, um sich um den Gegner herum zu bewegen, zu tänzeln, zu hüpfen, in die Hocke zu gehen, um nicht nur schwer zu treffen zu sein, sondern ihm auch von jeder Seite und in jeder Höhe möglichst viele Kratzer zu verpassen.


    Hiji ni Jinsoku Ni (Presto)

    Element: Keines
    Typ: Taijutsu
    Rang: B
    Chakrakosten: -
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: Geschick Stufe 6, Geschwindigkeit Stufe 5

    Beschreibung: Erst läuft der Anwender möglichst schnell auf den Gegner zu, und sobald dieser innerhalb der Reichweite seiner Klauen ist, streckt er seine Arme aus und beginnt, sich selbst zu drehen, sodass er gerade so über die Haut der Opfers kratzt. In dieser Drehbewegung umkreist der Nutzer gleichzeitig seinen Gegner, sodass er am Ende immer hinter ihm steht; egal, ob er ursprünglich frontal oder von der Seite attackiert hat.
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. Apr. 2014
  10. Maki

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    Kyuzen Kubushi (Geschlossene Faust)


    Der Kampfstil der geschlossenen Faust wird seit langer Zeit innerhalb des Okamura-Clans gelehrt und wurde von dessen Gründer entwickelt.
    Die meisten Taijutsu-Stile versuchen auf irgend eine Art und Weise, Treffern selbst zu entgehen und gleichzeitig oder als Antwort darauf, einen eigenen Treffer zu landen. Schon in dieser grundlegenden Philosophie unterscheidet sich der Kyuzen Kubushi vehement: Sobald die Chance besteht, dass man durch das Zulassen eines gegnerischen Treffers einen eigenen, stärkeren Angriff starten kann, wird kein Versuch unternommen, auszuweichen oder den Angriff abzublocken. Ein Schlagabtausch wird also als eine Art Handel angesehen. Man erhält einen Schlag und ist im Gegenzug in der Lage, einen stärkeren zurückzugeben.
    Um mit dieser Taktik Erfolg zu haben sind zwei Dinge nötig. Erstens: Kraft. Viel davon. Zweitens: Widerstandsfähigkeit. Noch ein wenig mehr davon. Je besser ein Anwender des Kyuzen Kubushi, desto eher kann er Treffer wegstecken, was sich in einer zunehmenden Schmerzresistenz zeigt.
    Wahres Können, so heißt es, kann man in diesem Stil allerdings nur dann erlangen, wenn man über das Noroi no Hone verfügt. Die härteren Knochen erlauben eine bessere Defensive und gleichzeitig einen verheerenderen Angriff – beides Dinge, die zu jedem Zeitpunkt angestrebt werden müssen um sich mit dem Stil der geschlossenen Faust nicht selbst ins Unheil zu stürzen.


    Tûsu to Me (Zahn gegen Auge)

    Typ: Taijutsu
    Rang: E
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzung: Kraft Stufe 2, Widerstand Stufe 2

    Beschreibung: Die typische Abwehr des Kyuzen Kubushi. Der Anwender nimmt einen Schlag frontal auf – egal ob mit dem Gesicht oder einem anderen Körperteil. Da er sich allerdings mental darauf vorbereitet und versucht, die Auswirkungen durch geschickte Positionierung und Anspannung der Muskulatur zu vermindern, kann er diese Nähe zum Gegner nutzen um seinerseits einen möglichst verheerenden Angriff zu starten. Meist ist dies ein direkter Faustschlag gegen vitale Stellen des Gegners.


    Tûsu to Tûsu (Zahn gegen Zahn)

    Typ: Taijutsu
    Rang: D
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzung: Kraft Stufe 3, Geschick Stufe 2, Widerstand Stufe 3, Tûsu to Me

    Beschreibung: Die erweiterte Form des Tûsu to Me. Der Anwender versucht einen gegnerischen Angriff mit einem eigenen zu treffen. Faust gegen Faust, Ellenbogen gegen Ellenbogen, Schienbein gegen Schienbein. Dadurch wird versucht, möglichst große Schmerzen oder auch Knochenbrüche beim Gegner zu verursachen, ohne selbst die vollen, negativen Auswirkungen zu erleiden.
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. Apr. 2014
  11. Maki

