Manako Raku

Dieses Thema im Forum "Konoha-Nin" wurde erstellt von Manako Raku, 3. Mai 2017.

  1. Manako Raku

    Manako Raku Genin

    Beiträge:
    77
    Alter:
    17
    Größe:
    180 cm
    Fraktion:
    Shiro
    Steckbrief:
    Link
    Charakterdatenblatt

    Persönliche Daten

    Name: Manako
    Vorname: Raku
    Spitzname: -
    Geburtstag: 22.04.
    Größe: 180 cm
    Gewicht: 70 kg
    Alter: 17 Jahre

    Augenfarbe: Die Augen des jungen Mannes haben eine strahlend grüne Farbe, die an frische Triebe von Pflanzen im Frühling erinnert – und ja, sogar das Auge, was man nicht sieht, hat diese Farbe.
    Haarfarbe: Nicht weiß, aber auch nicht platinblond – manchmal hängt es auch vom Blickwinkel oder vom Lichteinfall ab, welchem Spektrum man die wuscheligen, dichten Hare von Raku zuordnet. Tatsächlich sind sie einfach nur furchtbar hell, haben aber noch ein letztes bisschen Blond in sich.

    Aussehen: Keine Unze Fett, keine besonders große Muskelmasse und ein ziemlicher Wuschelkopf – so viel würde einem auf den ersten Blick auffallen, wenn man den Shinobi nackt sehen würde. Sein drahtiger Körperbau, der an sich schon deutlich seine Affinität zur Athletik und seine Sportlichkeit zeigt, wird ergänzt durch eine natürliche Bräune, die er durch seine oft langen Aufenthalte an der frischen Luft über die Jahre bekommen hat. So schnell geht diese Bräune auch nicht mehr weg, allerdings würde sie wohl bei einigen Wochen ohne Sonneneinfall auch irgendwann blasser werden. Die besonders hellen, weiß-platinblonden Haare sind auf den ersten Blick auffälliger als sein drahtiger Körperbau und sind somit der eigentliche erste Blickfang von Raku – auch, wenn es ihm gar nicht so sehr gefällt und er stets mit dem Gedanken spielt, die Farbe abzudunkeln. Lässt man den Blick ein wenig tiefer wandern, sind da die grünen Augen, die wach und ziemlich eindringlich, aber auch sanft und zuvorkommend in die Welt blicken. Tatsächlich fallt einem aber in der Regel an dieser Stelle auf, dass man nur ein Auge sieht. Das zweite, linke, ist stets von einer Augenklappe bedeckt und damit der Ansicht von einer normalen Bekanntschaft entzogen. Abends und morgens wird man ihn vermutlich auch einmal ohne dieses ‚Kleidungsstück’ antreffen, aber während Missionen oder im Alltag hat er sie immer auf. Das hat keine medizinischen Gründe, sondern liegt in seiner Natur beziehungsweise seinen Fähigkeiten begründet – außerdem verbirgt sich in der Augenklappe ein Mechanismus. Durch eine Drehung des oberen Teils kommt eine kleine Glaskonstruktion zum Vorschein, mit der er – ähnlich wie bei einem Fernglas – weiter in die Ferne sehen kann. Für ihn ist das ein unschätzbarer Vorteil und außerdem ziemlich praktisch – deshalb trägt er die Klappe stets, auch um daran gewöhnt zu bleiben. Die kräftigen Arme des jungen Mannes enden in schlanken, offenbar viel benutzten Finger, die eine gewisse Eleganz ausstrahlen – ähnlich wie der Rest des Körpers von Raku.

    Die Kleidung des jungen Mannes ist nichts Besonderes, wohl aber von hoher Qualität. Insofern könnte man sagen: Nicht alles, was Gold ist, glänzt – seine Kleidung ist mit Absicht mit hoher Strapazierfähigkeit gefertigt worden und erhebt deshalb auch nur bedingt den Anspruch, hübsch auszusehen. Es ist praktisch Kleidung mit kleinen Hervorhebungen, die stilistisch ansprechend sind. Es dominieren dunkle- beziehungsweise Erdtöne, mit denen er am Ehesten in der Landschaft verschwindet. Auch ein Mantel ist – je nach Jahreszeit und Anlass – oft ein Teil seiner Ausrüstung. Problematisch ist für den Shinobi, dass seine Haare so auffällig sind – deshalb versteckt er sie, wann immer es angemessen ist, auch unter dem stets schwarzen, dunkelbraunen oder dunkelblauen Umhang. Er hat auch eine Ausführung für steinige Gegenden und für die Wüste und… na, vielleicht ist sein Kleiderschrank doch nicht ganz so klein. Tatsächlich hat er eine anständige Sammlung von Schutzmänteln, die ihn in der jeweiligen Situation unterstützen sollen. Beinkleider und auch alles anderes, was man sonst so am Körper trägt – Unterwäsche, Socken, Hosen… - sind wie die deutlich sichtbaren Kleidungstücke des jungen Mannes strapazierfähig und fest. Sie müssen jederzeit einem ausgedehnten Streifzug oder sogar einer Jagdsituation standhalten können. Feine Ausgehkleider besitzt Raku kaum, wird aber zu den gegebenen Anlässen vielleicht einen schmucken Mantel herausholen. Stets bei sich trägt er auch einen Bogen – ein Geschenk seiner in Konoha lebenden Familie. Auf Missionen wird er in der Regel versiegelt sein, aber wenn er durch die Shirogakure umgebenden Landstriche zieht, wird er diesen auch oft offen mit sich herumtragen.

    Besondere Merkmale: Wenn man seine ruhige Ausstrahlung nicht als besonders betrachten mag, mögen einem aber auf Anhieb einige Dinge auffallen, die ihn von der Masse abheben. Seine hellen Haare sind ungewöhnlich und lassen ihn gegenüber den eher dunkelhaarigen Mitmenschen hervorstechen. Sie sind nicht gefärbt, wohl aber ein wenig ausgebleicht durch seine Wanderungen und Erkundungstouren, auf denen er stets und oft der Sonne ausgesetzt ist. Er kümmert sich nicht viel um seine Haarpracht und so mag es oft wirken, als hätte er sie einfach nach hinten gekämmt, um sie von seinen Augen weg zu haben. Die Augenklappe, die er nahezu immer trägt, ist eine weitere Besonderheit, an die sich Fremde oft bei Raku erinnern. Sie suggeriert vielleicht eine Einschränkung, ist aber eigentlich ein Vorteil für den relativ frischen Genin. Außerdem ist seine Kleidung eindeutig nicht von der Stange und man sieht die Arbeit, die hinter der Fertigung dieser Kleidungsstücke sieht. Man könnte beinahe meinen, sie sind eine Art leichte Rüstung, denn die Festigkeit und Strapazierfähigkeit ist ihnen anzusehen. Ansonsten kann es sein, dass man an seinen Handgelenken einige Federn sieht – aber es scheint kein besonderes Muster zu geben, nachdem er sie trägt oder nicht. Vielleicht würde er es ja beantworten, wenn man fragt?

