Trainingsgelände

Dieses Thema im Forum "Akademie" wurde erstellt von Hyuuga Mari, 6. Mai 2013.

  1. Monoka Tomoe

    Monoka Tomoe Genin

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    Scheinbar hatte der Junge auf ihre Art von Abenteuer absolut keine Lust, aber seine Reaktion auf ihre Haltung war zum Schießen! Ob sie mit ihrer Provokation Das Ende des Trainings eingeläutet hatte, oder Lihaku sowieso vorhatte, sich zu verpieseln, konnte Tomoe unmöglich raus finden. Aber Fakt war, er hatte anderes zu tun. Ein Abenteuer in Papierform. ‚Laaaangweeeeiliiiiiiig!‘ Noch ein paar Stunden in der Gegend rumstreunen und interessante Dinge zu entdecken war doch viel spannender, als in einer bekloppte Schriftrolle zu starren. Aber es ließ sich nicht ändern: Wenn seine Eltern auch nur halb so streng waren, wie sie ihre eigenen sah … der arme Junge. „Dir‘s aber klar, dass das dann nich mehr geheim is, oder?“ Was wurde aus einem Geheimnis, wenn es nicht mehr geheim war? Gab es ein Wort dafür? Die Blondine wusste es nicht und ihre Interessensphären wandte sich eh schon längst dem in Mitleidenschaft gezogenen Trainingsplatz zu.
    Während sie halbherzig zurückwinkte und ihr Übungspartner in der Ferne verschwand, ging ihr auf, dass er sie mit den beschädigten Trainingspuppen und den überall in der Gegend rumliegenden Fumas alleine gelassen hatte. Da hatte sie erst dran gedacht, als der Kerl fast weg war! ‚Genial! Hätte fast von mir sein können, die Ablenkung!‘ Sie selber hätte es nie geschafft irgendwen davon abzubringen, das Chaos hinter sich zu bemerken und ihr die Hälfte der Aufräumarbeiten auf‘s Auge zu drücken, aber der Typ, der da hinten ging war ja auch nicht Monoka Tomoe. Ein kurzer Blick hinter sich und schon keimte die Überlegung, ob sie den Krempel wirklich brauchte, oder ob sie vielleicht damit durchkam, den Mist einfach hier und die nächsten Trainingswütigen sich damit auseinandersetzen zu lassen, aber wie sie ihre Ma kannte, würde sie akribisch all ihre Ausrüstung abzählen und sich dann beschweren, wo die fünf riesigen Shuriken hin wären, die sie am Morgen mit eingepackt hatte! Die Mundwinkel des Mädchens fielen deutlich ein, als sie sich seufzend daran machte, ihre Waffen wieder einzusammeln und die Übungsscheiben mit neuen Bezügen zu versehen…


    OFF ENDE!
  2. Hyuuga Lihaku

    Hyuuga Lihaku Genin

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    BEGINN OFF (Teilnehmer: Monoka Tomoe und Hyuuga Lihaku)

    Das Vogelgezwitscher weckte den aufgeregten jungen Hyuuga. Er war nun schon eine ganze Weile Genin und hatte schon das ein oder andere erlebt. Doch muss auch ein Shinobi im Dienst stetig seine Fähigkeiten trainieren. Das Selbststudium mit Hilfe diverser Fachliteratur war kein Problem für den kleinen Bücherwurm. Doch hat noch niemand Kämpfe mit reiner Gedankenkraft gewonnen. Die ein oder andere Kampfübung war ebenfalls von nöten! Und so hatte er eine alte Bekannte gefragt, ob sie nicht einen Übungskampf vollführen wollten. Tomoe hatte sofort, wild wie sie immer war, zugestimmt.
    So wollten sich die beiden am Morgen treffen, am Trainingsgelände der Akademie - wie nostalgisch.

