Summer is coming!

Dieses Thema im Forum "RPG Forum" wurde erstellt von Sakai, 7. Aug. 2017.

  1. Sakai

    Sakai Mitarbeiter Mitarbeiter

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    Sommer. Sonne. Freizeitspaß. Die Seele baumeln lassen, sich in der Sonne entspannen, im Wasser schwimmen gehen oder einfach nur an der Bar sitzen und eines der kalten Getränke, die dort so angeboten werden, genießen. Was gibt es schöneres an einem heißen Tag? Ganz genau, nichts! Für Shinobi gibt es jedoch sehr selten die Möglichkeit, sowas zu genießen. Viel zu oft werden sowohl die jüngeren als auch die älteren dieses Jobs durch ihren Alltag dazu getrieben, solch einmalige Chancen verstreichen zu lassen. Mal steht ein einfacher Job an, an einem anderen Tag dann wieder die ein oder andere wichtige Mission. Vielleicht mussten viele auch einfach in Bereitschaft stehen, da es jederzeit dazu kommen kann, dass sie für einen Auftrag zugeteilt werden. Doch wo bleibt da die Freizeit? Wo gibt es einen Freiraum, in dem man sagen kann „Leute, ich bin weg. Ich mach Urlaub, bis in keine Ahnung wann“ ?
    Nun, genau diese Möglichkeit ist dieses Jahr jedoch gekommen. Es wurde beschlossen, dass diesen Sommer auch mal den Shinobi eine Auszeit gegönnt werden kann. Und wo verbringt man einen kleinen spaßigen Tag besser als im Strandresort „Kaki no Joi“? Das Wetter war perfekt, es sah wohl so aus, als würde die Sonne den ganzen Tag scheinen. Die Ninjas waren mittlerweile auch angekommen und konnte es sicher kaum erwarten, sich in die Fluten zu stürzen oder anderen Unfug zu bauen. Eine der wenigen Möglichkeiten, in denen Shiro und Sora mehr oder weniger an einem Strang zogen, sodass sich Shinobi von beiden Seiten gemeinsam vergnügen konnten. Was fehlte noch? Ganz genau, der Startschuss.
    Ein weißhaariger, wohl sehr attraktiver, Mann würde nun dafür sorgen, dass es losging. Das Mikrofon in seinen Händen sollte die Aufmerksamkeit der Teilnehmer dieses Tagestrips auf sich ziehen, weswegen er auch keine weitere Zeit damit verschwendete, dort rumzugammeln. „Also liebe Teilnehmer, eine kurze Ansage und dann dürft ihr euch auch schon umziehen. Heute habt ihr eine wunderschöne Gelegenheit, Zeit mit euren Freunden, Feinden oder was auch immer zu verbringen. Streit soll es hier keinen ernsthaften geben. Wenn ihr Probleme habt, dann klärt das in einem Wettbewerb um die größte Sandburg, ein Beachvolleyball Match oder was auch immer euch einfällt. An der Strandbar dort drüben gibt es sowohl alkoholische als auch nicht alkoholische Getränke. Allerdings dürfte wohl klar sein, dass niemand unter 18 etwas Alkoholisches bekommt. Versucht es gar nicht erst, wir haben unsere Augen auf euch gerichtet. Ansonsten haben wir noch einige Spielgeräte mitgebracht, die ihr gerne benutzen dürft. Habt Spaß und kehrt unversehrt zurück!“ Und damit begann es!
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  2. Hyuuga Lihaku

    Hyuuga Lihaku Genin

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    Etwas aufgeregt stieg der junge Hyuuga aus dem etwas in die Tage gekommen Gefährt, welches ihn und ein paar andere Shinobi Konohagakures zum Zielort gebracht hatte. Seine Mitstreiter waren allesamt sehr erfreut über die angenehme Abwechslung zum Shinobi-Alltag. Alle Shinobi hatten eine Einladung zum Urlaubstag am Strandresort Kaki no Joi erhalten. Etwas widerwillig hatte sich der Weißäugige ebenfalls gemeldet. Eigentlich wäre am Abend ein Spieleabend im Go-Salon gewesen, andererseits bot sich nicht allzu oft die Gelegenheit, Shinobi aus Soragakure zu treffen. Sicher, es gab keinen offensichtlichen Krieg, doch auch ein negativer Frieden schürrt so manche Grenze...