    Herkunft und Bekanntschaften

    Herkunft: Seine Familie stammt aus Konohagakure. Raku ist, alter Tradition folgend, zwar dort geboren, aber ein Ninja in Shirogakure geworden. Den Platz an der Seite seiner Familie muss er sich vorerst noch erkämpfen, aber seit der Bildung der Fraktionen lebt die Familie hauptsächlich in Shirogakure.
    Wohnort: Eine kleine Wohnung in Jôsei, nahe an den Toren Shirogakures, ist die momentane Heimat des jungen Mannes. So hat er stets die weiße Stadt in Reichweite, kann aber auch sehr schnell aus der Stadt hinaus, um auf Land zu kommen. Für ihn ist das der einzige Kompromiss, nach Shirogakure selbst möchte er nicht ziehen. Das Anwesen der Familie darf er momentan nicht betreten.

    Verwandte:

    [​IMG]
    Seiner Abstammung nach ist Raku ein geborener Shinobi, um nicht zu sagen Attentäter. Seine Familie ist eine kleine, aber in gewissen Kreisen berüchtigte Familie, die sich auf Waffennutzung und eine sehr körperliche Auslegung ihrer Arbeit spezialisiert hat. Die Mitglieder der Familie sind so divers, wie Menschen nun einmal sein können, haben aber durch ihre strenge Tradition und ihre entsprechenden Regeln und die Erziehung ihrer Kinder stets Einfluss in Jounin- und Anbu-Reihen, da der Familie in jeder Generation starke und treue Shinobi entspringen. Gerade dieser Fokus auf die eher blutigen Teile der Arbeit lässt die Familie relativ wohlhabend sein, aber ihr eilt auch ein Ruf von Schlächtern nach. Dabei sind die Familienmitglieder keinesfalls blutrünstig, sie macht nur Arbeit, die sonst niemand gerne macht – Attentatsaufträge, Spionage tief in feindlichen Gebieten, direkte Bekämpfung von Feinden des Dorfes. Durch die mehrheitlich ‚schmutzige’ Arbeit des Clans hat sich eine Tradition herausgebildet, nachdem ein frischgebackener Genin zur ‚Prägung des Charakters’ und zur Bildung von eigenen Netzwerken und dem Angewöhnen von Selbstständigkeit vollkommen von der Familie getrennt lebt, bis er Chuunin ist. In guten Jahrgängen bedeutete das eine Trennung von nur wenigen Jahren – aber es gab wohl auch schon Fälle, wo es ein Jahrzehnt keinen Kontakt zwischen den Familienmitgliedern gab. Durch ihren Einfluss im Dorf gelingt es der Familie auch in der Regel, den Jungshinobi auf Missionen seinen eigenen Weg gehen lassen zu können, ohne, dass eine direkte Unterstützung nötig ist.

    [​IMG]
    Man kann sagen, was man will – aber die Braut hat wirklich ein Rad ab. Die Mutter von Raku ist aus seiner Sicht wohl eine der irresten Kunoichi, die auf der Erde wandeln. Das ist nicht unbedingt ihrer launischen Natur oder ihrer Sprunghaftigkeit geschuldet, sondern ihrem grenzenlosen Freiheitswillen und der Tatsache, dass sie trotz ihres Alters noch immer das tut, was sie will. Und zwar ohne Einschränkungen – und wenn sie dafür über Leichen geht. Wenn man dazu noch eine ganze Prise Blutdurst hinzugibt, erhält man die Borderline-Patientin Maka. Was? Blutdurst ist eigentlich überhaupt gar nicht typisch für die disziplinierte Familie? Nun, Maka hat ihre eigene Geschichte schon geschrieben – und sie hat sich überhaupt gar nicht mit ihrer Familie verstanden. Da gab es einige wilde Geschichten über eine hellhaarige und ebenso hellhäutige Kunoichi, die am Tage die professionellste Assassinin war, aber in der Nacht auch ebenso professionelle Partygängerin.

    Die Traditionen bezüglich ihres Sohnes hält sie theoretisch zwar ein – aber wohl auch einfach, weil es für sie ganz passend ist, sich nicht um ihn kümmern zu müssen. In ihren guten Stunden ist sie vermutlich die liebste Mutter und die fürsorglichste, liebevollste Frau, die man sich vorstellen kann. In ihren schlechten Stunden hatte Raku als Kind (und auch heute noch) durchaus mal Angst, dass sie ob ihrer überbordenden Fähigkeiten die halbe Stadt in Schutt und Asche gelegt hatte, wenn es denn möglich gewesen wäre. Gut – oder schlecht – dass ihre Fähigkeiten größtenteils darin liegen, möglichst leise und schnell jemanden auszuschalten. Ob das wohl der Grund ist, warum Raku seinen Vater nie kennengelernt hat? Sein Verhältnis zu seiner Mutter ist gespalten: Ihr verdankt er viele seiner Talente und auch seine Vorliebe dafür, seine Kleidung selbst zu machen, ist von ihr übernommen und gelehrt, andererseits hätte er sich irgendwie gewünscht, dass sie sich – wenn sie schon so wenig von den Traditionen der Familie hält – auch gegen die Gepflogenheiten stellt und Kontakt mit ihm hält. Er hat nämlich durchaus Angst, dass sie mal vollkommen austickt. Seine Vermutung ist, dass die Geschichte mit seinem Vater irgendwas mit ihrer Wildheit und Unberechenheit zu tun hat, aber wenn man mal ehrlich ist – wer weiß bei so einem Menschen schon noch, wo oben und unten ist?


    [​IMG]
    Der Vater von Raku ist ein Mysterium. Naja, eigentlich gar nicht so richtig. Man könnte jetzt denken, dass ein Playboy genau gewusst hat, was er sagen sollte, und Maka damit ins Bett bekommen hat. Daraus wäre dann ein Sohn geworden, den die junge Maka ganz alleine hätte aufziehen müssen… falsch. Raku pflegt die sehr desillusionierte Idee, dass es irgendwo auf dieser Welt einen Mann gibt, der sein Vater ist – dieser aber entweder schon zwei Manneslängen unter der Erde liegt oder aber mit gebrochenem Herzen und Körper irgendwo lebt, weil ihm diese weißhaarige Wilde beides gebrochen hat. Oder um es anders zu sagen: Er ist sich sicher, dass in dieser (vermutlich einzigartigen) Nacht nicht sein Vater die Entscheidung getroffen hat, zur Sache zu kommen. So bleibt die Frage nach seinem Vater eine stets unbeantwortete.

