Ryokan "Seestern"

Dieses Thema im Forum "Reich des Regens" wurde erstellt von Nita Ayane, 27. Sep. 2017.

  1. Nita Ayane

    Nita Ayane Genin

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    Takeshi Rai und Nita Ayane
    Es regnete. Wie immer. Zwar regnete es auch im regenreich nicht wirklich immer aber der Blick aus dem Fenster des Ryokan in dem sie sich einquartiert hatte, war zu jeder Zeit trübselig und grau. Was tat eine Kirinin im Regenreich, mochte man sich fragen, aber das war schnell erklärt: Nita Ayane hatte eine Mission. Und obwohl es ihre erste Mission war, sollte sie die Leitung übernehmen. Das konnte nur bedeuten, dass ihre natürlichen, angeborenen und teilweise auch anerzogenen Talente von Anfang an gewürdigt wurden… oder die Dorfverwaltung sich einfach den potenziellen Stress mit ihrer Familie ersparen wollte, weil zu befürchten stand, dass diese sich über eine untergeordnete Rolle des mittleren Sprosses bei diesen Untersuchungen beschweren könnte. Auch wenn das totaler Blödsinn war, schließlich interessierte es ihre Familie zum großen Teil nicht, was sie beruflich tat, konnte sie die im Raum schwebende Befürchtung nachvollziehen.
    Still saß sie in ihrem Zimmer an einem niedrigen Tisch und arbeitete an ihrer täglichen Korrespondenz, die bald sie nach Hause schicken wollte:
    Zufrieden faltete sie das Briefpapier mittig und ließ es sanft lächelnd in einen Parfümierten Umschlag gleiten. Sie verschloss ihn sorgsam und legte eine Kleinigkeit auf das Kuvert, das sowohl für das Porto, als auch für das Trinkgeld reichen würde, wollte die Person, die sich ihrem Schriftstück annahm, eines haben. Ihre Reise war lang und zugegeben ziemlich kompliziert gewesen. Aus dem Reich des Wassers hatte sie mehrere Passierscheine und Aufenthaltserlaubnisse benötigt, um Legal im Reich des Regens anzukommen, wo sie jetzt in einem Ryokan saß, das nur wenige Kilometer von der Grenze ihres Zielreiches entfernt lag und auf ihren Partner für diese Mission wartete.
  2. Takeshi Rai

    Takeshi Rai Genin

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    Ein neuer Tag, eine neue Reise. Gerade erst war er von seiner vorherigen Mission heimgekommen und schon wurde er wieder auf eine beordert. Dieses Mal war es aber eine ganz spezielle Mission. So eine Mission fand nicht alle Tage statt. Deshalb konnte er sich vor Vorfreude gar nicht halten. Er war gespannt auf sein Teammitglied. Manch einer würde sich jetzt fragen: Wieso war er denn so gespannt darauf? Diese Frage war ganz einfach erklärt, denn seine neue Kollegin kam aus der Sora-Fraktion. Noch nie hatte er es in seinem Leben mit jemandem aus diesem Teil der Welt zu tun gehabt. Ihn interessierte wie sie denken, wie sie kämpfen, wie sie drauf sind. Die Informationen zum Treffpunkt und zu seiner Begleitung, hatte er per Brief erhalten. Sie sollten sich im Reich des Regens treffen, um danach ins Reich der Steine aufzubrechen. Der Weg dorthin war lange und beschwerlich gewesen, selbst für einen Typen wie Rai, der lange Reisen mittlerweile schon gewohnt war. Außerdem war sie organisatorisch ziemlich aufwendig gewesen. Er hatte viele Passierscheine benötigt, weil er viele Grenzen überschreiten musste. Nun, nach etwa einer Woche, steht er vor dem Treffpunkt: das alte Ryokan „Seestern“. Er war ein wenig ausgelaugt, schließlich regnete es und er war den ganzen Tag nur gereist. Jetzt wollte er endlich verschnaufen, eine kleine Pause einlegen. Also öffnete er die Tür des großen Hauses.

    Der Raum in den er als erstes eintrat, war so etwas wie eine Art Rezeption. Er ging zu der Dame am Tresen und sprach sie an: „Guten Tag, ich möchte gerne ein Zimmer für… eine Nacht mieten.“ Die Dame wendete sich von ihrer Büroarbeit ab und sah dem Takeshi ins Gesicht. Nach kurzem Überlegen, stand sie auf, holte ein Blatt Papier und legte es dem Ninja vor die Nase. „Hier, füllen Sie das bitte aus.“, meinte sie. Er nahm einen Stift und trug die gewünschten Informationen in das Formular ein. Das ging ziemlich schnell. „Danke, hier ist Ihr Zimmerschlüssel. Wir wünschen Ihnen einen schönen Aufenthalt.“, sagte die Rezeptionistin freundlich und verbeugte sich. Rai bedankte sich bei ihr, verbeugte sich ebenfalls und machte sich auf den Weg in sein Zimmer. Dort legte er seine Sachen ab, warf sich trockene Kleidung über und begab sich in das dazugehörige Restaurant des Hotels. Als erstes sah er sich um, vielleicht saß ja seine neue Begleiterin hier unten. Wonach hielt er eigentlich Ausschau? Nach einem Mädchen, welches dem Bild in seinem Brief glich. Tatsächlich fand er das Mädchen! Sie saß an einem Tisch in der Ecke und schien auf jemanden zu warten. Naja, der auf den sie wartete war nun endlich eingetroffen. So begab er sich zu dem Mädchen und sprach sie an: „Hey, du musst wohl Ayane sein. Ich bin Rai und komme aus Kumogakure. Das ist das erste Mal, dass ich jemanden aus Sora sehe, deswegen verzeih mir, wenn ich ein wenig nervös bin.“ Er nahm auf der gegenüberliegenden Seite Platz und während er dies tat, kam eine Kellnerin angerannt. Sie fragte die beiden, was sie essen wollten. „Hmmm, bringen Sie mir einfach das Beste auf der Karte!“, gab Rai ihr mit. Nachdem auch Ayane bestellt hatte, ging die junge Frau wieder weg. Um kein peinliches Schweigen aufkommen zu lassen, startete der Takeshi eine Konversation: „Und, wie war deine Reise?“ Normalerweise redete er nicht so viel, aber er war einfach aufgeregt eine leibhafte Sora-Nin vor sich zu haben. Das wird ganz sicher ein Spaß werden!
  3. Nita Ayane

