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Die alte Minenstadt

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Die alte Minenstadt

Die alte Minenstadt hat nie einen Namen erhalten, da sie schon immer nur einem Zweck diente: Bodenschätze fördern! Ihre besten Zeiten hat sie längst hinter sich und ist heute nur noch ein Schatten ihrer selbst. Die Mine ist geplündert und die Gebäude fallen langsam in sich zusammen. Schon seit Jahren hat niemand mehr einen Fuß in die Stadt gesetzt und einige Gruselgeschichten ranken sich um die unbekannten Geschehnisse vor Ort.
Am auffälligsten ist der Eingang zu Mine, der in einen kleine Berg geschlagen ist und in verworrenen Tunneln schnell unter die Erde führt. In der Nähe des Eingangs finden sich einige größere Gebäude, die direkt dem Minenbetrieb dienten. Eine Vielzahl von Lagerhallen, Verwaltungsgebäuden und Verarbeitungsstätten. Umringt wird das ganze von einer großen Anzahl Baracken, die den Arbeitern Unterschlupf bot. Da diese ohnehin nur notdürftig errichtet wurden, nagt der Zahn der Zeit hier am stärksten.

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cf: Gasthaus "Oashisu"

Isamu war fest davon überzeugt, dass es nichts zu bereden gab, denn es war eine Entscheidung getroffen worden, wie Ray es verlangt hatte. Wieder wollte Ray jedoch etwas besprechen und Isamu war sich nicht sicher, ob er diesmal etwas lernen konnte, denn der Falkenjunge begann seine Ausführungen damit, dass der Plan wahrscheinlich funktionieren würde. Warum wollte Ray dann über Alternativen sprechen? Warum sollte man den Horror verschiedener Handlungsmöglichkeiten bewusst durchleben? Das war eine Logik, die sich Isamu komplett verschloss. Wenn man offensichtlich eine gute Entscheidung getroffen hatte, dann war der Drops für Isamu gelutscht. Restlos aufgelöst und die Nährstoffe wurden sogar bereits umgewandelt. Es gab gar keinen Grund jetzt noch etwas anderes zu tun, oder? Ein Gedankenexperiment. Es war ein Wort, welches Isamu nicht so schnell vergessen würde, denn es eignete sich gut als Ende einer Skala: „Von Yamakabe Han bis Gedankenexperiment. Wie schlimm findest du Schwerter?“ Gedankenexperiment! Ganz so schlimm wie Schwerter war es natürlich nicht. Es reichte nichts an die Abartigkeit von Schwertern heran, aber nachdem ganz viel nichts kam, kam dann wohl das Gedankenexperiment. Ray hatte dieses Attentat gut vorbereitet und erneut war Isamu davon begeistert, dass dieser so genau über das Buch der Perfektion bescheid wusste. Gleichzeitig begegnete er Isamu jedoch auf einem Terrain, auf dem er sich bestens auskannte,… und auf dem er bestimmte, wie argumentiert wurde. Tatsächlich gab es zwar Regel 31: „Folge dem Weg der Perfektion und gehe nie unvorbereitet.“, aber diese deutete Isamu und viele andere Yamakabe nicht als eine Aufforderung zu Gedankenexperimenten, sondern mehr als eine erneute Aufforderung, dem Weg der Perfektion zu folgen, da dieser ein auf jede Situation vorbereitet. Das Buch der Perfektion hatte viele Seiten und so fanden sich immer wieder Regeln, die auf erneut darauf hinwiesen, wie gut es war dem Weg der Perfektion auch wirklich zu verfolgen.