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    Kowaburi Hiden

    Die Studierenden dieses Hiden sind in der Lage alleine mithilfe ihres Gesangs Genjutsu zu wirken. Nur Personen, die sehr gut im Singen sind und dementsprechend gut mit ihrem Stimmorgan umgehen können, werden in diese Techniken eingeweiht.
    Ähnlich wie normaler Gesang beeinflussen die Jutsus des Kowaburi die Empfindungen derer, die ihnen lauschen. Natürlich ist ihr Effekt um einiges stärker als das, was man bei einfachen Liedern empfindet. So können diese Jutsus zwar nicht direkt Gefühle manipulieren, einen Gegner aber dennoch in eine gewisse Stimmung versetzen, ohne ihm dabei direkten Schaden zuzufügen. Dabei kann es sich genauso sehr um ein Gefühl der Paranoia oder Aggressivität handeln, wie um eines der Ruhe oder Freude.
    Ein weiterer Aspekt ist die Verschleierung von Wahrnehmungen, indem die Aufmerksamkeit auf andere Sinne gelenkt wird - nur nicht auf den, auf den der Gegner in diesem Moment achten sollte, wenn ihm sein Leben lieb ist. Hierbei wird natürlich vornehmlich der Hörsinn gewählt, sei es indem man jenen durch Gesang überbelastet oder durch die bewusste Erzeugung von bestimmten Geräuschen die Sinne für Ereignisse schärft, die normalerweise folgen würden - jedoch nie wirklich eintreten.
    Jutsus dieses Hiden und ihre Effekte dauern solange an, wie der Anwender singt und genügend Chakra vorhanden ist oder es durch irgendwas gebrochen wird. Des Weiteren kann man keinerlei andere Jutsus ausführen, während man singt da man sich voll und ganz auf den Gesang konzentrieren muss. Dadurch ist das Einsetzen von anderen Jutsus unmöglich und auch Taijutsu, die Chakra benötigen, sind während des Gesangs nicht nutzbar. Allerdings ist der Anwender dazu in der Lage sich während des Gesangs zu bewegen und auch zu kämpfen. Dies gelingt ihm umso besser, je geübter er im Einsatz dieses Hiden ist.

    Ursprünglich gehörte dieses Hiden einer Gruppe von herumreisenden Sängern, die weithin bekannt waren und überall gern gesehen. Überall führten sie ihre Werke auf, meist begleitet von örtlichen Musikern; Verköstigung und Unterkunft waren der einzige Lohn den sie wollten und schon nach wenigen Tagen reisten sie weiter in die nächste Stadt.
    Bereits in jungen Jahren begannen sie mit diesen Reisen und während sie zu dieser Zeit noch gut in Form waren und sich gegen allerlei Übel erwehren konnten, so war ihnen bewusst, dass dies mit zunehmendem Alter nicht mehr möglich wäre. Gemeinsam erarbeiteten sie sich auf ihren Reisen daraufhin die Fähigkeit Genjutsus zu wirken und das ganz allein durch ihren Gesang. Inspiriert wurden sie dabei von einigen Shinobi, die ähnliches mit ihren Instrumenten bewerkstelligen konnten.
    Nach vielen Jahren, in denen sie nicht nur diese Fähigkeit perfektionierten, sondern auch ein großes Maß an Bekanntheit, aber auch Alter erreicht hatten, entschieden sie sich einstimmig dazu, dass es Zeit wurde einen Schlussstrich zu ziehen. Jeder von ihnen hatte mittlerweile irgendwo eine Frau gefunden, mit der er den Rest seines Lebtags verbringen und eine Familie gründen wollte. Andere wiederum waren nun endlich bereit das Familiengeschäft zu übernehmen oder hatten irgendeinen anderen Grund. Letztendlich waren sie jedoch alle bereit die Gruppe aufzulösen.
    Da sie das Potenzial ihrer Fähigkeit nicht verkommen lassen wollten, gaben sie ein Versprechen ab, dass jeder von ihnen mindestens einer Person diese Fähigkeit beibrachte, unter der Voraussetzung, dass jene ähnlich begabt beim Singen war. Mittlerweile sind diese Männer schon lange verstorben und doch hat sich dieses Hiden in der Welt gehalten, da auch die Schüler dieser Gruppe jenes Versprechen abgaben.