    Nita Ayane Genin

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    Es war recht langweilig, auf ihren Partner zu warten, selbst für ihre Verhältnisse war es irgendwann müßig nur auf ihrem Gästezimmer zu sitzen und zu warten. Im Ryokan war die Atmosphäre gewohnheitsgemäß ruhig und es gab weder irgend etwas zu sehen, noch könnte sie jemanden hören. Als sie die stille nicht länger ertrug, griff Ayane nach ihrem Gepäck. Dort drinnen hatte sie neben ihrer Missionsausrüstung nämlich auch ein Buch über die Geschichte des Regenreiches untergebracht. Damit ausgerüstet, schritt sie förmlich in den ausladenden Aufenthaltsraum und bemächtigte sich eines der insgesamt zehn niedrigen Tische, wo sie bald mit einem grünen Tee, einer mit ihrem Ernährungscoach abgestimmten Kleinigkeit zu essen saß und in ihrem Buch von der Zeit als, als man das Reich des Regens noch ehrfürchtig als das „Einsiedlerreich“ bezeichnete. Eine kurze, aber im Großen und Ganzen noch immer als mysteriös betrachtete Periode in der Landesgeschichte, die eine wichtige Rolle in der späteren Entwicklung des gesamten Kontinents spielte.
    Gerade führte die Schwarzhaarige sich das Kapitel über Rekonstruktionsversuche des religiösen Kultes zu Gemüte, als sie angesprochen wurde. Ein wenig pikiert hob sie den Blick ihres funktionierenden Auges und fand sofort einen groß gewachsenen jungen Mann, der sich nicht nur um Kopf und Kragen zu reden suchte, sondern auch noch ein Betragen an den Tag legte, das ihr ganz und gar nicht gefiel. Einen kurzen Moment überlegte sie, sollte sie ihn auf seinen Fehlgriff im Umgangston hinweisen, oder sollte sie als leuchtendes Beispiel vorangehen? ‚Letzten Endes kann ich diese Mission nicht am Umgangston scheitern lassen.‘ Also würde sie sich damit arrangieren müssen. Natürlich würde sie sich nicht dazu herablassen, ebenso in diese abscheuliche „Sprache“ zu verfallen.

    „Sehr richtig“, antwortete sie kühl, „mein Name ist Nita Ayane und Sie sind also Takeshi-san. Ich bin hocherfreut, Ihre Bekanntschaft zu machen.“ Mit einer dezenten Bewegung wies sie auf den Sitzplatz ihr Gegenüber, um dem jungen Mann zu zeigen, dass er sich ruhig zu ihr setzen konnte. Dass er höchst nervös war, war auch nicht sonderlich positiv, deshalb ging Ayane sogleich dazu über, eine belanglose Unterhaltung mit ihm zu führen, die ihn hoffentlich auflockerte. „Sie war recht kompliziert. Immerhin musste ich vom Wasserreich her anreisen. Jedoch habe ich dafür gesorgt, dass ich hier einige Tage früher eintreffe als nötig, damit ich etwas Zeit habe, die Erschöpfung aus meinen Gliedern zu treiben. War Ihre Anreise sehr beschwerlich? Zwar hatte ich geplant, bereits morgen aufzubrechen, aber sollten Sie noch etwas brauchen, um sich zu akklimatisieren, können wir unsere Abreise gewiss auch noch um einen Tag verschieben.“ Jetzt legte sie das Buch, das sie unbeachtet noch in der Hand gehalten hatte beiseite, um Rai ihre volle Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Sanft lächelte sie ihn an. Als sie überlegte, wie sie wohl herausbekommen könnte, mit was für einem Menschen sie es wohl zu tun hätte, ohne all zu direkt zu sein.
    „Ich bin mir sicher, dass sie hungrig oder zumindest durstig sind. Darf ich sie einladen? Der Tee ist besser, als ich es erwartet hatte.“ eine richtige Antwort wartete sie nicht ab; sofort nickte sie der erstbesten Person zu, die so aussah, als wäre sie hier angestellt, dass sie Rais Bestellung aufnahm. „Ich wüsste gerne, was sie über das reich der Steine wissen, Takeshi-san.“
  4. Takeshi Rai

    Takeshi Rai Genin

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    Irgendwie hatte er das Gefühl, dass es zwischen den beiden nicht leicht werden würde. Diese förmliche und höfliche Umgangsart war ihm nach ganz geheuer. Mit solch hohen Kreisen hatte und wollte er auch nie etwas zu haben. Hoffentlich würden die beiden trotzdem gut zusammenarbeiten. Als die Kellnerin sich wieder vom Tisch entfernt hatte, wurde dem Takeshi eine Frage gestellt, eine Frage auf die er keine Antwort hatte. Der wissbegierige Rai hatte nie gerne keine Antwort auf eine Frage. „Naja, eigentlich weiß ich gar nichts darüber. Weißt du vielleicht etwas drüber?“, entgegnete er mit einer Konterfrage. Ihm fiel das Buch auf, das an ihrer Seite lag. Wie es den Anschein hatte war sie genauso eine Leseratte wie der Takeshi es war. Sollte er sie darauf anreden? Vielleicht würden die beiden dann ja auf einen grünen Zweig kommen. „Wie ich sehe hast du vorher gelesen. Was ist das für ein Buch?“, fragte er sie mit einer Kopfbewegung in Richtung Buch. Als sie darauf geantwortet hatte, kam auch schon die Kellnerin von vorher an den Tisch angewatschelt. Dem Takeshi rann sofort das Wasser im Mund zusammen. Das letzte Mal, dass er etwas zwischen den Zähnen hatte, war am Morgen gewesen. Ein Mann wie er konnte schließlich den ganzen Tag nichts essen, also war es ihm wohl verziehen, dass er so einen großen Hunger hatte. Während er genüsslich das Fleisch vom Hühnchen absuchte, kam ihm in den Sinn, dass Ayane vorhin noch eine Frage gestellt hatte. Auf diese zu antworten hatte er gar vergessen! „Apropos, ich wäre morgen schon startklar. Wenn wir heute nicht mehr allzu viel unternehmen wollen, bin ich morgen topfit!“, ließ er irgendwie durch seinen vollen Mund kommen. Tja, beim Essen war ihm die Umgangsform so ziemlich egal. Bei ihm kam immer zuerst das Training und dann das Essen danach… die lange Reise war wohl Training genug oder? Als er mit seinem Hähnchen fertig war, schob er den Teller von sich weg. Sein Magen war nicht voll, aber er war satt. Das musste fürs Erste reichen. „So, wollen wir noch den Plan für morgen durchbesprechen oder gehen wir einfach ins Bett? Mir ist es egal, was wir machen.“, fragte er sein Gegenüber. Ihm war nun wirklich alles egal, solange sein Magen gefüllt war. Vielleicht war es doch besser den heutigen Tag noch zu nutzen und die Fähigkeiten des jeweils anderen kennenzulernen. Das überließ er jedoch der Nita, schließlich war sie die Teamleiterin und nicht er.
  5. Nita Ayane