„Bevor ich deine Frage beantworte Ray-kun…“ Isamu hatte wirklich vor die Frage kurz zu beantworten, denn er wollte zumindest die Mühe würdigen, die Ray in die Lehren der Yamakabe steckte. Gleichzeitig wollte er aber seine Interpretation darlegen. „Es gibt Regeln, die man sicher in deine Richtung deuten kann, jedoch gibt es auch unter den Yamakabe verschiedene Schulen. Meine Deutung ist eher, dass ich nur gut vorbereitet sein kann, wenn ich der Perfektion immer näherkomme, und Gedankenexperimente finden sich auf meinem Weg nicht. Sie wühlen meinen Geist auf, anstatt diesen zu schulen und zu beruhigen. So meine Interpretation, aber natürlich geht jeder den Weg der Perfektion ein wenig anders, sodass du an diesem Punkt nicht unbedingt falsch liegst.“ Er machte eine kurze Pause und widmete sich dann Rays Frage, indem er den direktesten Weg nahm, der sich für ihn fand. „Falls er ein Betrüger und Lügner ist, dann ist es schwer vorstellbar, dass er meine Abwehr durchdringen kann. Er würde sich dann keinem Kampf stellen, sondern sich verstecken. Sollte so jemand meine Abwehr durchdringen können, so liegt das an meinem versagen. Ich hätte den Weg der Perfektion besser verfolgen müssen.“ Er kratzte sich am Kinn. „Ansonsten würde er wahrscheinlich in der Minenstadt auf uns warten, um uns aus dem Weg zu schaffen, was gut wäre, denn dann müssten wir ihn nicht suchen.“ Er konnte es kaum unter einen Hut bringen, dass es jemanden geben konnte, der sich versteckte und gleichzeitig stark genug war ihn ohnehin auszuschalten. Sein Vorgehen schien weiterhin in beiden Fällen zu funktionieren, also warum sich etwas anderes überlegen.

Sie hatten sich inzwischen schon wieder weit vom Gasthaus entfernt und waren wieder auf die Hauptstraße getroffen. Wenn die Informationen des Wirtes stimmten, dann mussten sie den Weg hier verlassen und würden nach einiger Zeit irgendwo im nirgendwo die Minenstadt mit Schuppe und Städter erreichen. „Übrigens: Wenn der Städter uns vorher nicht erklärt, was er hier tut, sollte er am Leben bleiben, damit er im Nachhinein noch sagen kann, was sein Plan war.“ Diese Information hatte er sich schon vorher aufgeschrieben. Es schien relativ wichtig zu sein, dass man nicht einfach alle Anwesenden nur ausschaltete.

@Hayabusa Ray
 

Hayabusa Ray

Chuunin
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"... Sie wühlen meinen Geist auf, anstatt diesen zu schulen und zu beruhigen. ..." als Ray diesen Satz hörte, fiel bei ihm nicht nur ein Groschen, sondern gleich ein ganzer Steinbruch. Den Rest der Antwort von Isamu hörte er gar nicht wirklich, denn in diesem Moment setzten sich zahlreiche Mosaiksteine in seinem Kopf zusammen. Die eisernen Lehren des Yamakabe-Clans, die Indoktrination, der sich Isamu unterzogen hatte, die Berichte von Kushou Joudan, mit dem er im Vorfeld über den Glatzköpfigen gesprochen hatte und auch anderes Material, was er über den Jungen gesichtet hatte und nicht zuletzt das Buch der Perfektion selbst. Wie hatte er nicht darauf kommen können. Natürlich, wenn man dem Weg der Perfektion folgte und Perfektion so verstand, wie es Isamu verstand, dann war es nur natürlich, dass Gedankenexperimente, Hinterfragen, Skepsis und Zweifel Dinge waren, die einfach nur im Weg waren. Und wenn man so in den Lehren verankert war, wie Isamu, dann gab es natürlich nur einen Umgang damit. Seinen Kopf immer und immer wieder gegen die Wand zu schlagen, bis diese nachgab. Und wenn man es nicht schaffte, lag es natürlich nicht daran, dass die Wand zu stark war, sondern man selbst zu schwach und der Weg um die Wand herum war a priori nicht gangbar, denn es war nicht der Weg der Perfektion. Es war daher ein großes Eingeständnis von Isamu, dass Ray zugestand nicht vollkommen falsch zu liegen.

