Hyuuga Clan

Dieses Thema im Forum "Clan Guide" wurde erstellt von Maki, 30. Aug. 2008.

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  1. Maki

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    Hyuuga Clan

    Einer der ältesten Clans Konohagakures; seine Angehörigen verfügen über das Byakugan und sind meist sehr geschulte Taijutsuka. Der Clan wird durch veraltete Traditionen in Haupt- und Nebenfamilie unterteilt.

    Geschichte:
    Der Hyuuga Clan zählt zu den ältesten und edelsten Clans in Konohagakure. Sein Ansehen in seinem Heimatdorf ist sehr hoch und ihr Status gleicht schon beinahe dem eines Adelsgeschlechts. Durch die Gründung des Dorfes Shirogakure nahm der Einfluss und das Ansehen der großen Familie jedoch ab, da er sich auf zwei Dörfer aufteilen musste und viele andere bedeutende Clans ins Licht der Welt rückten. Während die jungen Mitglieder alle nach Shirogakure zogen verweilte die ältere Generation im Blätterdorf – doch inzwischen haben sich auch die meisten dieser nach Shirogakure begeben, da in der Hauptstadt des Reiches mit manchen Ausnahmen auch alle Ratsversammlungen abgehalten werden.
    In Shirogakure genießt der Hyuuga Clan zwar ebenfalls einen gewissen Ruf, jedoch hat ihr Bekanntheitsgrad insgesamt abgenommen. Es gibt dort auch kein explizites Viertel, welches nur vom Clan bewohnt wird – allerdings bevorzugen die Hyuuga es in noblen Villen zu hausen, die meisten besitzen auch das Geld dafür. Seit zwei Jahren gibt es ein kleines Gebiet im Genbu-Bezirk, das fast ausschließlich von Mitgliedern des Hyuuga Clans bewohnt wird und dessen Mittelpunkt das riesige Anwesen des Clanoberhaupts darstellt.
    Den anfänglichen Schwund an Interesse und Engagement der Clanmitglieder hat man inzwischen beinahe wieder in den Griff bekommen. Iemoto-dono hat es geschafft, den ehemals prestigeträchtigen Clan mit Organisation, Regeln und Stärke wieder bis zu einem gewissen Grad zu einigen und arbeitet stets daran, ein neues, goldenes Zeitalter, wie er es gerne nennt, für die Weißaugen herbeizuführen.
    Die alt eingesessene Tradition von Bunke und Souke gibt es auch heute noch. Während die Hauptfamilie höchstes Ansehen genießt und ein luxuriöses Leben führt, ist es die Aufgabe der Nebenfamilie, die Souke zu schützen, wenn nötig mit ihrem Leben. Um das Geheimnis des Byakugans zu schützen wird den Mitgliedern der Bunke sogar ein Mal auf die Stirn gesetzt, sobald diese das vierte Lebensjahr erreicht haben. Dieses Mal vernichtet die Augen des Trägers bei dessen Tod und ermöglicht einem Hauptfamilienmitglied ein Mitglied der Bunke mit einem Fingerzeichen zu töten oder ihm höllische Qualen zu bescheren. Zwar herrscht von den oberen Riegen des Clans ein vorsichtiges Maß an Akzeptanz, allerdings gibt es immer wieder Hyuuga der Souke, die ihre Macht ausnutzen. Dadurch besteht nach wie vor ein sehr gespanntes Verhältnis zwischen den beiden Familien.
    Diese altmodische Tradition hat schon immer für Zwietracht gesorgt und wird es wohl auch immer tun. Es kam in der Vergangenheit auch schon zu Aufständen, die jedoch immer niedergeschlagen wurden. Um das Verhältnis zwischen Souke und Bunke klar abzugrenzen gibt es innerhalb des Clans einige Regeln.

    Regeln die Souke betreffend:

    Mitgliedern der Souke ist es verboten, eine Ehe mit einem Mitglied der Bunke einzugehen oder einem Mitglied der Bunke eine höherrangige Clantechnik beizubringen. Weiter ist es nicht erlaubt, sein eigenes Leben für das eines Mitglieds der Bunke zu opfern.

    Von den Mitgliedern der Souke wird erwartet, dass sie dem Clan zu Ruhm und Ehre verhelfen, indem sie sich sowohl vorbildhaft für den Clan und die gesamte Welt verhalten, als auch zum intellektuellen Gut der Hyuuga beitragen.