    Kowaburi: Harisakeru Gurasu (Singstimme: Splitterndes Glas)

    Typ: Genjutsu - Sound
    Rang: D
    Chakrakosten: E
    Reichweite: Hörbereich

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 3

    Beschreibung: Der Anwender stößt einen so schrillen Laut aus, dass alle gläsernen Objekte in der Umgebung zu zerbersten scheinen. Beim Zerspringen fliegen die Scherben in alle Richtungen und sorgen bei getroffenen Lebewesen und Gegenständen für dementsprechende Spuren.
    Da hierbei nur ein kurzes Geräusch ausgestoßen wird, hält das Genjutsu auch nur lang genug an damit man sieht wie die Gegenstände zersplittern und die Scherben davon fliegen. Direkt danach ist jedoch alles wieder beim alten, sodass die erwähnten Spuren auch nur bei Objekten auftreten, die nur wenige Zentimeter weit an einer Splitterquelle dran standen. Die dadurch entstandenen Verletzungen bringen aber keinerlei Schmerzen mit sich, vor allem da sie wenige Sekunden darauf wieder verschwunden sind.

    Kowaburi: Komori Uta (Singstimme: Schlaflied)

    Typ: Genjutsu - Sound
    Rang: D
    Chakrakosten: D pro 2 Minuten
    Reichweite: Hörbereich

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 3, Chakramenge Stufe 2

    Beschreibung: Allen Personen in Hörweite überkommt ein unglaublich ruhiges Gefühl. Jeglicher Stress scheint von einem ab zu fallen und im Kopf breitet sich eine angenehme Stille aus, sodass jegliche Gedanken verdrängt werden. Außerdem beschleicht einen zusätzlich noch ein schläfriges Gefühl, was den Empfindungen bei einer langweiligen Vorlesung gleich kommt.
    Eine starke Trägheit und Bewegungsunlust, sowie Konzentrationsschwierigkeiten sind jedoch normalerweise die einzigen Folgen dieses Jutsus. Leidet man jedoch bereits seit einiger Zeit unter Schlafmangel oder ist anderweitig dahingehend begünstigt, so kann es durchaus dazu kommen das man dem entspannenden Gefühl erliegt und einschläft. In diesem Falle erwacht man allerdings, egal wie lange man normalerweise schlafen würde, bereits 1-2 Minuten nachdem der Gesang ein Ende gefunden hat.
    Bei diesem Jutsu gibt es jedoch eine Schwierigkeit für den Anwender. Ist er außer Atem oder hat sich vor kurzem stark aufgeregt, so fällt es ihm schwer die nötige Ruhe zu bewahren, die man für den einschläfernden Effekt dieses Jutsus benötigt.

    Kowaburi: Chikaku No Hotori Ni (Singstimme: Am Rande der Wahrnehmung)

    Typ: Genjutsu - Sound
    Rang: D
    Chakrakosten: D pro 2 Minuten
    Reichweite: Hörbereich

    Voraussetzung: Chakrakontrolle Stufe 3, Chakramenge Stufe 2

    Beschreibung: Kaum wahrnehmbar dringt dieses bedrohliche Lied, welches vom Anwender angestimmt wird, an das Ohr aller Personen in Hörweite und alle, die es hören, werden sich nie hundertprozentig sicher sein, ob sie sich den Gesang nicht einfach nur einbilden. Sogar, wenn man versucht sich vollkommen auf die Melodie zu konzentrieren, scheint sie nicht deutlicher zu werden.
    Die eigentliche Illusion besteht jedoch aus schattenhaften Gestalten, die entweder einfach nur da stehen und einen Betroffenen beobachten oder auf ihn zu zuhuschen scheinen. Diese Gestalten sind jedoch nur solange da, wie man sie nicht direkt ansieht, also nur aus dem Augenwinkel sichtbar.
    Noch dazu scheinen Personen, die sich wirklich in der Nähe befinden und die man nur aus den Augenwinkeln sieht, entstellt zu sein - grausige Grimassen, verdrehte oder fehlende Gliedmaßen und ähnliches. Sobald man die Person jedoch direkt ansieht verschwinden diese Merkmale, ähnlich wie die Gestalten, sobald man sich ihnen zuwendet.
  12. Maki