    Anders als die meisten anderen, stürmte Lihaku nicht direkt nach der Ansage eines Weißhaarigen Schönlings zu den Umkleiden. Er suchte sich eine etwas abgelegene Liege, setzte sich auf diese und legte Hakama und Hose bei Seite. Er war vorbereitet und hatte die Badehose bereits angezogen. Außerdem zog es ihn nicht sofort ins doch erstaunlich warme Nass. Viel lieber wollte er sich seinen kleinen Tricks hingeben und zeitgleich seine Künste verbessern.
    Suiryo no henka shiyasui
    Das Chakra sammelte sich in der Handfläche der linken Hand, um einen Augenblick später als kleiner Wasserstrahl aus der Haut herauszuspritzen. Lihaku fing den Strahl mit der rechten Hand auf und sammelte eine kleine Kugel in der rechten Hand. Doch konnte er das Wasser nicht allzu lang in der Form halten, sodass es zerfloss und als Pfütze vor ihm den Sand aufweichte. Immer noch nicht... Ich muss weiter üben!, murmelte er leicht vor sich hin.
  3. Takeshi Rai

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    Hach, endlich mal eine Auszeit gönnen. Das hatte sich der Takeshi schon lange gewünscht. Ihm wurde es in letzter Zeit sowieso zu viel um die Ohren. Ein Job hier, eine Mission da… dem konnte doch kein normaler Mensch standhalten. Naja, normal war das Blauhaar sowieso nicht. Trotzdem wollte er den Sommer endlich mal genießen und mit den anderen Ninjas aus Shiro an den Strand schippern. Völlig überwältigt von der hier herrschenden Hitze, setzte er seine ersten Schritte vom Boot auf den heißen Sand. Nach wenigen Sekunden wurde es dem Hartgesonnen aber doch zu heiß. Der Sand machte ihm regelrecht Feuer unterm Hintern. Deshalb rannte er so schnell es ging zu einer der Umkleiden, welche zum Glück einen Betonboden vorweisen konnten. Nach einem ersten Check, ob sich eh keine Blasen an seinen Füßen gebildet hatten, entledigte er sich seiner Shorts und warf sich seine blaue Badehose über. Natürlich gehörte er zu den coolen Kids und besaß eine Bermudabadehose. Nachdem dies erledigt war, streifte er noch sein T-Shirt ab, setzte sich seine Sonnenbrille auf, schlüpfte in seine Flip-Flops und trat aus der Umkleidekabine heraus. Als er seinen Blick über den ganzen Strand schweifen ließ, die große Ankündigung bekam er nur so beiläufig mit, konnte er schon viele bekannte Gesichter erkennen, aber auch viele unbekannte. Sein Blick blieb an der Bar hängen, denn er brauchte jetzt erstmal eine Erfrischung. Bei dieser Hitze kam man ja sonst um.

    Als er recht gelassen zur Bar geschlendert war, vernahm er ein Mädchen im Badeanzug, gepaart mit einem weißen Oberhemd. „Die ist aber recht stylisch unterwegs.“, dachte er sich. Dieses Mädchen sah er zum ersten Mal. Wieso denn nicht neue Bekanntschaften machen? Also setzte er sich auf den Barhocker neben ihr. Mit einem Kopfnicken zum Barkeeper, bestellte er sich einen Sex On The Beach… natürlich ohne den Sex. Während er auf den Drink wartete, wandte er seinen Blick dem Mädchen zu. „Ich schätze mal, dass du auch ein Ninja bist. Mein Name ist Rai, freut mich.“ Mittlerweile stand sein Drink vor ihm. Er nahm einen Schluck, schob ihn ein wenig von sich weg und begann wieder: „Hattest du viel zu tun? Ehrlich gesagt, tut mir diese Auszeit hier echt gut.“
  4. Monoka Tomoe

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    Es war total klasse, Sommer, Sonne, Strand so weit das Auge reichte und das aller Beste: Ihre Ma war nicht dabei! Tomoe konnte anziehen was auch immer sie wollte und genau das hätte sie jetzt an, wenn ihre Helikoptermutter nicht in weiser Voraussicht fast alle Klamotten des Mädchens im letzten Moment ausgetauscht hätte: Nämlich gar nichts! Also fast. Für ein karmesinrotes Bikiniset hatte sich die Blondine entschieden, und derart leicht - und diesmal sogar passend bekleidet, stolzierte Tomoe, noch von der Sonnenmilch glänzend am Strand entlang - auf der Suche nach einem Opf- bekannten Gesicht. Einmal nach links geblickt, nach rechts geblickt, aber es schien keiner da zu sein... noch! Auf der anderen Seite war dieser Strand echt riesig und vielleicht fand sie ja noch irgendwen, den sie kannte!