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    Mit wohlunterdrücktem Grauen beobachtete die dunkelhaarige ihr Gegenüber beim Fre-, ähem, Essen und fragte sich, ob es nicht vielleicht besser gewesen wäre, einen Futtertrog statt eines Tellers beizulegen. „Das Reich der Steine, Takeshi-san, ist eine Theokratie. Es liegt zwischen dem Erdreich im Norden, dem Windreich im Süden und an des Regenreich im Osten. Im Westen grenzt es an die Unbekannte Welt. Seine Lage zwischen den Beiden Großreichen war in der Geschichte zumindest politisch nicht so schwierig wie jene des Regenreiches, aber Wirtschaftlich ist es ein wenig entwickeltes Land. Landwirtschaft gibt keine, die ich als nennenswert betrachten würde, da in jenem Reich beinahe nichts wächst. Deshalb lebt dieses Land hauptsächlich vom Export anderer Erzeugnisse und muss für den Erlös unter anderem Nahrungsmittel einführen.“ Vielleicht beeindruckte das den Jungen schon, aber darum ging es hier nicht. Sie mussten vorbereitet sein und dazu gehörte auch, dass alle Missionsteilnehmer wussten, worauf sie sich einließen: „Der erste Priester herrscht im Land der Steine ebenso unumschränkt wie ein Daimyo im Wasserreich oder im...“ Ein kurzer Blick auf Rais Stirnband „…Reich der Blitze. Ein großer Teil der staatlichen Strukturen ist in der Hand der Priesterschaft des Landes. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass wir in jedem noch so kleinen Örtchen einen Tempel oder ähnliches finden werden.“ Auch jetzt war Nita Ayane noch nicht fertig, denn die wichtigsten Informationen waren ja noch nicht erwähnt: „Das Reich der Steine soll kein eigenes Ninjadorf unterhalten, aber das ist nicht sicher. Jetzt … war sie fertig.
    Zumindest mit diesem Ansinnen,denn Rai hatte ihr ja noch eine weitere Frage gestellt. Er wollte wissen, was sie eben gelesen hatte. Natürlich würde sie den Wissensdurst des jungen Mannes nach bestem Wissen stillen, wenn sie es vermochte. Daher schenkte sie ihm ein warmes, fast mütterliches Lächeln und legte das Buch etwas sichtbarer in sein Sichtfeld. Es trug den aussagekräftigen Titel „Das Regenreich, von Spielball der Großmächte zum Zentrum des Kontinents, eine historische Darstellung“ und behandelte genau dies. „Dies hier. Wussten sie, Takeshi-san, dass dieser Ort hier ebenfalls mal eine Theokratie war? Sie folgte einer Militärdiktatur mit dem Ziel, sich aus seiner militärisch schwierigen Lage zwischen Erd- Wind- und Feuerreich mittels Abschottung und Aufrüstung zu befreien. Ihr Anführer glaubte, dies erreichen zu können, indem er Erlösung durch Schmerz und Vernichtung propagierte. Dieses Vorhaben stellte das Präludium zum vierten Ninjaweltkrieg dar. Die weiteren Ereignisse sind allerdings Allgemeinwissen. Dieser Band handelt die genauen Details ab, die dieser Schreckens-Theokratie den Weg ebneten.“ Es war eine recht interessante Geschichte, die indirekt auch mit dem Ort ihres aktuellen Auftrags zusammenhing – immerhin waren es Nachbarländer.

    Die Mitteilung Takeshi Rais, dass sie bereits morgen aufbrechen konnten, registrierte Fräulein Nita ohne eine offensichtliche Regung. Damit fasste sie konform den Beschluss, für den Mittag des folgenden Tages eine Rikscha anzumieten, die sie allerwenigstens an die Grenze zum Steinreich brachten, nachdem sie sich verproviantiert hatten. Was das betraf: „Ich würde sehr gerne in aller Kürze noch die wichtigsten Vorhaben für den morgigen Tag mit Ihnen durchgehen. Im Reich der Steine wächst annähernd nichts, das heißt im schlimmsten Fall wird uns die Möglichkeit der Selbsternährung fehlen. Folglich halte ich es für nötig, dass wir vor unserem morgigen Aufbruch eigene Nahrungsmittel besorgen.“ Ayane rechnete damit, dass die Preise an ihrem Zielort stark anzogen – auch wenn sie selber das nicht wirklich zu stören brauchte, musste sie je schließlich Rücksicht auf ihren Teamkameraden nehmen. „Für deren Transport werde ich morgen Vormittag eine Rikscha oder besser noch einen Lastkarren mieten. Können sie diese Gefährte bedienen, oder benötigen wir auch einen Fahrer?“
    Meteki Pakura gefällt das.
  6. Takeshi Rai

    Takeshi Rai Genin

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    Die Informationen, die sie ihm lieferte waren alle sehr informativ. Ob er sie sich merken würde, war die andere Frage. Der Takeshi liebt Bücher, aber um ehrlich zu sein, las er überwiegend Romane. Ab und zu nahm er auch das ein oder andere Geschichtsbuch in die Hand, aber das passierte nicht allzu oft. Er liebte es einfach in eine Geschichte einzutauchen und mit den Charakteren mitzufühlen, sie selbst zu leben. Ein gutes Buch besteht nicht einfach nur aus vielen Seiten und einer mittelmäßigen Geschichte. Nein, die wahre Kunst bestand darin mit den Wörtern, den einzelnen Buchstaben zu spielen und sie in die richtige Reihenfolge zu setzen. Wenn man diese Kunst beherrschte, dann konnte die Geschichte so schlecht sein wie sie wollte. Vielleicht sollte er sie wissen lassen, dass sie mal zu einem Roman greifen sollte? Das konnte er später auch noch machen. Wichtiger war jetzt, dass sie sich über den morgigen Tag unterhalten sollten. Als sie mit ihren Ausschweifungen über das Wasserreich und das Reich der Steine fertig war, ging die Tagesordnung zum weiteren Verlauf der Mission über. Seine Teamkollegin warf den Vorschlag ein, dass sie vor dem morgigen Aufbruch noch ein paar Versorgungen für den Weg einkaufen sollten. Dieser Vorschlag klang gar nicht so schlecht, weil auch er damit rechnete, dass die Preise in so einem Land in extreme Höhen ausschreiten würden. Und bei Essen war er sowieso immer dabei. Auch den Einwand für die Mietung einer Rikscha oder einem Zugkarren fand bei ihm große Aufmerksamkeit. „Ich wäre auch dafür, dass wir vor dem Aufbruch noch ein wenig an Proviant zusammenkratzen. Zu der Rikscha: Ich bin nicht in der Lage sowas zu fahren, allerdings könnte ich es versuchen.“, antwortete er auch ihre Frage. Natürlich war der Vorschlag das Fahrzeug zu bedienen nicht besonders ernst gemeint. „Dann holen wir uns morgen in der Früh unser Essen, mieten einen Karren und machen uns auf den Weg“ Nach einer kurzen Pause fuhr er fort: „Mir wäre es lieber, wenn wir uns duzen. Das scheint mir so persönlicher, weißt du?“ Mit einem Lächeln und einem „Gute Nacht“, erhob er sich von seinem Stuhl und er machte sich auf den Weg in sein Zimmer. Dort angekommen entledigte er sich seiner Kleidung und warf sich in sein Bett. Nach so einem anstrengenden Tag brauchte er nicht lange um in die Traumwelt zu entgleiten. Was er träumen würde, das war ihm allerdings ungewiss.
  7. Meteki Pakura

