Yamasaru-Clan

Dieses Thema im Forum "Clan Guide" wurde erstellt von Maki, 20. Jan. 2013.

  1. Maki

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    Yamasaru-Clan

    Yama – der Berg, Saru – der Affe: Zusammen kann das Bergaffe oder sogar Berggorilla heißen. So oder so ist es ein passender Name für einen Clan, der zum Großteil aus Menschen besteht, die ungewöhnlich gelenkig sind, einen ausgeprägten Gleichgewichtssinn haben und sich für nichts lieber als das Klettern begeistern lassen. Dafür ist das Saru Shintai verantwortlich, welches von fast allen Mitgliedern getragen wird. Diese leben zum Großteil innerhalb eines Komplexes an Dojos, der in der Nähe eines Wasserfalls Konohagakures angelegt wurde. Dort können sie nicht nur gemeinsam trainieren und miteinander konkurrieren, was die vielen Taijutsuka des Clanes mit Vorliebe tun, sondern sich ebenfalls für besinnlichere Momente am Wasserfall treffen und dort gemeinsam mit ihrem Oberhaupt meditieren. Auch wenn gerade erst die vierte Generation heranwächst, ist es der großen Vermehrungsfreudigkeit der Mitglieder zu verdanken, dass sich für jede Tätigkeit mehr als ausreichend Personen finden lassen. Geleitet wird die Großfamilie von Kenmei, der die Posten des Gründers und Oberhaupts in sich vereint und gemeinsam mit seinen fünf Kindern innerhalb eines Rates Entscheidungen trifft, die für die Familie von Belang sind. Meistens beläuft es sich lediglich auf neu zu bauende Dojos, Absprachen mit dem Dorf sind selten. In den richtigen Händen kann ein Clan jedoch zu einer nicht zu unterschätzenden Macht heranreifen. Ob es da förderlich für die Gemeinschaft ist, wenn jedes Ratsmitglied und sogar das Oberhaupt selbst seinen Nachfolger eigenhändig auswählen kann? Um seine Position so gut wie möglich zu stärken, griff eine Person sogar schon zum Mord...

    Geschichte:
    92 Jahre ist es her, da erblickte ein kleiner, blonder Junge das Licht der Welt. Noch ahnte niemand, dass es sich bei ihm um ein besonderes Kind handeln sollte, deutete doch schließlich nichts darauf hin. Es saute alles ein, schrie ununterbrochen und trieb seine Mutter in den Wahnsinn. Ein ganz normales Neugeborenes eben. Doch im Alter von drei Jahren ereignete sich etwas ungewöhnliches. Der Junge kletterte herum, wann immer er es konnte und wo immer er heranreichte, wobei er sich ausgesprochen gut anstellte, sich wider Erwarten nicht verletzte. Für ihn war das ganze ein lustiges Spiel, erst viel später sollte sich der Nutzen des ganzen zeigen. Auch seine Kindheit war ein einziges Abenteuer für ihn, in dem jeder Tag aufregender als der vorherige war. Sie war schön, auch wenn in seinem Leben ein wichtiger Faktor fehlte: eine Famile. Seinen Vater hatte er nie kennengelernt, ob er tot oder einfach abgehauen war, wusste er nicht. Selbst spätere Nachforschungen sollten ihn nicht weiterbringen. Die Mutter hingegen lebte zwar, musste jedoch lange arbeiten, weshalb sie ihren Sohn schon in frühen Jahren oft alleine ließ. So war der größte Wunsch des Kindes, einmal eine richtige und große Famile zu haben, in der es sich wohl fühlte. Sein Name war Kenmei.

    Als Jugendlicher zeigte sich sein großes Talent fürs Taijutsu. Mit seinem Geschick und seiner Geschwindigkeit bezwang er viele Gegner, ohne dabei auch nur ansatzweise auf Nin- oder Genjutsu zurückgreifen zu müssen. Man konnte ihn auf diesem Gebiet durchaus als Wunderkind und Genie bezeichnen. Und wie solche Leute es nun mal so an sich hatten, vollbrachte auch er große Leistungen: Eine davon äußerte sich darin, dass er auf sich allein gestellt einen gesamten Kampfstil entwickelte, der hervorragend an seine Besonderheiten angepasst war und noch bis heute innerhalb des Clans gelehrt wird. Da sich mit seiner großen Begabung auch riskantere Aufträge erledigen ließen, sammelte sich schließlich ein beachtlicher Haufen Geld an. Mit 27 Jahren hatte er dann schließlich so viel gespart, dass er sich seinen großen Traum erfüllen konnte, seine hart erarbeiteten Ryou auf einen Schlag loswurde und nahe eines Wasserfalls in Konoha einen riesigen Komplex an Dojos bauen ließ, in dem fortan seine Nachkommen wohnen und trainieren sollten. Noch war er jedoch ziemlich leer, weshalb es mit seiner Frau innerhalb von acht Jahren insgesamt fünf Nachkommen zeugte. So hatte er dann endlich hatte er eine Familie; damit diese jedoch lange bestehen blieb und sich ein Gefühl der Zugehörigkeit entwickelte, entschied er sich vor 47 Jahren, sich und seine Nachfolger in einem Clan zu vereinen und diesen zu etablieren, ohne diesen aber stark in die Geschehnisse des Dorfes zu integrieren.

