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Hiragana Kayros

Well-Known Member
Beiträge
1.684
Alter
18 Jahre
Größe
176 cm
Fraktion
Shiro
Dorf
Suna
Steckbrief
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Merkwürdig... Karura, Ryoichi, Kin, Hiroshi, Sakamoto, Junko... was ein wilder Haufen... Ohne auch nur ein Wort zu sagen stellte sich der Junge zu seinen Jobkollegen, ohne auch nur zunächst von ihnen beachtet zu werden. Die schienen auch gar keine Zeit für den Hiragana zu haben. Erst als Kin und ihr Anhängsel, brachte der Junge einen Kommentar über die Lippen. Natürlich hatte er das Gespräch, und im Gegensatz zu den meisten, die Kikaichu auf dem Boden bemerkt. "Die elende giftschlange... Na warte, Aburame Kin, wenn ich eines Tages Insektenspray habe, gieß ich dir das in deinen Haarfestiger. So ein aufgeblasenes, nerviges..." Die Attribute hätte Kayros ewig weiterführen können, besann sich jedoch eines besseren. Junko-sama war schließlich in der Nähe, und wer weiß, was sie zu sagen hätte. Doch noch ehe irgendjemand irgendetwas sagen konnte, verblich sämtliche Wut aus seinem Gesicht und der junge Shinobi wandte sich der Konoha-Chuunin zu.

"Junko-sama? Ich habe von Tsyoshi erfahren, dass du hier bist... Auch wenn ich in Gefahr laufe, dich in diesem Augenblick zu reizen, hättest du Lust, nach deinem Job hier mit mir ins Kino zu gehen? Ich lad dich auch ein. Es läuft eine tolle neue Komödie, die wird uns auf andere Gedanken bringen. Und anschließend würde ich dir gerne noch den Turm zeigen, den die drei Genin und ich heute zuende gebaut hatten. Außerdem gibt es noch einiges, was ich dir sagen möchte. Wir hatten in letzter Zeit so wenig gemeinsam unternommen." Nach dieser etwas längeren rede wartete der Junge nur noch auf eines: Eine Antwort, möglichst mit viel Gerne und Ja.
Ob Junko dem Genin diesen Gefallen tut? Vor allen anderen?
 
M

Mameha Junko

Guest
Man konnte von den Mitgliedern des Aburame-Clans sagen, was man wollte, aber die Beschwörung von Käfern war ein verstörendes, faszinierendes und zugleich sehr beeindruckendes Erlebnis. Wenn man dann auch noch das Gefühl hatte, dass der Angriff der eigenen Person galt, dann bestand die Reaktion des Betroffenen meistens in einem hörbaren gulpen – genau das geschah auch mit Junko, deren Gesichtsausdruck sich zwar nicht veränderte, aber innerlich dann doch mit einem nicht ganz unwichtigen Gefühl namens Furcht zu kämpfen hatte … dicht gefolgt von Empörung. Kin *wagte* es, ihre Käfer zu beschwören und tatsächlich auch nur in Erwägung zu ziehen, einen Mitstreiter anzugreifen? Wenn die Käferschleuder nicht sehr bald lernte, ihr Temperament zu zügeln, würde sie eher als Missing-Nin enden, als ihr lieb war. Und das auch noch vor den beiden mittlerweile erwachten Torwächtern, deren vernehmliches „Gulp“ darauf hindeutete, dass Junko sich den Anfall der Aburame nicht eingebildet hatte – zu allem Überfluss holte Kin auch noch ein Kunai aus ihrem Ausschnitt.
Junko hatte nie genügend Oberweite besessen (und würde es auch nicht), um einen Gegenstand sicher zwischen ihren Brüsten verstauen zu können, aber ehrlich, war es nicht unangenehm? Damit man sie sich nicht schnitt und damit auch nichts verrutschte, musste Kin irgendein Behältnis für das Messer an ihrem Brustkorb deponiert haben. Wenn man Nadeln oder messerartige Waffen in den Haaren versteckte, nahm man dafür gewöhnlich Messerscheiden aus Horn. Machte Kin das ähnlich? Und wie sorgte sie dafür, dass nichts wegrutschte? Musste sie dafür ständig ihre Käfer einsetzen? Wenn ja, dann war das echt ekelig und in diesem Falle war Hiroshi zu bemitleiden. Dass er über die Käfersache so locker hinwegsah, wunderte Junko ohnehin, und sie war froh, als das Pärchen endlich abdackelte, um der Mädchenbeschäftigung Nummer eins nachzugehen: Einkaufen.
Dann war da noch Karura, die Himmel sei Dank endlich davon absah, die Konoha-Chuunin dazu bewegen zu wollen, ihren Posten zu verlassen und sich mit ihr zu messen. Junko sah ohnehin wenig Sinn darin, sich im direkten Nahkampf mit der Aza zu messen – sie würde sang- und klanglos untergehen und mal ganz davon abgesehen war sie noch nicht einmal schnell genug, um vor Karura anständig wegzulaufen. Unnötig zu erwähnen, dass außerdem ein Schnippser der Aza reichte, um die weißhaarige Kunoichi an (und wohlmöglich auch durch) die nächste Wand zu befördern. Insofern war es gut, dass Karura für den Moment von einer Herausforderung absah – aber es war schlecht, dass Junko sich in naher Zukunft und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Prügel einfangen würde. Ein unangenehmer Gedanke, zumal Karuras Blick erneut dazu führte, dass Junko sämtliche Schauspielkunst aufwenden musste, um keine Furcht zu zeigen und weiterhin eine neutrale Miene zu wahren.
Als sich sowohl Hiroshi und Kin als auch Karura getrollt hatten, atmete Junko sichtlich auf. Warum wollte ihr eigentlich die weiblichen Chuuninkollegen ans Leder, während der männliche Kollege nichts Besseres zu tun hatte, als auf ihr rumzuhacken? Irgend etwas war da faul im Staate Dänemark, aber es war nicht an der Kunoichi, da etwas gegen zu tun. Noch hatte sie ihre Aufgabe – nämlich das Erstellen einer Statistik, und sie würde diese erfüllen. Oh, noch zwei Leute, die das Tor passierten. Schweig’ still mein Herz.
Hinter sich hörte Junko sodann eine vertraute Stimme fluchen, und als sie sich umdrehte, konnte sie Kayros erspähen, der noch vor nicht allzu langer Zeit Genin, die ihm unterstellt waren, in einem Akt fehlerhafter Führung zu ihr geschickt hatte. Eigentlich hatte sie ihm die Ohren lang ziehen wollen, aber Kayros war viel zu begeistert und vor allem viel zu eifrig, sie, Junko, ins Kino einzuladen und deutete außerdem an, ihr irgend etwas „sagen“ zu wollen. Was immer das auch war. Mit einem Stirnrunzeln deutete die Chuunin auf das vor ihr liegende Blatt.
„Tut mir Leid, Kayros, ich kann gerade nicht. Bis heute Abend muss ich diese Statistik erstellt haben.“
Zugegeben, eigentlich hatte der Suna-Nin auch eher davon gesprochen, nach erledigter Arbeit mit ihr auszugehen, aber auch hier hatte Junko andere Pläne.
„Heute Abend hab ich leider zu tun. Ich muss die Statistik ins Reine schreiben und außerdem noch packen.“
Na, zugeknöpfter ging es wohl nicht. Der Hiragana wusste, wenn die Kunoichi von „Packen“ sprach, ging es meistens auf eine auswärtige Mission, auf die sich Junko stets, wenn man ihr die Zeit ließ, mit ausgesuchter Sorgfalt vorbereitete. Dass sie allerdings diesmal vorhatte, doch tatsächlich eine Auszeit zu nehmen und Urlaub zu machen – nun, das war etwas ganz Neues. Aber genau das konnte Kayros, wenn er denn wollte, später am Abend erfragen. Sakamoto schien auch nicht mehr gewillt, sich in das Gespräch einzuklinken, also schien alles erledigt.