Ray lächelte, nachdem Isamu geendet hatte. Das Rätsel, welches der kleine Junge für ihn dargestellt hatte, war nun ein kleines Stück mehr entschlüsselt und auch wenn er noch keine Ahnung hatte, was er mit diesem Wissen anfangen sollte, so machte es ihn doch zufrieden. Das war die Wand, die er mit seinem Kopf gewissermaßen niedergerissen hatte. "Ich glaube ich verstehe Isamu-kun. Wenn Gedankenexperimente für dich aufwühlend und beunruhigend sind, dann verstehe ich, warum du ihnen ausweichst." Ray pausierte und als er wieder anfing zu reden, war eine tiefe Offenheit und Ehrlichkeit in seiner Stimme. "Weißt du mein Freund," ja, Ray hatte den Jungen trotz seiner gegensätzlichen Ansichten irgendwie ins Herz geschlossen, sodass er ihn hier als Freund bezeichnete. "für mich ist es anders. Ich fühle mich pudelwohl in den Stürmen. Ich liebe es, wenn der Wind so richtig wild wird und übers Land fegt. Andere mag es beunruhigen, mich aber nicht, ich liebe es. Daher sind für mich Gedankenexperimente keineswegs beunruhigend, sondern das Gegenteil. Sie helfen mir auf Unvorhergesehenes vorbereitet zu sein, sie beruhigen meinen Geist, weil ich durchgespielt habe, was passieren könnte. Dadurch kann ich besser agieren und weiß, wie ich meine Fähigkeiten am besten nutzen kann. Du hast in deinem Leben deine Widerstandskraft trainiert und ich habe allerhöchsten Respekt davor. Ich habe mich darin geübt mit Geschick und Geschwindigkeit und Gedankenexperimenten den Gegner genau dort zu treffen, wo ich mit minimaler Kraft maximale Wirkung erziele. Das ist gewissermaßen mein Weg der Perfektion. Daher sind Gedankenexperimente für mich gewissermaßen genauso existenziell, wie die Luft zum Atmen." Ray machte nochmal eine Pause, als er den letzten Satz gesagt hatte. Er hatte selbst nicht genau gewusst, wohin er mit seiner Rede gehen würde, aber als er sich selbst bei seinen letzten Sätzen zuhörte, wusste er, dass er gerade tiefe Wahrheiten über sich selbst preisgab. Blieb nur die Frage, ob Isamu das zu schätzen wusste oder ob Ray jetzt für ihn eine verlorene Seele war.

Aber nun hatten die beiden genug geredet, denn in diesem Moment tauchte die Minenstadt auf und da Ray ziemlich sicher war, dass ein Hinterhalt auf sie warten würde, formte er einige Fingerzeichen und ließ einen sanften Wind in Richtung Minenstadt wehen, während er selbst die Finger gespreizt hielt. (Fuuton: Kaze o Kanjiru). Schnell erfasste er mit seinem zusätzlichen Sinn die Konturen der Minenstadt und tatsächlich konnte er einige menschliche Personen ausmachen, allerdings war keine darunter, die ihr Chakra kontrollieren konnte und dementsprechend sollten sie keine ernsthafte Bedrohung für die beiden Shinobi darstellen. "Sieht so aus, als ob wir erwartet werden." meinte der Rotschopf zu seinem Missionsleiter. Als die beiden sich dann der Stadt näherten, konnte Ray mit seinen scharfen Augen auch zahlreiche Hinweise erblicken, die darauf hindeuteten, dass sie nicht allein waren. Die deutlichen und frischen Fußspuren im Sand waren noch du auffälligste und sicherlich auch für Isamu sichtbar. Doch darüber hinaus nahmen die schwarzen Falkenaugen noch viele andere Details war. An einer Stelle waren einige Fäden hängen geblieben, der Staub auf einer Fensterbank war verwischt und an manchen Stellen war tatsächlich eine Säbelspitze zu sehen und gab so den Standort eines Versteckes preis. Doch nicht nur das, undeutliche Reflektionen und leichte Bewegungen, in Kombination mit seinem fühlenden Wind, verrieten dem Falkenjungen die exakte Position von sieben weiteren Verstecken, es war offensichtlich, dass ihnen hier ein Hinterhalt gelegt worden war, was bedeutete, dass der Städter sie erwartete. Und genau in diesem Moment schwang die Tür einer der Baracken auf und mit lässigem Schritt, breitem Cowboyhut und schmierigem, überheblichen Grinsen trat der Städter auf die Bühne. "Na, wen haben wir denn da? Besuch, wie schön. Was führt euch beide denn in diese gottverlassene Gegend?" ergriff der Mann mit langem, schwarzem, fettigen Haar das Wort, während er die Daumen in den Gürtel steckte und die Neuankömmlinge mit seinen Blicken taxierte. Normalerweise hätte Ray vielleicht geantwortet, aber Isamu war der Missionsleiter, als wartete der Hayabusa ab, wie dieser nun reagieren würde.
 