    Regeln die Bunke betreffend:

    Mitgliedern der Bunke ist es verboten, eine Ehe mit einem Mitglied der Souke einzugehen oder eine für die Bunke verbotene Clantechnik zu erlernen. Außerdem ist es ihnen nicht gestattet, repräsentativ für den Hyuuga Clan zu sprechen.

    Von Mitgliedern der Bunke wird erwartet, dass sie die Souke und den Clan mit ihrem eigenen Leben beschützen und Mitgliedern der Souke gehorchen und ihnen dienen.

    Einige dieser Regeln sind ganz klar veraltet, dennoch wird stark darauf geachtet, dass sie eingehalten werden. Allerdings ist ein Missachten dieser Regeln nicht zwingend mit dem Exil oder gar der Hinrichtung verbunden, wie es vor Jahrhunderten leider der Fall war. Dennoch ist ein Mitglied des Clans gut damit beraten, sich an diese Regeln zu halten, wenn es nicht sein gesamtes Ansehen verlieren möchte.
    Erst vor sehr kurzer Zeit jedoch unternahm Iemoto-dono einige rigorose Änderungen im Clan, die sowohl für Verwirrung, als auch großen Zuspruch und Ablehnung innerhalb des Clans sorgten: Er führte verschiedene „Kasuto“ ein, sogenannte „Sparten“ im Clan, die sich komplett einer Aufgabe widmeten. Derzeit gibt es genau drei dieser Kasutos; Iemoto-dono macht aber kein Geheimnis daraus, dass er gedenkt, weitere einzuführen. Bis auf Ausnahmen widmet sich vor allem die Souke um diese höheren Aufgaben. Die drei bestehenden sind:

    Kusuri
    Die Aufgabe dieser Kasuto ist es, die medizinischen Künste vor allem durch die Fähigkeiten des Hyuuga Clans voran zu bringen. Zwar bestehen bereits einige grundlegende medizinische Fähigkeiten, die auf der Beeinflussung von Chakra und Tenketsu basieren, nach oben ist allerdings noch viel Platz. Durch ein größeres Engagement in der Krankenversorgung soll der Clan größeren Einfluss und vor allem auch Respekt erlangen. Einige der begabteren Nebenfamilienmitglieder finden hier ihren Aufgabenbereich.

    Tsukuri
    Diese Kasuto hat vor allem einen Zweck: Das Vorantreiben des Clans auf dem Schlachtfeld. Die klügsten Köpfe der Hyuuga arbeiten gemeinsam und opfern ihre Zeit um neue Künste für den Clan zu entwerfen, das Byakugan weiterzuentwickeln oder schlichtweg neue Möglichkeiten zu finden, die kämpferischen Fähigkeiten der Mitglieder zu steigern. Es ist auch Aufgabe dieser Kasuto, die Techniken ausgewählten Mitgliedern der Souke beizubringen, welche die neuen Jutsu dann unter dem Clan „verteilen“. Nebenfamilienmitgliedern ist die Beteiligung an diesem Unternehmen bisher noch untersagt.

    Seiji
    Wer denkt, dass Iemoto-dono alleine über den Clan regiert, der irrt. Zwar nahm er schon immer Rat an, doch nun gab das Clanoberhaupt diesem Vorgang einen offiziellen Rahmen. Diese kleine Kreis bespricht jegliche Politik und wichtige Entscheidungen, die nur im entferntesten etwas mit dem Hyuuga Clan zu tun haben. Sämtliche Mitglieder wurden von Iemoto-dono persönlich ausgesucht. Er erweckte allerdings extremstes Aufsehen, als er ein Mitglied der Nebenfamilie in diesen Kreis aufnahm. Für diese Handlung sah er sich mit starker Kritik konfrontiert, was die längerfristigen Folgen werden, muss noch abgewartet werden.

    Allgemein kann man also sagen, dass der Hyuuga Clan im Moment am Anfang einer Wende steht. In welche Richtung diese geht und ob das derzeitige Clanoberhaupt den Rückhalt besitzt, all seine geplanten Änderungen durchzusetzen, wird wohl nur die Zeit zeigen. Wir leben in aufregenden Zeiten, meine lieben Freunde...