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    Shiōniryū Taijutsustil

    Der Schwertkampfstil der Hōzuki ist das große Ergebnis des „Suika no Jutsu“-Verbots und das verhältnismäßig junge Hiden der Familie. Sein Name leitet sich von der familieneigenen Legende ab, von einem Monddämon abzustammen, der die Gezeiten willkürlich beeinflusst hat, um Küstendörfer wahllos zu überschwemmen.
    Der Fokus des Stils liegt in der Meisterung einer besonderen Technik für den Umgang mit Chakrametallwaffen. Diese erlaubt es den Hōzuki, ihre Angriffe mit der Macht zerstörerischer Flutwellen zu stärken und später nicht nur mit Chakra, sondern auch durch Kraft, Geschwindigkeit und Geschick große Wasserkörper in Form zu bringen. Genin, die sich noch keine solche Waffe verdienen können, lernen vorbereitend dieselben Manöver wie ihre Kōhai, welche auch ohne das zusätzliche Wasser bereits genutzt werden können. Den meisten dieser Techniken ist gemein, dass sie die physische Stärke des Schülers trainieren und ausnutzen, da die Kontrolle einer erwachten Klinge (Senken, dt. lebendiges Schwert) äußerst kräftezehrend ist. Geschwindigkeit und Geschick werden vor allem bei eher defensiven Manövern genutzt, sowie bei fortgeschrittenen Techniken und Kombinationsangriffen, bei denen ein fließender Übergang zwischen einzelnen Angriffen und Grundhaltungen wichtig ist.
    Im Allgemeinen werden Hōzuki dazu angehalten, im Laufe ihrer Karriere ihren eigenen, persönlichen Stil zu finden, basierend auf der jeweils gewählten Waffe. Viele Techniken des Stils sind daher im Konzept recht einfach gehalten, was es einem Hōzuki auch erlaubt, mehrere verschiedene Waffentypen zu erlernen und mit ihnen allen dieselben Techniken zu nutzen. Nichtsdestoweniger beginnt fast jeder Hōzuki seine Karriere mit irgendeiner Art von Schwert und spezialisiert sich erst später auf eine der zahlreichen Kriegs-, Ninja- oder Mönchswaffen.

    Voraussetzungen für den Stil: Mitgliedschaft im Hōzuki-Clan


    Techniken des Stils:

    Hisame Nagare (Hagel und Strömung)

    Typ: Taijutsu
    Rang: D
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: Kraft Stufe 2, Geschwindigkeit Stufe 2, Waffe auf D-Rang

    Beschreibung: Der Anwender lässt seine gezückte Waffe über seinen Kopf kreisen, um zu einem kräftigen Diagonalhieb auszuholen. Der zusätzliche Weg, den die Waffe bei diesem Schlag zurücklegt, stärkt den Angriff, da die Geschwindigkeit des Anwenders besser als bei normalen Attacken ausgenutzt werden kann. Anschließend folgt ein rascher Stich nach vorn, um die angeschlagene Abwehr des Gegners zu umgehen oder zu durchbrechen.

    Kijin no Mezame, Chakrakosten C: Zusätzlich zu seiner erhöhten Stärke erzeugt der erste Hieb der Kombination durch seine Schnelligkeit einen Wasserschleier, der den Folgeangriff schwieriger zu erkennen macht. Der Stich selbst nutzt außerdem nicht nur sein eigenes, sondern auch das Wasser des Schleiers, um dem Feind eine kräftige Welle entgegenzuschleudern, die auch noch auf mittlere Distanz Schaden anrichten kann.


    Aranami Ikioi (Ziehen der tosenden Welle)

    Typ: Taijutsu
    Rang: D
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: Kraft Stufe 3, Geschwindigkeit Stufe 2, Waffe auf D-Rang

    Beschreibung: Eine Iaido-Technik für Kämpfer, die ihre Waffe auf dem Rücken tragen. Nach einem kurzen Anlauf schmettert der Anwender seine Klinge in einem geraden Schnitt nach unten, wobei er das Maximum aus seiner eigenen Kraft und Geschwindigkeit, sowie aus dem Gewicht der Waffe herausholt.

    Kijin no Mezame, Chakrakosten C: Kracht die Waffe am Ende der Bewegung auf den Boden, sammelt sich das Wasser der Klinge und kracht in einer schnellen Fontäne nach oben. Dieser zweite Angriff gleicht einem schmerzhaften Faustschlag von unten. Wird der erste Schlag geblockt, kann das Wasser trotzdem von oben nach unten und wieder zurück peitschen.


    Ninjutsus des Clans:

    Kijin no Mezame (Erwecken des Dämons)

    Element: Wasser
    Typ: Ninjutsu
    Rang: C
    Chakrakosten: C pro 5 Minuten
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: Eine mittels Chakra no Juden geladene Waffe aus Chakrametall

    Beschreibung: Das große Markenzeichen der Hōzuki. Der Anwender überlädt seine eigene Waffe so mit Chakra, dass sie nicht mehr nur von einer dünnen Wasserschicht umhüllt wird. Stattdessen bricht das Chakrametall in einer kleinen Fontäne aus und erzeugt ab sofort kontinuierlich Wasser. Jeder normale Schlag des Anwenders wird ab sofort durch die Macht einer kleinen Flutwelle gestärkt und die besonderen Techniken des Hōzuki erhalten somit ihre besonderen Zusatzeffekte.
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. Nov. 2014
  13. Maki

