Job: Hasenjagd

Dieses Thema im Forum "Kirigakure" wurde erstellt von Sano Kosuke, 26. Sep. 2012.

  1. Sano Kosuke

    Sano Kosuke Member

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    Und schon wieder ging sie nach Kirigakure, aber diesmal würde sie das Dorf nicht betreten müssen. Denn es ging nur um das Moor, welches sich in der Nähe des Dorfes befand. Laut des Auftrages sollte dort ein Kaninchen eingefangen werden und Yasu ahnte, dass es nicht so leicht werden würde, wie es sich anhörte. Am Morgen hatte sie zur Vorsorge ein paar Karotten eingepackt. Kaninchen mochten doch Karotten oder? Zumindest stand es in den vielen Kinderbüchern und auch in normalen Ratgebern stand, dass diese Tiere gerne Gemüse fraßen. Also sollten die Karotten genau das Richtige sein. Allerdings hatte die junge Shinobi so ein dummes Gefühl, dass sie ausgerechnet an das Kaninchen gelangen würde, welches von Karotten absolut nichts wissen wollte, sondern lieber Gurken oder Salat wollte. Allerdings stand sie nun an der Anlegestelle von Kirigakure, wo sie Yasuo erwartete, der ebenfalls erscheinen sollte. Wieso sie nicht in Getsurin wartete? Nun sie hatte trotz ihrer Abneigungen gegen Kirigakure die Nacht zuvor bei ihrer Großmutter verbracht und sich das erste Mal seit Jahren der alten Dame wieder angenähert. Diese hatte ihr unzählige Male vor Augen geführt, wie ähnlich sie doch ihrer Mutter sah. Etwas was Yasu eigentlich nicht hören wollte, aber scheinbar war es, nicht zu bestreiten. Allerdings würde sie sich deutlich von ihr abheben, immerhin würde sie ihr Dorf nicht betrügen.
    Auch wenn sie manchmal deutlich einige Gründe dafür sah, es zu tun. Manchmal glaubte sie, die Welt würde sich einfach mal verkehrt herum drehen, um sie zu ärgern. Dennoch, das ging wahrscheinlich einigen Menschen so und deshalb musste man alle anderen nicht in Gefahr bringen. Als sie heute Morgen aufgewacht war, hatte sie ein Frühstück bekommen, von ihrer Großmutter gemacht und es war wirklich grandios gewesen. Lange war es her, dass sie so verwöhnt worden war. Bevor sie nach Sora zurückkehren würde, musste sie noch einmal vorbeikommen und dann sollte sie das Familienalbum mitnehmen. Warum wusste sie nicht, aber die alte Frau hatte darauf bestanden, dass Yasu es mitnahm, damit sie die Bilder ihrer Familie immer ansehen konnte, wenn sie Angst hätte, etwas zu vergessen. Allerdings war das so eine Sache. Die junge Frau hatte keine Angst etwas zu vergessen, es war eher die Furcht davor, sich immer an alles zu erinnern. Nun gut, die Oma meinte es nur gut, und ihre Enkelin wollte ihr nicht widersprechen. Immerhin wusste sie nicht, wie lange die alte Dame noch da sein würde. Mit Glück noch ein paar Jahre und dann, dann war es vorbei.
    Nun wartete sie wie bereits erwähnt auf den zweiten Genin für diese Aufgabe, welcher sicher nicht mehr lange auf sich warten ließ und dann würden sie ins Moor gehen. Ob Yasuo bereits auf Wasser laufen konnte? Wenn nicht würden sie vorsichtig sein müssen, denn zuweilen war es doch recht unsicher dort. Kinder wurden davor gewarnt sich zu weit hineinzuwagen, ja, man hatte es sogar verboten und das zurecht. Während Yasus Kinderzeit war ein Junge dort hinausgelaufen und beinahe für immer im Morast versunken. Kein schöner Tod, aber man hatte ihn gerettet.
  2. Nendo Yasuo

    Nendo Yasuo Member

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    Das Wetter war schön, den morgen konnte Yasuo ausschlafen und er fühlte sich mal so richtig toll, richtig? Nein, natürlich konnte es nicht so sein. Das Wetter war unangenehm windig, er musste bereits sehr früh aufstehen, da die Schiffe so ungünstig nach Kirigakure fuhren und er fühlte sich ziemlich unwohl, auf ein Schiff zu steigen, während er noch im Halbschlaf war. Gut, zugegebenermaßen war er daran selber Schuld, seine Mutter hatte ihn noch gewarnt früh genug ins Bett zu gehen, nur konnte Yasuo darauf natürlich nicht hören, da alles andere außer schlafen plötzlich so interessant wirkte. Lange Rede, kurzer Sinn, er war körperlich nicht ganz auf der Höhe und musste sich, obwohl er normal nicht Seekrank wurde, beinahe übergeben bei dem erstem größerem Schwanken des Schiffes. Ein Glück, dass die Fahrt nicht solange dauerte und Yasuo sich für diese in eine relativ ruhige Kabine einsperren konnte. Gefühlte fünf Minuten später war er auch schon angekommen in Kirigakure, ein Stückchen mehr ausgeschlafen eines kurzen Nickerchens zu Dank (welches die Stunde fahrt sich sowenig anfühlen ließ). Dort erwartete ihn auch schon Yasu, welche er noch von seinem letztem Job kannte. Das ließ den Gedanken aufkommen, ob es vielleicht Absicht war, die beiden Personen mit solchen ähnlichen Namen zusammen in einen Job zu stecken? Vielleicht machte sich die Dorfverwaltung ja nen Spaß daraus oder? Nagut, wohl eher weniger... oder? Aber gut, so wichtig war das ja nun auch nicht, da er sich mit Yasu eigentlich recht gut verstand. Auch der Job an sich gefiel dem jungem Shinobi deutlich besser, keine Attentäter die mit Giftgas versuchten eine Ausstellung zu sabotieren oder ähnliches. Einfach nur irgendwelche seltenen Häschen fangen. Dabei würde ihm seine neueste Errungenschaft sicher auch sehr nützlich sein, welche Chijō shitei war, oder auch Bodensicht. Damit müsste der Junge in der Lage sein die Verstecke der scheuen Hasen schnell aufzuspüren. Wie sie diese fangen würden, musste er sich noch überlegen, aber das konnte er dann auch noch mit Yasu machen. Dieser hatte er auch zugewunken während des Andockens des Schiffes, aber sie schien in Gedanken versunken zu sein oder ihn zu ignorieren, so wie schon bei ihrem erstem Treffen. Hatte der junge Shinobi etwa so wenig Präsenz, dass man ihn so schwer bemerkt oder war Yasu einfach nur sehr verträumt? Yasuo konnte das zumindest sein. Wenn er sich erstmal in einen Gedankengang vertieft hatte, konnte er sich leicht darin verlieren und seine komplette Umgebung ignorieren. Dann musste er halt vom Schiff absteigen und sie erstmal ansprechen, damit sie ihn bemerkte. „Hey Yasu-chan, lange nicht gesehen... oder auch nicht.“ beendete er den Satz mit einem Grinsen, während er ihre Reaktion abwartete.
  3. Sano Kosuke