    Charakterzüge:
    Menschen sind verschieden, das war schon immer so und es wird auch immer so bleiben. Dennoch gibt es das Phänomen, dass Menschen einer bestimmten Gesellschaftsgruppe dazu neigen, einen ähnlichen Charakter zu zeigen. Auch bei den Hyuuga sind Wesenszüge zu finden, die häufiger auftreten als im Normalfall. Ein gutes Beispiel dafür ist Ehrgeiz, der häufig Mitglieder der Souke überfällt und diese immer wieder zu Höchstleistungen antreibt. Auch Stolz und manchmal Hochmut kann in der Hauptfamilie gefunden werden. In der Bunke hingegen herrscht oft eine bedrückte Stille, Verschlossenheit und unterdrückte Wut.
    Auch Arroganz ist nicht selten zu finden, dies rührt vermutlich daher, dass Hyuuga es durch ihr Bluterbe in Kämpfen meist sehr viel einfacher haben als andere und somit mit gleicher Trainingsintensivität bessere Ergebnisse erzielen als ihre Mitmenschen. Dies ruft auch des öfteren Neid hervor, ein Fluch mit dem der Clan leben muss.

    Sozialverhalten:
    In Konohagakure ist der Hyuuga Clan beinahe noch genauso angesehen wie vor 250 Jahren. Es wird zu ihm aufgeblickt und auf den Straßen machen die Menschen einem Hyuuga meistens sogar Platz. In Shirogakure ist dies etwas anderes, denn dort haben sich sehr viele starke Clans versammelt und so wurden die Hyuuga nur zu einigen unter wenigen. Dennoch ist ihr Ansehen aufgrund ihrer unbestreitbaren Fähigkeiten sehr hoch und manchmal begegnet man ihnen immer noch mit Ehrfurcht, was die jüngere Generation der in Shirogakure aufgewachsenen Clanmitglieder nicht immer versteht. Die aktuellen Änderungen im Clan sind der Außenwelt meistens unbekannt und nur die wenigsten wissen von der Tragweite dieser.

    Kekkei Genkai:
    Das Kekkei Genkai des Hyuuga Clans hört auf den Namen Byakugan und ist ein Doujutsu. Es erlaubt seinem Träger eine 360° Rundumsicht, sowie die Fähigkeit über eine weite Distanz in die Ferne und sogar durch Gegenstände zu blicken. Außerdem kann ein Anwender des Byakugans die Keirakukei (Chakrabahnen) des Gegners erkennen und diese mit dem Claneigenen Taijutsu-Stil, dem Jyuuken, beeinflussen und stören. Besonders begabten Byakugan-Nutzern ist es sogar möglich die 361 Tenketsu (Chakrapunkten) des Menschen zu erkennen und diese zu manipulieren.

    Zum Weiterlesen: Hyuuga-Techniken.
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. Apr. 2014
  2. Maki

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    Mitglieder

    Iemoto-Dono, 54, Clanoberhaupt, Ex-Jounin, Souke
    Das Clanoberhaupt des Hyuuga Clans wird in der Regel nicht mit dem Namen, sondern mit seinem Titel angesprochen: Iemoto-Dono. Das aktuelle Oberhaupt der Hyuuga ist ein alter, aber sehr fähiger Mann. Entschlossen und erfahren führt er seinen Clan und verfolgt dabei akribisch sein Ziel: den Clan stärken und wieder vollkommen zu vereinen. Seine jüngsten Umstrukturierungen innerhalb des Clans sorgen für einiges an Aufruhr.

    Hyuuga Kao, 29, Jounin, Bunke
    Kao ist ein Mitglied der Nebenfamilie und Zentrum einiger heftiger Kontroversen innerhalb des Clans, da er von Iemoto-dono persönlich ausgewählt wurde, diesem in der Seiji in Dingen der Politik und Beratung zu helfen. Niemand zweifelt an der Intelligenz oder den Fähigkeiten Kaos, doch das Mal auf seiner Stirn schließt ihn eigentlich von solchen Tätigkeiten aus... eigentlich.

    Hyuuga Nikushimi, 21, Nukenin, Ex-Jounin, Souke
    Nikushimi war ein Mitglied der Hauptfamilie, das dafür bekannt war, mit der Bunke sehr gewaltsam umzuspringen. Hochmut, Arroganz und ein unverschämtes Maß an Talent sorgten für einen ausgewachsenen Gottkomplex bei diesem jungen Mann. Nachdem er ohne großen Grund jedoch zwei seiner Diener umbrachte, wurde er von der Hauptfamilie zur Rechenschaft gezogen – oder zumindest sollte das passieren. Stattdessen tötete Tare einen weiteren Hyuuga und floh aus Shirogakure. Seit diesem Tag wird Tare vergeblich gesucht und die oberen Riegen des Clans rätseln, was er in Zukunft noch für Ärger bringen würde.