    Lihaku war extra früh aufgestanden. Nunja, eigentlich genauso früh, wie sonst auch. Das übliche Morgenritual, duschen, essen, frische Kleider und schon konnte es losgehen. Er erinnerte sich an das letzte Training mit der Monoka. Damals rannte sie in mein Training hinein und überredete mich zu ihrem Shuriken Training. Damit konnte sie echt gut umgehen... Also eher Nahkampf - kommt mir ja entgegen...
    Eine Viertelstunde vor abgesprochener Zeit stand Lihaku bereits am Trainingsplatz und blickte über das Gelände, wartend auf seine Sparringspartnerin.
  3. Monoka Tomoe

    Monoka Tomoe Genin

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    Ha! Es ging weiter! So schlimm schien Lihaku sie ja … noch … nicht zu finden: Immerhin hatte er sich noch mit ihr zum Training verabredet! Aber das Beste daran war eben dies: Es ging diesmal um ‚TAIJUTSU!!!‘ Mit nichts anderem als diesem Gedanken sprintete das Mädchen mit der wilden Mähne durch die Straßen. Sie hätte ihn sicher laut in die Welt hinaus gebrüllt, wenn sie nicht schon ein inzwischen weich-gesabbertes halbes Brötchen im Mund stecken gehabt hätte. So musste sie sich damit begnügen, wild in der Gegend herumzuhüpfen und allgemein allen Leuten, an denen sie unterwegs vorbei kam, auf den Senkel zu gehen. Unterm Arm hatte sie eine kleine Tüte mit noch zwei Brötchen drin – irgendwie hatte sie Bock drauf gehabt … genau so wie letztes mal. Und was das betraf, erinnerte sich das Blondchen auch noch daran, dass er ihr versprochen hatte, irgendwann vielleicht bei seinem „geheimen‘“ Training zuzusehen, das dann nicht mehr Geheim war. Ob es für Geheimnisse, die nicht länger geheim waren jetzt ein eigenes Wort gab oder nicht, war ihr allerdings noch immer nicht klar.

    Nach einer Zeit, die ihr viel länger vorkam, als sie tatsächlich war, erreichte sie den Treffpunkt und siehe da: Keule war schon da! Kurz überlegte Tomoe, ob sie einfach ihre Brötchen fallen lassen sollte und mit einem überraschenden „Tomoe-Kick“ gleich in die Action einsteigen sollte – aber der Gedanke wurde so schnell wieder verworfen, wie er überhaupt aufgekommen war: Wäre schade um die guten Gebäcke. Stattdessen sprintete sie breit grinsend weiter in seine Richtung und rief ein fröhliches: „YO! Moin Lihaku! Hab mir ja schon gedacht, dass du bestimmt schon wartest!“ Immer noch grinsend bremste sie abrupt ab und kam etwa eineinhalb Meter vor dem Jungen zum stehen. Heute trug das Mädchen seine wilden Haare ausnahmsweise einmal offen.; deshalb fielen sie zwar größtenteils nach unten hab, jedoch verfransten sie sich auf halbem Wege bereits in alle möglichen und unmöglichen Richtungen – Hier und da standen einzelne Strähnen aus ihrer Matte heraus, die sich noch weniger bändigen ließen, als der Rest ihrer perückenhaften Frisur. „Hunger? Ich hab wieder Brötchen dabei!“ Wie auch bei ihrer ersten Begegnung hielt sie dem Jungen ihre Brötchentüte entgegen – Sich zu kloppen war ja schon geil, aber das mit leerem Magen zu tun machte trotzdem nur ungefähr halb so viel Spaß!
    Mal sehen, was der Kerl noch so geplant hatte. Gemeinsames Aufwärmen bevor es losging vielleicht? Nicht, dass Tomoe das nach ihrem Auftritt noch brauchte, aber Lihaku machte auf sie eher den Eindruck, dass er das Kämpfchen, ob Training oder nicht, auf eine ganz korrekte Art und Weise ablaufen lasen wollte, wenn er irgendwie konnte … so ein bisschen Entgegenkommen war sogar bei Monoka Tomoe drin. Ab und zu. Aufgeregt strich sie ihr langes, nachtblaues Shirt glatt: „Also, wollen wir sofort loslegen oder willste vorher noch ne Runde aufwärmen? Hm?“ Kaum dass sie gefragt hatte, blickt die Wildkirsche sich auch schon in der Gegend um, um irgendwas zu finden, auf dem sie herumklettern, balancieren, herumhüpfen, toben oder irgend etwas tun konnte – die üblichen Hummeln im spitzen, kleinen Popöchen.
  4. Hyuuga Lihaku