    Sano Kosuke Member

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    Am Hafen hatte Yasu noch nicht lange gewartet, da traf das Schiff ein, auf welchem sich ihr Kollegen befand. Wunderbar pünktlich wie immer. Zufrieden nickte Yasu und streckte sich gähnend. Die Augen dabei geschlossen, merkte sie nicht, dass ihr der Genin bereits vom Schiff aus zuwinkte. Aber das machte hoffentlich nichts. Als die Passagiere das Boot verließen, hatte sie den kleinen Blonden kurz aus den Augen verloren, als er plötzlich wieder vor ihr auftauchte. Lange nicht gesehen? Yasu legte kurz den Kopf schief. Hatten sie nicht vor Kurzem noch einen gemeinsamen Job gehabt? Also fuhr sie ihm mit einer Hand über den Kopf und kicherte leicht: "Ach Yasu-kun, es ist schön dich wiederzusehen, aber so lange ist unser letztes Treffen doch gar nicht her. Allerdings kommt es mir dennoch wie eine kleine Ewigkeit vor." Sie mochte den Nendo recht gerne, wahrscheinlich einfach, weil sie sich einen Namen teilten, sondern auch, weil sie äußerlich so verschieden waren. Es gab in Sora nun einen Jungen, er ihr einfach ungewöhnlich ähnlich war und einen, der scheinbar ihr Gegenteil bildete. "Entschuldige, das Wuscheln, mir war irgendwie danach, dein Haar ist hübsch flauschig und erinnert an ein schönes goldgelbes Kornfeld", leicht grinste sie unschuldig und sah sich dann erneut um. Es schien eigentlich nichts weiter zu tun oder?
    "So ich denke wir können eigentlich gleich los. Sag mal wie steht es mit deiner Fähigkeit, auf Wasser zu laufen? Der Sumpf ist nämlich nicht das ungefährlichste Gebiet. Ich würde dich ungern später als Moorleiche wiederfinden. Als ich klein war, ist mal ein Junge dort versunken, sein Vater hat ihn aber noch rechtzeitig raus gefischt." Also dann war sie mal gespannt inwieweit Yasuo diesen Anforderungen entsprach. Wenn er es nicht konnte, was sie eigentlich nicht dachte, würde sie ihn einfach im Auge behalten müssen. Während sie auf die Antwort wartete, machte sie sich auf den Weg. Der Sumpf war nicht gerade weit weg, also würde es keine allzu große Wanderung werden, was sie eigentlich willkommen hieß. Fußabdrücke im weichen Boden vor ihnen ließen vermuten, dass nicht kurz vor ihnen noch einige Leute hier entlang gegangen waren. Scheinbar nicht groß, denn die Abdrücke waren recht klein, kleiner als ihre eigenen. Hoffentlich war es nicht das, was sie dachte, aber nun gut, das würden die Zwei sehen, wenn sie im Sumpf ankamen. Außerdem freute sie sich auf das Kaninchenfangen. Sie waren weich und flauschig und so sanft wie Kuscheltiere. Aber was würden die Leute an ihnen erforschen?
  4. Nendo Yasuo

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    Natürlich hatten sie sich erst vor kurzem gesehen, war der Sarkasmus in seinem Kommentar etwa zu subtil? Könnte sein, schließlich passierte das dem Jungen öfters, besonders bei seiner Mutter, aber das war wiederum etwas anderes. Diese ignorierte es mit Absicht und brachte Yasuo damit immer in peinliche oder unangenehme Situationen, vermutlich um es ihm abzugewöhnen oder so etwas in die Richtung. Er beschloss aber besser einfach die Tatsache zu ignorieren, anstatt es extra nochmal zu erwähnen. Zudem bekam er auch nicht die Zeit dafür, da war Yasu schon einen Schritt vorgetreten und griff dem Jungen in die Haare. Leicht verwirrt sah er sie an und sofort folgte auch schon eine Entschuldigung für die etwas merkwürdige Aktion. Er musste zwar wieder an seine Mutter denken diesen Moment (ungewöhnlich oft für einen Tag), nachdem die das ebenfalls gern machte, nachdem sie ihn geärgert hatte zum Beispiel, es war dennoch etwas anders nachdem der Junge plötzlich ganz verlegen wurde. Natürlich war das auch nicht gerade eine alltägliche Situation, schließlich bestand Yasuo's Freundeskreis in der Akademie vorwiegend aus Jungen, was ihm etwas die Sprache verschlug. „Schon in Ordnung, auch wenn viele Leute eher fragen wie die Haare so flauschig werden.“ Zumindest entstand somit mal keine peinliche Stille und Yasu schien das Thema auch schon längst abgehakt zu haben, nachdem sie gleich zum Job über ging.
    Und natürlich, wie kann es auch anders sein, traf sie den jungen Nendo sofort wieder auf einem peinlichem Punkt. Er konnte noch keinen Wasserlauf, zumindest nicht so, dass er nicht alle drei Schritte ins Wasser fiel. „Müssen wir denn unbedingt in die Gegend, in der man leicht versinkt...?“ Mit einem sehr schiefen, sowie gezwängten Lächeln sah er Yasu an und hoffte zutiefst die Antwort sei nein. Noch mehr peinliche Ereignisse, wie mit dem Gesicht voraus in den Schlamm zu fallen wollte er um jedes Mittel vermeiden. „Ich dachte Hasen brauchen festen Boden um Höhlen zu graben... oder sind Sumpfhasen da anders?“ 'Ruhig bleiben Yasuo... ruhig bleiben.'
    Aoi hatte sich schon auf den Weg gemacht und Yasuo begann ihr zu folgen, während er ihre Antwort abwartete. Aber eigentlich müsste das ja auch kein Problem sein oder? Er hatte schließlich Bodensicht, somit konnte Yasuo nicht nur Kaninchenhöhlen ausfindig machen, sondern auch sumpfigen Boden, zumindest ein kleines Stück weit, nachdem dieses Jutsu nicht dafür ausgelegt ist eigentlich. Dann fiel dem Jungen ein, er hatte noch gar nicht erwähnt, dass er dazu nun in der Lage ist. Naja besser Spät als nie. Aber zuerst abwarten noch was Yasu dazu zu sagen hat.
  5. Sano Kosuke