    In den Aufbau band er besonders seinen ältesten Sohn mit ein, welchem er großes Vertrauen entgegenbrachte, auch wenn dieser mit seinen 18 Jahren noch ziemlich jung war. Er und seine Kinder sollten in einem Rat über den hoffentlich schnell wachsenden Clan "regieren". Von seinem Sohn ließ er sich dazu überreden, dass lediglich Träger des Bluterbes diesem beitreten dürfen, da nur diese über die Kampfkünste der Familie wachen und sie leiten könnten. Der eigentliche Zweck des Clans war das zwar nicht, aber dennoch ein wichtiger Aspekt. Auch das immer größer werdende Shirogakure änderte nichts an der Belebtheit des Wohngebiets. Während die älteren Mitglieder freiwillig in Konoha bleiben und von dort aus Missionen annehmen, drängt Kenmei bis heute noch jeden Nachkommen, dessen Kinder auf die Akademie gehen oder ihre Shinobi-Laufbahn in der Allianzhauptstadt bestreiten, ihre freie Zeit bei ihm zu verbringen. Kaum jemand kennt das Oberhaupt nicht persönlich.

    Charakterzüge:
    Grundsätzlich unterscheiden sich die verschiedenen Mitglieder des Clans so stark voneinander, wie es andere Menschen auch voneinander tun. Lediglich in drei Punkten sind sich viele gewissermaßen ähnlich. Einerseits verbindet fast jedes Clanmitglied, das mit dem Bluterbe geworden wird, die Vorliebe und Begabung für Taijutsu. Viele Shinobi, die zum Clan gehören, verbringen fast täglich mehrere Stunden damit, sich im Nahkampf zu üben und zu trainieren, besonders untereinander kommt es ziemlich oft zu Wettkämpfen, in denen der stärkere ermittelt wird – und das nicht nur unter den Kindern. Andererseits muss man jedoch auch sagen, dass viele Angehörige versuchen, sich bei ihrem Oberhaupt einzuschleimen, um in einem möglichst guten Licht dazustehen. Um sich von anderen abzuheben, greifen manche sogar dazu, andere zu verleumden, konkurrieren regelrecht um die Gunst Kenmeis. Abgesehen von dieser verachtenswerten Eigenschaft gibt es jedoch eine, die bei Außenstehenden oft für Lacher sorgt: Wer das Kekkei Genkai des Clans hat, klettert unglaublich gerne überall hoch, wo es möglich ist, ignoriert dabei seine Außenwelt vollkommen und verliert sich manchmal stundenlang in seiner Tätigkeit. Ein Charakterzug, den die älteren Mitglieder nur zu gerne verleugnen.

    Sozialverhalten:
    Kenmei hatte nie die Absicht, einen Clan zu gründen um aktiv am Dorfgeschehen von Konohagakure teilzunehmen oder Einfluss auf dieses zu nehmen. Die Gründung des Clans war ein symbolischer Akt, mit dem er offiziell eine Großfamilie schaffen wollte. Und so verhält sich diese auch. Die meisten Mitglieder des Clans haben ein ziemlich inniges Verhältnis zueinander, leben diese doch gemeinsam in den Dojos, nahe Konoha und kennen sich ziemlich gut. Tatsächlich können sie dank der Mitglieder, die den Weg des Shinobi nicht eingeschlagen haben, sogar einkaufen, ohne in die Innenstadt zu müssen. Isoliert sind sie deshalb jedoch noch lange nicht. Anderen gegenüber verhält sich jeder seinem Charakter entsprechend, ob verschlossen, was jedoch seltener vorkommt, oder offen, was besonders bei den Taijutsuka der Fall ist. Abwechslungsreiche Trainingspartner sind für diese nämlich ein absolutes Muss. Werte und Normen, die man nach außen tragen müsste, gibt es jedoch nicht.