    Allerdings hat er auch gelernt sie nicht zu stellen, denn entweder möchte seine Mutter nicht über seinen Vater sprechen – oder sie hat ihn einfach vergessen. Beide Möglichkeiten scheinen möglich. Raku versucht, sich nicht den Kopf darüber zu zerbrechen, aber tief in seinem Inneren würde er schon gerne wissen, wer dieser Kerl ist, von dem er wohl zumindest sein Wesen geerbt haben muss. Denn von seiner Mutter, so viel steht wohl fest, wird er seine felsenfeste Ausgeglichenheit wohl nicht haben. Insgeheim ist es aber einer seiner Ziele, zumindest irgendwann herauszufinden, wer denn der Mann war, der ihn gezeugt hatte. Immerhin hatte er ihm offensichtlich auch eine handvoll Talente vererbt, konnte also vermutlich kein besonders einfacher Mann gewesen sein. Allerdings... hätte sich Maka vermutlich auch nicht mit einem einfachen Mann abgegeben.





    [​IMG]
    Meisterhafter Attentäter und Spion, bekannt und gefürchtet für seine chakrageladenen Dolche – und so etwas wie die Vaterfigur für Raku, als er klein war. Der Bruder seiner Mutter, der in etwas das Ideal eines jedes Clanmitglieds darstellt, ist im zivilen Leben ein sanfter, zugeneigter Mann, dessen Augen immer etwas müde und erschöpft erscheinen. Vielleicht liegt das an der Arbeit, die er verrichtet, aber für seinen Neffen hatte er in der Regel nur Liebe und Zuneigung übrig, auch, wenn es natürlich auch Momente gab, wo er ihn verfluchen hätte können – zum Beispiel, wenn er ihn trainieren sollte. Für Shi waren die Momente zu Hause eine der wenigen Momente, wo er nicht mit den anstrengenden und zerstörerischen Arbeiten eines Shinobi zu tun hatte, und dann wollte der Kleine auch noch mit ihm trainieren. Nun, es hat zumindest nicht geschadet, verhältnismäßig viel Zeit mit seinem Onkel zu verbringen. Das gelassene, beinahe lethargische zivile Dasein hat Raku zu großen Teilen übernommen, wenngleich er mehr als sein Onkel unterwegs ist.

    Im professionellem ist Shi ein respektierter, wenngleich etwas schattenhafter Jounin. Das liegt daran, dass seine Missionen oft strenger Geheimhaltung unterliegen und er so nie wirklich in Erscheinung trifft. Seit er ein Junge ist, übertrag der Onkel stets jede Erwartung ist überschattet so den gesamten Clan – keiner kann mithalten und hinter vorgehaltener Hand munkelt man, dass keiner mit der Situation so recht zufrieden ist. Als Garant für den Wohlstand in der Familie ist er allerdings immer noch gerne gesehen. Die Entscheidungen überlässt man allerdings jemand anderem.





    Bekannte und Freunde: -

    Persönlichkeit

    Interessen: Die Interessen von Raku sind vielfältig und sogar relativ breit gefächert in allen möglichen Gebieten zu finden. Grundsätzlich gilt eines seiner größten Interessen natürlich seinen Fähigkeiten als Ninja – das ist nichts Ungewöhnliches, wenn man diesen Karriereweg einschlägt. Doch im Gegensatz zu anderen Ninja liegt sein Fokus hier weniger auf seinen individuellen, persönlichen Fähigkeiten als auf den Instrumenten, die er nutzen kann, um seine Fähigkeiten besser auszunutzen. Namentlich: Waffen. Er mag Waffen, und zwar in allen möglichen Ausführungen. Besonderer Liebhaber ist er von Fernkampfwaffen – Bögen, Armbrüste… alles, was schießt, ist grundsätzlich gut. Seine geschickten Hände nutzt er dazu, selbst Kleidung und Waffen herzustellen – da kann ihm so schnell kein Gleichaltriger etwas vormachen. Während seine Waffen noch nicht ganz professionelles Level erreicht haben, können seine Kleidungsstücke es schon lange mit professionellen Erzeugnissen aufnehmen und haben zum Teil echte, hervorragende Eigenschaften. Des Weiteren erstreckt sich sein Interesse auch auf die restlichen Utensilien, die ein Ninja mit sich herumtragen kann, um sein Leben einfacher zu machen – Drähte, Kunai, Shuriken, Putschmittel, Briefbomben und so weiter. Aber auch diese Neigung ist wohl am ehesten mit seiner Fingerfertigkeit und seiner Begeisterung für Gerätschaften und Instrumente zu erklären. Mit Vorliebe fertigt er alles, was er kann, selbst an – und unterhält auch gerne direkte Kontakte zu vielen der Handwerker-Clans; beispielsweise unterhält er mit den Kajiya enge Kontakte.

    Ein weiteres Interesse des jungen Mannes ist die freie Natur und die Jagd. Er ist kein Pazifist, allerdings auch kein Freund von Schmerz und Tod – die Mischung macht’s, oder anders gesagt: Was sein muss, muss sein. Und da bei einer Jagd aus Spaß kein Tod sein muss, hat er verschiedene Utensilien entwickelt, die ihm dieses Gefühl der Jagd geben, ohne töten zu müssen – stumpfe Pfeile, nur als Beispiel. Seine besten Ideen hat er aus der Natur, diese setzt er dann wiederum in handwerkliche Arbeiten um, die seinen Ausrüstungsstand aufbessern. Die Jagd selbst ist für ihn ein Test seiner eigenen Fähigkeiten, für die er sich sonst nur relativ direkt interessiert – ansonsten stehen diese eher an zweiter Stelle. Aber während einer Pirsch kann er sehen, was er taugt, denn Tiere haben in vielerlei Hinsicht Sinne, die Menschen überlegen sind. Der Rausch, der daher stammt, die Natur ausgetrickst du haben und wieder einmal einen Sieg errungen zu haben, ist kaum mit etwas Anderem zu vergleichen.

    Weitere, weniger für sein professionelles Leben interessante Interessen umfassen Kalligrafie, Technologie und Kartenspiele. Die sind weniger Teil seines Alltags, aber wenn er die Zeit hat, kann er stundenlang mit dem Schreiben von einem Brief beschäftigt sein oder sich tief in die Innereien eines technischen Geräts vergraben – ohne tatsächlich zu verstehen, was dort vor sich geht. Elektronik ist nämlich leider eine Sache, die er nicht versteht.


    Abneigungen: Raku ist kein Freund von großen Menschenansammlungen. Das mag eine Sache sein, die viele Menschen für sich beanspruchen, aber durch seinen nicht sonderlich kleinen Körper und seine ungewöhnliche Haarfarbe sticht er hervor und fühlt sich angreifbar. Seine Sinne, die recht gut ausgeprägt sind, schlagen am laufenden Band Alarm und an Entspannung ist nicht zu denken. Mitunter ist auch das einer der Gründe, warum er sich so viel wie möglich außerhalb der Stadt aufhält und sich nicht mit den alltäglichen Herausforderungen von normalen Menschen beschäftigen möchte. Was es zum Mittagessen gibt und welcher Laden gerade einen Ausverkauf hat, interessiert ihn nicht; genauso wenig, was gerade in Mode ist oder was dieser und jener gerade so erzählt hat. Smalltalk ist ihm ein Graus, jedenfalls so lange es um etwas geht, was nicht professioneller Natur ist und was ihn nicht interessiert. Den Faden zu behalten, wenn ihn etwas nicht interessiert, fällt ihm schwer – wenn man mit ihm allerdings über die richtigen Themen spricht, wird man ihn schon einmal zu fassen bekommen.