    Mit einer Strandmatte unterm Arm, und einer kleinen Tasche voller Badeutensilien und noch ein-zwei Kleinigkeiten, die sie genau so wenig benutzen würde, wie die ersten beiden Dinge stapfte sie durch den kochend heißen Sand und hatte sich im Grunde schon entschieden: Rumliegen und sonnen war nicht drin, viel zu langweilig! sobald sie für ihren ganzen Mist einen Platz ausgemacht hatte, würde sie ins Wasser springen. Gesagt getan: Freie Orte gab es mehr als genug an diesem Riesenstrand und sofort flog der Krempel, den die Blondine mit sich herumschleppte. Die Sachen würdigte sie keines zweiten Blickes, als sie schon längst zum Strand sprintete, weil sie längst ein Ziel ausgemacht hatte: Irgendso ein Weib mit braunem Haar, zum Pferdeschwanz gebunden, das gerade - und hoffentlich auch noch ein paar Sekunden länger nicht hinsah!
    Mit einer fast aus all ihren Poren sprießenden Vorfreude rannte sie auf das Meer zu, Suimen Hokou no Gyou nutzte sie, um sich ab da fortzubewegen, immer ihrem Ziel entgegen. Auf den letzten Metern machte sie einen für ihre Verhältnisse riesigen Satz und rief aus vollen Lungen:

    Arsch-
    -bom-
    BÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄH!
    Zuletzt bearbeitet: 9. Aug. 2017
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  5. Meteki Pakura

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    Voller Vorfreude lauschte Pakura den einleitenden Worten Sakais, obwohl sie eigentlich schon gar nicht mehr richtig anwesend war. Zwischen ihren Ohren arbeitete es nämlich durchgehend, weil ihr so viele Sachen einfielen, welche sie gerne machen würde. Da die Meteki aber noch keine Bunshin beschwören konnte, musste sie sich vorerst auf ein paar Wenige beschränken. Beispielsweise wollte die Fünfzehnjährige sich schon lange mal am Surfen versuchen. Immerhin konnte das ja alles in allem nicht allzu anders sein, wie Longboard fahren. Man steht auf einem Brett und versucht, nicht runter zu fallen. Kann ja nicht so schwer sein. Zumindest dachte das die Schwarzhaarige. Bei all dem Hin und Her merkte sie gar nicht, dass der gutaussehende weißhaarige Mann den Startschuss gab und bereits alle zu den Umkleiden, oder sonst wohin stürmten.

    So alleine, wie die Kunoichi schließlich dort stand, entschied sie sich kurzerhand, bei einem kühlen Drink an der Bar weiter zu grübeln. Natürlich alkoholfrei. So viel hatte die Braunäugige doch mitbekommen. Auf dem Weg dorthin entledigte sich die Suiton-Anwenderin noch ihrem T-Shirt und Hose, sowie ihrem Paar Turnschuhen. Schließlich hatte sie sich nicht umsonst im Voraus ihren blauen Einteiler drunter gezogen. Die überschüssigen Kleidungsstücke waren genauso schnell versiegelt, wie ein halbdurchsichtiges weißes Hemd entsiegelt und flüchtig über die Schultern geworfen. „Hoffentlich gibt es irgendwo Schließfächer.“ dachte sich die Ninjutsuka, als sie bei der Strandbar mit dem schmucken Barkeeper ankam. Bei all dem Grübeln hatte sie tatsächlich vergessen, sich eine Möglichkeit zu überlegen, wo die kleine Makimono verstaut werden konnte. Ein Badeanzug hat ja bekanntermaßen keine Taschen und Schriftrollen waren auch nicht wasserdicht. Abermals in Gedanken setzte sich die Genin an die Bar und bestellte sich einen Limettenspritz. Die Makimono legte sie dabei vorerst vor sich auf den Tresen und nahm einen großen Schluck von dem mit einem Schirmchen, einem Strohhalm und zwei Eiswürfeln bestückten Getränk, welches der Keeper mit einer geschmeidigen Bewegung zu ihr herüberschob.

    Noch während das Mädchen von ihrem Getränk kostete, welches im Übrigen ganz hervorragend schmeckte und ein erfrischendes Prickeln im Mundraum hinterließ, wurde es von einem ihr unbekannten Jungen mit blauen Haaren und einer ebenso blauen Bermudahose angesprochen. Einen Blick zu ihm werfend stellte der Teenager fest, dass die Sonne in einem ungünstigen Winkel für ein solches Gespräch stand und formte ein paar Fingerzeichen, bevor sie auch ihre unverschämt coole Sonnenbrille aus der Rolle entsiegelte. Bis zu diesem Moment war ihr wegen der Blendung gar nicht aufgefallen, dass der Bursche ebenfalls exakt das gleiche Modell trug. Was der wohl davon hielt? „Ja, klar. Ich glaube, hier sind heute nur Shinobi. Ich bin Pakura, freut mich ebenfalls Rai.“ Freundlich lächelnd fügte die Kirinin hinzu: „Es geht eigentlich. Ich bin noch nicht allzu lange im Geschäft. Habe gerade erst meine erste Mission außerhalb von Nami no Kuni geleitet. Dafür kommt mir dieser Urlaub nach Yuki no Kuni umso gelegener. Wie sieht es bei dir aus? Bist Du schon an vielen Orten gewesen?“
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  6. Hyuuga Lihaku