    Kekkei Genkai:
    Affen, jap. So gut wie jeder Yamasaru hat Besonderheiten, die an ein solches Tier erinnern. Einerseits wären da die beweglichen Gelenke und Finger, die ein erstaunlich gutes Klettern ermöglichen und andererseits ein ausgeprägter Gleichgewichtssinn, welcher hervorragend mit den vorangegangenen Punkten kombinierbar ist. Wer diese Merkmale sein eigen nennen darf, besitzt den Grundbaustein für das Tawamura no Kodomo, den claneigenen Taijutsu-Stil, der von Kenmei entwickelt und gemeinsam mit seinen Nachkommen perfektioniert wurde. Eine starke Koordinationsfähigkeit und hohes Geschick sind jedoch schon für die schwächsten Techniken ein absolutes Muss.


    Zum Weiterlesen: Yamasaru-Jutsu
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 4. Aug. 2014
  2. Maki

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    Mitglieder

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    Yamasaru Kenmei, 92, Jounin | Clanoberhaupt und Gründer
    Auch wenn Kenmei den Clan nicht zu militärischen Zwecken gründete, besitzt er dennoch die Stärke, die von einem Oberhaupt verlangt wird. Selbst heutzutage, in einem Alter, das viele gar nicht erst erreichen, ist er besser in Form als der Großteil aller Shinobi, auch wenn seine besten Tage schon vorbei sind. Doch dafür hat er in mehr als 80 Jahren Shinobi-Laufbahn so viel Erfahrung gesammelt und so stark trainiert, dass ihm im Bereich des Taijutsu niemand mehr etwas vormachen kann. Im Clan kursiert das Gerücht, dass man Kenmei mit dem Meister jeden Stils in einen Raum stellen könnte und er ihnen allen gleichzeitig noch etwas beibringen würde. Und so verkehrt ist der Spruch nicht, auch wenn seine einzige Stellungnahme dazu ist, dass er stets seine Haferflocken gegessen hat. Im Bereich des Ninjutsu hat es ihm besonders das Kuchiyose no Jutsu angetan, wer seine Vertragspartner sind, sollte klar sein. Auch das Chobi no Jutsu, eines der markantesten Jutsu des Clans, stammt aus seiner Feder. Manche Mitglieder munkeln sogar, dass sich seine Meditation nicht etwa der Selbstfindung, sonderm dem Training des unerforschten Senjutsu widmet. Ob das der Wahrheit entspricht, kann aber wohl nur er beantworten. Abseits davon liebt er es, Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Ob Kinder, Enkel oder Urenkel, am liebsten hätte er sie rund um die Uhr bei sich. Umso mehr schmerzt es ihn, dass sie sich um seine Gunst streiten, einfach nur, um möglicherweise Anführer zu werden. Mit den Jahren kam die Weisheit, jede noch so gut getarnte Lüge kann er entlarven. Doch bei seinen eigenen Sprösslingen hart durchgreifen? Das würde er nicht übers Herz bringen.

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    Yamasaru Ginrei, 65, Jounin | Ratsmitglied
    Ginrei ist ein äußerst talentierter und intelligenter Mann fortgeschrittenen Alters. Als ältester Sohn des Oberhauptes und Mitbegründer des Clans hatte er schon früh Ziele, um dessen Position zu stärken. Doch sein Vater machte ihm da einen Strich durch die Rechnung. Während Ginrei den Yamasaru-Clan zum mächtigsten des gesamten Dorfes machen wollte, war es Kenmeis Wunsch, eine möglichst große Familie mit vielen Nachkommen zu bilden. So steckte ersterer seine gesamte Hoffnung darin, eines Tages selbst zum Oberhaupt zu werden und mit Hilfe seines Kindes seine Position bei Entscheidungen des Rates zu stärken. In beiden Fällen wurde ihm da jedoch ein Strich durch die Rechnung gemacht. Die Chancen, dass ihm noch genügend Zeit zum stärken der Familie bleibt, stehen angesichts der Vitalität und des Alters seines Vaters äußerst schlecht. Und sein Kind? Reika wurde ohne das Saru Shintai geboren, hatte nicht das Recht, in das "Gremium" des Clans aufgenommen zu werden. Ginrei hätte ein weiteres Kind zeugen können, doch erstens war seine Frau bei der Geburt verstorben und zweitens.. war ihm das nur recht. Er hatte ein mal mit ihr geschlafen, weil es nicht anders ging, sein Interesse gilt bis heute jedoch Männern. Und so setzte er alle Hoffnungen in seinen Enkel, doch seine Tochter hätte diese fast zerstört. Nur gut, dass er sich des Problems annahm und eine Lösung fand. Eine, die seine absolute Skrupellosigkeit zeigt.