    Nicht sonderlich gern gesehen sind Ninja, die sich aufführen, als würden sie das Werk Gottes bändigen – generell ist der ruhige Raku kein sonderlich großer Fan von Angebern, Quasselstrippen und aufgeregten Menschen. Nicht, dass er nicht auch einmal fröhlich und ausgelassen sein könnte, aber in der Regel stört es eher und irritiert ihn. Außerdem mag er keine Moralapostel – Lügen, Betrügen, Tricksen und alles, was dazugehört, versteht er als Teil des Jobs. Ninja, die so tun, als wäre dieser Job ein Spaß oder man könnte auf Dauer damit durchkommen, nicht zu töten, nicht zu lügen und nicht einmal den Weg des geringsten Widerstands zu nehmen, sind ihm eine Qual im Umgang – wie soll man mit so jemandem eine Mission vernünftig durchziehen, wenn es mal sein muss? Klar, er selbst ist nicht sonderlich erfahren, aber sein Bild von Ninja ist durch seine Erziehung und die Traditionen, die im Clan weitergegeben werden, geprägt. Das heißt im Umkehrschluss allerdings nicht, dass ihm Blut und Tod liebe Begleiter sind, im Gegenteil. Es muss einem Zweck dienen, egal, was einem Wesen zustößt; diese Philosophie ist durch seine Liebe zur Jagd auf ihn übergegangen. Ihm würde nicht in den Sinn kommen, nach Gutdünken zu töten, ob es nun Mensch, Tier oder gar Natur ist – er hegt eine tiefe Abneigung gegen sinnlose Gewalt.

    Im zivilen Leben sind seine Abneigungen wie auch bei dem Rest der Menschheit oft physischer Natur: Er mag kaum verarbeitete Nahrung essen und genießt es vielmehr, so rohes Essen wie möglich zu verzehren. Fleisch, soweit es geht, nur soweit verarbeitet, dass Krankheit ausgeschlossen ist, Obst und Gemüse müssen bei ihm so knackig sein, wie es geht. Mit einem wunderbar gekochten Gericht kann man ihn jagen, er würde wohl mehr von der Salatbeilage essen als vom Hauptgericht. Außerdem ist Enge für ihn ein Problem – er ist nicht unbedingt klaustrophobisch, wohl aber mag er es nicht gerne, in Räumen ohne Fenster zu sein.


    Mag:
    • Frische Luft
    • Freiheit
    • Natur
    • Jagd
    • Waffen
    • Handwerk
    • Vieles, was andere als ‚Fummelarbeit‘ bezeichnen würden
    • Geschicklichkeitsspiele
    Hasst:
    • Städte
    • Smalltalk
    • Moralapostel
    • Sinnlose Zerstörung/Gewalt
    • Gekochtes Essen

    Verhalten: Raku ist schwer geprägt von seiner Mutter, gerade, weil er nicht so sein möchte wie sie – es ist ihm peinlich gewesen, schon immer. Das hat sich in der Kindheit wohl so eingeprägt, dass er jetzt das Gegenteil seiner Mutter ist: Ruhig, fast lethargisch, Befehlen im professionellem Leben folgsam, stets fokussiert und bemüht, Aufgaben mit größtmöglicher Bravour zu bestehen. Sein Auftreten ist geprägt von einem sanften Lächeln, welches kaum mal von seinen Lippen zu weichen scheint. Es ist allerdings weniger, dass er immer glücklich ist, sondern dass sich das Lächeln mittlerweile so in sein Gesicht gefressen hat, dass es schwer ist, es wieder loszuwerden. Seine Augenklappe und die hellen Haare, die seine Auge oft gerade so freilassen, mögen vielleicht etwas zurückhaltend und geheimnisvoll wirken (sofern man dafür empfänglich ist), aber eigentlich ist Raku nicht wirklich zurückhaltend. Nur ruhig; man wird von Raku in der Regel nur eine Antwort auf eine Frage hören, wenn man ihn direkt fragt – er weigert sich ziemlich strikt, zwischen den Zeilen zu lesen. Nicht, dass er es nicht könnte – er mag es nicht, anderen Menschen ihre Fragen aus der Nase ziehen zu müssen. Mehr oder weniger muss man sich daran gewöhnen, dass er im sozialen Miteinander ein schweigsamer, aber in den richtigen Momenten auch oft mit einer erstaunlich spitzen Zunge gesegneter junger Mann ist, der sich ungern in die Karten gucken lässt. Natürlich sieht man ihm auch die eine oder andere Regung an, aber emotional ist er oftmals so lethargisch, dass seine Reaktionen allzu verspätet kommen. Seine Kleidung rundet die Ausstrahlung des jungen Mannes ab und lässt ihn stets ein wenig so wirken, als würde er nicht so richtig dahin gehören, wo er gerade ist – wenn man sich nicht gerade in der freien Natur befindet. Trotzdem ist er in der Regel freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. Allerdings muss man schon einiges tun, um seine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

    Sein Verhalten in direkter sozialer Interaktion ist stark davon abhängig, mit wem er es zu tun hat. Aufdringlichen Menschen gegenüber verhält er sich noch ruhiger als sonst, vielleicht sogar abweisend – aber solange man ihm seinen Raum lässt, ist er sehr umgänglich und lässt sich auch auf das eine oder andere Späßchen ein. Raku ist, trotz allen Umständen, kein ungeselliger oder spaßbefreiter Mensch – man muss es nur aus ihm herauskitzeln und den Willen dazu deutlich äußern. Soweit Klarheit geschaffen wird, mit respektvollem Abstand, wird man in ihm einen guten Freund finden.

    In Zusammenarbeit mit anderen Shinobi folgt er einem strikten Kodex: Die Aufgabe geht vor. Das heißt auch, dass er Befehlen immer gehorchen wird, wohl aber auch seine Meinung sagen wird, sollte es seiner Meinung nach einen schnelleren Weg zum Ziel geben. Seine Fähigkeiten stellt er gerne und immer, wenn es geht, zur Verfügung. Er ist nicht sonderlich zurückhaltend damit, sich auch für schmutzigere Aufgaben zur Verfügung zu stellen. Seine Hemmungen in Bezug auf seine Arbeit als Ninja sind klein, wie man es von seiner Familie auch gewohnt ist – bisher wurde sein Vertrauen in den Kage und seinen Verwaltungsapparat auch nicht wirklich enttäuscht, wenn man mal von der Misswirtschaft in einigen Bereichen absieht. Man kann nicht sagen, dass er generell kühl und professionell wirkt; eher wirkt er mal abwesend, als würde er vor seinem inneren Auge schon die Aufgabe durchspielen, die ihm bevorsteht.