    Hyuuga Lihaku Genin

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    Tatsächlich musste der junge Hyuuga nicht allzu lange auf Tomoe warten. Wow! Sie ist pünktlicher als gedacht. Er schüttelte sich kurz und besonn sich eines besseren: Idiot! Vergiss nicht, dass sie ungestühm und etwas nachlässig mit Dingen ist, die sie nicht interessiert. Doch das Training - zumindest einige Aspekte hiervon - liegen innerhalb ihres Interessensgebiets. Sie wird richtig heiß auf diesen Trainingskampf sein. Wie könnte ich dies ausnutzen...? Einen wunderschönen guten Morgen Tomoe!, begrüßte er sie überschwenglich freundlich. Ich bin auch erst eben gekommen. Von daher warte ich noch nicht allzu lang. Vielen Dank, für das Angebot! Gern nehme ich eines..., bedachte er seine Falle, ohne auf die zweite Frage zum Aufwärmprogramm einzugehen. Aufgewärmt hatte er sich bereits zu Haus und auf dem Hinweg. Er ging auf Tomoe zu, um nach der Papiertüte zu greifen. Unbedacht wie ein junges Kind, öffnete Tomoe die Tüte und streckte sie mit beiden Händen haltend die Öffnung Lihaku hin. Der Geruch des warmen Brötchens kroch in Lihakus Nase hinein. Ein Jammer, dass dieses leckere Brötchen so daran glauben muss... Blitzartig schnellte Lihakus Bein hervor, schummelte sich um Tomoe herum und trat fest in den Boden hinter ihrem rechten Bein. Gleichzeitig schnellte die flache Hand Lihakus hinter der Brötchentüte hervor und gab Tomoe einen sanften, doch bestimmten Stoß. Er hatte nicht den Juuken-Stil angewandt - dies wäre doch zu gemein gewesen. Doch erschrak die junge Genin etwas und verlor das Gleichgewicht. Sie plumpste etwas unbeholfen auf den Boden, während des Brötchen in sicherem Schutz der Tüte davonflog. Lihaku sprang einen Schritt zurück und nahm seine Kampfhaltung ein. Du solltest vorsichtiger sein. Ein echter Feind wäre nicht so freundlich wie ich, versuchte er sie weiter zu ärgern.
  5. Monoka Tomoe

    Monoka Tomoe Genin

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    Keiner konnte ein frisches, vielleicht sogar immer noch warmes Brötchen um diese Zeit ausschlagen, richtig? Falsch! Irgendwer konnte das scheinbar und er stand ihr direkt gegenüber und kaum hatte er nach der Tüte gegriffen, hatte sie auch schon den ersten „Angriff“ abbekommen – wie fies! Zweieinhalb Ausfallschritte nach hinten später saß Tomoe auch schon auf ihren vier Buchstaben und glupschte unbeholfen vor sich hin. Ihre Augenlider klimperten wirklich einen Moment nur verwirrt vor sich hin; der junge Wirbelwind brauchte einige Sekunden um zu begreifen, was da gerade passiert war und noch ein paar mehr, um Haltung und Worte ihres Trainingspartners zu interpretieren. Schließlich grinste sie breit und formte noch im Sitzen das Zeichen, das schon auf der Akademie einen Übungskampf einleitete und mit dem man seinem Gegner seinen Respekt bezeugte – auch wenn es für Tomoe nur ein Ritual war, das ihr Zeigte, dass sie jetzt auf fiese Tricks zurückgreifen durfte, anstatt sich auf Fäuste und Tritte allein zu verlassen. Das war ihr wichtig: „Ach so soll‘s laufen, hm? Na dann auf geht‘s!“ Und tatsächlich: Keinen Sekundenbruchteil nachdem sie geantwortet hatte später stieß sich das Mädchen auch schon mit den Beinen in die Höhe. Auf diese Weise vollführte sie eine Rückwärtsrolle, bei der ihre Hände jedoch stets Bodenkontakt hielten und sie sich somit auf eine akrobatisch-elegante Art und Weise wieder auf die Füße katapultieren – und sogar eine Art Startstellung einnehmen konnte, aus der sich prima nach vorn stürmen ließ.