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Isamu begegnete nicht oft Personen, die sich die Mühe machten, über die Lehren der Yamakabe nachzudenken und diese mit ihren eigenen Vorstellungen abzugleichen. Auch nach Rays Antwort, war Isamu selbstverständlich der festen Überzeugung, dass der Weg Yamakabe Hans allen anderen Lebensweisen überlegen war und jeder besser daran tat, dieser Überzeugung zu folgen. Dennoch konnte er anerkennen, dass der Falkenjunge zumindest eine genaue Vorstellung von seinen eigenen Idealen hatte und versuchte, die Weisheiten der Yamakabe auf diese zu beziehen. Immerhin war dieses Vorgehen nichts anderes als das, was ein jeder Yamakabe tat: Die Schriften des Han für sich selbst interpretieren. Insofern war Ray für den Weg der Perfektion noch nicht verloren. Vielleicht gehörte er zu denen, die ihren Weg noch suchten. Isamu würde den Weg des Falkenjungen jedenfalls verfolgen und dafür gab es gleich vier Gründe. Erstens hatte Isamu das Gefühl, dass Ray die Worte des Yamakabe nicht so schnell vergessen würde. Isamu wollte herausfinden, ob er es geschafft hatte die Lehren von Han zu verbreiten und ob der Junge sich vielleicht auch der Perfektion näherte. Zweitens musste Isamu ihm noch beweisen, dass er in der Lage dazu war, die Lüfte zu meistern, denn das würde er ganz sicher tun. Drittens waren sie nun offensichtlich Freunde. Isamu hatte es immer für sehr viel Arbeit gehalten Verbündete zu gewinnen, wie es die Regel 82 verfolgte. Dass sich zwischen ihm und Ray etwas entwickelte hatte, was Ray als Freundschaft interpretierte, und zwar nur dadurch, dass sie sich über die Lehren des Clans ausgetauscht hatten, verpasste Ray einen ordentlichen Schub auf der 82er-Liste. Vielleicht würde Ray tatsächlich wider erwarten sein erster standhafter Verbündeter werden? „Danke für das Gespräch.“ Die Gespräche hatten auch in Isamu etwas ausgelöst. Nach der Mission würde er erneut über dem Buch der Perfektion brüten, denn vielleicht musste er seine Sicht auf die 82. Regel überdenken. War Ray nicht vielleicht auch standhaft, indem er so fest an seinen eigenen Idealen festhielt? Isamu wollte keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber er würde sich der Thematik intensiv widmen, wenn die Zeit dazu gekommen war, doch jetzt gab es anderes zu tun.