Es wurde gestrichelt, es wurde bis spät in den Abend beobachtet und irgendwann gab es auch ein Ende für diese Tätigkeit. Auch wenn das Haupttor ein Sammelpunkt war und dafür sorgte, dass man aber auch immerzu von irgendwelchen langweiligen Tätigkeiten wie Striche machen oder das Tor bewachen abgehalten wurde, so war Junko doch froh, es endlich hinter sich zu haben und erst einmal hoffentlich für lange Zeit vom Tor- oder Statistikdienst befreit zu sein. Was immer der Heini, der diese Statistik haben wollte, auch damit anstellen wollte, er würde sich über einige sorgfältig erstellte Dokumente freuen können.


Ende des Jobs „Statistik“
 
K

Kawazoe Sakamoto

Guest
Etwas verwirrt betrachtete Sako die außergewöhnlichen Ereignisse. Da Junko ihm ohnehin nicht beachtete, schenkte er der kühlen Chuunin auch keine Aufmerksamkeit mehr. Stattdessen wunderte er sich über die unglaubliche Sturheit der Aza und überlegte, ob er mit dem anderem Genin gegen diese bestehen könnte. Nach wenigen Sekunden konnte er dies jedoch gedanklich verneinen, deswegen legte er sich lieber einen provisorischen Fluchtplan zurecht, falls Sie ihn ebenfalls verprügeln wollte. Wobei ihm nicht einmal das schmieden eines halbwegs idiotensichern Planes gelang, da er von dem nervigen Zickenkrieg zu sehr abgelenkt war.
Langsam ging ihm das sinnlose Wortgefecht der weiblichen Chuunin richtig auf den Wecker. Aber leider war er rangniedriger und hielt somit lieber seinen Mund und schaltete auf Durchzug, bis sich die Aburame verzog. Als letztere ihre Käfer aussannt oder vor Wut die Kontrolle verlor, war der Kawazoe kaum Geschockt. Immerhin passte die Aktion wunderbar zu dem Auftreten der Kunoichi. Wenigstens schien ihr Begleiter über etwas mehr Verstand zu verfügen.
Kaum nachdem fast alle gegangen waren, kam auch schon der nächste Shinobi geradewegs auf Junko zu gerannt. Die scheint ja echt beliebt zu sein.
Bevor Sakamoto sich weitere Gedanken machte oder wieder in sinnfreie Gespräche verwickelt wurde, machte er sich flott aus dem Staub. Er hatte zwar nix gegen die noch anwesenden aber er wollte sich eigentlich aufwärmen, bevor seine Mission losging. Also hob er kurz seine Hand zum Abschied und sagte knapp: „Sayonara“. Doch anstatt gemütlich weiter zu joggen, sprintete der Genin davon, da eigentlich keine Pause vorgesehen war und er natürlich rechtzeitig zu seiner Mission erscheinen wollte.


tbc: Hauptplatz
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