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Straßen des Byakko-Bezirks

Yamanaka Arata

Chuunin
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Arata hatte so eine Ahnung, dass er nicht der erste war, der Setsuko diese Art von Ratschlag erteilte. Sie hatte Shinobi in der Familie, oder? Er meinte, sich an so etwas zu erinnern ... spätestens, als sie mit den Schultern zuckte, war für ihn klar genug, dass seine Worte nicht wirklich erreicht hatten, was sie sollten. Vielleicht war das auch zu viel verlangt gewesen ... aber gleich darauf kam ihm ein Gedanke, wie er diese für ihn doch etwas missglückte Mission würde in etwas Nützliches drehen können.

"Letztlich können wir alle nicht voraussehen, was ein Ereignis mit uns machen wird, bis wir es erfahren haben." Stimmte er ihrer Aussage zu, während fleißige Hände die Bestellungen um die beiden Shinobi herum manifestierten und mit süßen und fruchtigen Düften versuchten, das Gespräch zu unterbinden – was auch beinahe erfolgreich gewesen wäre.

"Aber, wenn ich dir eine tröstliche Sache sagen kann ... du kannst auch mit einem etwas fragilen Nervenkostüm ein erfolgreicher Shinobi sein. Schau mich nur einmal an." Das Lächeln, das diese Worte begleitete, war ein bisschen selbstkritisch, aber ... durchaus ehrlich, wie er zu seiner eigenen Überraschung feststellte. Es stimmte ja – bei allem Chaos und Untergangsgedanken, er war immer noch hier, und hatte selten wirkliche Misserfolge nach Hause gebracht. Das zählte auch etwas, oder? Mit einem Nicken nippte Arata an seinem eigenen Getränk und gab Setsuko damit implizit Erlaubnis, doch ihren Kuchen oder Tee zu probieren – er wollte sie nicht davon abhalten, nur weil sie gerade so schön plauderten. Das führten sie dann ohnehin gleich weiter.


"Oooh, wirklich - eine Teeparty?" Arata lehnte sich grinsend und mehr als ein bisschen spielerisch ein wenig näher über den Tisch, sodass ihm der Duft der heißen Schokolade direkt in die Nase stieg, während er so tat, als verriete Setsuko ihm gerade skandalöse Klatschgeheimnisse – was vielleicht nicht der Fall war, aber die Freude dahinter war ganz ähnlich. Was sie über Yamatos Einsatz zu erzählen hatte, überraschte ihn natürlich nicht im Mindesten – nicht anders als sie ihn beschrieb kannte er ihn – aber es entlockte ihm doch ein Lächeln, die Einzelheiten zu hören. "Ich hatte auch immer das Gefühl, dass er mit Kindern toll wäre ..." meinte er dann etwas ruhiger, fast gedankenverloren, ohne dass das Lächeln aus seinem Gesicht wich, und nickte beflissen, als Setsuko die Risikosituation für ihre eigenen Haare identifizierte. Das konnte er gut nachfühlen, und setzte gleich darauf eine geheimnisvolle Miene auf. "Ich kann dir wiederum aus verlässlicher Quelle sagen, dass Yamato die Spuren am Folgetag schon ziemlich vollständig beseitigt hatte ... leider. Das hätte ich gern gesehen." Gab er zu, und – musste selbst einen Moment kichern, als Setsuko den Tsukigata als einen Wunschpartner beschrieb, bevor er sich wieder in den Griff bekam ... widerwillig, zugegeben. Irgendwie hatte die reine Erwähnung seines Freundes die nachdenklich-selbstkritische Stimmung wie fortgeblasen, und mit einem Mal schwebte er wieder zwischen den Wolken auf einen sonnig-blauen Himmel zu. "Hmm. Yamato ist definitiv ein Wunschpartner." bemerkte er, und auch wenn er für den Moment nicht mehr sagte, war seiner leicht verträumten Miene vielleicht anzusehen, dass er nicht nur an Jobs (oder Missionen!) dachte.

@Haemasu Setsuko
 
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"Aber, wenn ich dir eine tröstliche Sache sagen kann ... du kannst auch mit einem etwas fragilen Nervenkostüm ein erfolgreicher Shinobi sein. Schau mich nur einmal an."
Setsuko zog überrascht die Brauen hoch, als Arata das sagte. Sie hatte ja schon im Verlauf der Mission vorhin gemerkt, dass ihrem Kollegen irgendetwas auf dem Herzen zu liegen schien, aber damit hatte sie trotzdem nicht gerechnet. Sie erwiderte sein Lächeln dankbar. Sie konnte sich vorstellen, dass es einige Überwindung gekostet haben musste, das zu sagen. Wahrscheinlich fiel es ihr deshalb selbst ein wenig leichter, es ihm gleich zu tun. „Ich danke dir.“ Sie neigte den Kopf ein wenig. „Ich muss zugeben, manchmal zweifle ich da bei mir tatsächlich dran. Ich werde schnell nervös und habe kaum Erfahrung mit den meisten Dingen. Ich kann dir gar nicht sagen, wie gut es sich anfühlt, sich mal wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass einfach alle ihr eigenes Päckchen mit sich herumtragen.“ Sie maßte sich nicht an, in irgendeiner Weise über Aratas Kommentar über sich selbst zu urteilen. In welchem Zustand er war, das konnte nur er selbst beurteilen. Dafür kannte sie ihn nicht gut genug, um sich da irgendeine Art von Meinung zu zu erlauben. Und selbst dann fände sie es nicht angebracht.

Nach Aratas Einladung nahm Setsuko dann auch ihre Tasse in die Hand und probierte ihren Tee. Der Eindruck, den der Geruch des Getränks vermittelt hatte, setzte sich ohne Umschweife im Geschmack fort. Sie meinte, Lavendel im Speziellen herauszuschmecken und konnte förmlich spuren, wie er seine Wirkung entfaltete. Ein Lächeln stahl sich auch ihr Gesicht und sie nahm einen weiteren Schluck, ehe sie Arta wieder ihre volle Aufmerksamkeit widmete.

„Ach schade, ja das war wirklich ein Bild für die Götter“, pflichtete sie ihm bei. „Wenn ich mich richtig erinnere ist zwischendurch sogar der Postbote vorbeigekommen und er musste in dem Zustand die Tür öffnen. Ich hatte da zu dem Zeitpunkt schon gar nicht mehr drüber nachgedacht, aber wenn man nicht damit rechnet…“
Die Haemasu hatte nicht erwartet, dass Arata so eine Freude daran haben würde, über Yamato zu sprechen. Er wirkte fast wie ausgewechselt. Nicht, dass Setsuko etwas daran auszusetzen gehabt hätte. Im Gegenteil, es freute sie wahnsinnig, dass sich seine Stimmung aufhellte. Sie kam allerdings nicht umhin, aus der Art, wie Arata über ihren Kollegen sprach, einen vielleicht etwas gewagten Schluss zu ziehen. Ehe sie sich zurückhalten konnte, ging ihre Neugier mit ihr durch. „Ihr beide scheint euch gut zu kennen?“ Sie wollte im Endeffekt lieber doch nicht mit der Tür ins Haus fallen, deshalb hatte sie lieber eine Art der Frage gewählt, die es Arata erlauben würde, auch nicht genau zu antworten, wenn er das lieber nicht wollte.

@Yamanaka Arata
 
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