    Maki Admin Mitarbeiter

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    Kampfpuppen

    Surino Ayame:

    Nekozawa

    [​IMG]

    Rang: E
    Größe: 0,50 m
    Gewicht: 1 kg
    Material: Hartholz, Baumwolle

    Bauart: Nekozawa hat ein normales Holzgerüst, wie eine einfache Marionette. Dieses wird mit Schrauben zusammengehalten, überzogen ist es mit Baumwollstoffen, die ihm ein freundlicheres Aussehen geben. So kam der Kater zu einem zweifarbigen Körper, teils gelb, teils braun. Das eine Auge ist rot und wie das einer Katze, das andere ist ein gelber Stern. Dazu trägt er einen weißen Hut, ein dunkelblaues Wams mit rotem Gürtel und hellblauem Kragen. Die Arme, die herausragen, sind ebenfalls von derselben Farbe, ebenso die Hose. Die Ärmelsäume dagegen sind rot, ebenso Schweif und Beine. Die kleinen Schuhe sind vom selben Blau wie das Wams und an den zwei verschiedenfarbigen Pfötchen sind kleine Krallen befestigt.

    Bewaffnung: Die Krallen an den Pfoten sind die meist genutzten Waffen, welche die Katzenpuppe besitzt. Sie waren ehemals Messerklingen und sind demnach schon recht scharf. Außerdem ist der kleine Kater in der Lage, mit jeder Pfote eine kleine Rauchbombe zu werfen. Diese sind in einem kleinen Fach untergebracht, das den Ballen der Katze darstellt und welches mit einem einfachen Zusammenkrümmen der Pfote geöffnet werden kann.


    Hasami

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    Rang: C-Rang
    Typ: Offensiv
    Größe: 1 Meter
    Gewicht: 20 Kg
    Material: Hartholz, Metallscharniere und Schrauben, Baumwolle, Kunsthaar, Leder, Glasaugen und eine Schere

    Bauart: Das Grundgerüst dieser Puppe ist aus recht solidem Hartholz gefertigt worden und die Gelenke an Knien und Ellenbogen sind einfache Scharniere damit sie vor und zurück bewegt werden können. An Füßen, Schultern, Handgelenken, Oberschenkeln, dem Kopf und dem Oberkörper sind sogenannte Kugelgelenke eingebaut, damit sie sich möglichst frei und auch im Kreis bewegen lassen. Verdeckt wird das Gerüst durch liebevoll angefertigte und detailversessene Kleidung. Am Oberkörper ein mit Rüschen verziertes schwarz-weißes Hemd mit Schnürung über der Brust und an den Beinen eine weiße Strumpfhose. Darüber eine dunkelblaue Jacke und eine dazu passende Dreiviertelhose. Schuhe und ein kleiner Zylinder aus schwarzem Kunstleder sind ebenfalls zum größten Teil selbst gefertigt worden. Der Zylinder ist so rutschfest wie möglich auf dem rotbraunen Haar befestigt. Am Kragen des Hemdes befindet sich zur Zierde noch eine schwarze schleife und die Augen sind verschiedenfarbig, rot und grün. Zudem befindet sich im rechten Daumen der Puppe ein kleiner Schraubenzieher.

    Bewaffnung: Die außergewöhnliche Waffe dieser Puppe ist eine Schere, die eigentlich nur zum Zerschneiden eines roten Bandes genommen worden war und danach eingemottet wurde. Mit etwa 80 Zentimeter Größe ist sie fast so groß wie die Puppe selbst. Außerdem wurde die aus Stahl gefertigte Schere golden angemalt und gründlich geschärft, sodass sie als effektive Waffe genutzt werden kann. Mit dem Schraubenzieher im rechten Daumen Hasamis ist es möglich die Schere in zwei Teile zu zerlegen und diese als einfache Klingen zu nutzen.