    Meteki Pakura Genin

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    Regen. Es regnete bereits, seit Pakuras Kutsche auch nur in die Nähe der Grenze nach Ame no Kuni kam. Glücklicherweise hatte sie sich von der Tatsache inspirieren lassen, dass alle ihr bekannten Amenin stets Regenschirme mit sich führten. Das Warum hatte die Meteki sich damals gefragt. Hier war die Antwort. Es schien beinahe durchgehend zu regnen, was bei dem Namen des Reiches auch relativ naheliegend schien. Wenigstens war die Fünfzehnjährige endlich an ihrem vorläufigen Ziel angelangt. Es handelte sich um einen Ryokan, namens Seestern. Einem sehr alten und großen Gasthaus unweit der Grenze nach Ishi no Kuni. Eine gute Wahl, wenn es darum ging, in selbige Region zu reisen. Und da kommen wir auch schon zu der Mission, die das Mädchen dieser Tage nach Ame no Kuni führte. Es gab kürzlich einige Angriffe innerhalb von Ishi no Kuni, welche offenkundig sowohl von Kaze no Kuni, wie auch von Tsuchi no Kuni aus gestartet wurden. Die Regierungen beider Länder hatten sich von den Überfällen distanziert und ihrerseits diese Mission erteilt. Shinobi beider Fraktionen sollten zusammen die Schuldigen finden. Als Treffpunkt für die Shinobi wurde dieser Ryokan gewählt und daher war die Kunoichi nun auch hier. Sie sollte sich dem ursprünglichen Team nachträglich anschließen, welches bislang nur aus Nita Ayane, die der Ninjutsuka bereits begegnet war und Takeshi Rai, der laut Notiz der Dorfverwaltung ein Ninja aus Kumogakure war. Zwangsläufig musste die Genin beim Lesen der Notiz an Natsu denken, der sie damals bei Tokoharu begegnet war. Ob er wohl auch so ist, wie das quirlige weißhaarige Mädchen? Er würde auf jeden Fall fähig sein, wenn die Shiro-Verwaltung ihn als ihren Vertreter wählte.

    Sich mit dem neutralen blauen Regenschirm vor dem schützend, was Ame no Kuni für Wetter hielt, übergab Pakura das Formular an den Fahrer der Kutsche, mit welchem er bei der Sora-Verwaltung den Lohn für die Fahrt beantragen konnte. Es konnte wirklich praktisch sein, die richtigen Formulare für alle Situationen zu haben. Davon war die Meteki zwar noch weit entfernt, aber kostenlose Kutschenfahrten und Reisegenehmigungen für Hi no Kuni, Ame no Kuni, Ishi no Kuni, Tsuchi no Kuni und Kaze no Kuni waren für diese Mission schon genügend bürokratischer Aufwand. Jedenfalls ging die Schwarzhaarige nun erstmal in das Etablissement, um sich mit ihren Teamkameraden zu besprechen. Immerhin wussten die wahrscheinlich noch nichts vom Gruppenzuwachs. Scheinbar waren noch nicht sonderlich viele Gäste wach, was aber auch sicher daran lag, dass die Sonne noch nicht einmal richtig aufgegangen war, wenn die in diesem Land überhaupt jemals richtig aufging. So hielt die Braunäugige auf die Rezeptionistin zu und fragte freundlich: „Guten Morgen, mein Name ist Meteki Pakura und ich soll mich mit einer Nita Ayane und einem Takeshi Rai treffen. Könnten Sie mir bitte die Auskunft erteilen, ob die Herrschaften sich noch im Ryokan befinden?“ Die Dame grüßte ebenso freundlich zurück und antwortete nach einem kurzen Blick in das Gästebuch: „Tatsächlich haben die beiden Personen noch nicht ausgecheckt. Seit meinem Dienstantritt sind Sie die erste Person, die ich hier sehe. Daher gehe ich davon aus, dass die Herrschaften noch schlafen. Falls Sie zu warten wünschen: Unser Restaurant bietet ein reichhaltiges Frühstück an und ist für sein hervorragendes Kaffeeangebot ausgezeichnet.“ Die Fünfzehnjährige hatte tatsächlich noch nicht gefrühstückt, weshalb sie das Angebot gerne annahm und bis zum Erscheinen von Ayane und Rai das gastronomische Angebot des Regenreiches testen würde.
  8. Nita Ayane

    Nita Ayane Genin

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    Gut, die Zwei waren sich am Abend schnell einig geworden, was sie mit dem folgenden Tage anstellen würden. Wagen mieten, Essen und Trinken besorgen und dann ging es ins Reich der Steine in dem so gut wie nichts wuchs. Nicht einig wurden sie allerdings darüber, wie sie sich anreden würden. Die Frage, ob sie sich duzen könnten, quittierte Ayane mit einem doch recht pikierten: „Herr Takeshi. In Anbetracht unserer Situation und des Grundes unseres Zusammentreffens halte ich es für äußerst unpassend eine derart lose Form des Umgangs miteinander zu pflegen. Wir repräsentieren in genau diesem Augenblick unsere Heimatländer. Nicht nur uns gegenseitig gegenüber, sondern auch allen, denen wir während der Mission begegnen könnten; und ich für meinen Teil bevorzuge es, dies mit größtmöglichem Anstand und Würde zu tun.“ So verblieben sie und zogen sich für die Nacht zurück – getrennt versteht sich.

    Der Morgen gestaltete sich zumindest für sie schwieriger als geplant. Obwohl Nita Ayane bereits früh morgens auf den Beinen war, musste sie feststellen, dass das Anlegen der Kleider, die sie für die Mission tragen würde sich deutlich schwieriger gestaltete, als wenn sie jemanden dafür bezahlte, der das Einkleiden für sie erledigte. So brauchte sie beinahe eine Stunde, um sich in einem Vorzeigbaren Zustand zu wähnen Neben ihrem offenen Haar, das sie sich über die Schulter gekämmt hatte, um damit ihre Augenklappe zu verbergen trug sie zudem eine feine, weiße Bluse aus Polyfasern, das dehnbar war, recht eng anlag und ihre vorteilhafte Figur bis zu den Hüften unfreiwillige Geltung verlieh. Auf Ornamentik jeder Art verzichtete sie bei der Wahl dieses Kleidungsstückes ebenso bei ihrem gleichfarbigen Faltenrock, der bis wenige Zentimeter über den Boden reichte und von einem Karmesinroten Gürtel gehalten wurde in dem am Rücken ihr Ninja-to stak, an der linken Hüfte eine Rolle Filamentdrähte hing und an der Rechten ihre kleine, ebenfalls weiße Tasche mit der Standartausrüstung angebracht war.
    Derart ausstaffiert trat sie aus ihrem Zimmer und rückte das an ihren Rock angenähte Stirnband noch einmal zurecht, bevor sie sich über die offene Veranda, die frische Morgenluft atmend in den Speiseraum aufmachte. Dort erwartete sie bereits ein bekannter Hinterkopf, aber es war nicht der von Takeshi. Unerwarteterweise saß dort Fräulein Meteki, die sich wohl gerade am Frühstück gütlich tat. Würdevoll schritt Ayane an sie heran und grüßte formell mit einem warmen „Gokigenyou, Fräulein Meteki.“ Sie gab ihrem Gegenüber natürlich genügend Zeit, um eine Antwort zu formulieren, bevor sie fortfuhr. „Es ist eine angenehme Überraschung, Sie hier zu treffen. Sind Sie ebenfalls beruflich hier?“ Ayane hatte natürlich keine Ahnung, dass ihre Gesprächspartnerin ihr für diese Mission nachträglich zugeteilt worden war, daher reagierte die Grünäugige in dieser Situation tatsächlich recht blauäugig. Freundlich schmunzelnd wartete sie die Antwort ab und würde sich – natürlich nur, wen sie die Erlaubnis dazu bekam – zu ihr setzen und sich ein zwar extravagantes, aber alles andere als üppiges Frühstück genehmigen. Sie hatte schließlich auch auf Missionen dafür zu sorgen, dass sie sich genauestens an ihren Ernährungsplan hielt
  9. Takeshi Rai