    Hyuuga Masahiro, 41, Jounin, Souke
    Der Vater von Hyuuga Itoe ist ein sehr erfahrener Shinobi im Rang eines Jounin. Vor kurzem ließ er sich für die Wahl der Ratsmitglieder aufstellen, es mangelte ihm jedoch an Stimmen, weshalb er weiterhin seiner Tätigkeit als Familienvater und Shinobi nachgeht. Gut erzogen und mit strenger Hand führt er Familie und Untergebene, versucht aber stets die Fairness zu wahren.

    Hyuuga Itoe, 16, Chuunin, Souke
    Eine begabte Chuunin, die in der letzten Zeit durch ihren Vater die Aufmerksamkeit des Clanoberhauptes auf sich gezogen hat und täglich an Ansehen gewinnt. Sie engagiert sich für ihr Alter sehr in claninternen Geschichten und nimmt an den meisten Ratssitzungen teil. Insgeheim befolgt sie das Ziel, ihren Vater eines Tages zu übertreffen. Von den aktuellen Änderungen Iemoto-donos hält sie erstaunlich viel, denn das System der Bunke und Souke fand sie schon seit einiger Zeit etwas veraltet.

    Hyuuga Shirou, 42, Jounin, Souke
    Shirou ist so ziemlich das, was man sich unter einem Mitglied der Hauptfamilie vorstellt: begabt, selbstbewusst, streng, gehorsam, kühl und hochnäsig. Seine Tochter Mari trainiert er in eine ähnliche Richtung. Die neue Politik Iemoto-donos hätte seinen Zuspruch gefunden, wäre sie nur auf die Hauptfamilie bezogen gewesen. Die bisherigen Traditionen haben die Hyuuga zu Ruhm und Ehre gebracht, daher bringen solche Umwälzungen nur unnötige Komplikationen mit sich – seiner Auffassung nach.

    Hyuuga Mari, 15, Genin, Souke
    Die junge Hyuuga aus der Hauptfamilie zeichnet sich hauptsächlich durch ihr freundliches Lächeln, bisherigen Erfolg, aber auch eine kühle Distanz aus. Für die Öffentlichkeit sieht es so aus, als würde sie sich ähnlich ihrem Vater entwickeln. Die 15-Jährige kann für sich selbst nicht behaupten, etwas gegen die neuen Regelungen des Clanführers zu haben, auch wenn sie aufmerksam verfolgen wird, wie sich die Geschehnisse noch entwickeln werden.

    Hyuuga Ryu, 15 Jahre, Genin, Bunke
    Ryu ist ein arbeitsames und pflchtbewusstes Mitglied des Hyuuga-Klans, das keinerlei Mühen scheut und sich niemals etwas zu Schulden kommen lassen würde. Er wäre etwas, worüber man beim Kaffeeklatsch reden könnte, doch leider ist er ein Bunke und deshalb vollkommen uninteressant. Das Einzige, was man hin und wieder von ihm hört, ist, dass er in der Vergangenheit offenbar aufgrund einer Affäre negativ auffiel, diese Information ist jedoch weder bestätigt noch wirklich relevant. Im Großen und Ganzen ist er ein talentierter, ruhiger Junge, der seinen Aufgaben mit schicksalsergebener Resignation nachkommt und den Veränderungen innerhalb seines Klans mit hoffnungsvollem, wenn auch bereits mehrfach enttäuschtem Blick entgegensieht. Was genau aus ihm wird, ist noch unklar, obwohl er sich bereits jetzt nach Kontakten in der sich neu bildenden Medizinkaste umsieht ...


    Hyuuga Aiko, 8, Zivilistin
    In den Augen vieler Souke ist Aiko eine Person, die es so nicht geben sollte. Denn sie genießt die Vorzüge der Hauptfamilie, muss respektvoll behandelt werden, doch kann nicht einmal im Ansatz den Erwartungen gerecht werden, die im Gegenzug dafür an den Hauptzweig gestellt werden. Die 8-Jährige hat aufgrund einer angeborenen Krankheit nie die Ausbildung zur Kunoichi begonnen und erntet dadurch den ein oder anderen schiefen Blick – selbst vom eigenen Vater.
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