    Wesen: Die Frage nach seiner wahren Persönlichkeit stellt sich Raku selbst oft und findet in sich einen seltsamen Konflikt wieder, der ihm gar nicht behagt. Wenn man ehrlich ist, ist er im tiefsten Inneren ein Kind, welches gerne wissen würde, wo und wer sein Vater ist – und der gerne eine bessere Familie gehabt hätte. Eine, die ihn nicht zu einem disziplinierten Shinobi erzieht, sondern eher locker mit ihm umgeht. Die Beziehung zu seiner Mutter ist auch hier wieder ausschlaggebend: Einerseits will er wie sie sein – freiheitsstrebend und wild – aber andererseits ist ihm dieses Verhalten zutiefst unangenehm und möchte es nicht wirklich in seinem Verhalten wiederfinden. Deshalb ist der professionelle Raku oft ein anderer als der zivile und wenn man nicht beide kennt, könnte man sie durchaus voneinander unabhängig kennenlernen und zwei unterschiedliche Menschen erkennen. Einen, der seine Pflicht erfüllt und vor der Erfüllung eben dieser Pflicht nicht zurückschreckt – und einer, der sich gerne mehr seinen Mitmenschen öffnen würde, dazu aber nicht den Mut hat, weil er Sorge hat, wie seine Mutter zu werden. Seine lethargische Art und Weise ist wohl Ausdruck seines Konfliktes – das hat zwei Folgen. Erstens, dass er so diesen Konflikt ein wenig erstickt und zweitens, dass er ein zutiefst einsamer junger Mann ist. Er sucht sein Heil eher in seinen Arbeiten als in sozialer Interaktion und merkt durchaus immer wieder, dass es ihm guttut, auch auf Tuchfühlung mit anderen Menschen zu gehen. Die Angst vor Kontrollverlust aber lässt ihn oft zuhause sitzen und seiner Arbeit nachgehen, als Einladungen anzunehmen oder selbstständig nach Kontakt zu suchen.

    Aber, trotz all dieser Fehler, hat er auch einiges Gutes zu verbergen: Seine Hilfsbereitschaft zeigt sich oft in Momenten, in denen man sie nicht erwarten würde, und auch sein natürlicher Beschützerinstinkt vermasselt ihm oft die ‚Manako‘-Tour – insofern, als dass er nicht einfach kühl auf sein Ziel hinarbeiten kann. Zwar ist er noch nicht in die Verlegenheit gekommen, aber er tut viel dafür, dass seine Kollegen ebenso heil zuhause ankommen wie er auch – ob es nun darum geht, Schafe zu hüten oder eine andere Mission auszuführen. Seine gradliniege Weltanschauung erlaubt es ihm dabei, über den Inhalt der Aufgabe hinwegzusehen und den Wert zu sehen, der darunter verborgen liegt – nämlich, dass alles ein Teil des großen Ganzen ist.


    Stärken und Schwächen

    Stärken: Als Ninja liegen seine Stärken am ehesten im Bereich des Taijutsu – auch wenn das zu weit gegriffen ist, denn seine wahren Talente verbergen sich in der Waffennutzung und in der Improvisation mit Ausrüstungsgegendständen. Er versteht es wie wenige andere in seinem Alter, sich all die kleinen Dinge zum Nutzen zu machen, die man mit sich herumträgt, und würde vermutlich auch schnell aus einer Nadel einen Dietrich machen können. Wenngleich seine Karriere noch nicht weit fortgeschritten ist, hat er großes Talent und Interesse bewiesen, sich vielseitig im Bereich der Waffen umzusehen; momentan konzentriert er sich auf Fernkampf, hat aber bereits in naher Zukunft vor, sein Arsenal noch zu erweitern. Da es als Genin aber erst einmal wichtig ist, sich in der ‚Ninja-Gesellschaft‘ zu orientieren, hat er seine Bemühungen in diese Richtung vorerst auf seinen Bogen beschränkt. Weitere professionelle Stärken sind seine – das mag an dieser Stelle seltsam klingen – professionelle Einstellung zu seiner Karriere als Ninja. Für ihn ist es zwar mehr als ein Job – dafür hat seine Familie ihn zu streng in diese Richtung erzogen – aber grundsätzlich ist es für ihn Arbeit und keine Lebenseinstellung. Man könnte sagen, dass das Ninja-Dasein ist eine Erweiterung seines Horizonts und auch ein wenig ein Mittel zum Zweck. Er fühlt sich keinem ‚Weg des Ninja‘ zugehörig und generell empfindet er die religiöse Ereiferung, mit der manche diesem Weg nachgehen, seltsam – er macht einfach. Daraus ergibt sich auch seine relative moralbefreite Ansicht dieser Arbeit – er wird auch dreckige Jobs annehmen, wenn er sie denn machen muss. Da hat er relativ wenig Berührungsängste und scheint mit seinem leicht abwesenden, sanften Lächeln auch überhaupt keinen Anstoß daran zu nehmen, dass von ihm irgendwann einmal erwartet werden wird, zu töten. Man kann in jeder Situation auf seine Unterstützung zählen und wird von ihm selten eine Regung sehen, die ein Extrem darstellt – Furcht ist für ihn ein Fremdwort, allerdings wurde er bisher auch noch nie auf die Probe gestellt. Durch seine Begeisterung für die Jagd ist er im Übrigen ein hervorragender Fährtenleser und weiß genau, wie er sich auch ohne Jutsu in der Natur verbergen kann.

    Als Zivilist ist Raku ein sehr netter Bursche. Er findet zwar nicht sonderlich schnell Freunde, aber wenn man über seine lethargische Art hinwegsehen kann, ist er ein guter Freund. Ansonsten tut er sich in sozialen Situation relativ schwer; seine Stärken zeigt er in allen Dingen, die mit Geschicklichkeit zu tun haben – Kartenspiele, Geschicklichkeitstests, Handwerkskunst. So wird er in allen Situationen, die mit dem Überleben in der Natur zu tun haben, brillieren und seinen Mitstreitern vermutlich sogar eine gemütliche Unterkunft bauen können, wenn andere sich bereits fragen würden, ob sie die Nacht überleben würden. Dann setzt in der Regel auch sein Beschützerinstinkt ein, der seiner sozialen Lethargie oft einen Strich durch die Rechnung macht – in schwierigen Situationen würde er sich stets vor seine Mitmenschen stellen, obwohl er gar nicht so recht weiß, woher dieses Bedürfnis überhaupt kommt. Seine unerschütterliche Ruhe wird in der Regel nicht von Wut oder Trauer verzerrt und scheint beinahe schon dogmatisch zu sein – in der Regel ist das auch eine seiner Stärken. Nur wenn von ihm erwartet wird, eine Regung zu zeigen, kommt das oft zu spät.