    Hazel

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    Rang: C-Rang
    Typ: Support
    Größe: ca. 20 Zentimeter Rückenhöhe, ca. 40 cm Länge
    Gewicht: 1 Kg
    Material: Holzgerüst, Kugelgelenke, Scharniere, Hasenpelz, Füllmaterial, Glasaugen, Chōshu Sensā (Hörsensor)

    Bauart: In einem kleinen merkwürdigen Laden erstand Ayame das ausgestopfte Modell eines Hasen. Dieser hatte erstaunlich weiches braunes Fell und musste demnach sofort in eine Puppe umgewandelt werden. Zu diesem Zweck wurde die Holzwolle, mit welcher er gestopft war, herausgenommen. Dann wurde in mühseliger Feinarbeit ein Gerüst aufgebaut, welches aus Hartholz besteht und dem toten Tier neues Leben einhaucht. Neben den ganz normalen Bewegungen einer Marionette hat das Kaninchen an seinen Hinterläufen Sprungfedern eingebaut, damit das Häschen kleine Hopser machen kann. Die Ohren sitzen auf eigenen Kugelgelenken, damit man sie drehen und anlegen kann, selbst die Blume lässt sich vor und zurückbewegen. In den Ohren sitzen Hörsensoren, die mit dem Richtigen Jutsu Klänge übertragen können. Der Körper des Häschens ist mit Kuscheltierfüllmaterial ausgestopft und so in seiner Kuschelform gehalten.

    Bewaffnung: Dieses Häschen hat keine Waffen, außer vielleicht die kleinen Zähnchen und Krällchen, wenn man diese als wirkliche Waffen anerkennen möchte. In seinen Ohren sind Hörsensoren, die dem Spieler das übermitteln, was das Häschen hört.


    Fukazawa Akio:

    Weil Akio ein paar technische Fähigkeiten eingebüßt hat und ich die Chance nutzen will, um eine Puppe komplett über Bord zu werfen, hier noch einmal alle drei (+eine) Puppen meines Charakters mit teilweise ähnlichem Text.
    Die Änderungen sind dabei vor allem: Abazure geht komplett auf Offensive (kein Chakraschild, kein Giftgas), Seiyo geht komplett auf Defensive (Chakraschild), Misao ist hopps gegangen und die neue Puppe Kyokucho ist dafür das Fesselungs- und potenzielle Giftwesen.

    Sennyo (Elfe)

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    Rang: C
    Größe: 20 Zentimeter
    Gewicht: 750 Gramm
    Material: Elfenbein, Metalldrähte, Menschenhaar, Stoffbänder, sowie einige kleine Metallkapseln

    Voraussetzungen: Kairai Kizuku III (Puppenbau III)

    Beschreibung: Dieses Püppchen (denn die mangelnde Größe, sowie die Orientierung an einer zierlichen Frau, verleitet recht schnell zu dieser Bezeichnung) ist wahrhaft Gold wert. Der vornehme Teint der zierlichen jungen Dame resultiert aus dem verwendeten Elfenbein, welches die kompletten Beine, Arme, den Kopf und Teile des Torsos formen. Mit roter Farbe und viel Feingefühl wurden florale Muster, sowie ein großer Schmetterling aufgemalt, ebenso wie aus echtem Menschenhaar eine kleine Perücke gebastelt wurde, die immer frisch frisiert und gewaschen ist, wenn man Sennyo zu Gesicht bekommt. Unterarme, Ellbogen, Knie und Hüften sind komplett in rot gehalten, die Gelenke wurden durch Kugeln ersetzt, sodass der Körper voll beweglich ist. Auf dem Rücken, etwa über den imaginären Schulterblättern, befindet sich auch die schwarze Sonne, das Zeichen, dass dies Akios Puppe ist.
    Tatsächlich handelt es sich bei dieser Marionette primär um eine Spielerei, da sie nur 20 Zentimeter groß ist, allerdings enthält sie dann doch noch einen kleinen Trick: In ihrer Brust lagern zwei Kapseln, die mit Giftgas gefüllt werden können. Dieses strömt dann beinahe unbemerkt aus den Öffnungen der Schultern aus, zu mehr ist diese Puppe aber nicht in der Lage – außer ein wenig Leute zu gruseln, natürlich.

    Verwendete Gifte: Momentan unbeladen.



    Abazure (Furie)

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    Rang: A
    Größe: 180 Zentimeter
    Gewicht: 95 Kilogramm
    Material: Stahl, Lacke, Hartholz, Kunststoff, Baumwollstoff, Kunsthaar, Lederbänder, Stoffbänder, Glasmurmel

    Voraussetzungen: Kairai Kizuku V (Puppenbau V)