    Hyuuga Lihaku Genin

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    Um Lihaku herum begann förmlich das Leben. Hier und dort plantschen einige Shinobi am Strand nahegelegenen Wasser. Andere rannten schlichtweg auf dem Wasser herum - unter anderem auch Tomoe, wie Lihaku feststellte - und wieder andere ließen es sich an der Strandbar gut gehen. Doch all dies interessierte den jungen Hyuuga wenig. Er wollte die Zeit nutzen, seine Wasserverformung zu trainieren. Es würde niemals für den Kampf eine Bedeutung erhalten, allerdings war dies ja auch sein Urlaub, richtig?

    Suiryo no henka shiyasui
    Mizú no henkai


    Erneut sprudelte ein kleiner Wasserstrahl aus der linken Hand Lihakus, um direkt von der rechten aufgefangen zu werden. Dort sammelte sich das Wasser an, ohne aus der Hand herauszufließen. Das Wasser füllte eine unsichtbare Kugel, bis der junge Shinobi schlussendlich eine vollständige Wasserkugel in der Hand hielt. JA! Endlich! Das sieht doch schon einmal sehr gut aus! Ob ich noch eine hinbekomme? Lihaku schwenkte die linke Hand und versprühte den Wasserstrahl in die Luft. Plötzlich stoppte er die Wassererschaffung und fing nun mit der linken das fallende Wasser auf. Und tatsächlich füllte sich eine zweite Kugel in der linken des Weißauge. YATTA!, schoss es aus ihm vor Freude heraus. Er jonglierte die beiden Kugel von der einen in die andere Hand. Mit der Zeit verloren sie langsam ihre Struktur, bis beide zeitgleich in der jeweils auffangenden Hand zerplatzten und als kleine Wasserpfütze verendeten.
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  7. Monoka Tomoe

    Monoka Tomoe Genin

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    Mit einer gewaltigen Krone aus Wasser tauchte ihr schlaksiger Körper ins angenehm warme Meerwasser ein. Der Schwall, den sie dabei aufwarf traf ihr unwissendes Opfer nicht nur, er überschwemmte es förmlich – zumindest einen Sekundenbruchteil lang. Tomoe hatte tatsächlich das Glück gehabt, nicht bemerkt zu werden, bis es zu spät war und die Fremde hatte sich auf ihren Schlachtruf hin erschrocken zu ihr hingewendet. Deshalb bekam sie die Volle Ladung Wasser auch mitten ins Gesicht und die Blondine freute sich nen Ast, während sie noch untergetaucht war. Aber irgendwann musste sie ja auch mal wieder an die Oberfläche kommen und genau das tat sie auch ziemlich zügig! Ihre blonde Rübe durchbrach die Wasseroberfläche unter der sie lachend wieder zum Vorschein kam, nur um nach einem Atemzug eine Hand an ihrem Schopf zu spüren und bald darauf wieder unter Wasser gedrückt zu werden – ihr Opfer fand ihre Aktion scheinbar nicht ganz so lustig, wie sie selber! Mit einem verunsicherten und noch immer halb lachenden „Hahahaaaaablblblbl“ sank Monoka Tomoe gezwungenermaßen wieder in die Untiefe des Meeres hinab – tatsächlich ging ihr das Wasser im Stand vielleicht bis knapp über die Hüfte, aber wegen ihrer Arschbombe hatte sie sich halt nicht ganz aufstellen können. Deshalb war es auch so unheimlich einfach gewesen, sie einfach so wieder unter Wasser zu stüppen.
    Und so saß sie jetzt da, zwischen Freude und Verwirrung, mit einer Hand auf dem Kopf, die sie runter drückte unter Wasser auf dem weichen Strandsand sitzend und fragte sich, was da gerade passiert war. Viel Zeit hatte sie aber nicht, denn unter Wasser atmen konnte Tomoe nicht und ihre Atemluft reichte nicht unendlich. ‚Was kann ich tun?‘ Das fragte sich das Mädchen gerade, als die Knie ihres Opfers in ihr Sichtfeld – und ihr dadurch eine Idee kam. Kurzerhand griff Tomoe nach den Knien der jungen Dame, die sie in ihrem eisernen Griff hielt und zog in der Hoffnung, dass die Andere einknickte und sie selber wieder hochkommen könnte. Aber Fehlanzeige! Die ziemlich trainierten Beine der jungen Frau, die sie runter drückte, rührten sich keinen Millimeter! ‚Verdammt!‘ Mit abnehmender Sauerstoffversorgung riss der Blondschopf zunehmend Brachialer an diesen Beinen, aber es passierte nichts. Erst im letzten Augenblick kam ihr ein Einfall, der vielleicht funktionieren könnte: Plan „H“!