    Schwächen: Der Shinobi hat eine Achillesferse, die er sehr ungern zugibt, sich andererseits aber auch aus seinen Interessen, Stärken und seinem Wesen ergeben: die Techniken, die Shinobi zumindest in der offensichtlichen Art und Weise vom Rest der Menschheit abheben – Nin- und Genjutsu – sind nicht unbedingt sein Steckenpferd. Zwar gehört ein gewisses Grundrepertoire durchaus zu seinem Können, aber er wird vermutlich nie sonderlich gut werden. Genjutsu ist überhaupt nicht sein Gebiet, und bei Ninjutsu beschränkt er sich auf alles, was ihm in seinen eigentlichen Interessen unterstützt – meist elementlose, waffenbezogene Techniken. Sein Chakrahaushalt ist selbst im Vergleich zu seinen jüngeren Kollegen oft klein und bedarf deshalb sehr behutsamer Beanspruchung. Außerdem ist er auf Missionen und Jobs oft nicht so hilfreich, wie man vielleicht denken könnte – er schlägt oft Lösungen vor, die sehr direkt sind und wenig sonderlich taktische Ausprägungen beinhalten. Seine Methoden sind oft brutaler, als sie ein normaler Shinobi anwenden würde, weil sie für ihn normal und alltäglich scheinen – wenngleich sie nur eine Erinnerung an die bipolare Geschichte seiner Familie sind.

    Seine lethargische Art muss auch bei den Schwächen erwähnt werden: Sie ihm zwar ein Vorteil sein, aber sein größtes Problem ist, dass andere Menschen es auch oft als Desinteresse werten, wie er ihnen gegenüber auftreten. Das kann so weit gehen, dass er immer irgendetwas am Machen ist, während andere sprechen – man könnte meinen, er hört nicht zu. Dem ist natürlich nicht so – seine Finger müssen nur immer beschäftigt sein. Er versteht durchaus, was jemand von ihm möchte, aber oft ist es für ihn einfacher, die Worte richtig aufzunehmen, wenn er seinem Gegenüber nicht direkt in die Augen blicken muss. Das zieht sich sowohl durch sein professionelles als auch sein privates Leben; die Menschen, die am besten mit ihm klarkommen, sind dummerweise auch oft die, mit denen er selbst schlecht klarkommt. Offene, direkte und vielleicht sogar ein wenig aufdringliche Menschen sind ihm eigentlich nicht sonderlich lieb, aber jemand, der sich selbst lieber sprechen hört als andere, wird mit Raku an sich gut auskommen.

    Eine weitere Schwäche ist seine Vergangenheit: Durch seine ebenso etwas bipolar erscheinende Persönlichkeit mag es passieren, dass er in einen verwirrten Zustand übergeht, in dem sich seine strenge Erziehung, seine Abneigung gegenüber dem Verhalten seiner Mutter, sein eigentliches Wesen und sein Verhalten vermischen und einen total desorientierten Raku hinterlassen. Das passiert in der Regel nur in psychischen Drucksituationen und besonders im direkten Kontakt mit anderen Menschen, weshalb Raku oft Gesellschaft meidet. Diese etwas asozial wirkende Ader kann Menschen etwas abschrecken, aber er gibt sich leidlich Mühe, diese soziale Schwäche auszuschalten. Mit seiner Familie versucht er auf seine eigene Art in Einklang zu kommen, ist momentan aber durch die Traditionen des Clans gezwungen, alleine über diese Probleme zu sinnieren. Sein fehlender Kontakt mit seiner Familie löst in ihm oft auch ein wenig Neid aus, wenn er andere, glückliche Familien sieht – und eine Prise Sehnsucht nach Normalität mischt sich in die Trance seiner Lethargie.


    Geschichte

    Die Entstehungsgeschichte des jungen Mannes liegt im Dunkeln verborgen – sowohl im übertragenden Sinne als auch im wortwörtlichen Sinne. Zumindest ist es das, was er annimmt. Die Einzige, die weiß, wer sein Vater sein könnte – und nicht einmal da ist Raku sich sicher – ist seine Mutter. So wie er sie kennt, kann es keine sonderlich tiefe Freundschaft oder Bekanntschaft gewesen sein, die schließlich dazu geführt hat, dass er entstanden ist. Auch seine ersten Lebensjahre hat er im Grunde vollkommen vergessen, vielleicht verdrängt – es gibt nicht sonderlich viel, woran er sich auch danach erinnern mag. Sei es seine Mutter, die zumindest seines Dafürhaltens komplett irre ist, sei es seine Familie, die in ihrer Tradition langsam zu vergessen scheint, was Menschlichkeit ist oder das harte Training, was er schon immer durchleben musste. Es war weniger das körperliche Training, sondern die steten Einflüsterungen beider Seiten der Medaille. Seine Mutter, stets Feind von Einengung, versuchte ihn mit allen Mitteln von den Traditionen des Clans fernzuhalten und konnte sich trotzdem nie von richtig von der Familie lösen; sein Onkel wiederum, der ein zugeneigter, aber den Traditionen weitaus verpflichteter Mensch ist als seine Mutter, war stets ein Ruhepol in seinem Leben. Trotzdem war das Kleinkind Raku weitestgehend verschont von schlimmen Ereignissen. Seine Familie und seine Mutter ließen ihn größtenteils in Ruhe ein Kind sein – jedenfalls oberflächlich. Unter dieser Oberfläche aber brodelte seit seiner Geburt ein Streit in der Familie. Seine Mutter, stets hin und hergerissen in ihrer Zwiespältigkeit, konnte seine Erziehung nicht leisten, wollte sein Schicksal aber auch nicht der Familie überlassen, in dessen Traditionen sie alles Übel sieht, was ihr wiederfahren ist. Zumindest hat Raku sich das so zusammengedichtet – erzählt hat es ihm natürlich niemand. Schlussendlich muss es einen Handel gegeben haben zwischen den beiden Kräften, die an ihm zerrten; so wurde er Schützling seines Onkels, während seine Mutter, zumindest in ihren guten Phasen, durchaus schöne Momente mit ihrem Sohn verbringen konnte. Nichtsdestotrotz verspürt Raku gegenüber ihr schon immer zusätzlich zu Zuneigung auch eine tiefsitzende Angst. Die Lebensjahre, die zwischen seinem offiziellen Einstieg in die Welt der Ninja und seinen Kleinkind-Jahren lagen, waren nicht sonderlich ereignisreich. Eigentlich hat Raku die größte Zeit damit verbracht, eben kein Ninja zu werden, einfach, weil ihm bewusst war, dass das unweigerlich bedeuten würde, sich von seiner Familie lossagen zu müssen und sich ganz der Arbeit zu widmen. Tief in ihm war ihm aber bewusst, dass er diese Nähe brauchte – und versagte sich diese Nähe aber selbst, indem er sich tief in die Jagd und in handwerkliche Bereiche hereinkniete. Mit sieben Jahren begab er sich auf die ersten Streifzüge um Shirogakure herum; mit Acht ging er das erste Mal selbst auf die Jagd, mit Neun blieb er dem Elternhaus für Tage lang fern.