    Beschreibung: Dass der Erbauer dieser Puppe eine Vorliebe für weiblich anmutende, aber dennoch seltsam verzerrte Marionetten hat, sollte schon bei anderen seiner Kunstwerke bekannt gewesen sein, aber es wird bei dieser bisherigen Krönung seiner Schöpfung nur noch deutlicher: Der aus Hartholz gefertigte und schließlich mit einer Schicht Kunststoff überzogene Torso erinnert in seiner Form noch an ein Mädchen im Teenageralter, wobei zu explizite Stellen natürlich durch entsprechenden Stoff verdeckt wurden. Auch der Kopf hat noch eine leicht menschliche Ähnlichkeit, wenn auch nur ein Auge in natürlichem blau erstrahlt, die Nase schlichtweg vernachlässigt wurde und der linke Seelenspiegel durch eine überdimensionale, rote Leuchte ersetzt wurde, denn auch diese Dame hat eine höchst kunstvolle Kopfbehaarung bekommen: Lange, rote/türkis schimmernde Haare fließen in zwei Zöpfen den Rücken hinunter.
    Der Rest der Marionette demonstriert allerdings in beinahe verstörender Sorgfalt, dass es sich keinesfalls um einen Menschen handeln kann, denn unter dem kurzen, schulmädchenartigen Rock, ragen dünne, metallene Elemente heraus, die über einige Übertragungen massiv erscheinende Unterschenkel tragen, die in klauenartigen Greifern enden. Diese sind extra dazu entworfen worden, das unregelmäßig verteilte Gewicht der Puppe zu halten und mögliche Unebenheiten des Bodens auszugleichen. Der linke Arm Abazures ist, ebenso wie die Beine übrigens, nicht nur überdimensioniert, sondern sieht zudem auch noch ziemlich skelettiert aus, der Unterarm, samt Elle und Speiche ist deutlich zu lang und der längste der drei Finger, die diese Hand besitzt, ist mit etwa 40 Zentimeter auch etwas groß. Der rechte Arm wiederum ist im ausgestreckten Zustand zwei Meter lang und deutlich massiver als sein Pendant. Er endet in drei zusammenklappbaren Klingen.
    Abazure ist eine vor allem auf gnadenlose Offensive ausgerichtete Puppe, deren Waffen im Grunde genommen ihre vier Gliedmaßen und ihr Kopf sind. Erstens ist da natürlich ihr rechter Arm, welcher ihre Hauptwaffe darstellt. Er wird zum Schlagen benutzt, entweder in vollkommen stumpfem Zustand (in diesem Fall werden alle Klingen zusammen in den Unterarm geklappt und dieser als Keule genutzt), fächerartig (alle Klingen ausgeklappt, sodass sich eine Art überdimensionale Kralle ergibt) oder als Schwert (alle drei Klingen übereinander gelegt und daher besonders durchschlagskräftig). Egal in welcher Variation, es gibt nur wenig, was einem direkten Treffer Abazures mit dieser Waffe standhält. Zweitens kann die Puppe mit ihrem linken Arm etwas ungeschickt Dinge hochheben und umfassen. Drittens sind ihre Beine zwar vor allem zur Stabilisierung da, aber wenn jemand unglücklicherweise unter den Klauenfüßen landet, wird er wohl oder übel zermatscht, denn die Puppe ist alles andere als leicht und die dreieckigen Spitzen nicht nur Dekoration.

    Verwendete Gifte: Momentan unbestrichen.



    Seiyo (Treue)

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    Rang: A
    Größe: 142 Zentimeter
    Gewicht: 70 Kilogramm
    Material: Stahl, Hartholz, schwarze Baumwollkleidung samt Schuhen der Größe 34, Kunsthaar, Glasaugen, Farben

    Voraussetzungen: Kairai Kizuku V (Puppenbau V), Kikou Junpuu (Chakraschild Siegelkunst)