    Sano Kosuke Member

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    Yasu betrachtete den jungen Nendo. Ob sie unbedingt in die Gegend gehen mussten. Klar bauten die Hasen ihre Baue dort, wo ihnen nicht die Decke auf den Kopf fiel, aber dennoch gab es zwischendurch mal morastigere Stellen. Es war nicht so, als würde sich das Moor sorgfältig aufteilen in gefährlich und ungefährlich. "Nun Yasu-kun, wenn es so einfach wäre, gefährliche Stellen zu umgehen, dann wäre dieses Moor nicht so gefährlich", meinte sie zu ihrem blonden Freund während sie das Moor betraten. Nun war es allerdings so, dass sie auf ihre Schritte achten musste, um den Jungen rechtzeitig zu warnen. Also machte sie sich auf den Weg voranzugehen. "Ich werde schon aufpassen, dass dir nichts passiert", sagte sie und lenkte ihre Schritte tiefer ins Moor. So war es wohl, wenn man sich bemühte in die Fußstapfen eines anderen zu treten. Wie metaphorisch das schon wieder war. Langsam tastete sie sich mit den Fußspitzen vorwärts, doch der Weg, auf dem sie gingen, schien sicher. Auch hier waren weiterhin Fußspuren. Scheinbar waren wirklich noch andere Leute im Moor. Ob Yasuo das bereits bemerkt hatte. Nun vielleicht wäre es gut, es einfach zur Sicherheit einmal zu erwähnen. "Halte bitte die Augen offen, wir sind wohl nicht alleine." Nun war alles geklärt und sie konzentrierte sich auf den Weg.
    Dann kamen sie zu einer Weggabelung. Die Wege sahen recht gleich aus. Auf der einen Seite moosbewachsener Weg mit einem schlammigen Graben, an den Seiten Bäume mit dichtem Blätterdach. Ebenso der andere Weg, teils von sumpfigen Pfützen durchzogen und mit grünen Farnbüschen gespickt. Also wandte sie sich an ihren Partner: "Nun, welchen Weg gehen wir?" Vorsichtig ging sie jeden der Wege einmal ein paar Meter auf und ab. Sicher schienen beide zu sein, wenn man nicht gerade die matschigen Pfützen mit seinen Füßen beehrte. "Also sicher scheinen sie beide zu sein", meinte sie zu dem blonden Nendo.
  6. Nendo Yasuo

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    Nicht lange dauerte es und Yasuo hatte schon die Antwort gehört, auf die er hätte gut verzichten können. Es war also doch gefährlich für alle, die nicht in der Lage zum Wasserlauf waren. „Na toll…“ flüsterte der Junge, hoffentlich nicht hörbar für seine Partnerin. Sehr aufheitern konnten ihn Worte von wegen Beschützen nicht, aber solang er ihren Fußspuren folgte, wird er schon sicher sein. „Ach da fällt mir ein, ich kann übrigens Höhlen von Kaninchen aufspüren, sollten wir denn mal in deren Nähe kommen.“ Ein bisschen Angst und er hatte schon wieder fast die wichtigen Tatsachen vergessen. Und kaum redet er etwas kommt er schon wieder von Aoi‘s Fußspuren ab.. das war definitiv nicht Yasuo‘s Tag. Zumindest dauerte es nicht allzu lang um dies zu bemerken. Ein paar Meter vor einer Weggabelung machte Yasu den Jungen dann aufmerksam darauf, dass sie wohl nicht allein waren. Wie kommt sie darauf? Hat sie einen sechsten Sinn oder etwas gemerkt in den Wäldern? Nagut, dass sie nicht einzigen waren, die hier unterwegs waren, hatte er schon früher gemerkt, einmal wäre er fast den anderen Spuren sogar gefolgt. Aber die können doch auch älter sein oder? Was solls, lieber auf Nummer sicher gehen. Bei der Gabelung angekommen, sollte er nun entscheiden wohin es weiter geht? Intuitiv hätte er fast einfach nach rechts gesagt, aber nach einem genauerem Blick, sah die linke Seite dann doch etwas attraktiver aus, oder genauer gesagt, trockener. (Aus dem Kontext gezogen wäre das wohl sehr komisch, aber wieso kam er ausgerechnet jetzt auf diese Gedanken?) Bevor er etwas sagte bewegte er sich an Aoi vorbei die ersten Schritte auf seine Entscheidung zu, möglicherweise um sich noch um entscheiden zu können, sollte seine Wahl nicht so weise gewesen sein, aber dies war nicht der Fall. „Der trockene Lehm hat mir geflüstert, dass dies der bessere Weg sein müsste.“, sagte er, mit einer schwungvollen Geste Yasu den Vorrang gab. Lächerlich sah es bestimmt aus, vor allem von einem so jungen Shinobi, aber nur zu warten war Yasuo zu langweilig, abgesehen davon, dass es ihm etwas peinlich war normal zu warten. (Warum auch immer diese Geste es nicht sein sollte, aber die Wege junger Shinobi sind oft unergründlich.) Vermutlich benötigte der Junge das um sein Unbehagen zu unterdrücken.
  7. Sano Kosuke

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    Die junge Shinobi blickte über die Schulter, als dieser meinte, er könnte die Baue der Kaninchen unter der Erde aufspüren und meinte, dass dies äußerst praktisch wäre. Denn sie konnte nicht unter die Erde blicken, sah höchstens Löcher im Boden, die ihr nichts weiter verrieten, als dass sich im Boden vor ihr ein Loch befand. Reichlich mager, wenn man das so betrachtete. Gut, dass man ihn mitgeschickt hatte, hatte man ihn vielleicht deswegen mitgeschickt? Gut möglich, allerdings wahrscheinlich auch, weil er noch recht jung war und wenig Erfahrung hatte, aber das würde sich von Mal zu Mal ändern, so wie es sich bei ihr änderte, oder auch nicht. Ihre letzte Mission war auf jeden Fall nicht sehr glanzvoll gewesen und sie würde dies um keinen Preis wiederholen wollen. Selbst wenn es hieß, dass sie eine Weile auf die Gesellschaft den Menschen verzichten musste, den sie so sehr mochte. Doch, wenn sie es übertrieb, würde er sie am Ende noch eigenhändig unter die Erde bringen. Bis zum Äußersten zugerichtet, aber wahrscheinlich immer noch am Leben, lebendig begraben, um zu testen, ob sie erst verblutete oder erst erstickte. Beides keine schöne Sache, besonders, weil sie nebenbei vor Enge so in Panik geraten würde, dass sie sich selbst ihres Lebens entledigen würde.
    Depressive Gedanken machten sich in ihrem Kopf breit, weshalb sie begann, in ihrer Tasche zu kramen. Irgendwo musste das Fläschchen doch sein, in dem sie das Gift aufbewahrte. In der Tat war Yasu darauf aus sich nun selbst zu vergiften. Das Gift tat eigentlich nichts, als sie unglaublich glücklich zu machen, was bei zu hoher Dosierung leicht nervig werden konnte, aber sie hatte es schon einige Male getestet und eine ideale Dosierung für sich herausgefunden, wobei sie glaubte, dass sie von Mal zu Mal resistenter dagegen wurde. Während sie suchte, entschied sich Yasuo für den trockeneren Weg, was sie deutlich verstehen konnte, immerhin war er Dotonnutzer und die konnten mit Erde mehr anfangen, als mit Matsch. Also begann sie den trockeneren Weg entlang zu gehen, während sie die gesuchte Phiole endlich fand. Sie hatte auf das Glas einen Totenkopf gemalt, damit keiner, der in ihrer Tasche stöberte auch nur auf die Idee kam, dies zu trinken. Wie es wirkte, wenn sie es vor den Augen des Unwissenden Yasu-kuns trinken würde, hatte sie allerdings nicht bedacht. Allerdings war es ihr für den Moment auch egal, denn sie brauchte den Jungfernkuss jetzt sofort. Also löste sie den Korken und ließ im Gehen die Flüssigkeit über ihre Lippen in den Mund rinnen und schluckte. Bald schon würde die Wirkung endlich einsetzen und die düsteren Gedanken einfach hinfort spülen.
  8. Nendo Yasuo