    Wirklich schade um die schönen Brötchen, aber wenn der Kerl so dringend auf‘s Mundwerk wollte, konnte gerade Tomoe ihm gerade diesen Gefallen nun wirklich nicht ausschlagen … auch wenn sie eine Ahnung hatte, dass sie diesmal so richtig einen auf‘s Maul kriegen würde. ‚Egal! Vorwärts!‘ Aus ihrer vorteilhaften Haltung heraus vollführte die vierzehnjährige Wilde einen Sprung, um ihren Gegner mit dem Knie zu erwischen. War ja klar, dass er diesen Versuch abblockte, also setzte sie mit einer schnellen Kombination von Fausthieben nach, die mit einem ungezielten Tritt auf Hüfthöhe endete. Danach nahm sie ein wenig Abstand von Keule und nahm sich ein wenig Zeit, den Kumá-Stil einzuleiten, obwohl sich jeder mit mehr als drei Hirnzellen denken konnte, dass speziell ihr jetziger Gegner etwas mehr Feingefühl und Präzision erforderte, wenn sie sich wirklich Chancen einräumen wollte.
  6. Hyuuga Lihaku

    Hyuuga Lihaku Genin

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    Lihaku erwiderte nach dem >Überraschungsangriff< das Fingerzeichen des Respekts gegenüber seines Gegners und erwartete die Reaktion Tomoes. Zweimal atmete er tief ein und aus, bevor der erwartete Angriff erschien. Wild, aber schnell und präzise erfolgte ein Sprung mit angezogenem Knie auf den jungen Hyuuga. Fast zu schnell, doch konnte er den Angriff abblocken. So schnell..., beurteilte er die folgenden Fausthiebe. Lihakus Taijutsukünste konnten sich denen Tomoes messen, jedoch war die junge Kunoichi um einiges schneller und kräftiger als der Hyuuga.

    Nachdem die erste Angriffswelle überstanden war, entfernte sich seine Gegnerin wieder von ihm und schien etwas vorzubereiten. Die Hände zitterten leicht und stachen vor Schmerz, doch ließ sich Lihaku nichts anmerken. Oder zumindest versuchte er dies, denn immerhin biss er sich unbewusst auf die Unterlippe. Seine Gegner forderte sämtlichen Fokus, den er hatte. Sie scheint einen Moment für den folgenden Angriff zu brauchen. Oder spielt sie mit mir? Egal! Ich kann keine Lücke zulassen... Schnell waren die entsprechenden Fingerzeichen geformt und die Handflächen auf den Erdboden gepresst. Suiton: Chiho no Doro! Lihaku spürte, wie das Chakra durch seine Hände in den Boden floß und dessen Feuchtegrad blitzartig erhöhte. Die oberste Schicht wurde schlammartig. Tomoe wurde dadurch vollständig von Schlammgebiet umgeben. Und tatsächlich schien sie etwas überrascht von der plötzlichen Änderung der Bodenbeschaffenheit. Genug, um nun damit zu kontern... Es folgte eine weitere Reihe von Fingerzeichen und Chakra sammelte sich im Mund es Hyuuga an, wo es sich sofort zu Wasser umwandelte. Suiton: Teppoudama! Lihaku zielte auf die Brust Tomoes und schoss sein Wassergeschoss in ihre Richtung.
  7. Monoka Tomoe

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    Okay, das wurde so nichts mit dem Bärenstil. Das Blondchen hatte sich erhofft, dass es hier zu einer guten Klopperei alter Schule kommen würde, aber stattdessen musste sie sich damit herumschlagen, dass der Boden unter ihr aufzuweichen begann. War das Suiton? Sich mit dieser Frage zu beschäftigen war im Moment nicht drin, denn dank des veränderten Untergrunds musste die Blondine überrascht ihren Stand neu finden. Aber Tomoe wäre nicht Tomoe, wenn sie damit nicht umzugehen wüsste, immerhin war sie die unangefochtene Königin des Gleichgewicht haltens! … Möglicherweise … a-auf jeden Fall konnte sie das echt gut, klar? Trotzdem brauchte sie einen Moment, um sich anzupassen. Und genau diesen Moment benutzte Keule scheinbar, um ihr gleich noch eins rein zu würgen. Gerade als ihr einfiel, wie sie auf den sie umgebenden Schlamm reagieren wollte, rauschte auch schon ein Wassergeschoss auf sie zu! ‚Alter, wo schießt der mir hin?‘ Denkbar knapp warf sie sich zurück, wobei sie mit ihren Füßen allerdings fest auf dem nicht festen Boden stehen Blieb und formte ihrerseits eine Reihe Fingerzeichen. Die Technik, die sie einsetzen wollte, kostete sie sicher einen Haufen Chakra, aber wenn das hier funktioniert könnte sie Lihaku damit eiskalt erwischen: Noch immer in der Bewegung begriffen, der Teppoudama auszuweichen indem sie eine Brücke nach hinten Schlug, berührten ihrer Handflächen den matschigen Boden: Doton: Shouhen Daichi!