    Beschreibung: Seiyo ist, wie der Name vermuten lässt, einem kleinen Mädchen nachempfunden und zeichnet sich daher durch einen zierlichen, kleinen Körper aus. Kurze, weiße Haare, die zu einem Pony geschnitten sind, bedecken die Stirn unter der bernsteinfarbene Augen liegen, das alles ist von einer Kapuze bedeckt, die in einen hohen Kragen übergeht und an dieser Stelle mit weißen Flammen verziert ist. Arme und Beine sind dünn und größtenteils von eng anliegendem, schwarzen Stoff verhüllt, der auch ihren Körper in Form eines kurzen Kleides mit Reißverschluss bedeckt. Unter diesem schlängelt sich jedoch ein aus schwarzem Stahl gefertigter, gerippter Schwanz hervor, der in einer Spitze endet. Sieht man von diesem ab, könnte man die Marionette jedoch fast für einen Menschen halten, würde man nicht die Scharniere an den Armen und die ausdruckslose Starre in ihrem Gesicht bemerken. Ihr Korpus ist zwar recht stabil, aber dafür auch komplett hohl und daher recht leicht. Der Schwanz, der unter ihrem Oberteil hervorlugt, kann nicht als Waffe verwendet werden, sondern wird dafür genutzt, das Gewicht der Puppe zu verlagern und zu stabilisieren. Gut auseinander puzzeln lässt sich die kleine Dame auch nicht, da sie auf Stabilität und nicht auf hohe Wendigkeit ausgelegt ist. Das spiegelt sich auch in den Metallarmen des Mädchens wider.
    Ihre Waffen sind einfach ersichtlich, da es sich dabei um zwei über einen Meter lange, entsprechend breite und brachial anmutende roboterartige Hände handelt, die über stabile Verbindungen direkt mit ihren Oberarmen verbunden sind. Auch wenn diese ziemlich massiv aussehen, sind sie tatsächlich aus Hohlprofilen aufgebaut, was ihr Gewicht natürlich rapide senkt, ihre Stabilität aber kaum schwächt. Dennoch machen sie ungefähr achtzig Prozent des Eigengewichtes der Puppe aus. Das Innenleben der Arme ist erfüllt von technischen Spielereien, die zu folgenden Effekten führen: Erstens ist die Puppe mit jeder Hand dazu in der Lage, jeweils einen Chakraschild zu erstellen, dessen Durchmesser etwa ihrer eigenen – recht kleinen – Körpergröße entspricht. Im Prozess des Erstellens klappen sich die Finger aus und bilden damit das Gerüst des Schildes. Zweitens sind die Hände selbstverständlich groß genug, dass sie auch ohne Verstärkung als gutes Schild genutzt werden können, da sie zusammengenommen eine angemessen große Fläche abdecken und aufgrund ihrer Bauweise und des Materials nicht gerade einfach zu knacken sind. Drittens befinden sich in Kammern, die sich unter dem weißen Emblem der Hände befinden, einige Rauchbomben, die bei Bedarf gezündet werden können.



    Kyokucho (Melodie)

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    Rang: A
    Größe: 161 Zentimeter
    Gewicht: 35 Kilogramm
    Material: Hartholz, Stahl, graues Baumwollkleid, Pferdehaar, Farben

    Voraussetzungen: Kairai Kizuku V (Puppenbau V)

    Beschreibung: Auch Kyokucho ist eine Marionette, die vom Aussehen stark an die eines kleinen Mädchens angelehnt ist. In diesem Falle ist es eine junge Dame von mittlerer Größe mit wallendem, blondem Haar, das ihr bis zu den Knien reicht. Die Puppe trägt nur ein graues, an den Rändern etwas ausgefranstes Kleid und fällt ansonsten vor allem durch ihren Kopf auf. Aus dem Hinterkopf sprießen nämlich roboterartig wirkende, stählerne Fortsätze und ihr linkes Auge ist von Bandagen verhängt. Der Korpus von Kyokucho besteht aus Hartholz, ebenso die Beine und großteilig auch die Arme.
    Die Bewaffnung der Marionette ist gut verborgen und, wenn man so will, ziemlich hinterhältig. Standardgemäß kann sie aus Händen, Füßen und dem Mund Klingen ausklappen, vor allem aber lassen sich ihre Arme in vollkommen unphysiologischen Maßen verdrehen, da auch Unter- und Oberarme nicht steif, sondern aus einzelnen, kleineren Gliedern bestehen und daher wie Schlangen um den Gegner gewunden werden können. Eine ähnliche Waffe befindet sich dort, wo man sie kaum erwarten würde: Kyokucho hat nicht so lange Haare, damit sie hübsch aussieht: In die voluminöse Frisur sind viele dünne Strähnen eingeflochten, die tentakelähnlich dazu genutzt werden können, sich enger um den Gegner zu schlingen und ihn festzuhalten. Ist der Gegner erst einmal eingesponnen, so kommt die letzte Waffe der Puppe zum Tragen: Die Fortsätze ihres Kopfes können mit Giftgas gefüllt werden und dieses dem Atmungssystem des Gegners effektiv nahe bringen. Natürlich lassen sich auch alle anderen Teile ihrer Bewaffnung vergiften, wenn man das nötige Know-how besitzt. Solange sich Akio allerdings noch kein Wissen in dieser Hinsicht angeeignet hat, kann die Puppe vor allem dazu benutzt werden, den Gegner zu immobilisieren.

    Verwendete Gifte: Momentan unvergiftet.
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. Juni 2014
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Jutsuliste Persönliche Jutsus 8. Nov. 2007

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