    Nendo Yasuo Member

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    Zumindest konnte er nun den trockeneren Weg entlang weiter gehen, möglichst weit entfernt von dem Boden er ihn erbarmungslos verschlingen würde, wie ein Betrunkener das Knabberzeug. Gespräche waren im Gegensatz dazu die darauf folgenden Minuten eher rar, fast so als wäre Yasu deprimiert nicht den „aufregenderen“ Weg genommen zu haben. Aber da muss sie durch, wenn sie den Jungen nicht die ganze Zeit über tragen will oder dergleichen. Was Yasuo natürlich nie zulassen würde. Eher würde er er im Sumpf versinken, entweder vor scham oder... naja die andere Variante kennt man. Wieso überhaupt? Er konnte schwimmen und peinliche Sachen sind ihm schon so oft in seinem Freundeskreis passiert, ohne dass es ihn auch nur gejuckt hatte. Ein plötzliches Rascheln in den Büschen zog die Aufmerksamkeit von Yasuo auf sich, gefolgt von einem erschrecktem Zurückspringen, war aber nach längerem Anstarren bei weitem weniger furchteinflößend wenn der Busch so ruhig da stand. Dieser verdammte Wind musste ihn natürlich jetzt noch erschrecken während er abgelenkt war. Oder war es der Wind? Hasen! Es könnten Hasen sein! Und wo Hasen waren, sind auch Höhlen in denen sie wohnten. Endlich war es Yasuo's Zeit zu glänzen, und damit ist nicht die Art gemeint wie es manche Vampire machen. Chijō shitei! Flüsterte Yasuo während er beide Hände nach einem schnell geformten Handzeichen flach auf den Boden setzte. Sehen konnte er allerdings nicht sonderlich viel, manche Stellen waren sehr verschwommen, Sumpfgebiet vermutlich sowie eine Höhle kurz bevor er es aufgegeben hatte. Es hat tatsächlich geklappt! Vor Freude sprang der Junge auf und rief Yasu zu sich, um ihr die Neuigkeiten zu berichten. Aber irgendwie war diese noch damit beschäftigt etwas aus einer kleinen Flasche zu trinken. Medizin? Wer weiß, aber in solche Angelegenheiten mischte sich der Junge nur ungern ein, besonders wenn er gerade so erfreuliche Nachrichten hatte.
    Zuletzt bearbeitet: 11. Nov. 2012
  9. Sano Kosuke

    Sano Kosuke Member

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    Yasu hatte gerade ihre "Medizin" zu sich genommen und fühlte sich dementsprechend nun viel heiterer als zuvor. So leicht ward ihr ums Herz nun, dass es ihr fast zum Schweben zu Mute war. Es kribbelte in ihrem Bauch und ein seliges Grinsen lag auf ihren Lippen. Yasuos Ruf hatte sie kaum vernommen, aber gerade noch laut genug, um zu ihr durchzudringen. Also blickten die hellblauen Augen den Jungen an, der mit ihr unterwegs war. "Wunderbar Yasu-kun, wo genau müssen wir denn suchen? Ist es weit weg? Ich weiß ich stelle unmögliche Fragen, aber ich kann nicht unter die Erde sehen wie du", sie kicherte leicht während sie zu ihm hinüber ging. Es war wirklich sehr gut, dass er dabei war, auch wenn er sich vor dem Sumpf fürchten musste. Nun musste er nur noch sagen, wo genau sich diese Kaninchen befanden, immerhin würden sie so schnell damit hinfort sein, wenn sie die Kaninchen eingesackt hatten. Dann allerdings erregte etwas anderes ihre Aufmerksamkeit. Rufe, Schreie, die leise durchs Moor hallten. Irgendwas war doch nicht ganz Recht. Als Kind kannte Yasu diesen Ort so gut, dass sie blind hätte hinein laufen können, ohne sich Sorgen zu machen. Immerhin war dies ein Ort an den einem so schnell niemand folgte.
    Wann immer das Mädchen seine Ruhe hatte haben wollen, war es ins Moor gegangen, hatte den einen oder anderen Schuh dort verloren, aber in der Tat ein sicheres Versteck gefunden. Nun allerdings kam ihr wieder in den Kopf, dass dieser Ort tödliche Gefahren für seine Besucher bereit hielt. Also griff sie nun nach der Hand des Nendo: "Wir kommen gleich hier her zurück." Nun machte sie sich auf den Weg, laufend den Stimmen entgegen, "Hörst du sie auch Yasu-kun? Spielt mein Kopf mir wirre Streiche, wenn ich denke ich höre Rufe aus dem Moor?" Gehetzt lief sie voran immer tiefer hinein ins düstere Grün des Moors, die Rufe lauter werden, immer gewisser, dass es kein Hirngespinst war, was sie tiefer führte. Die Hand fester umschlossen, welche den Jungen mit sich zog und dafür sorgte, dass er ihr nicht abhandenkam, wie so manch anderes Lebewesen in ihrem noch recht kurzen Leben. Wie viel sie bereits verloren hatte, das wusste sie nicht genau, denn immerhin blieb einiges, was in dieser Stadt vor sich ging verborgen vor ihr und das würde ihr irgendwann das Genick brechen, doch nicht am heutigen Tage. Heute hatte sie etwas anderes im Sinn, Leben retten und nicht ihr eigenes zu nehmen.
  10. Nendo Yasuo