    Takeshi Rai Genin

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    Das Aufstehen erwies sich als nicht besonders schwer. Nach etwa sieben Stunden Schlaf, es war jetzt ungefähr halb fünf morgens, wachte der Takeshi aus seinem Traumland auf und sein Verstand befand sich nun wieder in der realen, wirklichen Welt. Ganz genau konnte er sich nicht mehr an seinen Traum erinnern, aber er wusste noch, dass er ein Dorf vor einem bösen Kerl gerettet hatte. Das gab ihm dann viel Anerkennung unter den Dorfbewohnern, aber so bescheiden wie er doch war, wollte er das nicht. So zog er weiter auf seinem Weg, um weitere Menschen vor dem Bösen zu retten. Wieso er sowas geträumt hatte, wusste er nicht. Trotzdem war es ein Fakt, dass er schon mehrere Ninjadörfer gerettet hatte. Vielleicht lief diese Mission ja wieder darauf hinaus. Was der Tag ihm bringen würde und diese Mission generell, ja, das war ihm noch ungewiss. Gewiss war ihm jedoch, was er heute anziehen würde. Doch bevor er sich in seine Kleidung für den heutigen Tag warf, schlurfte er ins Bad um sich frisch zu machen. Zuerst ging er unter die Dusche. Einen stinkenden Rai konnte ja schließlich niemand gebrauchen! Er genoss wie das herunterfliegende Wasser sein Gesicht kitzelte. Es beruhigte ihn, wenn die Wassertropfen auf dem Duschboden auftrafen. Nie konnte er sich von einer so angenehmen Dusche losreißen, aber jemand wartete auf ihn. Deshalb erledigte er diese Art von Hygiene sehr schnell. Nachdem er sich abgetrocknet hatte, putzte er sich seine Zähne. Dies zu erledigen dauerte nicht besonders lange, etwa eine Minute. Also hatte er noch genug Zeit um sich in seine Kleidung zu werfen. Da das hier eine Mission war, warf er sich in ein einfaches blaues T-Shirt und in eine schwarze lange Hose. Der Fakt, dass sie sich zurzeit im Reich des Regens befanden, veranlasste den Takeshi dazu, sich seinen Mantel für alle Zwecke überzuwerfen. Bevor er sich auf den Weg zum Frühstück machte, warf er noch einen Blick in den Spiegel, um sich zu vergewissern, dass er gut aussah. Nachdem er sich sicher war, dass sein Aussehen passte, trat er aus seinem Zimmer heraus, schloss ab und nahm die Treppe runter ins Restaurant.

    Unten angekommen, musste er feststellen, dass seine bisherige Kollegin nicht alleine am Tisch saß. Wer war dieses Mädchen? Er ging auf die beiden zu und er setzte sich auf einen freien Platz am Tisch. „Guten Morgen. Ähm, bin ich hier falsch? Wer bist du, wenn ich fragen darf?“, fragte er das Mädchen mit den schwarzen Haaren. Ihre Kleidung ließ vermuten, dass sie ebenfalls ein Ninja war. Könnte es sein, dass sie den beiden nachgesandt wurde? Naja, das war ihm jetzt eher unwichtig, da sein Magen sich bei ihm meldete. Die Folge daraus war, dass er sich etwas vom Buffet holte. Das Angebot hier war wirklich voll ausgeschmückt. Man fand alles vom Brot bis zum Speck. Rai genehmigte sich von allem ein bisschen was er und er setzte sich mit einem randvollen Teller wieder zu seinen zwei Begleitungen. Während die beiden redeten, aß er genüsslich sein Frühstück auf. Es stellte sich heraus, dass diese gewisse Meteki Pakura ihnen doch nachgesandt wurde um die beiden zu unterstützen. Als er mit dem Essen fertig war, stellte sich der Takeshi vor: „Ich bin übrigens Rai, freut mich dich kennenzulernen!“ Was diese Mission ihnen allen bringen wird, das lag noch in den Sternen. Was aber sich war, ist, dass er eine Menge Spaß haben werde!
  10. Meteki Pakura

    Meteki Pakura Genin

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    Es hatte tatsächlich seine Vorteile, bereits früh aufzustehen, oder wie in Pakuras Fall, einfach auf der Reise zu schlafen und daher frisch anzukommen. So hatte die Meteki ausreichend Zeit, ihr Frühstück in aller Ruhe zu sich zu nehmen, was zur Folge hatte, dass sie lediglich eine zweite Tasse Milchkaffee zu sich nahm, als eine bekannte Stimme das Wort an sie richtete. Nita Ayane war mal wieder hervorragend, wenn auch ein wenig farblos und recht unpraktisch für eine Mission gekleidet. Zumindest bezweifelte die Kunoichi, dass es sich mit einem Rock sonderlich gut kämpft. Gerade, wenn es sich bei der besagten Kämpferin um eine Taijutsuka handelte. „Nita-san wird schon wissen, was sie macht...“ „Ohayō Nita-san. Das kann ich nur zurückgeben. Aber ich wusste bereits, dass ich Euch hier treffe.“ Einen Moment ließ die Fünfzehnjährige das Gesagte wirken, bevor sie hinzufügte: „Scheinbar war die Verwaltung der Meinung, dass zwei Shinobi für eine Mission dieser Wichtigkeit zu wenig seien. Daher schickten sie mich Euch hinterher.“ Nun erhob sich die Schwarzhaarige und verneigte sich in einer äußerst theatralischen Art, während sie den rechten Arm vor die Brust presste. „Es ist mir eine Ehre, unter Euch zu dienen, Nita-san.“ Kurz darauf begab sich die Braunäugige mit einem an Ayane gewandten Zwinkern wieder in aufrechte Position und bot ihrer Teamführerin einen der vier Stühle am Tisch an, während sie sich selbst wieder vor ihrem Milchkaffee platzierte.