    Die Begeisterung für die freie Natur und die Jagd manifestierte sich direkt bei seiner ersten ‚Begegnung‘ mit dieser Freiheit. Aus Shirogakure ist er mit sieben Jahren das erste Mal gekommen – sein Onkel nahm ihn mit, um mit ihm den Frühling in der Wildnis zu zeigen. Während dieser Reise sah Raku das erste Mal die Wunder der Natur komplett mit eigenen Augen, sah die Blumen und Bäume sprießen, sah das Wild über die Lande ziehen und verstand, dass das Leben in der Stadt für ihn nichts weiter war als ein beengtes Dasein – wo doch wahre Schönheit direkt vor der Haustür wartete. Während dieser kleinen Rundreise kam er das erste Mal mit der Jagd in Berührung. Sein Onkel brachte ihm bei, wie man Spuren las, um kleine Kaninchen zu jagen – und schließlich über dem Feuer zu braten. Die Faszination daran war für Raku schlussendlich die Herausforderung, nicht aber der Tod. Es dauerte nicht lange, da bildete sich in seinem Kopf die fixe Idee, selbstständig nach ‚draußen‘ zu gehen und nahm die Dinge selbst in die Hand. Er lief weg, nach draußen, und suchte sich seinen eigenen Weg. Nach Hause kam er hungrig, dreckig, ausgelaugt und mit einer Platzwunde am Kopf.

    Seine Mutter rastete im Anschluss so sehr aus, dass er Angst hatte, zu sterben, wenn er sich nicht in Sicherheit brachte – und wenn er kein Shinobi wurde. Denn so sehr er eigentlich dem Willen seiner Mutter folgen wollte, entzog auch Maka sich nicht der Familie, konnte sich nicht entziehen – und so wurde es auch ein Teil seines Lebens, sich wieder den Techniken eines Ninja zu widmen. Eine Entscheidung, die aus zwei Gründen getroffen wurde: Einerseits zum Selbstschutz – und andererseits, um der drohenden Vereinsamung zu entkommen, die ihn durch seine seltsame familiäre Beziehung immer wieder zu erdrücken droht. Die Tage der Akademiezeit des Heranwachsenden bestand darin, zu lernen. Praktische Übungen waren mehr etwas für ihn, theoretische Fragen langweilten den pragmatischen jungen Mann. In den Bereichen, die seinem Talent und seinem Interesse zupass kamen, brillierte er, in den anderen waren seine Leistungen eher unterdurchschnittlich. Die Leidenschaft dafür, sich so weit wie möglich weg zu bewegen und sich mehr mit der Natur als mit seinen Mitschülern zu messen wuchs nur noch weiter, ebenso wie seine gespaltene Wahrnehmung. Seine Persönlichkeit schien sich einmal in die zivile Richtung zu entwickeln, wo man den jungen Mann als kreativen, zugeneigten, aber auch ruhigen Menschen kennenlernt; die andere Richtung, die ‚professionelle‘, scheint immer wieder einen abgestumpften Kerl hervorzubringen. Aber es gibt auch Fortschritte: Umso mehr er seine Fähigkeiten wachsen spürt, umso mehr streift er auch seine Unsicherheit gegenüber allem ab, was ihn bisher eingeschränkt hat.


    Charakterbild

    [​IMG]

    Schreibprobe

    Ein grasgrünes Auge blitzte unter der Kapuze hervor, die die Gestalt trug, als sie hinter dem Baum hervorlugte. Ah – da waren sie. Seine Fährte war richtig gewesen – allerdings war das auch so eindeutig gewesen, dass Raku sich gewundert hätte, wenn er falsch gelegen hätte. Auf einem dicken Ast hockend, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, in seinen Mantel gewickelt hatte er ausgeharrt, bis die Rehe aus dem Wald auf die Lichtung gekommen waren. Hier, ein ganzes Stück ins Feuerreich hinein, waren die Tiere noch ein wenig weniger schreckhaft und schienen sich in ihren Revieren freizügiger zu bewegen als ihre Kumpanen, die in der Nähe der Städte wohnten. So war es für Raku einfach gewesen, sich an die Fährte zu halten und daraus zu lesen, wohin die Tiere zurückkehren würden. Sein Lächeln wurde ein wenig breiter, als er bewusst noch flacher, noch langsamer atmete. Sein Herz klopfte ebenso langsam, pumpte mit einzelnen Schlägen, die jeweils ins einen Ohren wie Donnerschläge klangen, Blut durch seine Adern, in seinen Kopf, zurück in seinen Körper, versorgte alle Teile mit Sauerstoff und Nährstoffen. Ganz langsam zog er seinen Bogen, behielt die Herde dabei stets im Blick.

    Ba-dumm. Ba-dumm.

    Vorsichtig legte er einen Pfeil ein, ließ es sich nehmen, in aller Ruhe – und Stille – noch einmal die Funktionen seines Bogens zu überprüfen, achtete penibel darauf, dass es auch einer seiner nicht-letalen Pfeile waren und bewegte sich dann leicht auf seinem Platz, von dem er gerade nicht den perfekten Blick auf seine Ziele hatte. Eines der jungen Rehe blickte auf, schien etwas zu spüren, beugte sich dann aber wieder zum saftig grünen Gras herunter. Der junge Shinobi lächelte. Ja, so war es richtig – schöpft keinen Verdacht, ihr majestätischen Geschöpfe. Die schlanken Finger, offensichtlich geschickt und sehr bedacht, zogen die Sehne seines Bogens sanft, fast zärtlich, nach hinten, streichelten das feine Holz des Pfeils, während das weiche Geräusch der gespannten Sehne nur ganz wenig die Stille störte, durch einige singende Vögel aber treffend überdeckt wurde. Einatmen.

    Ba-dumm.