    Nendo Yasuo Member

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    Wie schnell sich doch die Laune von Frauen ändern konnte, das wusste Yasuo schon von seiner Mutter, aber im Normalfall war dies nicht von schlecht gelaunt auf gut gelaunt, sondern genau umgekehrt. Die zuvor so leblose Yasu war plötzlich wieder voller Energie und gut gelaunt dazu noch. Soviel hatten ihr die guten Nachrichten ausgemacht? Wollte sie etwa unbedingt den Job beendet haben? Nein das wirkte nicht wie der Fall... dann musste es wohl an den Tabletten zuvor liegen. Naja was solls, besser nicht provozieren, dass es wieder in der vorhergehenden Stimmung endet. „Die Höhle ist ein paar Meter da hinten, hinter dem großem Busch da.“ Dieses Kommentar sollte er auf keinen Fall anwenden wenn er erstmal größer war und er allein mit einem Mädchen in ähnlicher Situation. Aber bevor er den Gedanken zu ende spielen konnte, mit den möglichen Konsequenzen die das ergeben könnte, wurde er an der Hand gepackt und in Richtung Wald gezogen. So wie es gerade aussah, wäre wohl eher er die weibliche Person in seinem vorigem Szenario, welches er sich ausgemalt hatte. Nur dafür würde Yasu's Kommentar relativ wenig Sinn ergeben, warum nicht einfach warten bis nachdem sie die Hasen gefangen hatten (wenn da überhaupt welche waren). Was war es dann wohl sonst? Auf die simple Idee zu fragen kam der Junge natürlich nicht, warum auch fragen wenn er eine weite Palette an Gedanken hatte mit möglichen Szenarien, egal wie unwahrscheinlich diese waren. Er konnte sogar den Fakt ausblenden, dass sie im Sturm immer tiefer ins Sumpfgebiet rannten, ohne jegliche Vorsicht. Jetzt stellte sie noch die Frage ob er irgendwas hörte? Das definitiv, zwar etliche Blätter und Sträucher die ihnen den Weg versperrten und ohne Rücksicht umgerannt wurden, aber das war es wohl eher nicht. Stimmen? Kann das sein? Was machen Leute hier im Moor? "Ja ich höre sie nun auch." Yasuo wurde klar warum sie losstürmte, angesichts der Gefahren die ein Sumpf so im Angebot hatte. So wie diese. Eine weiche Stelle im Boden nahm seinen Fuß in Besitz und hatte nicht vor diesen wieder gehen zu lassen, mit dem Resultat, dass der junge Nendo einen spektakulären Fall hinlegte und mit dem Gesicht am Boden landete. „Argh... Drecks...!“ Für fluchen war nicht wirklich die Zeit, die Stimmen waren schon recht nahe. Yasuo rappelte sich auf und begann wieder zu laufen während er Yasu's Hand nahm und ihr damit zeigte, dass es nichts großes war. Über das Gesicht zu wischen mit der anderen Hand war wohl nicht so die beste Idee, zumindest war nun seine Hand voll mit Blut. Na toll, wie erkläre ich das nur meiner Mutter...
  11. Sano Kosuke

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    Endlich hatte Yasuo die Stimmen auch gehört, fast hätte sie sich als bekloppt eingestuft. Doch nun, da ihr Begleiter auch hörte, was sie hörte und scheinbar ebenfalls mit von der Partie war, konnte sie sich sicher sein, dass sie nicht nur verrückt war. Während sie liefen allerdings legte sich der scheinbar eingesunkene Nendo auf die Nase und sah innerhalb weniger Sekunden aus, als hätte er einen schmelzenden Schokoladenblock umarmt. Allerdings war er sicherlich nicht ganz so lecker. "Oh Yasu-kun", sie kicherte leicht, "Wir werden dich nachher wahrscheinlich baden müssen." Doch zurück zu ernsthafteren Dingen. Schon hinter dem nächsten großen Gestrüpp erschien der Grund für Yasus Besorgnis. Kinder, deshalb die kleinen Füße und die unbesonnene Wahl des Spielplatzes. Ein Mädchen hockte am Rand eines Tümpels, der offensichtlich nicht dafür geeignet war, um darin zu schwimmen und der Kopf eines Jungen verschwand gerade unter dem Wasser. Yasu setzte ihre Tasche ab und kramte ein Seil heraus. Das eine Ende zog sie durch die Gürtelschlaufen ihrer Hose und das andere drückte sie Yasuo in die Hand: "Lass ja nicht los, sonst werde ich zur Moorleiche und das wäre wirklich Verschwendung von Talent." Schnell noch die Fingerzeichen für langen Atem und dann zu der Stelle gegangen an, welcher der Junge verschwunden war.
    Schneller als er sank Yasu hinab, tiefer in den Sumpf des Grauens. Für sie jedoch war nicht der Horror zu ertrinken, das Schlimmste, sondern die Tatsache, dass alles so dunkel und eng war. Wie als würde sie jemand in einen Brotteig kneten. Hoffentlich hielt Yasuo das Seil schön fest. Mühsam nahm sie ihre Finger zusammen für das Wassergefängnis. Mit den Händen nun nach dem Jungen tastend, bis sie seine Hand ergreifen konnte und das Wassergefängnis den Schlamm, um ihn verdrängte. Mit dem Jutsu von vorher konnte Yasu locker fünf Minuten unter Wasser zubringen, der Junge allerdings dürfte nicht so viel Zeit haben also zog sie mit der freien Hand kurz am Seil, hoffentlich verstand der Blonde den Wink. Ansonsten würde sie wohl gleich mit dem kleinen Kerlchen sterben und in Hunderten Jahren, wenn diese Landschaft sich veränderte, da würde sie wieder auftauchen. Ein Mädchen mit einem Kind im Arm und Forscher würden rätseln, was sie beide ins Moor getrieben hatte. Auf der einen Seite sicher eine interessante Sache, wenn man später Anlass für irgendwelche Forschungen sein konnte, allerdings war sie noch viel zu jung, um als Museumsausstellungsstück zu enden. Als blieb nur zu hoffen, das Yasuo sie etwas dabei unterstützte wieder nach oben an die Oberfläche zu kommen.
  12. Nendo Yasuo

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    Yasu's Antwort auf den glorreichen Fall des Jungens war ein kichern, gepaart mit einer einem Kommentar, welches Yasuo zum rot werden veranlasste, sowohl weil er sich schämte als auch weil es ihm etwas peinlich war. Dafür blieb aber nicht all zu viel Zeit, da sie schon bald an ihrem Ziel ankamen. Ein junges Mädchen stand heulend und kreischend vor einem Tümpel, welcher noch frisch Wellen auf sich ausbreitend hatte. Dem weinen zu urteilen war es auch nicht gerade ihre Stoffpuppe oder dergleichen, sondern musste etwas von größerer Wichtigkeit gewesen sein (und mehr Größe, welche Stoffpuppe würde sonst solche wellen in einem Tümpel verursachen? Nur daran dachte Yasuo wieder mal nicht, wäre ja zu einfach). Nur was machen? Er, der nicht einmal den Wasserlauf beherrschte? Die Frage erledigte sich schnell, als Yasu ihm ein Seil in die Hand drückte und meinte er solle sie ja nicht loslassen. Natürlich nicht, warum sollte er das auch machen? „Aye aye, Captain.“ Bessere Worte fielen dem Nendo in der kurzen Zeit die er zum reagieren hatte nicht ein, bevor Yasuo auch schon in besagten Tümpel sprang. Langsam gab er ihr mehr Seil, hielt es aber möglichst Straff. Währenddessen versuchte er die Zeit solange zu nützen das kleine Mädchen zu beruhigen. „Schon in Ordnung kleine, Yasu-onee-chan kümmert sich schon darum.“ Nur.. worum? Yasu wusste bestimmt mehr als der Nendo, ansonsten wäre sie sicher nicht Hals über Kopf in den Tümpel gesprungen. „Wirklich?“ schluchzte das Mädchen und versuchte sich etwas zu beruhigen, sodass sie zumindest halbwegs reden konnte. „Natürlich doch, wir sind starke Ninja, natürlich schaffen wir das!“ Na wenn das nicht wirkt! Yasuo war beinahe von sich selbst überzeugt, wäre er das denn nur gewesen, er wusste nicht einmal ob er stark genug war, die beiden herauszuziehen. „Wer ist denn eigentlich in den Tümpel gefallen?“ Hoffentlich nicht ihr Vater oder dergleichen... Das wäre nicht gerade die Antwort die er sich erhoffte, aber mehr als abwarten konnte er nicht. „Mein Onii-chan“ antwortete das Mädchen, noch immer schluchzend aber schon um vieles ruhiger. Mission erfolgreich! Wobei es eher eine Nebenmission war, da nun der eigentlich wichtige Part kam. Nachdem das stetige Nachholen von Seil zu einem Stopp kam, gefolgt von einem ruckartigem Ziehen, wusste Yasuo was zu tun war. Nachdem er stabilen Stand hatte begann er die beiden mit aller Kraft herauszuziehen, bis er so langsam begann ihre Köpfe zu sehen.
  13. Sano Kosuke