    „Wo ist eigentlich dieser Takeshi Rai, der im Team die Shiro-Fraktion vertreten sollte. Haben Sie bereits mit ihm reden können?“ wollte die Kirinin gerade sagen, aber noch bevor sie den Satz beendet hatte, platzte besagter Raiton-Nutzer in die Runde und glänzte über Minuten hinweg mit hervorragenden Manieren. Nicht. Aber Pakura war ja nicht päpstlicher als der Papst. Dabei dachte sie sich nur mit einem Schmunzeln: „Mit dem wird Nita-san noch ihre helle Freude haben.“ und stellte sich ihm schließlich auch noch vor. „Ich bin Meteki Pakura aus Kirigakure. Meines Zeichens Ninjutsuka und Iryōnin. Freut mich auch dich kennenzulernen, Rai-san. Soragakure hat mich hinterhergeschickt, damit ich mich euch anschließen kann.“ Nach diesen Worten nahm die Kunoichi einen Schluck aus ihrer Tasse, richtete die Meteki den Blick wieder auf ihre Landsfrau und fragte an sie gewandt: „Habt ihr beide bereits besprochen, wie wir die Mission angehen, oder steht alles Weitere noch an, Nita-san?“
  11. Nita Ayane

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    Sie hatte sich also geirrt – ihre neuerliche Begegnung war kein Zufall, sondern ein ausgeklügelter Plan des Oberkommandos gewesen, so so… Eine Überraschung fürwahr, aber wohl keine üble, obwohl die theatralische Geste der anderen Ayane ein wenig aufstieß. Immerhin war sie nicht auf Diener angewiesen, im Augenblick, sondern auf fähige Partner, die mit der politischen Krise umgehen konnten, die ins Haus stand. Trotzdem bewahrte sie Haltung: Sie standen erst am Anfang ihrer gemeinsamen Mission und da mussten sie sich eben erst noch aufeinander einstellen. Sofort mit Maßregelungen um sich zu werfen war da wenig produktiv, solange es nur um solche Kleinigkeiten ging. Die Dunkelhaarige bekam einen Platz angeboten und nutzte die Gelegenheit selbstverständlich ohne zu zögern aus, einen der für ihre Gewohnheiten unbequemen Sitzplätze in Beschlag zu nehmen und nur Sekunden später erschien auch schon wieder ihr geschätzter Missionspartner auf der Bildfläche. Er fragte kurz, wer der Neuankömmling war und verschwand auch schon wieder in Richtung des Frühstücksbuffets – ein eigenartiger Kerl. Und dabei hätte sie es auch eigentlich belassen, wenn der gute Mann nicht irgendwann zurückgekehrt wäre und einen proppenvollen Teller mitgebracht hätte und diesen auf eine wirklich wilde, urtümliche Art und Weise leerte. Auch dazu sagte die Teamleiterin nichts, obwohl sie die Gelegenheit dazu nutzte, Takeshi-san für dieses wirklich inakzeptable Verhalten einen tödlichen Blick zuzuwerfen … den er entweder ignorierte oder gar nicht erst mitbekam.

    Aus dem folgenden Dialog zwischen ihren beiden Partnern hielt sie sich nach allem dennoch wohlwollend heraus bis sie angesprochen wurde. Beispielhaft verzehrte sie ihr minimalistisches aber ausgefallenes Frühstück, verschwendete nichts und ließ sich viel Zeit mit jedem kleinen Bissen. Erst danach lächelte sie die beiden Menschen, die mit ihr am Tisch saßen, freundlich an: „Es ist in der Tat so, dass wir den heutigen Vormittag bereits geplant hatten, Vorräte und einen Wagen für unsere Sachen zu organisieren. Immerhin ist das Reich der Felsen ein karges und unfruchtbares Land. Wie oft wir dort die Gelegenheit bekommen uns zu verproviantieren, kann ich nicht voraussagen… außerdem gehe ich davon aus, dass es zu einem inflationären Preisanstieg bei lebenswichtigen Gütern kommen wird, sobald wir die Grenze passieren.“ Ihr Blick senkte sich bedacht auf ihr leeres Essgeschirr: „Ich bin zwar … bereit … für die Verpflegung aufzukommen, jedoch möchte ich dabei gerne Maß halten.“ Ein kurzer Seitenblick auf Rais Teller – ein kleiner Seitenhieb an die „Portion“ die er sich zuvor aufgetischt hatte. „… in mehreren Hinsichten. Auch wenn ich ein Maß bei der Menge eben so wenig schätzen kann, da ich – um völlig offen zu sein – keine Ahnung darüber habe, wie lange unsere Mission überhaupt dauern könnte. Können Sie einen Lastkarren steuern, Fräulein Meteki?“
    Das war eine wichtige Frage, denn immerhin stand jetzt wieder auf der Kippe, ob sie einen Fahrer bräuchten, oder eben nicht. Nicht dass ihre Reisekasse so etwas wie eine Obergrenze kannte, aber man musste es ja nicht gleich übertreiben, oder? Auch wenn es sicherlich Eindruck hinterlassen hätte, wenn sie mit riesigem Gefolge in die Hauptstadt eingezogen wären und beim ersten Priester direkt um Audienz ersucht hätten … Am Ende war dies keine direkte diplomatische Mission, auch wenn sie auf indirektere Weise ebenfalls diplomatische Ziele verfolgte. „Den weiteren Fortgang der Mission hatte ich vor, auf dem Weg zu planen. Immerhin haben wir währenddessen viel Zeit und außer Steinen nicht viel zu sehen, oder?“
  12. Takeshi Rai

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    Als der Takeshi mit seinem Frühstück fertig war, lehnte er sich mit vollem Bauch in seinen Sessel zurück. So ausgiebig und gut hatte er schon Tage lang nicht mehr gegessen! Natürlich bekam er mit, dass sich das andere Mädchen als eine gewisse Meteki Pakura vorstellte. Irgendwie kam sie ihm bekannt vor, aber wusste nicht woher er sie kennen sollte. Nach kurzem Überlegen verwarf er den Gedanken daran, denn schließlich stammten sie aus zwei verschiedenen Fraktionen. Auch sie verhielt sich gegenüber ihrer Anführerin höflich. Im Prinzip hatte er ja nichts dagegen, aber in diesem Alter bräuchten sie wohl keine Formalitäten zu pflegen, Professionalität hin oder her. Hoffentlich würde sich dies während der Mission ändern. Nun, dies war wohl eher nicht das wichtigste Thema in der momentanen Runde. Die weiteren Missionsvorbereitungen standen an und die damit verbundenen Pflichten. Wer kümmerte sich um was und wer stellte die finanziellen Mittel dafür? Eine Reiseverpflegung für drei, wenn man Rai dazu rechnete vielleicht fünf, Personen war nicht gerade billig. Zumindest der Takeshi könnte sich das nie alleine leisten. Das Problem lag hierbei aber an seinem Taschengeld und dem Verdienst aus seinem Beruf. So lange war er immerhin noch nicht im Geschäft. Das sei nun aber nebenher gestellt. Ayane würde sich da sicher schon Gedanken drum gemacht haben und eine Lösung gefunden haben. Neben der Reiseverpflegung kam dann noch ein weiteres Problem auf, und zwar wüssten sie noch nicht wie sie denn ins Reich der Steine kommen würden. Es lag nahe, dass sie sich einen Karren mieten würden. Dazu wahrscheinlich noch einen Fahrer, denn Rai bezweifelte, dass irgendjemand in dieser Runde die Fähigkeiten dazu besaß. Angesichts dieser zwei Aufgaben sah sich Rai dazu im Stande wenigstens eine davon erledigen zu können und er erhob die Stimme: „Ich könnte mich um den Proviant kümmern. Dazu wäre ich bereit die Hälfte zu zahlen, wenn niemand etwas dagegen hat. Außerdem hoffe ich, dass hier niemand etwas gegen das Essen von diesem Hotel hat, weil ich nämlich vor habe gleich etwas von hier mitzunehmen.“ Er wartete kurz, dann wurde ihm etwas Geld in die Hände gereicht und schon begab er sich an die Theke zur Bar hier in diesem Restaurant. Nach ein paar Minuten des Wartens kam eine junge Dame auf ihn zu und fragte ihn, was er denn wolle. „Ich hätte gerne sechs größere Tagesrationen. Stress dich dabei nicht.“, zwinkerte er der Dame zu. Er bemerkte, dass ihr Gesicht ein wenig rot anlief während sie wieder nach hinten in die Küche verschwand. Als dies erledigt war, deutete er den beiden anderen mit einem Daumen nach oben zu, dass hier alles in Ordnung war. Während er auf das Essen wartete, nahm er an der Bar Platz und dachte darüber nach wie die Mission wohl verlaufen würde.
  13. Meteki Pakura