    ‚HÖSCHEN!‘


    Die Zeit war knapp, deshalb überlegte Tomoe nicht lange, sondern griff einfach nach den beiden Trägern an der Hüfte ihrer Widersacherin und zog. Beinahe widerstandslos glitt das Kleidungsstück an den Beinen der Anderen hinunter, deren Schamgefühl zum Glück sofort einsetzte und endlich die blonde Rübe fahren ließ. Die Lungen schmerzten bereits, als die Monoka wieder an die Frische Luft kam. Gierig füllte sie sie mit frischem Sauerstoff, bevor sie versuchte, sich watend aus dem Staub zu machen, denn um sich mit dem Wasserlauf effektiv zu verpieseln, brauchte sie Konzentration, die sie gerade nicht mehr übrig hatte.
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  8. Takeshi Rai

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    Dieses Mädchen war beeindruckend. So jung und schon eine Mission geleitet? In diesen Genuss war der Takeshi bis jetzt noch nicht gekommen. Das war ja eigentlich so ein kleiner Traum von ihm, dass er selbst einmal eine Mission leiten würde. Da konnte er endlich seine taktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. „Hmmm, lass mich kurz überlegen.“ Während er seine grauen Gehirnzellen anstrengte, nahm er wieder einen Schluck von seinem Drink. Da fiel ihm auf, dass er schon ein bisschen mehr als die Hälfte getrunken hatte. War er etwa so durstig? „Ich hab mal zusammen mit einer anderen ein Dorf vor einer Überflutung gerettet. Ihr Name ist mir leider entfallen…“, sagte er dem Mädchen. Nachdem er noch einen großen Schluck von seinem Drink nahm, bestellte er sich gleich noch einen und ein großes Soda-Zitrone dazu. Zu seiner Verteidigung: Es war wirklich heiß. „War auch schon auf ein paar Jobs. Habe damals einem alten Klassenkameraden von der Akademie geholfen und war zusammen mit einer Hyuuga auf einem Bauernhof für einen Tag lang ein Farmer.“ Jetzt kam er richtig in Fahrt: „Kürzlich war ich auch mit derselben Hyuuga, ihrem Freund und einem weiteren Sun-Nin auf einer Mission. Wir kämpften zusammen gegen „Untote“ und einer chakrasaugenden Chimäre. Das war damals echt gefährlich. Wir sind nur knapp mit dem Leben davongekommen.“ Okay, jetzt übertrieb er doch ein wenig. Oder etwa nicht? Immerhin hatte er damals für kurze Zeit gedacht, dass er tot war. „Ziemlich aufregend, oder nicht?“, fragte er Pakura. Das Blauhaar nahm einen Schluck von seinem neuen Drink und spürte wie dieser ihn erfrischte. Danach trank er von seinem Soda, denn es gab echt nichts Besseres im Sommer als ein kaltes Soda. Die Zitrone darin machte das Ganze noch erfrischender. In der Zwischenzeit fiel ihm auf, dass sein Gegenüber dieselbe coole Sonnenbrille trug wie er. Dieses Mädchen hatte echt Klasse.

    Nachdem er nochmal einen Schluck von seinem Soda nahm, schaute er sich ein wenig um. Im Wasser konnte er ein kleines, blondes Mädchen erkennen, welches anscheinend Spaß daran hatte andere zu ärgern. Am Strand vernahm das Training eines Jungen… der hatte echt große Ähnlichkeiten mit Mari. Der spielte sich mit seinen kleinen Wasserfontänen. Nachdem er den Strand noch ein wenig mehr abgecheckt hatte, dabei sogar einen Volleyballplatz sah, wandte er sich wieder Pakura zu: „Hey, wollen wir ein wenig ins Wasser gehen? Oder willst du ein wenig Volleyball spielen? Ich bin auch immer für ein kleines Sparring offen!“ Der Takeshi war auf die Antwort des Mädchens gespannt.