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    Er hatte es verstanden, was für ein Segen. Es wäre Yasu wirklich unangenehm gewesen hier im Sumpf zu versinken, aber nun kräftigt mit den Beinen nach oben treten, helfend kamen sie eigentlich recht zügig heraus. Den schockierten Jungen in ihren Armen. Die doch recht kühle Luft über dem Moor war erfrischend, befreiend. Sie biss in ihren Lungen, aber genau dieses Gefühl sagte ihr, dass sie definitiv noch am Leben war. Das Mädchen hob sich auf das Wasser und zog den Jungen aus dem Sumpf. Erschöpft warf sie einen ersten prüfenden Blick auf ihn. Er schien nicht verletzt oder Ähnliches. Nein ihm ging es gut. Bis auf die Tatsache, dass er noch total panisch war, weil er eben beinahe im Moor gestorben war. Natürlich war das etwas, was keiner so wirklich wollte. Yasu selbst hatte es gefühlt, die enge, wenn sich die Massen immer mehr um den Körper wickelten, den sie hinunter ziehen wollten. Für sie war es eigentlich noch etwas schlimmer gewesen, immerhin war Enge und Bedrängnis etwas, womit sie gar nicht so gut klarkam. Doch in diesem Fall war das Leben, welches sie zu retten versucht hatte im Vordergrund gewesen und da konnte man auf so läppische Ängste keine Rücksicht nehmen. Doch ihre Beine zitterten, als sie zurückkehrte, zum sicheren Ufer.
    Dort setzte sie den ebenfalls zitternden Jungen ab und kramte in ihrer Tasche, hatte sie irgendwo vielleicht noch eine Phiole mit dem Gift, welches zu zuvor genommen hatte? Ja da, eigentlich gedacht, falls ihr doch einmal ein Gegner begegnete, der sich davon reinlegen ließ, aber hier war wahrscheinlich niemand, der darauf anspringen würde, also konnte sie es auch genauso gut selbst trinken. Als sie fast alles getrunken sah sie den zitternden Jungen, ein bisschen Glückseligkeit würde ihm sicher auch gut tun. Also reichte sie ihm das Fläschchen und meinte: "Da, austrinken, dann fühlst du dich besser." Nun gut ihn unter Drogen zu setzen, damit er sich verliebt fühlte, war vielleicht nicht die allerbeste Methode, aber es linderte den Schock und das war momentan das Gefährlichste an der Sache. Als der Junge also seine Ration getrunken hatte, wirkte er gleich ein wenig entspannter und ließ sich nun auch von seiner Schwester knuddeln und drücken. "Was hattet ihr hier eigentlich verloren?" Yasu wrang ihre Haare aus und fischte ein paar Algen, oder was auch immer sich dort verfangen hatte, heraus. "Das war so eine bescheuerte Mutprobe", das kleine Mädchen klang ärgerlich und Yasu nickte, sie konnte ihren Ärger verstehen.
    Ihre Kleidung klebte an ihr und war kalt, sie würde sicherlich mit einem Schnupfen das Bett hüten müssen, wenn sie nach Sora zurückkehrte. Doch damit musste man eben rechnen, wenn man in Kirigakures Sumpf watschelte. Leicht schüttelte sie sich und wandte sich dann erneut an die Kinder: "Ihr geht nun besser Heim, keine Umwege, immer auf dem Weg bleiben und wer immer dich zu diesem Unsinn angestiftet hat, der ist nicht gerade dein Freund." Der mahnende Finger der jungen Frau kreiste vor der Nase des Jungen, der scheinbar zu realisieren begann, wie dumm er eigentlich gehandelt hatte. Ein Positives hatte es vielleicht doch, Yasu roch nun definitiv nicht mehr menschlich, vielleicht erleichterte das die Hasenjagd.
  14. Nendo Yasuo

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    Die Zeit nach der glorreichen Rettung stand Yasuo einfach so am Rand und beobachtete, wie Yasu vermutlich die selbe... Medizin? Wie vorher nahm und auch etwas dem Jungen gab. Währenddessen war das Mädchen schon längst zu der Heldin und dem Opfer geeilt, sogar schon bevor sie auch nur wieder an Land waren. Er fühlte sich beinahe ein wenig fehl am Platz und wusste auch nicht was sagen, aber immerhin war noch alles gut gegangen. Also wartete er einfach ab, bis Yasuo die beiden wegschickte und ihnen noch eine Verwarnung mit auf dem Weg gab. Ob es wirklich so klug war die beiden einfach so nach Hause zu schicken? Der Junge hatte vermutlich seine Lektion gelernt, aber wer auch immer ihn zu so einer dummen Aktion anstiftete sicherlich nicht. Was sollte es ihn auch kümmern wenn jemand anderes beinahe was passiert wäre? Naja vermutlich wird der schon noch zur Rechenschaft gezogen werden, immerhin musste der Junge ja bestimmt seiner Mutter erklären warum seine sämtlichen Klamotten alle platsch Nass waren. Nun wäre es ohnehin schon zu spät, da die beiden flink über einen trockenen Moorweg zurückeilten in trockenere Gefilde. „Sollen wir dann wieder zurück gehen von wo wir hergekommen sind? Oder doch besser wieder in die Stadt trockene Sachen für dich finden Aoi-san, da es nicht gerade mein Hobby ist, Frauenkleider mit mir herumzutragen.“ Wäre auch mehr als merkwürdig, würde er dies machen, aber gibt sicherlich solche Leute. Vielleicht hatte ja auch Yasu zufälligerweise etwas zum Anziehen mit dabei, Zweitsachen, für den Fall, dass diese Nass oder Dreckig wurden? Einmal fragen konnte ja nicht schaden und die Hasen liefen ihnen ja nicht davon. Nagut, eigentlich schon, aber dem Moor liefen sie nicht davon, sind ja schließlich keine Fische oder Vögel, die den Jahreszeiten entsprechend Wanderungen machten. Aber zurück zum Thema, da es jetzt darum ging, welchen Weg sie zuerst einschlugen, vorher würden sie nur doof herumstehen und sich anglotzen... war aber auch schwer nicht hinzusehen wenn jemand triefend Nass vor einem stand, besonders wenn diese Person vom anderem Geschlecht war. Vielleicht wäre es wirklich besser wenn sie schnell zurück in die Stadt gingen, oder Yasuo's Konzentration würde nicht die Beste sein. Es gab halt Dinge, die haben beinahe alle Jungen gemein.
  15. Sano Kosuke