    Meteki Pakura Genin

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    Aufmerksam folgte Pakura den Erläuterungen der Teamführerin und nickte ab und an, um zu signalisieren, dass sie verstand. Als diese geendet hatte, beantwortete die Meteki die Frage in ruhigem Ton, während sie ihr Kinn auf den gefalteten Händen aufstützte. „Bedauerlicherweise kann ich nicht mit dieser Fähigkeit glänzen, Nita-san. Tut mir leid“ Nach einer kurzen Bedenkpause, während der Rai seinen Teil der Organisation klärte und sich sogleich auf den Weg machte, fügte die Fünfzehnjährige, mit einem unterdrückten Kichern in der Stimme, hinzu: „Haben Sie schon einen Plan, wo wir genau mit der Mission beginnen? Wenn ich meine Anweisungen richtig verstanden habe...“ sie zog ein sauber gefaltetes Stück Papier aus der Jackentasche und lag dieses vor sich auf den Tisch „... müssen wir sowohl an der Süd-, wie auch an der Nordgrenze des Landes tätig werden. Ich meine, haben wir wenigstens die Information, in welchem Gebiet die meisten Überfälle stattfinden?“ Der Blick des Mädchens wanderte erneut hinüber zu dem Kumonin herüber, welcher gerade eine Bedienung zum Erröten brachte. Die Ursache der Gesichtsverfärbung konnte die Schwarzhaarige nicht erkennen. Dennoch konnte sie ein leises Kichern nun nicht mehr unterdrücken, während sie sich dachte: „Mit dem hatte Nita-san sicher schon eine Menge Spaß.“ Damit meinte die Kunoichi selbstredend nichts anderes, als schlicht die Vorliebe der Älteren, bezüglich der Etikette. Mit dieser hatte die Schwarzhaarige selbst bereits in der Vergangenheit zu kämpfen gehabt, woran sie sich noch allzu gut erinnern konnte. „Hoffentlich gibt es deswegen kein Problem auf dieser Mission. Ich möchte ungern dabei sein, wenn Nita-san aufgrund der Etikette den Fraktionskrieg neu aufflammen lässt. Andererseits denke ich nicht, dass sie so unprofessionell wäre.“
  14. Nita Ayane

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    Es war bedauerlich, aber niemandes Schuld. Sie brauchten also noch immer einen Fahrer, der sie ins reich der Steine brachte, aber das sollte kein größeres Problem sein. Gegen den richtigen … Obolus würde sich sicher jemand finden. Veranlasst durch die Frage der frisch Hinzugestoßenen wiederholte Ayane den Plan, den sie am Vorabend ins Auge gefasst hatte: „In der Tat habe ich mir dazu bereits Gedanken gemacht, Fräulein Meteki. Es ist wirklich aufmerksam von Ihnen, sich darüber zu informieren. Nach meiner Informationslage ist das Reich der Steine eine zentralistisch geführte, theologisch geprägte Feudalgesellschaft. Das bedeutet, dass alle Informationen in der zentralen Landesverwaltung zusammen laufen müssten. Unsere größte Chance, auf eine gute Spur zu stoßen sollten wir also dann haben, verehrtes Fräulein, wenn wir uns von dort aus orientieren. Es besteht auf der anderen Seite“, sie lächelte Pakura entschuldigend an, als sie fortfuhr, „das Risiko, dass wir unterwegs die Orte passieren, die für unsere Mission von belang sind und deshalb praktisch einen größeren Umweg machen. Jedoch sehe ich keine Möglichkeit, zuverlässiger an die Informationen zu gelangen, die wir so dringend benötigen. Außerdem -“ weiter kam sie nicht, als sie die Vorstellung bemerkte, die Takeshi-san ablieferte.
    Unterschwellig schockiert hielt sie inne und beobachtete den jungen Mann dabei, wie er ihnen den emporgereckten Daumen entgegenstreckte. Das Verlangen, sich die Schläfe zu massieren wuchs ins unermessliche, aber sich im Gesicht zu berühren, vor allem nicht vor Fremden, gehörte sich nicht. Deshalb wandte Nita Ayane bald wieder ihren Blick ab und schloss mit verschließender Miene die Augen, obwohl sich das natürlich nur bei einem davon feststellen ließ. „Ich glaube, wir müssen uns… noch weiter ausstatten, Fräulein Meteki. Da ich damit rechne, dass unsere Aufgabe mehr als nur zwei Tage in Anspruch nehmen möge, brauchen wir Sollte das Glück uns hold sein, kommen wir womöglich an einem Geschäft dafür vorbei, wenn wir unser Gefährt organisieren. Darf ich Ihnen diese Aufgabe in diesem Fall anvertrauen? Ich habe die dunkle Eingebung, dass ich auf jemand bestimmtes ein Auge haben sollte.“ Das Wortspiel war nicht beabsichtigt, es drückte nur aus, was ihrer Ansicht nach getan werden sollte. „Ich denke, zwei Wochen sind angemessen. Die Mittel werde ich natürlich zur Verfügung stellen, wie ich bereits zugesagt habe.“

    Es folgte noch ein wenig Smalltalk, um den Tag angemessen langweilig einzuleiten und dann wurden noch ein paar wichtige Besorgungen erledigt. Unter anderem einen Wagen organisierten sie samt Fahrer, der sie in die Hauptstadt des Reichs der Steine bringen würde und der sein Glück über diesen wohl vergüteten Auftrag kaum fassen konnte.
  15. Takeshi Rai