    Es gab zwei gute Gründe, diese Technik anzuwenden: Erstens hatte der blonde Tunichtgut immer noch irgendwo im Oberstübchen hängen, dass es Suiton Techniken gab, die auf vorhandenes Wasser aufbauten – und mit diesem Jutsu konnte sie zumindest einen großen Teil davon wieder durch die Risse im Boden abfließen lassen, die ihre Technik in der Umgebung öffnete. Und zweitens: Wenn sie Glück hatte, würde sich jetzt für die wilde Kämpferin ein kleines Fenster öffnen, in dem sie Lihaku eiskalt erwischen könnte – wenn er nicht noch einen Plan dafür in der Hinterhand oder irgendwie damit gerechnet hatte. Kaum dass ihre Hände den Matsch berührten surrte das Wassergeschoss mit einem scharfen Zischen über ihren Nabel hinweg, als die Erde zu ihrer beider Füße zu beben begann. Hier und dort taten sich Risse im Boden auf, aber die waren ihr egal. Wichtig war, dass sie jetzt nicht selber das Gleichgewicht verlor und sie selber zum Angriff übergehen konnte!
    Ihr Vorgehen war nicht ganz ohne Risiko: Wenn das hier jetzt noch lange dauerte, bekam Monoka Tomoe ein richtiges Problem, denn noch ein paar Jutsu mehr und sie wäre am Ende. Die Überlegung tat sie allerdings nicht, sondern eher aus dem Grund, der ihr am besten Gefiel, setzte sie sich in Bewegung: Taijutsu!!! So hastig, wie es in dieser Situation ging, verkleinerte sie die Entfernung zwischen sich und ihm und dann? Dann versuchte sie, ihrem Kontrahenten mit einigen nicht ganz so schnellen wie zuvor, aber ungleich kraftvolleren Pranken-hieben zu zeigen, wie ein Bär kämpfte!
  8. Hyuuga Lihaku

    Hyuuga Lihaku Genin

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    Mist!, murmelte Lihaku leise vor sich hin. Er hatte gehofft, dass sein Teppoudama nach der kleinen Unruhe durch das Schlammgebiet treffen würde. Doch reagierte Tomoe äußerst geschickt. Man kann ihr ja nachsagen, was man möchte, aber geschickt ist sie! Doch kam es noch schlimmer. Lihakus Füße begannen zu zittern. So sehr, dass er gar den Halt verlor und auf ein Knie stürzte. Es war kein verheerender Sturz im Sinne eines direkten Schadens, jedoch ein immenser in Folge dessen, was Tomoe als nächstes zu bieten hatten. Wuchtige Prankenhiebe im Stile eines Bären stürzten auf den jungen Hyuuga ein. Den ersten konnte er noch irgendwie abblocken, doch der zweite und dritte Hieb zeigten ihre Wirkung. Lihaku verlor zunächst das Gleichgewicht sowie Orientierung. Ganz zu schweigen von dem schwallenden Blut, das sich am Ort des Einschlags durch die Haut presste. Der dritte Schlag ließ ihn schließlich drei Meter weit durch die Luft fliegen. Der unsanfte Aufprall presste nahezu sämtliche Luft aus den Lungen des Genin.

    Hechelnd lag er am Boden und versuchte sich aufzurichten. Ich bin ein Hyuuga! Gib nicht so schnell auf!, ermahnte er sich selbst. Tomoe kam erneut auf ihn zu. Doch schien sie so einige Schwierigkeiten mit dem mittlerweile äußerst malträtierten Boden zu haben. Schlammig und voller Risse, eine ungewöhnliche Kombination. Doch bot sie dem Hyuuga einige Möglichkeiten, noch eine Trumpfkarte auszuspielen. Zunächst kam das Byakugan!, gefolgt vom Suimen Hokou no Gyou. Chakra floß in die Füße und sorgte für einen äußerst sicheren Untergrund. Tomoe kam derweil immer näher und holte bereits zum nächsten Schlag aus. Doch wich Lihaku diesem aus, verkürzte die Entfernung - sie scheint eine gewisse Entfernung für diesen Angriff zu bevorzugen... und stach mit seinen Harichakra zu; ein, zwei in den angreifenden Arm.