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    Energisch wrang Yasu ihre Haare aus und schüttelte dann den Kopf ein wenig: "Nein, wir gehen jetzt eben noch die Kaninchen fangen und dann geh ich eben zu meiner Oma und leih mir Klamotten von meiner Mutter, oder so. Jetzt deswegen abzubrechen kommt nicht infrage." Klar könnte sie sich jetzt einen Schnupfen einfangen, aber damit musste man eben leben. Das Mädchen nahm ihre Sachen auf und ging den Weg, den sie gekommen waren wieder zurück. Wo hatte er noch gleich die Erde geprüft? Hier sah doch alles gleich aus. Doch da waren ihre Fußspuren im Boden, zumindest ein Anfang. Die Shinobi betrachtete die Abdrücke im Boden und seufzte, manchmal wünschte sie hätte besser aufgepasst, als es um dieses Zeug ging, aber irgendein Anzeichen musste es doch dafür geben, dass sie länger an einem Punkt gestanden hatten. Zurückblickend betrachtete sie die Spuren hinter sich, sie waren recht flach, gerade zu sehen und als sie den Fuß nun wieder anhob, nachdem sie etwas gestanden und überlegt hatte, waren sie tiefer, weil sie länger an einer Stelle gestanden hatte. Was für ein Geistesblitz, da hätte sie auch gleich drauf kommen können. Das war schon hart an extrem peinlich. Wahrscheinlich konnte jedes Kind das erzählen und nur sie brauchte ein paar extra Minuten und einen Eigenversuch.
    Irgendwann blieb sie stehen: "Hier müsste es gewesen sein, kannst du bitte noch einmal nachsehen Yasu-kun?", sie wandte ihren Kopf zu dem blonden Begleiter. Natürlich konnte er und wahrscheinlich würde er auch, immerhin brauchten sie dieses Kaninchen für das Gelingen des Jobs. Was würden sie wohl damit anfangen? Irgendwie tat ihr das Tier, was sie gleich fangen würden fast leid, denn es würde in einem Labor landen und wahrscheinlich bei ein paar merkwürdigen Versuchen assistieren. Wenn man es so sagte, hörte es sich an, als würde man dem kleinen Tier einen Laborkittel anziehen und es irgendwelche Tests durchführen lassen. Eigentlich auch eine lustige Idee. Ein Forscherkaninchen, was an Menschen merkwürdige Tests durchführte, vielleicht für die Fellpflege von Kaninchen. Leicht musste sie lachen bei dem Gedanken. Dennoch, so was würde nicht passieren und sie war doch recht froh darüber, dass es nicht passierte, weil dann würde sie sich wahrscheinlich nun hier verstecken und ein Kaninchen würde Jagd auf sie zu machen. Viel zu anstrengend, es war schon schlimm genug, dass es große Riesengeier gab, die in der Lage waren ganze Häuser auseinanderzunehmen und Menschen zu verschleppen. Das Leben hatte schon genug Tücken ohne Riesenkaninchen, da war sie sich mehr als sicher.
  16. Nendo Yasuo

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    Entgegen seinen Erwartungen wollte Yasu also doch keine Detour machen, um sich schnell etwas trockenes anzuziehen. Es dauerte schon eine nicht zu kurze Zeit bis ihre Schritte nicht mehr nach platschen klangen, sondern wieder nach normalem Tappen, wie es Schuhe auch machen sollten. Ohne viel Acht auf seine Umwelt zu geben, oder wohin sie gehen folgte Yasuo ihr stillschweigend, wie in Trance von dem tropfen der Kleidung und den Geräuschen die ihre Schuhe machten. Natürlich merkte er nicht, dass Yasu sich eventuell ein klein wenig verlaufen hatte und war deswegen ein wenig verwirrt als sie plötzlich still stand für eine Weile. Eine Weile später blieben sie dann erneut stehen und Yasuo wurde gefragt ob er nochmal nachschauen konnte. Was nachschauen? Oh stimmt, er sollte nochmal nach der Kaninchengrube suchen, vorausgesetzt es war auch eine. „Hai~“ gab er noch zur Bestätigung von sich bevor er sich noch schnell kurz umsah. Na dann mal sehen, zuerst wäre es nicht schlecht mich ein wenig zu orientieren. Und sofort kannte er sich auch wieder aus... oder auch nicht. Wie auch in diesem Sumpf, in dem alles gleich aussah. Aber wahrscheinlich waren sie schon wieder an der selben Stelle als zuvor, also machte der junge Nendo einfach das was er am besten konnte... zugegebener weise war dies nicht viel, aber nützlich speziell für diese Mission. Mit dem gewohntem Zeichen seiner Bodensicht spürte er wieder die selbe Höhle ein wenig abgelegen auf. Wie auch beim letztem mal war sie ein Stück hinter einem etwas größerem Strauch am Rande des kleinen Weges. „Hier drüben müsste die Höhle sein.“ sagte er, während er sich durch den Strauch kämpfend auf den Weg machte. Wenigstens schien der Boden hier nicht nachgeben zu wollen, selbst wenn es Abseits des Weges war, diese Bodensicht war schon was nützliches. Nach kurzem Suchen fand er das recht gut versteckte Loch im Boden und wartete kniend vor diesem darauf, bis Yasu sich ebenfalls durch den Strauch gekämpft hatte. Wenn man es von der positiven Seite betrachtete, die ganzen Blätter helfen sicher dabei die Kleidung etwas zu trocknen, nicht wahr?
  17. Sano Kosuke