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    Yamasaru Kotarou, 57, Chuunin und Geschäftsmann | Ratsmitglied
    Kenmeis jüngster Sohn wird zu Recht als Schandfleck der Familie angesehen. Dabei ist es eigentlich egal, dass er in seinem hohen Alter und trotz des Trainings seines Vaters ein miserabler, grauenhaft schlechter Shinobi ist, eher kann man den Grund dafür darin suchen, dass er diesen ihm Ansehen verschaffenden Titel lediglich behält, weil er genügend Schmiergelder zahlt. Auf Mission war er nämlich seit Jahrzehnten nicht mehr. Mit Mitte zwanzig schaffte er er die Chuunin-Prüfung, hatte dafür die anderen Prüflinge gegeneinander ausgespielt und mehrfach betrogen. Dieses Leben lag ihm einfach nicht. Viel eher liebt er es, in Saus und Braus zu leben, mag Wein und Weiber, geht seinen natürlichsten Begierden nur zu gerne nach. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Essen, wie man deutlich erkennen kann. Früh machte sich der listige Mann außerdem einen Namen als Geschäftsmann, ging und geht dabei noch immer mit zwielichtigen Methoden vor, um möglichst viel Profit zu machen, ist dieser doch sein ganzes Leben. Gierig strebt er außerdem danach, das Erbe seines Vaters anzutreten, schließlich kann ein riesiger Komplex an Dojos ganz schön lukrativ sein. Mit Engelszungen versucht er deshalb auf Kenmei einzureden - dass sein Traum jedoch jemals in Erfüllung gehen wird, ist unwahrscheinlich. Eine Besonderheit an Kotarou ist, dass er unter seinen Geschwistern zwar mit Abstand die meisten Kinder hat, ihm jedoch prozentual gesehen die wenigsten bekannt sind.

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    Yamasaru Reika, 30, Hausfrau
    Reika hat in ihrem Leben schon vieles falsch gemacht, zumindest wenn es nach ihrem Vater geht. Angefangen hat es damit, dass sie ohne das Bluterbe des Clans zur Welt gekommen ist, weshalb sie weder ein Mitglied des Rates, noch irgendwann eine Taijutsuka werden konnte, die den Stil des Clans meistert und behütet. Ja, Ginrei, ihr Vater, hatte viele Erwartungen in sie gesteckt und wurde jedes mal aufs Neue enttäuscht. Sie hatte nicht den Mann geheiratet, den sie heiraten sollte und schließlich weigerten sich sie und ihr Partner sogar, ihren Sohn, Souta, zum Shinobi ausbilden zu lassen. Doch Reika hat aus ihren Fehlern und den Konsequenzen ihres Handels.. gelernt. Inzwischen ist sie eine ruhige, zurückhaltende Frau, die sich um den Haushalt kümmert und bedingungslos auf ihren Vater hört. Von der rebellischen, freiheitsliebenden und selbstbewussten jungen Frau ist nun nichts mehr übrig. Dafür erfüllt sie ihre Rolle...

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    Yamasaru Souta, 13, Genin
    Souta ist ein naiver, kleiner Junge, der durch die Lügen seines Großvaters auf den Weg des Shinobi gebracht wurde. Er ist laut, ziemlich direkt und braucht dauernd eine Beschäftigung. Durch die Erzählungen über seinen Vater möchte er diesem nacheifern, ein genauso starker Shinobi und Held wie dieser werden und sieht es als seine besondere Pflicht an, die Schwachen, die sich immer auf ihn verlassen können, unter Einsatz seiner ganzen Kraft zu beschützen. Dabei greift er auf seine besondere Begabung im Taijutsu und sein Training zurück, welchem er enthusiastisch, sowie ehrgeizig stundenlang am Tag nachgeht. Regeln und Vorgaben interessieren ihn darüber hinaus einen feuchten Kehricht, viel eher verlässt sich der impulsive Genin auf seine Gefühle und sein Herz. Gut für seine Teammitglieder, schlecht für seine Auftraggeber.
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. Apr. 2014