    Ausatmen. Schießen! Der Pfeil löste sich von der Sehne, das zurückschießende Seil machte ein hörbares Geräusch und in diesem Moment schreckten die Tiere auf – da war es aber schon zu spät. Eines der Tiere wurde in seiner panischen Bewegung an der Flanke getroffen und… fiel nicht etwa getroffen zu Boden, sondern stob mit der Herde wie der Wind davon, als wäre nichts gewesen. Raku lächelte zufrieden, sprang von dem Baum auf die Lichtung, strich über seinen Bogen, bis er ihn wegsteckte und sich nach seinem Pfeil bückte. Der Clou? Er war nicht tödlich, aber durch die Wucht würde jetzt für eine ganze Weile der mit wasserfester Tinte eingedrückter Name des jungen Mannes - 楽 - in der Flanke des Tieres verweilen. „Merk‘ ihn dir.“ Nur kurz hob sich der Mundwinkel des jungen Mannes ein wenig, dann steckte er den Pfeil zurück in den Köcher. Zeit, zurück zu gehen.
  2. Manako Raku

    Manako Raku Genin

    Beiträge:
    77
    Alter:
    17
    Größe:
    180 cm
    Fraktion:
    Shiro
    Steckbrief:
    Link
    Statusblatt

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Steigerungs-Stufen <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Körperliche Fähigkeiten:

    Kraft - 2
    Geschwindigkeit - 2
    Geschick - 4
    Ausdauer - 2
    Widerstand - 1

    Chakramenge - 1
    Chakrakontrolle - 2

    Jutsu Fähigkeiten:

    Taijutsu - 4
    Ninjutsu - 1
    Genjutsu – 1

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Attribute <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Körperliche Fähigkeiten:

    Kraft - 1000 - Stufe 3
    Geschwindigkeit - 500 - Stufe 2
    Geschick - 1250 - Stufe 3
    Ausdauer - 450 - Stufe 1
    Widerstand - 500 - Stufe 2

    Chakramenge - 100 - Stufe 1
    Chakrakontrolle - 500 - Stufe 2

    Jutsu Fähigkeiten:

    Taijutsu - 900 - Rang D
    *Konoha Taijutsu - 900 - Rang D
    Ninjutsu - 500 - Rang D
    *Fuuton - 500 - Rang D
    Genjutsu - 100 - Rang E

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Grundtechniken <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Kawarimi no Jutsu (Körpertauschtechnik)

    Element:
    keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E
    Reichweite: 50 Meter Umkreis

    Voraussetzungen: Keine

    Beschreibung: Mit dieser Technik wird der eigene Körper mit dem eines Gegenstandes, einer Pflanze oder eines Tieres vertauscht, welches dann die Gestalt des Anwenders annimmt. Auf diese Weise kann ein geschickter Shinobi den Gegner mit einem Scheinangriff täuschen und nur das gewählte Objekt in den Kampf werfen, während er selbst auf eine Lücke in der Verteidigung des Gegners lauert.

    Henge no Jutsu (Verwandlungstechnik)

    Element:
    keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E
    Reichweite: Auf sich selbst

    Voraussetzungen: Keine

    Beschreibung: Dieses Standard-Jutsu erlaubt es dem Anwender sich in jede Person, Tier oder in ein Objekt seiner Wahl zu verwandeln und dessen äußere Erscheinung anzunehmen. Aber sonst ändert sich nichts. Man kann nicht größer oder kleiner werden (jedenfalls nicht viel) und die physischen Eigensschaften ändern sich auch nicht. Sprich wenn man sich in einen Stein verwandelt, dann ist man nicht so hart wie einer.

    Bunshin no Jutsu (Einfache Doppelgänger)

    Element:
    Keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E pro Doppelgänger
    Reichweite: Direkt am Anwender

    Voraussetzungen: Keine

    Beschreibung: Der Anwender dieser Technik erschafft eine oder mehrere Kopien von sich selbst, welche sofort verschwinden, sobald sie mit etwas in Berührung kommen. Anwender des Byakugan oder anderer Aufspürungstechniken können dieses Jutsu leicht durchschauen, doch auch erfahrene Shinobi ohne dieses Hilfsmittel sind durchaus in der Lage, die Täuschung zu erkennen. Die Doppelgänger imitieren den Anwender komplett in seinen Bewegungen, müssen sich dabei aber nicht absolut parallel verhalten. Außerdem sind sie körperlos, das heißt, dass sie keinen Schaden zufügen und nicht direkt helfen können.

    Jibaku Fuda: Kassei (Explosionssiegel aktivieren)

    Element:
    keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E
    Reichweite: 10 Meter steigend

    Voraussetzungen: Keine

    Beschreibung: Der Shinobi konzentriert sein Chakra um den Mechanismus einer entfernten Bombe zu aktivieren. Desto höher die Chakrakontrolle ist, desto weiter kann man sich entfernen, ehe man die Siegel hochjagt.

    Tobidôgu (Waffe versiegeln)

    Element:
    keines
    Typ: Ninjutsu
    Rang: E
    Chakrakosten: E
    Reichweite: Direkt am Anwender

    Voraussetzungen: Keine

    Beschreibung: Waffen, die zu schwer oder zu unhandlich sind, um ständig mit sich herumgetragen zu werden, kann man mit dieser Kunst in ein Stück Papier versiegeln. Die Schriftrolle muss zu diesem Zweck für die Objekte, welche sie beherbergen soll, beschrieben sein und wird wie jede andere aktiviert, um die entsprechenden Objekte wieder herbeizurufen.

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Taijutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Waffen:

    Bögen

    Kurzbogen - Voraussetzung: Kraft 3​

    Beschreibung: Der Kurzbogen besitzt zwar lediglich eine Reichweite von 150 Metern, ist dafür aber wesentlich leichter zu spannen als sein großer Bruder Langbogen und somit auch vom Pferd aus einsetzbar. Allerdings reicht die Wucht hinter dem Pfeil nicht, um Rüstungen zu durchschlagen.​

    Konoha-Taijutsu:

    Konoha Reppuu (Konoha Sturm)

    Typ: Taijutsu
    Rang: D
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: Kraft Stufe 2, Geschwindigkeit Stufe 2

    Beschreibung: Der Anwender verlässt sich beim Konoha Reppu auf seine Schnelligkeit und versucht seinem Gegner nach einem frontalen Ansturm die Füße mit einem überraschenden, tief angesetzten, Tritt wegzufegen. Dabei duckt sich der Anwender, sobald er in Trittreichweite des Gegners ist, tief ab und bleibt so flach wie möglich über dem Boden. So kann er den Tritt besser ausführen und gleichzeitig vielen Kontern von vornherein ausweichen.

    Ashi Gatame (Seitlich verriegeltes Bein)

    Typ: Taijutsu
    Rang: D
    Reichweite: Berührung

    Voraussetzungen: Kraft Stufe 2, Geschwindigkeit Stufe 2, Geschick Stufe 2

    Beschreibung: Beim Ashi Gatame handelt es sich um eine Verteidigungstechnik gegen verschiedene Tritte. Zuerst ergreift der Anwender dabei das Bein mit dem der Gegner versucht ihn zu treten, hält es dann mit aller Kraft fest und dreht sich schließlich um die eigene Achse. Bei der abschließenden Drehung wird der Gegner mitgezogen und weggeschleudert sobald der Anwender dessen Bein los lässt.
    Man sollte bei dieser Technik allerdings immer im Hinterkopf haben, dass ein sehr kraftvoller oder schneller Tritt des Gegners eine vergleichbare Kraft und Geschwindigkeit beim Verteidiger voraussetzt. Ist der Gegner also schneller oder stärker als der Anwender, wird dieser das sehr schnell schmerzhaft zu spüren bekommen.


    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Ninjutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<



    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Genjutsu <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<