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    Der Nendo war ihr recht zügig gefolgt, was für eine Erleichterung und als sie stehen blieb, schien er sich nach kurzer Orientierung auszurichten und sein Jutsu anzuwenden. Irgendwie war sie froh, kein Doton benutzen zu müssen, sie würde wahrscheinlich andauernd ihre Nägel reinigen. Auch war es ein eher handfestes Element und defensiv dazu. Klar war sie nicht wirklich heiß drauf, sich in irgendwas rein zu stürzten, aber sich einfach hinter einem Brocken Erde verstecken war auch nicht ihr. Eigentlich würde sie am liebsten Fuuton lernen, doch für eine wirklich effektive Nutzung brauchte man einen Fächer und das setzte ein zumindest grundsätzlich gutes Verständnis für Taijutsu voraus und da haperte es dann wieder. Yasu war nicht wirklich für Taijutsu zu haben, sie hatte es bisher noch nicht gebraucht und würde sich wohl erst dann damit befassen, wenn alle anderen Möglichkeiten erschöpft waren. Zurück zu dem Hasenproblem, Yasuo schien einen Bau entdeckt zu haben und Yasu nickte. Damit würden sie arbeiten können. Das Mädchen zog die Karotten aus der Tasche, die sie mitgebracht hatte, und legte eine in den Eingang der Höhle. Hoffentlich würden die nervigen Hasen auf den Köder eingehen, es wäre nur zu nervig dort hineinzugreifen und einen von ihnen am Kragenfell herauszuziehen.
    "Hoffen wir, sie kommen freiwillig raus, sonst zieh oder schwämm ich sie raus", dank der nassen und kalten Kleider war ihr Geduldsfaden recht kurz geworden. Niemand hatte gesagt, der Hase sollte lebendig sein, oder doch? Sie erinnerte sich nicht mehr, aber nun gut, das würde derjenige, der das Pelztier haben, wollte schon selbst bemängeln. Dann allerdings ertönten leicht Knabbergeräusche und die Möhre wurde langsam in das dunkle Loch gezogen. Wie schön, scheinbar war da jemand zu Hause. Mit zitternden Händen reichte sie die übrigen Karotten an Yasuo. "Yasu-kun, übernimmst du bitte mal, ich bin gerade etwas zittrig", meinte sie und ließ das Gemüse in seine Hände fallen.
  18. Nendo Yasuo

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    Ehrlich gesagt, dachte Yasuo nicht, dass die Idee mit den Möhren überhaupt funktionieren würde, so dumm sind Hasen doch eigentlich nicht, oder? Auf der anderen Seite, warum nicht essen annehmen, wenn es einem schon vor die Haustür gelegt wird, sozusagen. Das schienen sich zumindest die Kaninchen zu denken, da es zu Yasuo's Verwunderung nicht sonderlich lange dauerte bis die Kleintiere den Köder verschlangen. Jetzt war nur die Frage wie sie die Kaninchen fangen würden. Vielleicht wäre eine Angelrute mit Haken keine schlechte Idee, wenn schon von Ködern die Rede war, nur leider hatte Yasuo weder eine bei Hand, noch zuhause, also würde dies wohl nicht klappen. Jutsus konnte der Junge auch noch recht wenige und von denen die er kannte, sollte er wohl besser die Finger lassen, es wurden schließlich keine Kaninchenstücke verlangt. Gierig waren diese Tiere aber schon, da die erste Möhre nach kurzer Zeit schon in den Bau gezogen und verschlungen wurde. Ein Opfer wurde dem heiligem Kaninchengott somit geboten, ob es nun in Ordnung war, eines der kleinen Monster zu entführen? Wer weiß, aber Opfergaben hatten sie noch genug, sicherlich fünf Stück die Yasu ihm gerade in die Hand gab. „Dann geht es nun einem der Kaninchen an den Kragen.“ Dies gesagt, hielt er die Möhre in den Bau rein und wartete bis jemand den Köder schluckte. Auch hier war warten nicht von Nöten, da der gierigste der Bande sofort Anbiss und nicht mehr loslassen wollte. Sobald er in Sichtweite war wurde er an seinem Kragen gepackt und wider Willen aus dem Loch gezerrt. Gier war eben nicht umsonst eine Todsünde, oder sollte hier nicht eher Wolllust genannt werden? Wer weiß, aber die Strafe für das Kaninchen war nun ein kleiner Trip zu seinem baldigen, neuem Besitzer. Entgegen der Erwartung, war das Moorkaninchen keinerseits Besonders, abgesehen davon, dass es strahlend weißes Fell hatte. Die Aggressivität hätte sicherlich jedes Kaninchen an den Tag gelegt, da es wie wild zappelte. „Mission erfolgreich, nun müssen wir nur noch das Kopfgeld abholen.“ sagte der junge mit einem dicken Grinsen auf den Lippen. Als hätte das Kaninchen dies verstanden, Biss es bei einem Moment der Unachtsamkeit zu und infizierte damit Yasuo mit Tollwut.... zumindest hätte dies passieren können. Seine Unachtsamkeit im Angesicht des Erfolges wird ihn eines Tages sicherlich noch das Leben kosten, allerdings war es diesmal nur eine kleine Wunde und ein paar Flüche die er von sich brachte. Möglicherweise war der Kaninchengott auch einfach nur noch nicht zufrieden, weswegen Yasuo die restlichen Möhren vor den Bau war und eine dem Kaninchen in seiner Hand gab, damit dieses hoffentlich ruhiger wurde. „Lass uns dann besser gehen, ich weiß nicht wie lange diese Möhre ihn ruhig stellen wird.“ teilte er Yasu mit und ging schon mal voraus, ohne zu wissen ob dies die richtige Richtung war...
  19. Sano Kosuke

    Sano Kosuke Member

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    Scheinbar waren die Karotten genau das richtige. Die kleinen Nager hatten wahrscheinlich eine kleine Durststrecke hinter sich was das Anging und Yasu konnte es ihnen nicht verübel. Das Moor sah nicht aus, als würde es viele Leckereien zu bieten haben. Im Sommer vielleicht den einen oder anderen Busch voll Beeren, aber sicher keine leckeren Möhren. Klar die Shinobi nahmen ihnen dafür einen ihrer Kameraden weg, aber dafür hatten sie weniger Mäuler zu füttern und mehr Futter für die Übrigen, also waren sie wahrscheinlich etwas besser dran. Mit leichtem Schmunzeln betrachtete sie den kleinen Mümmelmann, der nun in Yasuos Händen zappelte. Als er es dann mit der Karotte ruhigstellte. Wie ein kleines Baby an seiner Flasche hing es an der Karotte. "Du wirst sicher mal ein guter Papi", sie wuschelte ihm kurz durch das blonde Haar und grinste. Manchmal waren junge Shinobi so niedlich, dass sie sich sehr alt fühlte. Dabei war sie auch noch eine der jungen Shinobi dieses Dorfes. Nun da die Aufgabe beendet war verließ sie mit ihrem Begleiter das Moor und lieferte das Häschen an der richtigen Stelle ab. Es wurde aber auch so langsam Zeit dafür, denn sie fühlte sich ganz allmählich recht unwohl in ihren Klamotten. Wenn sie gewusst hätte, dass dies ihr letzter Abschied sein würde, wäre er dann etwas herzlicher ausgefallen, als der einfach Gruß den sie ihm hinterher winkte. Wahrscheinlich nicht.

    Job Ende