Die Minenstadt kam in Sicht. Im Gegensatz zu Ray, machte sich Isamu keine Gedanken über einen Hinterhalt. Er marschierte in die augenscheinlich verlassene Stadt hinein, schaute Wild durch die Gegend, ob er irgendeinen Städter oder die Schuppe sah und war reichlich verwirrt als Ray das Wort ergriff. „Erwartet?“ Im Gegensatz zum Falkenjungen, der seine Umgebung stets im Blick hatte und eine Konfrontation bereits im Voraus kommen sah, war Isamus Wahrnehmung komplett auf Städter und Schuppe fixiert, weshalb die zahlreichen Hinweise bisher komplett an ihm vorbei gegangen waren. Erst jetzt schaute Isamu sich nach Hinweisen um und tatsächlich schienen sie nicht die einzigen in dieser Stadt zu sein. „Fußspuren.“ Bevor der kleine Mann jedoch versuchen konnte, weitere Hinweise auf den Hinterhalt zu finden, trat der lang gesuchte Städter auf den Plan. Sogar für Isamu war ersichtlich, dass es sich um eine äußerst schäbige Erscheinung handelte. Dieser Mann hatte wahrscheinlich noch nichts vom Weg der Perfektion gehört. Der Städter machte einige Schritte auf die beiden Ninja zu und wartete auf eine Antwort, doch Isamu war wie versteinert. „Hat mein makelloses Aussehen euch die Sprache verschlagen, Freunde? Braucht ihr einen Whisky, um die Zunge zu lockern.“ Der Mann leckte sich über die Lippen, strich sich eine Strähne aus dem Gesicht, die sogleich an seiner Schläfe kleben blieb und grinste, was einen vergoldeten Zahn zum Vorschein brachte, der in der Sonne aufblitzte, doch nichts davon verschlug Isamu die Sprache. Viel mehr war es die Wut als er sah, was dieser Ketzer wie einen Sheriffstern an seiner Brust trug: Die Schuppe des Meeresgottes!

Isamu biss sich auf die Lippe und als er sich wieder gefangen hatte, streckte er seine Hand aus und zeigte auf den Städter. „Du Sohn eines Schwertkämpfers! Ich werde dich dafür bestrafen, dass du jemals Hand an die Schuppe des Meeresgottes gelegt hast. Solange bis du winselnd am Boden liegst!“ Nun war es der Städter, der offensichtlich kurz nicht wusste, was er sagen sollte. Isamu hatte jedoch ohnehin genug geredet und machte mit dem ausgestreckten Arm einige Schritte auf den Städter zu, was das Grinsen auf dem Gesicht des Mannes wiederherstellte und ihn doch zu einer weiteren Aussage bewegte. „Das wollen wir doch mal sehen. Man zeigt nicht mit dem Finger auf andere Leute. Hat man dir das nicht beigebracht?“ Es war nur eine leichte Handbewegung des Städters, die Isamu – wahrscheinlich im Gegensatz zu Ray – nicht einmal bemerkte, die den Rest der Meute in Bewegung setzte. Sofort schnellte ein Säbel aus der Seitengasse mit dem Ziel Isamus Arm abzutrennen, traf Isamu am Unterarm und… nichts passierte, was sowohl den Besitzer des Schwertes als auch dem Städter die Gesichtszüge entgleisen ließ. Isamus Gesichtszüge hingegen verhärteten sich und es präsentierte sich ein ungewöhnlich wütender Yamakabe, den bisher nur wenige zu Gesicht bekommen hatten. „Man zeigt nicht mit dem Schwert auf andere Leute. Hat man euch das nicht beigebracht?“ Isamu umschloss die Klinge des Mannes mit seiner Hand und drückte sie von seinem Arm weg. „Jetzt bringen wir euch Manieren bei.“ Dann packte er das Handgelenk des Schwertkämpfers, der immer noch nicht wusste wie ihm geschah und schlug mit voller Kraft gegen das Ellbogengelenk, welches mit einem lauten Knacken brach. Schmerzerfüllt ließ er das Schwert fallen und stieß einen Schrei aus, der das Spektakel in der Minenstadt in Gang setzte. „So ist es gut. Ohne Schwert ist es besser.“

@Hayabusa Ray
 
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