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    Es dauerte vielleicht fünfzehn Minuten bis die ersten drei Tagesrationen fertig vor ihm standen. Gerade als die nette Dame wieder zurück in die Küche gehen wollte, begann Rai zu reden: „Weißt du, ich bin gerade beruflich hier. Das Ziel ist das Reich der Steine. Weißt du vielleicht etwas darüber?“ Sie drehte sich auf dem Absatz um und blinzelte perplex. Sie hatte nicht mit einer Frage gerechnet. Ihr Gehirn brauchte einige Sekunden um diese Frage zu verarbeiten und plötzlich sprudelte es aus ihr heraus, nichts was der Takeshi nicht schon wüsste. Seine Teamleiterin hatte ihm das schon des Langen und Breiten erläutert. Im Groben handelte es sich nur um einen großen Haufen von Steinen, dazwischen waren vielleicht mal ein paar Häuser, hier zu Lande auch Dörfer genannt. Als das junge Mädchen ihren Vortrag beendet hatte und ihr Wissen an dessen Grenzen stieß, fragte der Takeshi sie noch was: „Erstmal danke für die Information. Mich würde aber noch etwas interessieren.“ Er bedeutete ihr mit seinem Finger, dass sie doch näherkommen solle. Das tat sie auch. „Während wir hier warten, könnten wir doch so ein klassisches Bargespräch führen. Ich bestell was und schütte dir mein Herz aus. Du hörst einfach zu. Wie klingt das?“ Er lächelte sie verschmitzt an, sie lächelte etwas zögerlich zurück, verstand aber schnell. Rai deutete auf einen der alkoholfreien Cocktails auf der Karte und das Mädchen richtete ihn an. Als das besagte Getränk vor ihm stand, nahm er einen genüsslichen Schluck davon. „Ich habe dir ja gesagt, dass ich beruflich hier bin. Dort drüben sitzt mein Team.“ Er deutete mit seinem Kopf in Richtung seiner zwei Begleitungen. „Die eine mit der Augenklappe, sie macht mir irgendwie Angst. Für ihr Alter ist sie viel zu höflich… schon gar gruslig. Was meinst du wie man mit ihr umgehen sollte? Ihr seid doch beide Frauen.“ Die Dame polierte die Gläser, richtig klassisch konnte man meinen. Sie hörte sich das Problem von Rai an und gab auch ihre Meinung dazu kund: „Naja, wenn sie dir Angst macht, dann würde ich dir raten, dass du Abstand von ihr hältst. Rede nicht allzu viel mit ihr. Das wü-“ Sie wurde plötzlich von einem Mann unterbrochen, der ihren Namen rief. Mit einem kurzen Lächeln verabschiedete sie sich vom Takeshi und ging mit gleitenden Schritten wieder nach hinten in die Küche. „Mannoman, das kann ja noch was werden.“, dachte er sich und mit drei großzügigen Schlücken, trank er seinen Cocktail aus. Nicht viel später kam das junge Mädchen wieder aus der Küche zurück, ihre Hände voll mit den restlichen Tagesrationen. Der Takeshi bedankte sich bei ihr nochmals für alles, bezahlte seine Schulden, wohlgemerkt mit extra Trinkgeld, und machte sich mitsamt den Tagesrationen wieder auf den Weg zurück zu seinem Tisch. Zum Wohl der anderen knallte er sie nicht auf den Tisch, sondern legte sie sachte auf den Boden daneben. Der Rest verlief ganz schnell. Sie fanden schnell einen Karren, der sie über die Grenze bringen würde. Nun würde die Mission, der Spaß, beginnen.
  16. Meteki Pakura

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    „Ich verstehe.“ bestätigte Pakura etwas wortkarg. Auf die Schnelle fiel ihr auch keine bessere Möglichkeit ein, als die Hauptstadt des Landes aufzusuchen. Wahrscheinlich gab es auch keine. Mit unterdrückter Belustigung stellte die Meteki fest, dass ihrer Gesprächspartnerin das ulkige Verhalten des Kumonin ebenfalls bemerkt und sich scheinbar ihren Teil gedacht hatte. „Selbstverständlich, ich werde uns eine Mitfahrgelegenheit organisieren. Treffen wir uns hier wieder, oder haben Sie einen anderen Treffpunkt vorgesehen?“ Nachdem die Nita ihre Antwort gegeben hatte erhob sich die Fünfzehnjährige und verabschiedete sich vorübergehend.

    Wieder auf der Straße angekommen spannte die Schwarzhaarige ihren Regenschirm auf und ging in Richtung der Ortschaft, welche sich ein paar hundert Meter entfernt befand. Wenn es in der Gegend jemanden gab, der ihnen seine Dienste als Kutscher anbieten konnte, dann konnte man ihr sicher dort weiterhelfen. Zumindest hatte sie das vor. Das Mädchen war gerade einmal ein paar Meter gegangen, da passierte sie einen Planwagen, der für die spärliche Fracht doch deutlich zu groß schien. Das Fahrzeug wurde von zwei kräftig aussehenden Pferden gezogen sowie von einem hageren Mann gelenkt, der in seinem dicken Regenmantel nur noch ausgemergelter wirkte. Der Mann schien gerade in irgendwelche Unterlagen vertieft zu sein, weshalb sie gerade weitergehen wollte, woraufhin aber plötzlich Wind aufkam und selbige Unterlagen aus den Händen des Fahrers geweht wurden. Aus einem Reflex heraus lief die Kunoichi gleich los und sammelte die Papiere ein, wobei ihr zwangsläufig, ohne dass sie willentlich geschnüffelt hätte, auffiel, dass es sich um eine Art Frachtbrief handeln musste und dass als Ziel Hoshigakure benannt wurde. „Entschuldigen Sie, ich habe zufällig gesehen, dass Sie nach Hoshigakure fahren. Dann müssen Sie doch unter anderem durch das Reich der Steine, oder?“ sprach die Genin das Thema gleich beim Zurückgeben der Dinge an, woraufhin dieser mit einer freundlichen Stimme antwortete: „Das stimmt, junge Lady. Fragen Sie aus einem bestimmten Grund?“ Einen Moment überlegte die Ninjutsuka, wie sie die Bitte formulieren solle und sagte dann: „Ihr Weg führt Sie doch nicht zufällig über die Hauptstadt des Reiches, oder? Da müssen zwei Kollegen und ich selbst nämlich hin.“ Ein verstehendes Lächeln erschien auf den Lippen des Herren. „Und Sie fragen sich, ob ich euch mitnehme kann?“ „Wir würden Sie selbstverständlich für Ihre Mühen entschädigen.“ erklärte die Suiton-Anwenderin schnell, woraufhin der Braunhaarige kurz auflachte und der Bitte zustimmte. Die Meteki bedankte sich höflich und erläuterte im Folgenden, wo sich der Rest der Gruppe befand. Schließlich sprintete die Kirinin los, um Ayane bescheid zu geben. „Hoffentlich gibt das keine Probleme, dass ich vorläufig nur die Hinfahrt organisiert habe...“